Universitärer bullschitt des tages

Nein, das ist nicht der postilljon!

Die Universität Osnabrück erhält eine bundesweit einmalige Professur, die Latein und internationale Geschlechterforschung verknüpft […] Das Themenfeld „Latinistik und Gender“ werde vom Auswahlgremium der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen als „hochrelevant und äußerst innovativ“ beurteilt, heißt es in einer Mitteilung der Uni Osnabrück. Das zugesprochene Fördervolumen beträgt den Angaben zufolge 472.500 Euro […] Die Uni Osnabrück kündigte an, eine W2-Professur „Klassische Philologie, Schwerpunkt Latein/Genderforschung“ auszuschreiben und zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen

Schon toll, was an Universitäten gelehrt wird, als sei es eine Wissenschaft. Vestimentum non facit monachum.

Advertisements

Religjös und feministisch angehauchte realsatire des tages

Achtung, hier sprechen die „kinderfreunde“ aus der scheißp’litik:

Mädchen unter 14 Jahren, die ein Kopftuch tragen: Für den nordrhein-westfälischen Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) widerspricht das der religiösen Selbstbestimmung. Religionsunmündige Kinder dürften zum Tragen solcher religiösen Symbole nicht gedrängt werden, sagte er – und stieß so eine landesweite Debatte über ein mögliches Kopftuchverbot für unter 14-Jährige an

Schon klar, herr integrazjonsminister! Aber ihnen ist schon klar, dass wir in der BRD ein gesetz haben, dass die genitalverstümmelung (so genannte „beschneidung“) an deutlich jüngeren jungen ohne medizinische indikazjon, also aus rein religjösen gründen, legalisiert und von der strafverfolgung als (mindestens) körperverletzung ausnimmt. Im scheiß 21. scheißjahrhundert! Wenn man einem mädchen ein leicht wieder abnehmbares kopftuch umbindet, ist das untragbar, aber wenn man einem jungen mit deutlich größerer gewalt und frei von jedem wirklichen grund ohne anästesie am penis rumschneidet und ihm damit nicht nur erhebliche vermeidbare schmerzen zufügt, sondern ihn für sein restliches leben zeichnet und damit an diese vernichtung seines körperlichen selbstbestimmungsrechtes an einer auch psychisch ganz schön empfindlichen stelle erinnert, dann ist das kein problem:

Meidinger sagte der „Bild“, ein Kopftuchverbot würde dazu beitragen, Diskriminierung aus religiösen Gründen und antireligiösem Mobbing zumindest tendenziell den Boden zu entziehen

Kleidungsstücke führen zur diskriminierung und zum mobbing, was mit allen mitteln, im zweifelsfall selbst gegen geist und buchstaben des grunzgesetzes für die BRD verhindert werden muss; vorsätzliche verstümmelung ist hingegen nicht weiter beachtenswert. Das scheißkreuz der kristen, insignium ihrer gewalt- und mordlust, bleibt davon unberührt in de scheißschule hängen. Der weit verbreitete männerverachtende sexismus des gegenwärtigen feminismus verbrüdert sich auch gern mit der scheißreligjon, um seine gewaltsamen, sexistischen ziele durchzusetzen. Und jetzt noch ein kleines sahnehäubchen obendrauf, damit einem auch richtig übel werde:

Susanne Lin-Klitzing, Chefin des Deutschen Philologenverbandes, sprach sich ebenfalls für die Idee eines Kopftuchverbots für unter 14-Jährige aus. Es solle in einer Demokratie keine Unterordnung des einen Geschlechts unter das andere geben.

*schwallkotz!*

Propagandaanalyse des tages

Wie laufen feministische kampanjen im zwitscherchen, inwieweit transportieren sie propaganda für eine ideologie und wer oder was treibt sie voran. Längerer text, hier nur ein appetithäppchen:

Die Kampagnen versuchen stets, den Eindruck einer Graswurzelbewegung zu vermitteln, was scheinbar durch die große Zahl der Tweets bestätigt wird (auch wenn nur ein Bruchteil der Tweets die Kampagne tatsächlich unterstützen). Tatsächlich werden aber alle Kampagnen von Beginn an massiv von den (feministischen) Medien und ggf. von feministischen Politikerinnen unterstützt (als Beispiel analysiert ein separater Blogpost die „private“ MeToo-Kampagne von ZEIT Online). Ohne diese Unterstützung wären die Kampagnen nicht erfolgreich. Die Initiatoren haben oft schon vorher sehr gute Beziehungen zu den Medien.

Es handelt sich daher in Wirklichkeit um mediale Kampagnen (bzw. Astroturfing). In einigen Fällen kamen die Kampagnen trotz medialer Unterstützung nicht recht ans laufen, solche Kampagnen sind hier ebenfalls aufgeführt.

Da nimmts doch nicht mehr wunder, dass irgendwelche häschtäggs von scheißjornalisten einen preis für jornalismus verliehen bekommen…

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, scheißpresse, verrecke!

Feministischer sieg des tages

Achtung, das ist nicht der postilljon.

Johnnie Walker wird zu Jane Walker

Johnnie Walker holt seinen Spaziergänger für eine Sonderedition vom Etikett. Aus Gründen der Gleichberechtigung lässt die traditionelle Destillerie ihre Spirituose statt des altgedienten Herren mit Spazierstock und Melone nun auch mit seinem weiblichen Pendant vertreiben

Auf die befreiung der frau! Und: auf die leber!

