Asozjaler „fahrradfreund“ des tages

Neues vom verkehr im reichshauptslum:

Achtung Fahrradfahrer, hier verstecken sich gefährliche Fallen! Ein Unbekannter hat ein Holzbrett mit herausstehenden Schrauben auf einem Trail im Grunewald eingegraben. René Filipekk (41) entdeckte vergangenen Sonnabend während seiner Radtour mit dem Mountainbike plötzlich einen platten Vorderreifen. Doch erst als eine Joggerin mit ihrem Schuh auf die Falle trat und diese so aus der Erde zog, erkannte er die Ursache für seinen kaputten Reifen.

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Ist ja auch zu schade, wenn immer nur autos brennen, da muss man doch auch mal ein paar radfahrern schaden machen.

Idiocracy des tages

In der BRD-idiocracy sterben erwaxene menschen daran, dass sie nicht wissen, wozu die pedale an einem fahrrad gut sind. Gruß auch an alle scheißjornalisten und scheißp’litiker, die ständig so tun, als sei das wort „motor“ gleichbedeutend mit „mobilität“.

Dass eine mütze, eine jacke und handschuhe bei saukälte ebenfalls sehr wichtig sind, versteht so ein industriell im BRD-schulwesen und im BRD-scheißjornalismus verdummter jungerwaxener natürlich auch nicht mehr.

Straßenverkehrsordnungsschulung des tages

Endlich erklärt mir (und allen anderen) mal jemand, was dieses verkehrtschild „fahrradstraße“ wirklich bedeutet, vor allem in seiner in hannover sehr häufigen darreichungsform mit zusatzzeichen „frei für KFZ“. Es ist ein etwas längerer text geworden. Kurze zusammenfassung aus der sicht eines radfahrers: das teure schild bedeutet praktisch nichts, sondern ist nur akzjonsp’litik für die „gefühlte fahrradförderung“ im rahmen der angeblichen „verkehrswende“. Selbst der sehr sachkundig schreibende autor des textes unterscheidet zwischen „echten fahrradstraßen“ und dem standardfall, den er „unechte fahrradstraßen“ und ich schlicht „bullschitt“ nenne.

Und nein, vom „privileg“ nebeneinander radfahren zu können, mache ich keinen gebrauch. Das ist doch nichts als behinderung anderer leute.

Albtraum-fahrradunfall des tages

Ein Überholmanöver ist am Mittwochmorgen im Uchte (Landkreis Nienburg) völlig verunglückt. Dabei ist eine 65-jährige Radfahrerin von der Ladung eines umkippenden Lkw-Anhängers zur Seite geworfen und komplett verschüttet worden. Erst als die Retter, die dem verletzten Lkw-Fahrer zur Hilfe eilten, eine Stimme aus dem riesigen Berg von Kompost vernahmen, der sich über die Straße verteilt hatte, wurden sie auf die Frau aufmerksam. So konnte die schwer Verletzte schließlich gerettet und ins Krankenhaus nach Sulingen gebracht werden

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Auto-darf-alles-klub des tages

Zwanzig stundenkilometer sind viel zu schnell… wenns um radfahrer geht.

Bauchschmerzen macht dem Club derzeit die Fahrradtrasse, die mitten durch die autofreie Strecke führt und der ursprünglichen Idee einer klassischen Fußgängerzone zwei gelbe Striche durch die Rechnung macht. Mehr als 400 Radfahrer pro Stunde waren hier bereits Tage vor Beginn des Pilotprojekts zu Spitzenzeiten unterwegs. „Für Gehör- und Sehbehinderte, aber auch für ältere Menschen und Kinder kann der Radweg zum Sicherheitsproblem werden“, prognostiziert Volker Krane und fordert besondere Rücksichtnahme. Durch die Verkehrsbeschilderung von 20 km/h könnten sich Radfahrer ermutigt fühlen, hier besonders zügig zu fahren. Im Falle einer langfristigen Etablierung des Projekts schlägt der Club daher eine niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung und die deutlichere Trennung der Wege vor

Ich wills mal so sagen. „Für gehör- und sehbehinderte, aber auch für ältere menschen, kinder und wischofonzombies kann die fahrbahn zum sicherheitsproblem werden“, prognostiziert Elias Schwerdtfeger und fordert besondere rücksichtnahme. Durch die verkehrsbeschildung von 50 km/h könnten sich autofahrer ermutigt fühlen, hier besonders zügig zu fahren. :mrgreen:

Autowahn des tages

Was passiert, wenn man in der BRD mal gute radwege mit ordentlichem straßenbelag baut? Richtig, sie werden von renitenten autofahrern benutzt, und wenn da eine schranke vorgeschweißt wird, dann wird die schranke eben plattgemacht. Wo kommen wir denn da hin, wenn es gute straßen gibt, die nicht für das hl. auto sind?!

