Staatliche datensammlung des tages

Die Türkei stellt aus gesamtstrategischer Sicht für das Bundeskriminalamt einen wichtigen bilateralen Kooperationspartner in verschiedensten deliktisch-phänomenologischen Schwerpunktbereichen dar. Eine intensivere Zusammenarbeit einschließlich des Austauschs personenbezogener Daten zwischen Europol und der Türkei unter Gewährleistung angemessener Garantien hinsichtlich des Schutzes der Grundrechte könnte auch für das Bundeskriminalamt gewinnbringend sein

Freuet euch, ihr überwachten, eure daten wandern in eine „lupenreine demokratie“!

Und der richtige „lupenreine demokrat“ (G. Schröder über Wladimir Putin) kommt auch an seine BRD-staatlich eingesammelten daten.

Neusprech des tages

Staatliche cräcker, die durch nichtmeldung von sicherheitskritischen fehlern einen beitrag dazu leisten, dass kompjuter aller art auch in zukunft jede menge kriminell ausbeutbarer sicherheitslöcher enthalten, heißen in der EU jetzt alternative ermittlungsbehörden.

Da könnte man diese vandalen, die in den städten geparkte autos anzünden, auch als „alternative autowerkstätten“ bezeichnen. Oder folter durch polizisten und geheimdienstler als eine „alternative verhörmetode“. Wem dann immer noch das verständnis dafür fehlt, wie hingebungsvoll und heldenhaft staatsicherheitsbeamte den staat und unser aller sicherheit (besonders aber die der geld- und grundbesitzer) schützen, der kommt in eine „alternative psychoterapie“ und wird lobotomiert. Die rechnung geht an den ehepartner oder den näxsten verwandten, damit die schwarze null gesichert bleibt. Um den rechtsstaat zu wahren, werden in allen mitgliedsstaaten der europäischen unjon „alternative menschenrechte“ eingeführt. Die alternative terrorismusbekämpfung ist ja schon seit längerer zeit üblich. 😦

Datenschleuder des tages

Die EU-Polizeiagentur Europol in Den Haag ist nach Berichten niederländischer Medien von einem massiven Datenleck betroffen. Eine Mitarbeiterin hat demnach eingestufte Informationen mit nach Hause genommen und digitale Kopien auf einem Netzlaufwerk angefertigt. Der Datenträger von Lenovo sei mit dem Internet verbunden gewesen. Mehr als 700 Seiten vertraulicher Daten landeten schließlich bei dem Fernsehsender Zembla, der den Vorgang öffentlich machte

Faszinierend, mit was für sprachlichen verrenkungen die parajornalisten von „netzp’litik“ das sonst für solche dienste verwendete wort „cloud“ vermeiden, das sofort klar machen würde, wie es zum datenleck gekommen ist. Man könnte ja fast denken, die müssen beim schreiben inzwischen auch rücksicht auf sponsoren und anzeigenkunden nehmen…

Ach ja, auch weiterhin viel spaß in der „cloud“! Und viel spaß mit idjoten, die weit in eure privatsfäre reinragende daten in der „cloud“ speichern!