Kurz verlinkt

Wenn ich in einer Meldung in den Medien auf das Wort „offenbar“ stoße, bin ich immer gewarnt: Journalisten verwenden „offenbar“ meist dann, wenn sie sich selbst nicht sicher sind oder wenn sie etwas kolportieren wollen. In manchen Medien wird „offenbar“ auch verwendet, wenn eine Information ins Bild passt, aber keine belastbare Quelle genannt werden kann

Tja, wenn man nicht nach einer guten untersuchung sucht, sondern nach einer untersuchung mit dem propagandistisch gewünschten ergebnis, dann greift man als kwasi-beamteter scheißjornalist an der parteienstaatsfunk-propagandafront schon mal ganz tief ins klo.

Hat der deutschlandfunk in den letzten jahren einen zu guten ruf bekommen? Werden dahin jetzt auch die von den reichweitenstärkeren sendeanstalten gewohnten gestalten der marke „Joseph Goebbels für die dorfdisko“ verklappt? Schade drum, aber so ist das eben mit dem parteienstaatsfunk. 😦

Sterbt aus! Für das Klima!

Als Ökofeministin muss ich sagen, dass Reproduktion durchaus eine der größten Umweltsünden darstellt. Bekanntlich bringt der Verzicht auf ein Kind weit mehr als alle anderen individuellen möglichen Beiträge zum Klimaschutz. So etwas wie Flugreisen oder Fleischkonsum wird wenigstens diskutiert, aber die Kinderfreiheit als wertvollste Aktion wird vor allem bei uns in Deutschland immer noch zu stark tabuisiert

[Archivversjon]

Ja, die überschrift ist polemisch. 😉

Vielleicht sollte man auch die förderung des freitodes verstärkt als wertvolle maßnahme zum klimaschutz betrachten. Das beste daran: wenn sich vor allem diejenigen menschen totmachen, die keine persönliche aussicht mehr haben, kommt es zu gewaltigen einsparungen im sozjalbereich, mit denen man dann flugtaxis und den deutschen weltraumbahnhof fördern kann. So ist allen geholfen! Von daher: für die aufstellung von selbstmordzellen an jeder straßenecke!!ölf!!1! 😈

Nur eine kleine frage zum fachkräftemangel…

Hat man uns nicht erst vor zwei, drei Jahren noch gesagt und ununterbrochen um die Ohren gehauen, wir hätten jede Menge von bestausgebildeten hochqualifizierten Frauen, die ganz begierig sind, in den Firmen zu arbeiten, und zu deren Einstellungen man die Firmen, geradezu zu ihrem Glück, per gesetztlicher Frauenquote und Gleichstellung geradezu zwingen muss, weil mit Frauen alles gut und die Fachkräftestellen so wunderbar besetzt werden könnten?

Transsternchen und kwalitätspresse

Jetzt reicht es aber endgültig mit dem sprachesoterischen Quatsch. Wie soll ich meinen Eltern, die beide über 90 Jahre alt sind und den „Tagesspiegel“ abonniert haben, diese Sprache erklären? Ist trans jetzt ein Adjektiv? Und Sternchen in Wörtern? Da drehen sich doch alle deutschen Schriftsteller von Rang und Namen im Grabe um (ich kenne keine lebenden deutschen Schriftsteller, die mir etwas sagen können, was mich interessierte)

Genau so müsst ihr weitermachen bei der scheißpresse: einfach eure scheißtexte in irgendeiner kwatschfeministisch verblendeten kunstsprache aus irgendeiner sozjologenhölle verfassen! Das wird die pressekrise beenden! Das wirkt überhaupt nicht nach propaganda und leserbestupsung! Ganz bestimmt! Müsst ihr nur ganz feste dran glauben! 🧚

Schade, dass das pressesterben immer noch viel zu langsam geht!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Jornalistischer häjhtspietsch des tages

Ich verstehe gar nicht, warum das zwitscherchen mich sperrt, wenn ich menschen einen kwalvollen tod wünsche und spiele deshalb in diesem bento-jornalismus aus der contentgosse des scheißspiegels das totale unschuldslamm, das zum hassopfer und märtyrer der guten sache™ geworden ist. Hl. bimmbamm, sancto subito! Aber presto! 😇

Übrigens habe ich für jeden jornalisten (und reklameheini und p’litiker, aber das sind ja auch verblüffend ähnliche kommunikazjonsmuster aus rein wirtschaftlichen interessen), der das zwitscherchen mit seiner scheißgülle flutet, nichts als spott und verachtung übrig. Echt schade für solche typen, dass es vernunft nicht im äppstohr gibt.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, jornalist*in, verrecke! ⚰️

