Scheißgrüne des tages

Warum erwähne ich die Jarasch namentlich? Weil die sich diesen epischen Klogriff geleistet hat. Es ging um die Eröffnung eines Fahrradweges, und das ist natürlich eine schöne Photo-Op für sie. Also fuhr sie mit ihrem Dienstwagen hin, setzte sich vor Ort auf ein von jemand anderem dorthin gebrachtes Fahrrad, und tat für die Photo-Op so, als sei sie mit dem Fahrrad angereist

Und nein, von der ebenfalls von Fefe erwähnten FDP hätte ich niemals etwas anderes erwartet.

Ach! Sach ma!

Am letzten Tag des Oktober kam es in Berlin zu einem Unglück, das bundesweit für höchste Aufregung auf allen Kanälen sorgte. Ein Betomischer rammte und überrollte auf der Bundesallee eine Radfahrerin […] Im Getöse um das Mitverschulden der Aktivisten am Tod der Radfahrerin ging in der Berichterstattung leider die Erörterung des genauen Unfallhergangs unter

+++ BREAKING +++ FDP will tempolimit +++ BREAKING +++

Nein, natürlich nicht auf der autobahn. Aber nein doch, die forsche porschepartei sieht an ganz anderen stellen drängendsten und dringendsten regeluierungsbedarf.

Schadowstraße in Düsseldorf:
FDP möchte Tempolimit für Radfahrer

Schilder mit Tempo 10 könnten Radfahrer „zu einem reduzierten Fahrtempo anhalten und gleichzeitig die Fußgänger warnen, dass es sich in der Mitte der Straße um einen Radweg handelt“, heißt es in dem Antrag, über den die Bezirksvertretung am Freitag abstimmt

[Archivversjon]

Die sind aber auch echt immer gefährlich, diese fahrräder!!1! Aber hannover — derzeit von einem scheißgrünen würgermeister regiert — ist in sachen radfahrergängelung durch dadaistisch anmutende verkehrszeichen schon viel weiter gegangen. Dieses eben verlinke, hier jahrelang hingestellte provisorische verkehrszeichen gab es noch nicht einmal in der STVO, und das hingeklemmte zusatzzeichen drunter ist in der STVO ebenfalls nicht vorgesehen. (Man beachte die kreative nutzung eines weißen klebestreifens unter dem piktogramm, damit der gewünschte sinn entsteht!) Nimm das, scheiß-FDP in düsseldorf! Du bist mit deinen gängelideen nicht mal halb so „kreativ“ wie scheiß-SPD und scheißgrüne in hannover, der heimatstadt von Kurt Schwitters.

Und ja, dieses gängelverkehrszeichen aus der fahrradhassenden autohölle mit einem arschloch von hirnverbranntem vergewaltungsbeamten als lokal zuständige höllenaufsicht wurde in den über zwei jahren öfter mal zum gegenstand des vandalismus (ich wars nicht, auch wenns mir manchmal gejuckt hat) und immer wieder neu hingestellt.

Ihmezentrum des tages

Ich habe ja lange nichts übers ihmezentrum geschrieben, aber heute muss ich einen sichtbaren fortschritt melden. Nein, die eröffnung in nur noch 322 tagen liegt auch weiterhin in ferne. Aber es wurde immerhin schon einmal ein neues verkehrszeichen aufgestellt:

An einem betonpfeiler im ihmezentrum angebrachtes verkehrszeichen 254 'Gesperrt für radfahrer' mit dem zusatztext 'Radfahren verboten!'. Darunter mein text: Endlich auch Verkehrswende im Ihmezentrum.

Jetzt kann nichts mehr die verkehrswende aufhalten!!1!

Diese radfahrer aber auch immer…

…dass die aber auch immer gegen diese aufgehenden autotüren fahren und sterben müssen [archivversjon]. Können die nicht einfach mal woanders fahren und am leben bleiben? 🤮️

Ich würde so einen scheißjornalisten mit seiner hirnfickenden scheißsprache für so einen sprachgebrauch ja zu gern mal angemessen und ausgiebig vermöbeln. Ob diese stinkenden arschlöcher dann auch noch „jornalist lief gegen stumpfen gegenstand und wurde schwer verletzt“ schreiben würden, oder doch lieber eine andere formulierung wählten? Ob sie dann endlich mal bemerken würden, was für eine autozentriert-totalitäre, menschenverachtende und täter-opfer-umkehrende scheißfaschistensprache sie jeden tag benutzen?

