Was niemand vermissen wird…

Am wochenende wird die deutschsprachige versjon der clickbait-schleuder aus der kwalitätsjornalistischen mülltonne, die huffington pest, eingestellt. Möge diese geschäftsidee des nach scheiße stinkenden grenzkriminellen schadsoftwäjhr-verlages burda niemals wieder aus ihrem grab als grusliger wiedergänger hervorkriechen und uns noch lebende in frieden lassen!

Stirb, jornalismus, stirb! Verrecke, burda, verrecke! Nehmt euer herbeilobbyiertes scheiß-leistungsschutzrecht mit in die würmergrube, ihr feinde!

Exit des tages

Der wegen hoher Preiserhöhungen in die Kritik geratene Stromanbieter BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft ist pleite. Das Unternehmen aus München beantragte die Eröffnung des Insolvenzverfahrens […] Kunden waren erst mit sehr günstigen Preisen gelockt worden. Dann jedoch erhöhte BEV die Preise massiv, teils sollten die monatlichen Grundpreise um mehrere hundert Prozent steigen. Dabei waren viele Kunden eigentlich noch von Preisgarantien geschützt

Auch weiterhin viel spaß mit grenzkriminell-halbseidenen bis betrügerischen klitschen, die sich über so genannte „vergleichsportale“ (kennt ihr ja alle aus der dummen und sauteuren fernsehreklame, und ihr wisst hoffentlich alle, das webseits, die der dummen und sauteuren fernsehreklame bedürfen, immer ganz besonders extratoll sind), S/M-botreklame und gefälschte kundenbewertungen ganz viele kunden holen, die sie mit angeblichen supersparpreisen anlocken. Da ist schnell eine menge geld weg, wenn man drauf reinfällt und die klitsche einfach pleite macht. Und nein, der geschäftsführer einer GMBH oder AG haftet nicht persönlich mit seinen vorher gemachten einkünften.

PR-realsatire des tages

Nein, das ist nicht der postilljon, das sind die arschlöcher vom burda-verlach, die selbst beim exit noch jubelworte finden wollen:

Die deutsche Ausgabe der Huff Post wird eingestellt

[…] Zum Abschied verweist der Verlag auf den Erfolg der Plattform: „Die deutsche Huff Post hat gezeigt, dass man innerhalb kürzester Zeit ein neues Nachrichtenangebot in die Top 10 führen kann.“ […]

So ein riesiger riesenerfolg war die tolle contentindustrielle drexseit des burda-verlachs, die ihren autoren zwar ruhm, ehre und reichweite, aber leider dazu nicht auch noch dieses dreckige geld anbieten konnte, dass nach kürzester zeit gleich wieder zugemacht wurde. Hat wohl nicht den erhofften reibach gebracht, der riesige riesenerfolg. :mrgreen:

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Nehmt euer leistungsschutzrecht mit ins würmerloch! Stinkt und brennt für immer!

Exit des tages

Der unabhängige, privat betriebene deutsche bloghoster blogsport wird in kürze verschwinden. Unter anderem auch, weil die macher nach über einem jahrzehnt auch mal wieder urlaub machen möchten, ohne angst vor anwaltsbriefen mit gesetzten fristen haben zu müssen. Der betrieb einer privaten, von anderen menschen interaktiv nutzbaren website ist und bleibt in der BRD ein echtes existenzjelles risiko, scheißegal, ob es sich um ein blog, eine blogplattform oder ein webforum handelt. Und es ist in den letzten zehn jahren nicht besser geworden. Ganz im gegenteil. Und genau das ist p’litische wille der CDUCSPDUAFDPGRÜNETC. Bis hin zu schwachsinnsgesetzen wie dem leistungsschutzrecht für presseverleger.

Wer etwas von dort erhalten möchte, ohne sich auf sein glück zu verlassen: mit wget kann man sich relativ leicht einen mirror anlegen. Bitte packt torrents und haltet sie verfügbar! Sharing is caring!

Exit des tages

Aus für die Cebit: Die IT-Messe wird eingestellt

„Das neue Konzept der CEBIT, das auf den Dreiklang aus Messe, Konferenz und Festival setzte, konnte den Abwärtstrends der Besucherzahlen nicht stoppen“

Sie hat sich ja auch zuletzt nur noch gekwält, die CEBIT… und die verlegung in den sommer war eine der blödesten ideen aller zeiten.

Exit des tages

„Obike“, die klitsche mit den „smarten“ leihfahrrädern aus der extrasmarten wischofon-geschäftsideehölle mit unbrauchbarem nutzlosschrott, wird uns für die zukunft wohl erspart bleiben. Der laden ist offenbar bankrott.

Jetzt hat Obike offenbar Probleme, die von den Kunden hinterlegte Kaution zurückzuzahlen

Tja, so ist das, wenn man üblen „smart“-geschäftemachern mit ihrer fänomenalen cash burn rate sein geld in die hand drückt. Das kriegt flügel und ist dann weg. Viel schneller, als es mit einem „smarten“ fahrrad davonkäme, dass so ein unbrauchbarer fabrikneuer schrott ist, dass es nicht einmal ohne unterstützendes gestratze einfach bergab rollen kann.

Nach Angaben von Singapurs Verbraucherschutzorganisation CAS hat Obike die Kautionen zur Finanzierung des laufenden Betriebs verwendet

Dass das ein vorsätzlich betrügerisches schneeballsystem ist, sieht man nur beim hinschauen. Nun gut, das ist singapur und nicht die BRD mit ihrem bananengeschmack, dafür könnte sogar mal einer von den gewerbsmäßigen betrügern ins gefängnis gehen.

Die schwerdtfegr-(beta)-investmentberatung empfiehlt: wenn irgendwo „smart“ draufsteht, kein geld reinstecken. Auch keinen kleinbetrag. Nicht einmal ein paar ørecent. Nichts. Das gleiche gilt bei geschäftsmodellen mit dem wischofon. Die kombinazjon ist ein hell gleißendes warnschild. Finger weg! Das sind nepper, schlepper, bauernfänger!

S/M des tages

Benutzt hier jemand dieses „vine“? Dieses next big thing, das vor ein paar jahren vom zwitscherchen für ein paar schrankvoll dollar gekauft wurde, weil es mit seinen maximal sexsekündigen videoschnippseln ideal zur aufmerksamkeitsspanne des zwitscherchen-nutzers zu passen schien? Das vom zwitscherchen strategisch als eine art konkurrenz zu „instagram“ betrachtet wurde?

Das thing war wohl weder next noch big genug, und deshalb gibts jetzt eine ganz schlechte nachricht für alle nutzer: Das zwitscherchen als börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell ist nach so vielen jahren ohne einen einzigen cent reibach dermaßen säckelkrank geworden, dass „vine“ demnächst einfach eingestellt wird:

Zudem kündigte Twitter überraschend an, die Kurzvideo-App Vine nach rund vier Jahren einzustellen. Der Schritt solle in den kommenden Monaten vollzogen werden, hieß es in einem Blogeintrag

Na ja, wenigstens hat das diesmal kein halbaffe mit rotazjonsmaschinenhintergrund als den „neuen jornalismus“ bezeichnet… im gegensatz zum zwitscherchen.

Fröhlichen exit! Möge das zwitscherchen schnell hinterherflattern und sich nicht mehr so lange kwälen! Und dann noch das fratzenbuch in den gleichen abgrund! (Das hat allerdings sehr viel mehr klebkraft für seine nutzer, das muss ich zugeben… aber ein seriöses geschäftsmodell jenseits der vergällung von menschlicher kommunikazjon mit scheißreklame hats trotzdem noch nicht.)

Auch weiterhin viel spaß in der „cloud“…

Eine bis zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannte, nichtautorisierte Person, die nach Einschätzung des Angegriffenen kein gegenwärtiger oder ehemaliger Mitarbeiter ist, erlangte Zugriff auf den Amazon-EC2-Administrationszugang von Code Spaces. Dort hinterließ er einige Nachrichten und eine Hotmail-Adresse, über die Code Spaces schließlich erpresst wurde – bei Zahlung einer hohen Summe sollte der Angriff eingestellt werden […] An dieser Stelle, so schreibt der Dienstleister, bliebe ihm keine andere Wahl, als sein Geschäft einzustellen. Man wolle sich darauf konzentrieren, den Kunden bei dem Versuch beizustehen, alle noch verbleibenden Daten wiederzuerlangen

Tja, das wars mit „code spaces“! Und für alle, die noch niemals von amazon EC2 gehört haben, hier der link auf den reklametext von amazon. Richtig, das ist amazons „cloud“-gedöns, wobei hier jedoch vom heise-kwalitätsjornalisten ungewöhnlich sorgfältig darauf geachtet wird, das wort „cloud“ zu vermeiden. Schließlich soll das, was die reklamelügner „cloud“ nennen, ja an alle und jeden verhökert werden. Als geniale lösung ohne problem, und sicher ists auch, aber sowas von… :mrgreen:

Aber hej, keine panik leute: bei meikrosoft sind eure kunden- und arbeitnehmerdaten (nebst den geschäftsgeheimnissen) von zwei dritteln der DAX-notierten unternehmen in der BRD sicherlich besser aufgehoben als bei amazon. Auch weiterhin viel spaß dabei, wenn ihr aus den wolken rausfallt, in die ihr euch begeben habt — und natürlich auch, wenn ihr beim aufprall auf den boden der tatsachen extrahart auf die fresse fliegt!

Kleiner nachtrag: als mahnmalgrafik für alle, die darüber nachdenken, „cloud“ zu machen, hier das bildschirmfoto der aktuellen webseit von diesem „code spaces“. Bitte auch entscheidungsträgern unter die nase reiben. Und wenn sie es nicht raffen, die aussage…

In summary, most of our data, backups, machine configurations and offsite backups were either partially or completely deleted.

…so lange wiederholen, bis laut klimpernd der groschen fällt. Bis auch noch ein frisch enthirnter idjot begreift, dass ein bäckapp, das von einem angreifer übers internetz gelöscht werden kann, kein bäckapp ist, sondern eine eher sinnlose maßnahme. Und nicht vergessen, dabei zu erwähnen, dass „code spaces“ nicht einfach den stecker von einem sörver ziehen konnte, als das erste mal aufgefallen sein muss, dass jemand das verdammte admin-passwort hat und wie ein verwilderter löscho durch die bewölkung tobt. Und amazon konnte das vermutlich auch nicht so schnell. Oder „code spaces“ hatte zwei bis drei stunden spaß mit dem telefon-„support“ und dem amazon-textbausteingenerator für dringliche administrative mäjhlanfragen zahlender kunden minderer strategischer wichtigkeit. Oder will mir jemand weismachen, dass bei so einem maximalen security-alarm mit geschäftsbedrohung nicht auf der stelle alles versucht wird, was nur irgendwie möglich ist, um den schaden zu begrenzen? Es ist halt scheiße, wenn niemand mehr weiß, wo seine daten gespeichert sind und man sich stattdessen auf die tollen werbelügen von redundanz, sicherheit und automatisierten bäckapps verlässt, ist ja alles so modern und ist ja so billig und ist ja so professjonell und sogar die BITKOMiker finden das total toff. Möge eine extraporzjon hirn vom himmel regnen! Und. Möge niemand einen regenschirm aufspannen können!