Wenn ihr unbedingt eine flagge hissen wollt…

…dann könnt ihr euch auf den frauenseiten im stadtportal bremen.de mal in einer hübschen übersicht anschauen, was die diversen flaggen so bedeuten, die ihr da in den kalten wind hängen könnt [archivversjon]. Die meisten kannte ich übrigens noch nicht. Und das wird nicht besser werden:

Die Flaggen sollen die Sichtbarkeit der Menschen mit ihrer Identität und Orientierung erhöhen. Dabei ist die Vielfalt der Flaggen weitaus größer, als in diesem Rahmen darstellbar. Es gibt außerdem diverse Abwandlungen und Entwicklungen der einzelnen Flaggen sowie stetige Neuentwicklungen. Auch die Interpretation im Netz zu den Bedeutungen der einzelnen Farben ist variierend. Wichtig ist, dass die Flaggen die Menschen vereinen und für mehr Verständnis füreinander werben

Ich glaube ja, das ein symbol erst dann etwas kommuniziert und damit für etwas werben kann, wenn man das symbol versteht. Aber in gewissen parallelwelten scheint man das anders zu sehen. 😀

Vergewaltigung des tages

In australien soll es demnächst als vergewaltigung gelten, wenn die frau „ja“ zum sex gesagt hat, aber während der durchführung ihre meinung geändert hat, ohne es zu sagen. Ab in den knast mit dem pösen pösen vergewaltiger, ruiniert sein leben, möge er für immer stinken und brennen!

Ich freue mich schon auf eine zukunft, wo das vertragswerk, dass man vor jedem geschlechtsverkehr, jeder geilen schweinerei und vor jedem kleinen kuschler unterschreiben müsste, um sich rechtlich abzusichern, den umfang der typischen nutzungsbedingungen für eine softwäjhr oder für eine S/M-drexseit hat. Das ist die neue erotik: verträge aushandeln, lesen und unterschreiben! Dann bumsen die menschen halt nicht mehr, und die es tun, riskieren eine pseudogerechte willkürjustiz nach den wünschen des schlimmsten trollfeminismus, die sich hinter mittelalterlichen hexenproben nicht mehr länger verstecken muss. Ist ja auch nicht so wichtig mit dem bumsen. Man kann ja ohne leben. Und das mit der lust dabei ist eh scheiße und macht nur probleme. Die katolen hatten die ganzen jahrhunderte recht! Geht in der zeit, die ihr mit sex verbringt, besser einkaufen, fernsehen und arbeiten! Das ist auch viel besser für die wirtschaft. Ansonsten gibt es ja künstliche befruchtung, die löst das problem auch — nur die lustempfindung bei der masturbazjon des mannes sollte noch abgeschafft werden, indem man direkt das sperma mit einer nadel aus den hoden abzieht. Gegen anfälle von heftigem genitaljucken hilft zuverlässig ein gebet und in härtefällen eine gabe stark sedierender medikamente. Wenn nicht: ab in den knast!

Eine tolle zeit, die ihr vor euch habt, ihr, die ihr nach mir kommt. Ich bin froh, dass ich es größtenteils hinter mir habe… 😦

Kurz verlinkt

Nein, das ist nicht Hadmut Danisch oder sciencefiles, das ist die wesentlich unverdächtigere spektrum der wissenschaft, die hier die grün-links-feministische wurzel eines teils der gegenwärtigen neonazi-agitazjon anspricht:

Im einseitigen Bemühen um Opferschutz offenbart die konservative Sexualmoral dieser Tage gleich mehrere blinde Flecke: Wie sonst ließe sie sich so einfach von rechts vereinnahmen?

[…] Sexualgewalt, vor allem wenn sie gegen Kinder gerichtet ist, wird seit Jahrzehnten über Skandalisierungen vermittelt. Sie zielen auf Emotionen und eine griffige Dramatik („alle drei Minuten wird …“, „jedes dritte Kind …“, „fast jede Frau hat schon …“). Sie lässt keinen vertretbaren Gegenstandpunkt mehr zu. Es sind unmittelbare Einladungen an die Affekte. Entfaltet wird ein Sog emotionaler Betroffenheit, der sich meist in einem Ruf nach Strafe und in einer gründlichen moralischen Diskreditierung abwägender Stimmen artikuliert. Einige Konflikte bringen es zur Gesetzesreife. Dann folgt der nächste Skandal – und so immer weiter. Dabei wirkt stets derselbe Mechanismus, der den Akteuren des Skandals, wie im obigen Fall dem rechten Netzaktivisten, die edle Rolle desjenigen zuschreibt, der einen Skandal mutig aufdeckt. Die selbstgerechte Empörung ist gewiss. Den Opfern springt man zur Seite, verdammt die Täter und feiert den Skandalantreiber. Details interessieren da nicht mehr. Es reicht der Anfangsverdacht

Treffer! Versenkt!

Das war und ist die jahrzehntelange propagandistische praxis so genannter progressiver bewegungen mit überbordender feminismus-sympatie (ich meine den heutigen gaga-feminismus mit seinen ständigen first-world-problems), die auch Adolf Hitler und Joseph Goebbels gefallen hätte. Und die auch heutigen menschen mit gefestigtem rechtsradikalen weltbild gefällt. Von S/M-gesteuerten #MeToo zum lynchmob ist es ein verblüffend kurzer und gerader weg gewesen.

Sexismus des tages

Hej, macker, tscheck mal dein privileg! Frauen werden so pöse unterdrückt, dass sogar männliche wildtiere viel häufiger abgeknallt, ausgestopft und in museen ausgestellt werden!

In der tat, das ist sofort und unmittelbar übertragbar. Auch bei tod druch krieg, gewaltverbrechen, todesstrafe und totarbeiten sind frauen beklagenswert unterrepräsentiert. :mrgreen:

Teologie des tages

Theologin sieht zu starke Betonung des Mannseins von Jesus
Jesus hätte auch eine Frau sein können

[…] Allerdings sei es angesichts der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor rund 2.000 Jahren von Gott klug gewesen, als Mann Mensch zu werden

Gut, dass die gesellschaftlichen rahmenbedingungen es für G’tt nicht noch klüger gemacht haben, als rind zu kommen, denn sonst würden sich die gläubigen alle jeden sonntag vor einer gewaltigen dönertasche verneigen. 🥙

Kurz verlinkt

Professor gesteht: „Ich habe mir die Grundlagen der Genderstudien nur ausgedacht“

Falls sich überhaupt noch jemand für die ursprünge der pseudowissenschaftlichen kwasistaatsreligjon „gender“ interessiert, die inzwischen sogar den kindern in „biologie“-unterricht an staatlichen zwangsschulen in der BRD ins gehirn geknüppelt wird.

Mein herzlicher glückwunsch geht an Arne Hoffmann zu den fünfzehn jahren genderama. Ich erwische mich immer noch dabei, in regelmäßigen abständen einen komplettspiegel von genderama mit seiner fänomenalen gewaxenen materjalsammlung anzulegen, weil ich befürchte, dass dieses blog irgendwann einmal unter einem windigen vorwand wegzensiert und ausradiert werden könnte.

Ein großer sieg des feminismus

Dieses von allen scheißjornalisten in presse und glotze — die uns immer so gern das zwitscherchen vorlesen, um uns zu erzählen, was das internetz so denkt — vorangetragene häschtägg-kampanje #MeToo war ein riesen gigantoerfolg und geradezu endsieg ohnegleichen für alle feministischen ziele.

Fast die Hälfte der Männer sagte, sie hätten Angst vor unfairen und falschen Anschuldigungen. Und als wir sie gefragt haben, ob sie deshalb lieber keine Frauen mehr einstellen würden, hat ein Viertel ‚Ja‘ gesagt.

👍🏅🏆👑🏆🏅👍 🤦

Ich würde ja so gern drüber lachen können… aber dazu geht mir der generalisierte hass gegen frauen ab, den viele wortführerinnen des femgenderkwatsches zurzeit gegen männer haben und ganz offen ausleben, völlig unsexistisch, versteht sich.

Gender ist opium für die linke.

Großer feministischer endsieg des tages

Weil es nicht möglich war irgendwelche weibliche Sprecherinnen für eine Konferenz über die Skriptsprache PHP zu gewinnen, hagelte es via Twitter und einem Blog Kritik. Daraufhin haben erste männlicher Sprecher ihre Teilnahme gecancelt. In der Folge sagten die Organisatoren die phpCE nicht nur für dieses Jahr ab. Die Veranstaltung wird es auch in Zukunft nicht mehr geben

Können wir das mit der SPD nicht genau so machen, wenn sich keine herrenfrauen für den parteivorsitz finden? :mrgreen: