Freie softwäjhr des tages

Die generazjon javascript zeigt uns schon einmal, wie die Freie softwäjhr der zukunft aussieht: mit werbeeinblendungen in der konsole sieht sie aus.

Wenn mir anfang der nuller jahre einer erzählt hätte, dass ich noch die zeit erleben würde, in der man reklame in der konsole hat, ich hätte dem einen vogel gezeigt und ihn für komplett meschugge gehalten.

via Fefe

Der erste entwurf für unicode ist von 1988…

…und inzwischen hat sich die erde einunddreißig mal um das sönnchen gedreht und jedes moderne betrübssystem kann inzwischen völlig problemlos alle möglichen zeichen aus so ziemlich jedem verbreiteten alfabet verarbeiten und darstellen, ohne dass es irgendein problem damit gibt. Das ganze frühere krüppelgeraffel mit „codepages“ ist heute weitgehend vergessen, und die jüngeren können sich sicherlich kaum noch vorstellen, was das sein soll. Nur das so genannte „besondere elektronische anwaltspostfach“ für die BRD wurde von spezjalexperten geproggt und kann deshalb keine deutschen umlaute. 🤦

Allein das wäre ein grund, den ganzen schrott sofort wegzuschmeißen und von der klitsche, die diesen müll produziert hat, schadenersatz einzufordern.

Und wer jetzt glaubt: hej, dann gibts halt eine fehlermeldung und man macht die ganzen buchstaben mit puenktchen drueber weg und schreibt wieder wie in den achtziger jahren, hat sich auch geschnitten:

Ein Kläger hatte an den Bundesfinanzhof eine Begründung fristgemäß versandt, versäumte die Frist aber dennoch, da die Datei beim Bundesfinanzhof nicht eintraf. Der Grund war, dass er Umlaute und Sonderzeichen verwendet hatte, was nicht zulässig ist. Doch das war dem Kläger nicht bekannt. Ebenso wenig wusste er, dass seine Nachricht nicht eingegangen war, denn die BeA-Software hatte die erfolgreiche Zustellung gemeldet

Au mann!

Jornalismus des tages

Erfundene Schicksale, verfälschte Selbst-Experimente, Schummel mit Archivbildern: Wegen Manipulationsvorwürfen hatte sich der Privatsender RTL im Juni von einem Reporter getrennt

So lange die contentindustrie nur dafür da ist, werbeplätze zu vermarkten und deshalb ihre stories dafür braucht, attraktiv und psychoaktiv zu sein, damit menschen sich die zumutung der scheißreklame reindrücken lassen, so lange gilt: Claas Relotius ist überall!

Fefe des tages

Was wir hier haben ist ein klarer Fall von „die Organisation hielt es nicht für nötig, ordentliche Infrastruktur auszurollen“. Organisationen, die glauben, ein verkacktes Berechtigungskonzept im Unternehmen durch die Nachinstallation von Schlangenöl bekämpfen zu können. Und ja, das ist meiner Erfahrung nach der beste Indikator für verkackte Sicherheitskonzepte in Organisationen: Schlangenöl. Je verkackter die Security, desto mehr Schlangenöl […] Was mich ja bei solchen Geschichten immer am meisten mitnimmt: Das sind die Leute, denen wir glauben sollen, dass sie bei dem Rest ihres Krankenhauses schon alles ordentlich machen. Denen wir unser Leben anvertrauen sollen, wenn wir in Not sind. Die Leute, die es nicht schaffen, ihre IT ordentlich zu installieren, denen sollen wir dann glauben, dass sie aber ihre ärztlichen Dinge alle voll im Griff haben

Und natürlich wird mal wieder rumgecybert, dass es zum schreien ist… 😦

Fefe des tages

Die dpa ist ein wichtiges Werkzeug, um zu erfahren, dass Twitter nicht geht

Meinetwegen kann dieses zwitscherchen auch gern mal zwei, drei monate lang ausfallen. Dann wissen die ganzen scheißjornalisten zwar nicht, wo sie ihre dummen, schnell aufgeschäumten klickmich-geschichten ohne p’litischen oder intellektuellen nährwert herholen sollen, die so toll für die reklameplatz-vermarktung sind, aber das würde ich überhaupt nicht vermissen. Und dass die meist ohne beteiligung eines gehirnes verfassten fiepser des gegenwärtigen präsidenten der vereinigten staaten eines teils von nordamerika in der tagesschau vorgelesen werden, brauche ich auch nicht.

Ja, du scheißjornalist. Du brauchst mit dieses zwitscherchen nicht vorzulesen. Ich habe selbst ein internetz zur verfügung, du lutscher, du!

Was kostet eigentlich so ein schadsoftwäjhrbefall?

Beim heise-verlach in der karl-wiechert-allee hat der erfolgreiche angriff mit dem emotet-trojaner mindestens 50.000 øre gekostet, und dass, obwohl schnell eine weitere ausbreitung der digitalpest unterbunden wurde. Die fuffzich kiloøre sind übrigens nur die kosten für externe experten, da es in der karl-wiechert-allee keine hauseigenen experten mehr zu geben scheint *ätz!*. Da kommt noch mehr schaden drauf, den man nur nicht so leicht ausrechnen kann. Nur, falls sich jemand fragt, wie es eigentlich mit den verdeckten kosten einer windohs-offißß-monokultur in einem unternehmen aussieht.

Tja, hatten die denn kein antivirus-schlangenöl, für das sie sonst immer reklame machen? Und vor allem: haben die nicht einmal ihre eigenen ratschläge gelesen bei heise? :mrgreen:

Feierfox des tages

Ich gebe gleich weiter an Fefe.

Was es so an anderen webbrausern neben diesem verrotteten feierfox und dieser wanze namens krohm gibt, erfährt man übrigens mit hilfe einer guten suchmaschine in diesem web. Ich verwende schon seit anderthalb jahren pale moon, weil ich keinen webbrauser haben will, der nach dem willen seiner entwickler eine distribuzjonsplattform für schadsoftwäjhr sein soll.