Klatsch! Oh, eine ohrfeige…

Dass heutige postmodernen Linke oder heutige Feministinnen keine klare Grenzlinie zu Rechtsaußen-Positionen ziehen können, dass Rechte gar lustvoll die Parallelen zwischen ihnen und Linken herausarbeiten – das liegt vor allem daran, dass kaum noch linke und feministische Positionen erkennbar sind, die sich engagiert, vorurteilsfrei und empathisch mit sozialen Realitäten auseinandersetzen, anstatt sich in leeren Reinheitsphantasien zu verstricken

Liebe „social justice warriors“…

…könnt ihr nicht zur abwexlung einfach mal genau die gleichen scheibchenweisen unterwandungs- und sabotahsche-metoden

Kurz darauf beschwerten sich Nutzer über einsetzende Zensur und begannen, über ihre Spenden für FreeBSD genauer nachzudenken

…beim systemd-projekt ansetzen? Damit würdet ihr der welt einen großen gefallen tun, wirklich! Oder macht ihr nur kaputt, was schlicht und gut und nützlich ist?

Die vielen projekte, die sich derartige (vorsätzliche, planvoll durchgeführte und vermutlich geheimdienstlich finanzierte) sabotahsche durch die schariapolizeien des kreischenden feministischen opferkultes noch freiwillig antun¹, statt den sabotör*innen einfach in allem frieden und aller deutlichkeit einen fork nahezulegen, in dem sie ihre partikularinteressen vorantreiben können, wünsche ich fortan viel spaß bei ihrem tod durch pazifismus! Zu einem solchen, angebotenen fork wird es übrigens niemals kommen. An nichts haben SJWs so wenig interesse wie am herstellen von produkten, die für andere menschen nützlich sind.

¹Wer in dieser formulierung polemik findet, darf sie behalten. Übrigens, werte SJW: ohne eure systematische und mutmaßlich geheimdienstlich finanzierte zersetzungsarbeit wäre heute die piratenpartei die drittstärkste parlamentarische kraft in der BRD… und nicht eine neofaschistisch überoffene stammtischpartei namens AFD. Nicht, dass die piratenpartei toll ist, aber besser als diese neue blaue packung für adolfs braune soße ist sie allemal. Ihr seid wie krebs und zerfresst alles, was sich nicht gegen euch wehrt, und deshalb werdet ihr zumindest von mir auch wie krebs behandelt.

Kennt ihr den schon?

Amazons Sprachassistentin gibt jetzt Widerworte und bezeichnet sich als Feministin

Eine bessere realsatire auf den mechanisch auf gewisse kondizjonierte reize reagierenden trollfeminismus der jetztzeit ist kaum noch denkbar. Völlig erwartungsgemäß ist der scheißjornalismus davon begeistert. :mrgreen:

Gruß auch an Erich Mielke!

Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis ein entnervtes »shut up, bitch!« zum kompjuter zu einer strafanzeige wegen frauenverachtendem häjhtspietsch führt…

Ein großer schritt wider die gewalt gegen frauen!!1!11!!!

Es war als Zeichen gegen Gewalt an Frauen gedacht: Regisseur Leo Muscato schrieb ein neues Finale für Bizets Opernklassiker “Carmen”, in dem die Protagonistin nicht ermordet wird, sondern ihren Ex-Liebhaber Don José mit einer Pistole erschießt

Na, liebe frauen mit gewalttätigen lebensabschnittsgefährten, da tuts doch gleich ein bisschen weniger weh, wenn euch die fäuste in die fresse fliegen, nicht? Ach, euer lebensabschnittsgefährte geht gar nicht in die oper, und ihr auch nicht? Na, dann sei eben solidarisch mit denen, die nicht arm, ausgeliefert und hilflos sind, wenn sie gewalt erfahren!

Ein lob den kreativen problemlösern, die so kreativ probleme lösen!

Stellt euch mal vor…

Na, braucht der speireflex mal wieder etwas träjhning? Stellt euch mal vor, eine große, überregjonale tageszeitung in der BRD würfe die frage auf, ob diese juden im jahr 2018 überhaupt noch tragbar seien! Oder so etwas ähnliches

Ja, ich weiß, was ich da verlinke! Herzallerliebst auch einige kommentare darunter, zum beispiel dieser bräunling:

Der ZON-Text soll Satire sein. Aber kommt nicht auf die Idee in den Kommentaren unsachlich oder zu polemisch zu werden. Dann löscht ZON

Aber hej, solange nicht von „linken“ der einwand kommt, dass die gesellschaftlichen fronten nicht zwischen rassen, geschlechtern oder religjonen verlaufen, sondern zwischen besitzenden und mächtigen auf der einen seite und besitzlosen und ohnmächtigen auf der anderen seite, so lange wird die kritik halt der deutungshoheit der anderen seite überlassen. Schön doof, wenn die ideologie idjotie gebiert!

Deutlich kürzer und gelungener ist allerdings dieser kommentar. Weil das kommentarverlinken dort nicht so gut funkzjoniert: es handelt sich um dieses eine bild. 😀

Hach, es ist doch herrlich, wie häjhtspietsch und fäjhknjuhs aus diesem neulanddingens verschwunden sind! :mrgreen:

Feminismus und frauenschutz des tages

Bitte festhalten und tischkanten aus der gebissnähe entfernen:

Sex-Vorwürfe:
Mutter fordert Dornröschen-Verbot

Eine besorgte Mutter aus Großbritannien hat sich dafür ausgesprochen, das beliebte Märchen Dornröschen zu verbieten. Sie fordert, dass die Geschichte nicht an der Schule ihre Kinder vorgelesen wird. Grund ist der „nicht-einvernehmliche Kuss“ des Prinzen für das schlafende Dornröschen, um es aufzuwecken

Wie wäre es mit einer feministisch umformulierten versjon der ollen geschichte? Auf dass die neidische fee triumfiere, dornröschen niemals mehr erwache und im dornberankten schlosse verwelke und der prinz mit der mädchenmacherschere entmannt werde! :mrgreen: