Die undemokratische contentindustrie

Huj, da schimmert aber mehr als nur ein bisschen zorn zwischen den zeilen durch:

Als jüngst „FAZ“-Geschäftsführer Thomas Lindner gegenüber „Horizont“ wieder einmal von „überfinanzierten öffentlich-rechtlichen Gratiswebsites“ schwurbelte, reichte es: Wer Journalismus in diesen Tagen weghaben will, ist kein Anhänger der Demokratie. Und müssten wir mit dem leben, was die „FAS“ noch an Journalismus bietet – wir hätten ein echtes Gesellschaftsproblem

Thomas Knüwer

„First world problem“ des tages

Was Sie da im Hintergrund hören, das ist der plätschernde Bach aus Tränen von Kindern der Dritten Welt. Sie weinen aus Mitleid über diese menschenunwürdigen emergencies von Münchner Damen mit Handtaschen, auf deren Kopf plötzlich völlig unakzeptable Landebahnen zu sehen sind. Wer eröffnet ein Spendenkonto?

Weia!

Fail des tages

Schon scheiße, wenn man als stellvertrende CDU-bummsvorsitzende seinen praktikanten die aufgabe überträgt, doch mal schnell einen „meinungsartikel“ für die befreundete presse zu schreiben, der, die oder das praktikant dann aus mutmaßlich diversen kwellen die meinungen anderer leute abschreibt und man dabei auch noch erwischt wird, so wie Julia Klöckner.

Weil „übermedien“ eine webseit von jornalisten ist, die das mit dem web nicht so richtig verstehen und deshalb nach einigen tagen ihre texte wieder aus dem offenen web entfernen und ihnen so jede zitierbarkeit und diskutierbarkeit nehmen, gibt es hier noch eine dauerhafte archivversjon.