Und ja, da braucht es schranken. Verkehrszeichen interessieren diese autofahrer einen scheißdreck, wenn sie irgendwo langfahren wollen.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, macht mal wieder einen nebendschobb, diesmal in der tagesschau-redakzjon. Und da hat er eine erkenntnis formuliert, die ist so atemberaubend, dass einem auch völlig ohne corona die luft wegbleibt:

Parkende Autos sind für Radfahrer ein weitaus größeres Sicherheitsproblem als bisher bekannt. Jeder fünfte Unfall wird durch sie verursacht – weil sie die Sicht einschränken oder die Fahrertür plötzlich aufgeht

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Die welt wird niemals mehr die gleiche sein. Wenn man mal davon absieht, dass demnächst auch weiterhin der radverkehr auf blutroten „schutzstreifen“ unmittelbar an parkenden autos vorbei auf der rechten seite von rechtsabbiegendem verkehr geradeaus geführt werden wird. Wer lieber leben möchte, kann sich ja ein auto kaufen, gibt auch ein paar tausender von BRD und EU dazu, wisst schon, wegen corona und der umwelt… 💶

Auch weiterhin viel spaß mit autofahrenden und autodenkenden scheißp’litikern, die fahrrad-infrastruktur planen. Mit benutzungspflicht und 25 øre teurem zettel, wenn man sie mal doch nicht benutzt, versteht sich, denn diese schreibtischmörder wissen genau, dass radfahrer von der benutzung nur nachteile haben.

Kurz verlinkt

Amtsgericht kapituliert und spricht Radfahrer schuldig

Und ja, die radwege in der hannöverschen südstadt sind stellenweise bis zur unbenutzbarkeit zugeparkt, und nein, selbst wenn man mal einen polizeibeamten darauf anspricht, etwas gegen die besonders grob verkehrsbehindernd parkenden autofahrer¹ zu tun, geschieht nichts. Seit jahren. Ich würde niemals die hildesheimer straße im normalen verkehr befahren, die ist viel zu gefährlich. Die bis zum döhrener turm ziemlich parallel laufende alte döhrener straße ist wesentlich besser und sicherer, obwohl man dort keine vorfahrt hat und an jeder kreuzung die glubschen aufsperren muss — aber es gibt dort keinen radweg. Parken tun die leute da aber auch wie die verhinderten henker, teilweise bis in die dritte reihe… und nein, es interessiert keinen scheißbullen in dieser scheißhauptstadt eines BRD-bundeslandes, dessen ministerpräsident sich seine regierungserklärungen bei VW korrekturlesen lässt.

¹Ich bin ja kein pedant und habe durchaus verständnis dafür, wenn jemand in einer gegend mit so einem parkplatzmangel mal ein bisschen apokryf parkt. Aber gegen die richtig asozjalen psychopaten mit autofahrerlaubnis sollte man ruhig mal etwas tun. Die vollhonks, die asozjal in der alten döhrener straße parken, sind übrigens immer die gleichen. Seit jahren schon. Ohne, dass es jemanden interessiert.

Radwegopfer des tages

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 49-jähriger Lkw-Fahrer auf der Höverschen Straße, von der Bundesstraße 65 kommend, in Richtung Anderter Straße unterwegs. Zeitgleich fuhr der 16-jährige Radfahrer parallel zu dem Lkw auf dem rechten Radweg. An der Kreuzung Höversche Straße/Ecke Lohweg beabsichtigte der Lkw-Fahrer, nach rechts auf den Lohweg abzubiegen, dabei übersah er offenbar den Jugendlichen auf seinem Fahrrad. Das MAN-Kippergespann erfasste den Radler, der infolgedessen stürzte und unter den Lkw geriet. Schwerverletzt wurde er mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in eine Klinik transportiert

Da kaufe ich mir doch glatt ein MAN-kippergespann, das ist viel sicherer als diese fahrräder! Es gibt ja demnächst wieder eine autokaufprämje.

Allerdings muss ich schon froh darüber sein, dass sich der PRessetexter der hannöverschen polizei den sonst so obligatorischen hinweis verkniffen hat, dass der radfahrer ohne helm unterwegs war.

Die p’litische scheißidee aus autoland bananistan, geradeaus fahrenden radverkehr rechts von rechtsabbiegendem autoverkehr zu führen, ist eben eine mörderische scheißidee. Radwege töten. P’litiker, die einen ausbau von radwegen wollen, wollen vor allem mehr tote radfahrer und sind schreibtischmörder. (Wer allerdings auf dem fahrrad in einer solchen situazjon seine vorfahrt gegen einen LKW durchsetzt und einfach geradeaus fährt, hat auch zu viele von diesen spielen gespielt, in denen man drei leben hat. Ich lasse da jedenfalls gern den vortritt… alles andere ist in der praxis einfach nur selbstmord.)