Nee, das merken diese feinde und arschlöcher nicht mehr.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, BRD-staatsfunk, verrecke! Könnt ja grab mit parkplatz nehmen.

Fährt hier jemand fahrrad und ist im ADAC?

ADAC-Mitglieder, die mit einer Fahrradpanne liegen bleiben, erhalten ab Juni kostenlose Hilfe von ihrem Club […] Geholfen wird Radfahrern, die mit Reifen-, Ketten- Brems- oder Akkuproblemen nicht mehr weiterfahren können. Sollte die Reparatur nicht vor Ort möglich sein, organisiert der ADAC den Transport zur nächsten geeigneten Werkstatt. Bei Bedarf wird sogar Gepäck oder Ladung mitgenommen

Das sind ja doch ein paar mitglieder und mitmösen, die im ADAC sind, und für die könnte es eine interessante info im fahrradsommer sein. Selbst, wenn man etwas abseitig fährt — das ist ja oft das schöne am fahrrad, das man auch mal hübschere wege nehmen kann — schiebt es sich zur näxsten großen straße wohl meist kürzer als nach hause. Und nicht jedy…

Während der seit 2021 laufenden Probephase waren die häufigsten Pannenursachen platte Reifen

…hat immer einen ersatzschlauch dabei oder flickt seine geschundenen schläuche oft einfach unterwegs, wie ich das mache. Meist unter absagen äußerst unfriedlicher wörter zu den ganzen freilaufenden vollidjoten, die ihre scheißbierflaschen auf die wege scheppern, weil das immer so schön scheppert.

Diese selbstfahrenden autos aber auch immer

POL-H: Hannover-Mitte:
Pkw bringt Radfahrer zu Fall und flüchtet – Wer kann Hinweise geben?

[Archivversjon]

Man stelle sich einmal vor, die polizei würde über eine PRessemitteilung „messer sticht in körper und flüchtet“ schreiben. Aber da würde sogar einem polizeibeamten sofort einleuchten, was für eine unmenschliche und tatsachenverachtende sprache das ist. Nur wenn ein auto beteiligt ist, fällt das denken und das normale bisschen logik und menschlichkeit schwer. Ganz ähnlich wie bei anderen gefährlichen drogen…

Verkehrswende des tages

Bislang haben sich ja nur autofahrer darüber beschwert, wenn radfahrer ihre hl. fahrbahn mal mitbenutzen — und dabei oft deutlich gemacht, dass sie die straßenverkehrsordnung nicht einmal oberflächlich kennen¹. Aber jetzt werden radschnellwege von autofahrern als fahrbahn und parkplatz benutzt, trotz blauen schildes mit fahrradpiktogramm, was deutlich macht, dass diese autofrahrer die straßenverkehrsordnung nicht einmal oberflächlich kennen. Und dem ordnungsamt ist es in osnabrück einfach nur scheißegal. Immerhin hat sich die bullerei mal um die verkehrsbehinderung gekümmert:

Immerhin ist dann die Polizei gekommen und hat vorübergehend dafür gesorgt, dass keine weiteren Autos in den Radschnellweg einfahren. Weil es inzwischen aber so viele waren, dass man es vor Ort nicht geschafft hätte, Strafzettel auszufüllen, hat die Polizei ein Video der Falschparker gemacht. Ein Video für die Kennzeichendokumentation. Man erahnt die Ausmaße. Irgendwann hat jemand eine Absperrung aufgebaut, die allerdings auch Radfahrende beeinträchtigte. Und Autofahrer*innen sind dann einfach umgedreht und von der anderen Seite in den Radschnellweg eingebogen

Weia!

¹Als ich klein war, war die kenntnis der bedeutung der elementaren verkehrszeichen etwas, was schon kinder im vorschulalter draufzuhaben hatten. Auch dass man einen radweg benutzen muss, wo einer ausgeschildert ist, ansonsten die fahrbahn, nicht den fußweg. Gut, haben wir uns als kinder eher so lala dran gehalten, zugegeben… war aber auch echt übel gefährlich auf der fahrbahn. Heute scheint man einen führerschein zu kriegen,ohne das zu wissen.

Übrigens, werte hannöversche polizei…

…was heute in hannover zu erwarten ist, sind keine verkehrsbehinderungen, sondern autoverkehrsbehinderungen — und der wegfall von behinderungen durch den autoverkehr für radfahrer während der demonstrazjon.

Ach, radfahrer sind für euch kein verkehr? Da dröhnt kein motor, da kommt kein zeug aus dem auspuff, und deshalb ist es nix? So denkt ihr? Das merkt man.

Stichprobe des tages

Wenn die hannöversche polizei mal eine kleine stichprobe macht, ob die radfahrer auch wirklich mit anderthalb metern abstand überholt werden, stellt sie fest, dass bei mehr als der hälfte der überholvorgänge zu dicht überholt wird.

In den 1,5 Stunden Kontrollzeit wurden 33 Radfahrende im Bereich der kurzen Kontrollstrecke von acht Metern Länge überholt. Obwohl sich die meisten Radfahrenden beim überholt werden nicht unwohl fühlten, war der gemessene Abstand in 17 Fällen deutlich zu gering

Aber im gegensatz zu anderen verkehrsgefährdungen, bei denen richtige menschen (also autofahrer) gefährdet werden, ist die polizei hier sehr verständnisvoll:

Die erste Kontrollaktion dieser Art sowie verschiedene Präventionsangebote der Polizei in Hannover im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass die neuen bundesweiten Regelungen zur Stärkung des Radverkehrs noch nicht bei allen Verkehrsteilnehmenden bekannt sind, obwohl die Rechtsprechung bereits seit den 70er-Jahren gleichlautend ist

Das ist erst seit fuffzich jahren so, das hat noch nicht jeder mitgekriegt.

Hej, polizei! Mach das mal in der elisenstraße in linden! Das ist eine mörderische strecke für radfahrer. Fünfzig zentimeter überholabstand sind da standard. Und nein, die parallele limmerstraße ist kein bisschen weniger gefährlich, da sind es nur andere gefahren: straßenbahnen, busse, leute, die da trotz verbot durchfahren, schienen, völlig verpeilte fußgänger, besoffene, lebhafte kinder etc. Da komme ich nur im schritttempo voran, wenn ich nicht gerade völlig asozjal und gleichgültig bin, und meistens steige ich lieber ab. In der list geht es doch noch…

Stadt @hannover! Verkehrtausschuss! 🖌️🤦‍♂️️

Rot eingefärbter bereich auf der fahrbahn der noltestraße in hannover-linden, mit aufgebrachten fahrradpiktogrammen in form des verkehrszeichens radweg

Was genau wollt ihr mir oder jemandem anders mit so einer rot eingefärbten kreuzung — hier in linden in der noltestraße fotografiert — sagen? Es handelt sich wohlgemerkt nicht um einen radweg, obwohl ihr das verkehrszeichen für einen benutzungspflichtigen radweg noch schön auf die rotbemalte kreuzung gepinselt habt?

Was gebietet dieses (nicht in der STVO aufgeführte, aber dafür durch die benutzung einer signalfarbe umso auffälligere) verkehrtzeichen, das ihr da auf die straße gemacht habt? Was verbietet dieses verkehrtzeichen? Wo kann ich das außerhalb der STVO nachlesen, wenn es kein reines fantasieprodukt eurer arbeitsgruppe „spielen mit farbe“ im verkehrtausschuss ist? Welchen sinn soll das überhaupt haben? Dass man diese straße in beiden richtungen durchfahren kann, sehe ich übrigens daran, dass es keine einbahnstraße ist, da müsst ihr nicht noch einmal pfeile auf die fahrbahn malen. Schaut mal auf die parkenden autos…

Und das mit den „beiden richtungen“ ist die einzige sinnvolle informazjon, die ich dieser hochnotlächerlich bemalten kreuzung entnehmen kann. Alles anderes wirkt, als würde Kurt Schwitters im verkehrtausschuss sitzen und sich zur abwexlung mal an verkehrtzeichen in urlauten versuchen.

