Ist hier jemand bei protonmäjhl…

…weil die so schön datenschutz, privatsfäre, anonymität versprochen haben? Tja, da dürft ihr halt nicht alles glauben, was euch ein scheißwerber erzählt, wenn er sich dafür bezahlen lässt, dass er euch belügt! Seid nicht so doof wie die arschlöcher von jornalisten, die euch in offener kumpanei und gemeinsamer geschäftemacherei zusammen mit dem scheißfeind von scheißwerber jeden verdammten tag belügen, sondern werdet um so skeptischer, je größer die versprechungen sind und je „benutzerfreundlicher“ das alles sein soll. Und wenn es dann gar im webbrauser oder auf dem händi laufen soll, dann rennt weg!

Übrigens: hätte protonmäjhl keine logdateien geführt, wäre da nix zum rausgeben an die polizei. Und hätte da nur harmloses zeug dringestanden und ihr hättet außerdem TOR benutzt…

Offen blieb zunächst, welche Informationen außer der IP-Adresse ProtonMail an die französischen Behörden weitergegeben haben könnte. Bei den weiteren Daten, die laut dem Blog Secours Rouge übermittelt wurden, könnte es sich nach Spekulationen eines Sicherheitsexperten um einen sogenannten Push-Token handeln. Das sind Buchstabenabfolgen aus ein paar dutzend Zeichen, die bestimmte Gerätekonfigurationen identifizieren. Dieser technische Fingerabdruck kann dabei helfen, Geräte einzelne Nutzer:innen zu identifizieren

…wäre es auch nicht ganz so schlimm geworden. Aber so wird aus der zugesagten anonymität halt ein beweismittel. Von mir gibts da nur eine zusammenfassung: keiner der vielen totalüberwachungsstaaten in scheißeuropa ermöglicht es einem kommerzjellen betreiber, euch legalerweise anonymität zu bieten. Kein einziger. In ganz europa nicht. Nicht einmal in der schweiz. Da müsst ihr euch selbst drum kümmern. Und alles, was ihr dazu braucht, steht euch frei und kostenlos zur verfügung. Aber wenn ihr so dumm seid, wie werber und jornalisten von euch denken, dass ihr es seid, dann nützt das natürlich alles nix. Vielleicht solltet ihr euch ein anderes hobby als kompjuter suchen und mit guter alter sackpost kommunizieren, da ist die überwachung wenigstens ein bisschen aufwändig.

Das schlechte deutsch und der hirnfick-genderneusprech im zitat sind von netzp’litik, nicht von mir. Schade, dass die keine leserys mehr wollen.

Staatliche datensammlung des tages

Die Türkei stellt aus gesamtstrategischer Sicht für das Bundeskriminalamt einen wichtigen bilateralen Kooperationspartner in verschiedensten deliktisch-phänomenologischen Schwerpunktbereichen dar. Eine intensivere Zusammenarbeit einschließlich des Austauschs personenbezogener Daten zwischen Europol und der Türkei unter Gewährleistung angemessener Garantien hinsichtlich des Schutzes der Grundrechte könnte auch für das Bundeskriminalamt gewinnbringend sein

Freuet euch, ihr überwachten, eure daten wandern in eine „lupenreine demokratie“!

Und der richtige „lupenreine demokrat“ (G. Schröder über Wladimir Putin) kommt auch an seine BRD-staatlich eingesammelten daten.

Neusprech des tages

Staatliche cräcker, die durch nichtmeldung von sicherheitskritischen fehlern einen beitrag dazu leisten, dass kompjuter aller art auch in zukunft jede menge kriminell ausbeutbarer sicherheitslöcher enthalten, heißen in der EU jetzt alternative ermittlungsbehörden.

Da könnte man diese vandalen, die in den städten geparkte autos anzünden, auch als „alternative autowerkstätten“ bezeichnen. Oder folter durch polizisten und geheimdienstler als eine „alternative verhörmetode“. Wem dann immer noch das verständnis dafür fehlt, wie hingebungsvoll und heldenhaft staatsicherheitsbeamte den staat und unser aller sicherheit (besonders aber die der geld- und grundbesitzer) schützen, der kommt in eine „alternative psychoterapie“ und wird lobotomiert. Die rechnung geht an den ehepartner oder den näxsten verwandten, damit die schwarze null gesichert bleibt. Um den rechtsstaat zu wahren, werden in allen mitgliedsstaaten der europäischen unjon „alternative menschenrechte“ eingeführt. Die alternative terrorismusbekämpfung ist ja schon seit längerer zeit üblich. 😦

Datenschleuder des tages

Die EU-Polizeiagentur Europol in Den Haag ist nach Berichten niederländischer Medien von einem massiven Datenleck betroffen. Eine Mitarbeiterin hat demnach eingestufte Informationen mit nach Hause genommen und digitale Kopien auf einem Netzlaufwerk angefertigt. Der Datenträger von Lenovo sei mit dem Internet verbunden gewesen. Mehr als 700 Seiten vertraulicher Daten landeten schließlich bei dem Fernsehsender Zembla, der den Vorgang öffentlich machte

Faszinierend, mit was für sprachlichen verrenkungen die parajornalisten von „netzp’litik“ das sonst für solche dienste verwendete wort „cloud“ vermeiden, das sofort klar machen würde, wie es zum datenleck gekommen ist. Man könnte ja fast denken, die müssen beim schreiben inzwischen auch rücksicht auf sponsoren und anzeigenkunden nehmen…

Ach ja, auch weiterhin viel spaß in der „cloud“! Und viel spaß mit idjoten, die weit in eure privatsfäre reinragende daten in der „cloud“ speichern!