Fahrrad-arschlöchin des tages

Am Sonntag, 03.05.2020, ist ein dreijähriges Kind bei einem Zusammenstoß mit einer Pedelecfahrerin im hannoverschen Stadtteil Kirchrode an der Wilhelmine-Witte-Straße schwer verletzt worden. Die Verursacherin hat sich nach dem Unfall von der Örtlichkeit unerlaubt entfernt […] Von Zeugen wird die Fahrerin des weißen Damenpedelec auf 50 bis 60 Jahre geschätzt. Sie trug eine rosafarbene Steppjacke und hat dunkle Haare. Zudem hat sie eine schwarze, runde Brille getragen. Der Begleiter wird ebenfalls auf 50 bis 60 Jahre geschätzt, war dunkel bekleidet und hat kurze graue Haare

Bäh, wie asozjal! 🤮

Automörder des tages

Bisherigen Erkenntnissen zufolge war es zwischen dem Radler und dem unbekannten Autofahrer gegen 22:20 Uhr aus bislang unbekannter Ursache am Dohmeyers Weg zu Streitigkeiten gekommen. Im Anschluss fuhr der 31-jährige Hannoveraner mit seinem Fahrrad in Richtung der Schweriner Straße weiter. Auch der Autofahrer setzte seine Fahrt mit seinem Opel Corsa in selber Richtung fort. Unmittelbar nachdem der Fahrradfahrer die Stenhusenstraße passiert hatte, kam es zum Zusammenstoß mit dem Opel des Unbekannten, der offenbar gezielt gegen den 31-Jährigen gefahren war. Anschließend flüchtete der Autofahrer unerlaubt vom Unfallort

Auch, wenn der radfahrer glück hatte und mit leichten verletzungen davonkam, bleibe ich beim wort „automörder“, denn wer mit dem auto bewusst einen radfahrer rumschubst, der nimmt schwere verletzungen und sogar den tod in kauf. In meinen augen ist das ein klarer mordversuch. Ich würde ja auch jemanden als mörder bezeichnen, der mit einer schusswaffe auf einen anderen menschen schießt, selbst, wenn es dabei nur zu einem streifschuss gekommen wäre.

Ich hoffe, die kriegen diesen mörderischen idjoten!

Diese autos aber auch immer!

Auch während einer laufenden corona-pandemie gibt es immer noch diese autos, die einfach so „aus unbekannter ursache“ auf der straße die „radfahrer erfassen“. Der fahrer ist daran stets völlig unbeteiligt.

Fehlt nur noch der hinweis, dass der radfahrer keinen helm trug. Ja, den liest man öfter mal im kontext solcher PResseerklärungen der polizei. 🤮

Verkehrsp’litik des tages

Warum ist der überhaupt noch im amt?

Andreas Scheuer hat sich selbst zum Fahrradminister ernannt, baut aber für zwölf Millionen Euro Bundesstraßen. Mit Geld, das für Radwege gedacht war

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Ach, kommt schon, leute! Wer will denn schon radfahren? Da ist doch gar kein motor dran. Nur mit motor ist verkehrswende, seht ihr ja an diesen motorgetriebenen kinderrollern für erwaxene, die überall auf den wegen rumliegen. Auch auf den radwegen natürlich. Und außerdem könnt ihr bald ins flugtaxi steigen, wenn euch ein normales taxi zu billig sein sollte. Das ist die verkehrswende! Das ist der klimaschutz! Das ist die schöne neue zeit!

Und dass auch die auto-infrastruktur langsam vor sich hingammelt…

Gut jede achte Brücke ist marode

…während die milljarden in bananigster BRD-korrupzjon verschwinden, ist doch scheißegal. Dann gibts halt öfter mal tempo 40 auf der autobahn und kilometerlange staus. Das beste daran: das sinnlos verbrannte benzin und der sinnlos verbrannte diesel bringen über die mineralölsteuer auch noch geld in den bummshaushalt. Das perfekte selbstbedienungssystem!

Kwalitätsgesetze von BRD-superregierungsp’litikern

Andi Scheuer so in die neue STVO: radfahrer müssen mit einem abstand von einmeterfuffzich überholt werden. Immer? Aber mitnichten. Nicht an manchen angeblich für radfahrer gemachten wegen, auf denen radfahrer dann auch noch fahren müssen.

Wer an Radfahrenden, die einen Radstreifen benutzen, vorbeifährt, darf nach Auskunft des Verkehrsministeriums auch weiterhin Radfahrende gefährden

Für die biologische endlösung des radfahrerproblems: Andreas Scheuer.