Wie, ihr wollt einfach nur so tun, als würdet ihr fahrradinfrastruktur schaffen — wisst schon, klima, umwelt und verkehrswende und so — wollt aber nix wirklich und wirksam verändern und habt irgendwo noch ein paar hektoliter von dieser giftig stinkenden roten farbe gefunden, deren entsorgung als sondermüll sonst zu teuer geworden wäre? Ich verstehe.

Was diese kreuzung wirklich ein kleines bisschen gefährlich macht, sind übrigens die idjoten, die völlig asozjal und merkbefreit parken… einer von ihnen ist vorne links am rand zu sehen. Gegen die wird nix unternommen. Nirgends in hannover. Niemals sieht man politesse und politör ihre teuren zettel verteilen. Und der polizei ist es einfach egal, selbst, wenn es behindernd bis verkehrsgefährdend ist. Sagt man dann dam mitmenschen polizeibeamter bescheid, verweist er aufs ordnungsamt. Dabei könnte man mit den knöllchen aus linden vermutlich mittelfristig die stadtkasse sanieren — und wenn die aus der südstadt dazukommen, hat man wieder richtig geld. Kleiner tipp von mir ans ordnungsamt: schickt eure politessen und politöre mal nach achtzehn uhr durch die straßen! Das klingelt in der kasse!

Gruß auch an oberwürgermeister Belit Onay von den scheißgrünen!

Die stadt hannover so:

Auf politischen Antrag wird ab dem 21. Juni auf der östlichen Fahrbahnseite des Schiffgrabens in Richtung stadtauswärts eine der beiden vorhandenen Fahrspuren dem Individualverkehr entzogen und durch entsprechende Markierung für den Radverkehr zur Verfügung gestellt

[Archivversjon]

Oh, radfahren ist gar kein individualverkehr? Deshalb ist das immer so anstrengend. Da sitzen mir vermutlich noch zwei, drei unsichtbare leute auf dem rad.

Schon lustig, wenn autofetischisten texte darüber schreiben, wie sie infrastruktur fürs fahrrad schaffen.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, scheint jetzt einen dauerdschobb beim öffentlich-schrecklichen fernsehen zu haben. Heute hat er für die tagesschau etwas rausgekriegt, das ist so erschütternd und unerwartet, dass sich spontan eine gänsehaut bildet [archivversjon]:

Was Radfahrer mit Abstand am meisten stresst, sind Autos, die sie zu eng überholen […] wurde vor mehr als einem Jahr in der Straßenverkehrsordnung festgeschrieben, dass Autofahrer einen Mindestabstand einhalten müssen, wenn sie Radfahrer überholen wollen. Und zwar innerorts 1,5 Meter und außerorts zwei Meter. Das sollte eigentlich ein ausreichender Abstand sein […] Dazu setzte sein Team Probanden auf selbst entwickelte „Sensorbikes“ und schickte sie zu Alltagsfahrten auf dem Rad durch verschiedene Städte und Gemeinden. Dabei wurden die Konflikte mit anderen im Verkehr mit Kameras dokumentiert und ausgewertet, und es wurde gleich auch noch gemessen, wie der Körper reagiert, wenn es auf dem Rad stressig wird […] „Bei mindestens einem von drei Überholvorgängen unterschritten die Autofahrer die Mindestabstände zu den Radfahrern“, sagt der Verkehrsexperte. In einzelnen Orten wurden sogar bei jeder zweiten Überholung die vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten. „Manchmal war es wirklich sehr knapp“, so der Wissenschaftler

Kann ich bestätigen, und zwar völlig ohne irgendwelche kameras, sensoren und händis. Teilweise ist es auch kein wunder, denn die straßen werden ja nicht breiter, wenn man einen überholabstand in die STVO schreibt, so dass ein paar straßen, die niemals etwas anderes als einbahnstraßen hätten sein dürfen, für radfahrer zu gefühlten todesfallen werden. Aber auch da, wo wirklich genug platz ist, wird mit fuffzich zentimetern oder gar noch weniger überholt. Und das ist einfach nur arschloch.

Objektiv gefährlicher sind allerdings so genannte radwege, praktisch immer mit angeordneter benutzungspflicht, die den radfahrer hinter bäumen und geparkten autos unsichtbar machen, so dass jede kreuzung zu einem bisschen russisch ruhlett wird. Und dafür schreiben sich scheißp’litiker (oft von den scheißgrünen) dann auch noch „förderung des radverkehrs“ in ihre narzisstisch verblendete liste von p’litischen erfolgen, und der scheißjornalist schreibts einfach ab. Radfahrer werden natürlich nicht und niemals gefragt.

Nicht überraschend

Es ist gar nicht überraschend, dass die menschen während einer umlaufenden scheißseuche keine so große lust auf den öffentlichen nahverkehr und seine virenschleudern haben, so dass beinahe jeder, der sich kein auto leisten kann, aber körperlich zum radfahren imstande ist, ein fahrrad für seine wege nimmt. Subjektiv würde ich sagen, dass sich die fahrraddichte in hannover ungefähr vervierfacht hat (tendenzjell ein bisschen drunter), und das selbst noch in stadtteilen, in denen sie schon vorher hoch war. Genauer kann man es aber nur mit verkehrszählungen rauskriegen.

Und ja, da sind viele ehemalige sonntagsfahrer dabei, die zumindest anfangs keinen verkehr gewohnt waren und… ach!

Natürlich ist die fahrradinfrastruktur nicht mit dem höheren aufkommen mitgewaxen, und natürlich hat auch keiner daran gedacht, mit guten provisorien für abhilfe zu sorgen. Und so ist es gar nicht überraschend, was die polizei in ihrer unfallstatistik verlautbart:

Ein erheblicher Rückgang der Verkehrsunfallzahlen, die Anzahl der Verkehrstoten stagniert auf dem historisch niedrigen Niveau des Vorjahres, ein Rückgang der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen; dies sind die positiven Entwicklungen der Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2020 der Polizeidirektion Hannover. Dem gegenüber steht eine steigende Anzahl von Verkehrsunfällen im Radverkehr […] Im Jahr 2020 verunfallten 2.217 Radfahrende und wurden dabei verletzt oder getötet (2019: 1.782). Die Anzahl der Leichtverletzten belief sich auf 1.948 (2019: 1.571), die der Schwerverletzten auf 261 (2019: 204). Acht Radfahrende kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben (2019: 7). Im Fünfjahresvergleich ist ein Anstieg von 29,6 % (+506) an verunglückten Radfahrenden zu verzeichnen. Insgesamt 329 (2019: 205) Pedelecfahrende, die im Rahmen der Verkehrsstatistik zum Radverkehr gezählt werden, verunglückten im vergangenen Jahr. Vier Pedelecfahrende wurden 2020 bei Verkehrsunfällen getötet (2019: 1), 56 wurden schwer (2019: 33) und 269 leicht verletzt (2019: 171). Die Anzahl der verunglückten Pedelecfahrenden stieg in den vergangenen fünf Jahren um 321,8 % (+251). Dies resultiert aus einer deutlich höheren Teilnahme von Radfahrenden am Straßenverkehr

Verkehrszählungen hat die hannöversche polizei aber leider nur aus berlin, münchen und paris, nicht aus hannover. In hannover müssen polizei und stadtverwaltung die zunahme des radverkehrs genau so schätzen, wie ich das muss. Scheiß auf daten. Und nein, dass man hektoliterweise rote farbe auf die straßen kippt, wo vorher eine einfache linje gereicht hat, schafft eben so wenig fahradinfrastruktur wie lustige und nichts sagende markierungen derjenigen wege, auf denen nicht nur ich immer schon mit dem rad gefahren bin, als so genannte „veloroute“. Grüße auch an den hannöverschen oberwürgermeister Belit Onay von den scheißgrünen. Vielleicht lässt der demnächst mit ein paar komplizen aus dem verkehrsausschuss noch ein paar schilder radschnellweg an den straßen aufstellen, das wirds bringen… 😦