Kennt ihr den schon?

Für die Zukunft haben die Firefox-Entwickler sich hohe Ziele gesetzt: Sie wollen den „schnellsten und geschmeidigsten Browser“ entwickeln

Den hatten sie doch schon einmal, und zwar, bevor sie den feierfox auf jede nur erdenkliche Weise verhunzt und aufgemoppelt haben, statt einen kleinen kern zu pflegen und einen satz oft nützlicher addons beizulegen, ohne sie jedem einzelnen nutzer aufzuzwingen. Dafür können sie jetzt im dümmsten PResseerklärungston berichten, dass der feierfox 54 endlich multitasking kann. Endlich wirds wieder schnell! Die zeiten des moppelfoxes sind vorbei! Ääähm… dafür wird nur ein bisschen mehr RAM belegt… juchu! :mrgreen:

Hej, und apropos PResseerklärungstöne und sonstige reklametrommeln: wenn der feierfox 54 der beste feierfox aller zeiten ist, dann kann der ja mal so bleiben und die entwickler brauchen den nur noch zu entfehlern. Aber die haben das bestimmt nicht so gemeint, wie sie es gesagt haben, diese hirnverbrannten idjoten mit dem tonfall eines marktschreierischen lügenwerbers.

(Verstehe mich niemand falsch: ich würde niemals den scheiß-krohm von evil guhgell benutzen. Aber manchmal kommt mir schon ein bisschen die galle hoch, wenn ich sehe, wie die feierfox-entwickler den feierfox-nutzern ins gesicht kacken. Und hej, ich habe den 54er gerade hier, und er fühlt sich wirklich etwas flotter an — was aber wenig nützt, wenn die webseits dermaßen fett geworden sind, dass eine typische kommerzjelle startseite mehrere megabytes daten überträgt. Bei stark javascriptlastigen „anwendungen im brauser“ wie etwa „tweetdeck“ ist der neue feierfox allerdings immer noch fühlbar langsamer als krohm — und beansprucht gleich ein paar hundert zusätzliche megabytes. Aber „anwendungen im brauser“ sind sowieso eine scheißidee…)

Security des tages

Benutzt hier jemand das feierfox-addon ‚mailvelope‘, um auch im webmäjhler verschlüsseln zu können?

Das Verschlüsselungs-Add-on Mailvelope weist unter Firefox eine kritische Schwachstelle auf: Angreifer können mit Hilfe kompromittierter Add-ons an die privaten Schlüssel der Nutzer gelangen

Und weg ist der private schlüssel! Tja, hättet ihr doch nur eine richtige mäjhlsoftwäjhr genommen, statt immer alles an den webbrauser anzuflanschen und euch sicher zu fühlen, weil ihr alles so sicher macht!

Aber hej, die generazjon jamba packt ihre privaten schlüssel ja sogar auf wischofone… 😦

Wisst ihr noch, damals, als webzensur mit bläcklists noch schlecht war…

Mit der neuen Ausgabe beginnt Firefox außerdem, Flash-Inhalte zu blockieren. Das soll die Crash-Rate des Browsers um 10 Prozent senken. Mozilla geht aber auch dabei defensiv vor. Firefox bedient sich beim Blocken einer von Mozilla gepflegten Blacklist. Dies sei zuerst einmal eine kurze, kuratierte Liste mit Flash-Elementen, die durch HTML-Darstellung ersetzt werden können. Diese Liste werde im Laufe des Jahres 2016 immer weiter wachsen

Das einführen einer zentralen „zensurinfrastruktur“ in einem webbrauser ist das neue „defensive vorgehen“. „Richtig defensiv“ wäre das standardmäßige aktivieren von „click to play“ gewesen, vielleicht um eine vom anwender erweiterbare whitelist ergänzt. Das wäre übrigens auch die beste maßnahme zur erhöhung der kompjutersicherheit gewesen — denn wenn ich ein verseuchtes fläsch-äppchen mit huckepack auf den rechnern installiertem trojanerpaket irgendwo hinlege und mit spämm auf allen kanälen bekannt mache, dann wird das bestimmt nicht in einer derartigen liste auftauchen, sondern auf einer frisch eingerichteten seit in einer frisch eingerichteten domäjhn liegen, die ich übermorgen wieder wegschmeißen kann.

Aber inzwischen scheinen die menschen wieder viel bereiter für zentral durchgesetzte „zensurideen“ zu sein als vor ein paar jahren — und zwar vor allem dann, wenn diese „zensur“ völlig wirkungslos ist. So ist das eben, wenn die menschen keine angst davor haben, im faschismus aufzuwachen, sondern längst damit begonnen haben, sich im faschismus gemütlich einzurichten. Hirn, würde, verstand und selbstermächtigung zu sinnvollem handeln sind dabei nur störend.

Feierfox des tages

Könnt ihr euch noch an dieses „hello“ erinnern, das die feierfox-entwickler vor anderthalb jahren in den feierfox eingebaut haben, weil wir ja alle keine gute tschättsoftwäjhr haben und weil wir alle ganz heiß darauf sind, dass der brauser immer moppeliger, träger, speicherfressender und voller mit unerwünschten funktionen gemacht wird. Nun, das wird jetzt wieder rausgefummelt. Gefällt mir!

Hej, feierfox-entwickler, wenn ihr schon dabei seid: ihr habt in den letzten jahren so viel scheiße in den brauser verklappt, die ihr auch gern mal rausnehmen dürft. Diese „pocket“-kacke zum beispiel. Euer brauser hat nämlich eine plugin-schnittstelle, so dass sich jeder funkzjonen nachrüsten kann, wenn er sie haben will…

Ach, das wisst ihr selbst. Dann programmiert doch bitte so, als ob ihr das wüsstet!

Feierfox-addon des tages

Kennt ihr das, wenn ihr ein bildschirmfoto seht [lokal archivierte versjon], und wenn es nach dem ersten draufgucken und überfliegen des textes so fürchterlich im hirnchen kitzelt, dass ihr denkt, ihr müsstet euch verlesen haben, weil das ja gar nicht wahr sein kann, dann ein zweites mal aufmerksamer lest…

Open with Internet Explorer

If you love internet, you will enjoy another classy add-on for firefox. Open with Internet Explorer lets you send any web page from Firefox to Internet Explorer automatically with a quick mouse click.

[INSTALL]

…und feststellt, dass ihr euch gar nicht verlesen habt? Dieses dumpfe gefühl von ins gemüt beißender, völliger aussichtslosigkeit angesichts der dummheit einiger eurer mitmenschen, denen man so etwas andrehen kann? Und kennt ihr das auch, wie ihr euch dann zu trösten versucht, indem ihr so etwas denkt: „Das kann doch niemand ernst meinen, das gibt es nicht, ich werde doch gerade verarscht“? Und dann fangt ihr an, mal kurz zu gucken, ob es das gibt, oder ob es als lustige verarschung ablegen und wieder vergessen könnt?

Und dann stellt ihr fest, dass es das wirklich gibt [dauerhaft archivierte versjon]… und dass es sogar ein paar benutzer hat.

Oh… wo ist mein raumfahrzeug, ich muss weg hier! 😦

via @benediktg@gnusocial.de

Mozilla des tages

Mozilla so: nachdem wir unseren einst kleinen, schnellen, sicheren feierfox bis zur unbrauchbarkeit aufgeplustert und verfrickelt haben, lasst uns doch noch einmal so richtig von null beginnend wie damals beim feierfox einen kleinen, schnellen, sicheren webbrauser schreiben… 😀

Das könnte fast ein schritt in die richtige richtung sein. Aber ich befürchte, dass „servo“ nach ein paar jahren verschlimmbesserung genau so ein moppelig-träges dingens wie feierfox wird.

Heise des tages

Heute in der karl-wiechert-allee: „Wir haben eine meldung, dass mozilla seine richtlinjen für die benutzung seiner marken so verändert hat, dass man als linuxdistributor jetzt auch einen „firefox“ etwas pätschen darf und ihn trotzdem noch „firefox“ nennen darf und ihm auch das zugehörige piktogramm geben darf. Was schreiben wir da mal als überschrift drüber?“ — „Schreib doch einfach ‚Debian gibt Webbrowser Iceweasel auf und setzt wieder auf Firefox‚! Das dingens heißt ja bei denen demnäxst wieder so…“

(Übrigens stand es vor diesem einlenken mozillas schon kurz davor, dass auch „redhat“ so einen „pseudofork“ mit einer handvoll pätsches für die einpassung in „redhat“ und einem neuen namen und neuen logo gemacht hätte, weil die marke „firefox“ nicht zuließ, dass man das ding ein bisschen an seine distribuzjon anpasst und immer noch „firefox“ nennt. Das wäre schon sehr schmerzhaft gewesen, wenn eines der erfolgreichsten projekte der Freien softwäjhr ausgerechnet auf linux-systemen nicht mehr als marke zu finden gewesen wäre. Um zu begreifen, was das bedeutet, haben die dummk… ähm… mitmenschen von mozilla auch nur fast ein jahrzehnt gebraucht. Vermutlich waren sie viel zu sehr damit beschäftigt, den feierfox zu verschlimmbessern und aufzumoppeln, bis er fast unerträglich wurde, so dass sie einfachere gedanken nicht denken konnten — im moment sogar mit DRM-artigen technikverhinderungen wegen wissenschon der sicherheit. Und ich habe fast ein jahrzehnt lang immer wieder mal unkundigen leuten gesagt, dass der brauser „iceweasel“ genau das selbe wie ein „firefox“ ist, nur eben mit anderem namen wegen diesem analsadistisch-idjotischen „geistiges-eigentum“-hirnfick und so einem bullschitt wie dem „ansehen einer marke“. Fast ein verdammtes jahrzehnt lang! Leute, ihr seid doch alle nicht mehr ganz knusper!)

Schlangenöl des tages

Die schlangenöl-klitsche „g data“ hat sich einen sehr innovativen weg einfallen lassen, wie man angriffe auf die kompjutersicherheit über den webbrauser unterbinden kann:

Nutzer von G Data Sicherheitssoftware mit aktiviertem BankGuard Browserschutz erleben derzeit unter Umständen Firefox-Abstürze, in der Regel direkt bei Programmstart

Auch weiterhin viel spaß mit dem ganzen schlangenöl!

via @benediktg@gnusocial.de

Feierfox des tages

Wir beschützen das web. Gebt uns geld. Am besten jeden monat. [via @benediktg@gnusocial.de, link benötigt javascript]

Es wäre mir lieber, der feierfox würde seine anwender ein bisschen beschützen. Zum beispiel vor träcking (und nicht nur im „privaten modus“). Oder vor der klandestinen installazjon von so genannten „tuhlbars“ durch irgendwelche mit adwäjhr verseuchten drexinstallazjonsprogramme. Oder vor blähsoftwäjhr wie dem feierfox mit aller nur möglichen scheiße drin, die einen etwas betagteren kompjuter zum unbenutzbaren schrott erklärt — wenn man NSA-guhgells als brauser getarnte krohm-drexwanze aus guten gründen nicht benutzen will.

Endlich!!1!

Seit Firefox 42 gibt es den Browser für Windows auch als finale 64-Bit-Variante – allerdings versteckt auf einer Archiv-Seite. Version 43 ist jetzt auch auf der regulären Download-Seite zu finden und benötigt mindestens Windows 7. Von der 64-Bit-Architektur dürften insbesondere komplexe Apps und Spiele profitieren

Endlich kann der aufgeblähte feierfox auch mehr als vier gigabyte RAM beanspruchen! :mrgreen:

Die scheiß-feierfox-entwickler wollten „thunderbird“ töten

Beide Produkte würden sich gegenseitig in ihrer Entwicklung stören: So müssten Thunderbird-Entwickler immer auf die Änderungen bei Firefox achten und die Browser-Entwickler auf den Mail-Client

Ich interpretiere das mal so: mit dem feierfox können sie dreckige, nutzerverachtende geschäfte machen, indem sie antifunkzjonen und geschäftsmöglichkeiten für die reklame- und träckingindustrie drin verbauen sowie reklame für fragwürdige dienstleister in den brauserkern verkloppen (pocket, fratzenbuch…), mit dem donnervogel kann man das halt nicht so… denn es ist ja kein zufall, dass die ganzen vollidjoten sich von der reklamewirtschaft darauf dressieren ließen, ihre mäjhl im brauser zu verwalten, wo man lustig träcken und werbevergällen kann. Das sollen die sich nicht wieder abgewöhnen! Obwohl es nicht so toll ist und man es völlig kostenlos sehr viel besser haben kann. (Und dann überhaupt erst mit der möglichkeit, verschlüsselt zu kommunizieren.)

(Ich würde es übrigens sehr begrüßen, wenn auch die entwicklung des feierfox mal beendet würde und nur noch fehler behoben würden, weil das programm fertig ist. Zumindest mal für ein jahr lang, damit mir der scheiß-feierfox entmoppelt und stabil gemacht wird.)

Das schlimmste daran: „thunderbird“ ist unentbehrlich. Das programm ist wirklich fertig. Es ist stabil. Und. Es gibt keine alternative dazu. Es gibt schlicht kein anderes brauchbares mäjhlprogramm. 😦

Feierfox des tages

Die feierfoxentwickler so: nachdem wir massenhaft zeugs in den brauserkern gefummelt haben, das auch gut in addons gepasst hätte und nachdem wir die stetige verschlechterung der benutzerschnittstelle zu einem gewissen abschluss gebracht haben, was können wir da noch tun?

Und sie beantworten die frage selbst: lasst uns einfach die letzten paar funkzjonen aus dem brauser rausnehmen, die der feierfox den anderen brausern voraus hat, denn die nutzt eh kaum jemand.

Leute, wenn ihr jemals ein brauserprojekt aufzieht, orientiert euch niemals an den bedürfnissen der reklamewirtschaft nach allumfassender trivialsierung und verdummung und nehmt niemals geld von klitschen wie guhgell! Was rauskommt, wenn dieser einfluss überstark wird, seht ihr an feierfox.

via @benediktg

Feierfox des tages

Der feierfox kriegt jetzt mal einen eingebauten träcking-blocker. Nur, dass der meistens das träcking nicht blockt:

Der Benutzer schaltet den privaten Modus ein und gibt uns damit ein starkes Signal, die Schilde hochzufahren. Mit dem Tracking-Schutz versuchen wir, aggressiv so viele Dinge zu blockieren wie möglich, ohne damit die Nutzererwartungen zu unterlaufen […] Werbenetzwerke, die „Do Not Track“ befolgen, sind auf der Whitelist. Über die neue Funktion hat Mozilla auch viele Gespräche mit der Werbebranche geführt. Da habe es auch „Sorgen“ gegeben, sagt Mayo. Aber „nachdem wir einmal erklärt haben, wie es funktioniert“, seien die zerstreut worden

Das dingens funkzjoniert also nur, wenn jemand oder jefrud rausgekriegt hat, wie man oder frud den privaten modus einschaltet und aus irgendeinem nicht näher benannten grund nicht standardmäßig und immer; und das dingens funkzjoniert nicht bei werbelügnern, die angeben, dass sie auf eine angabe in den HTTP-kopfzeilen achten, obwohl diese von werbelügnern gegebene angabe in keiner weise überprüft werden kann. Wissen wir ja alle, dass professjonelle lügner es ganz besonders genau mit der wahrheit nehmen und dass man ihnen deshalb glauben sollte… :mrgreen:

Wer mehr als „gefühlten datenschutz“ und die intelligenz- wie nutzerverachtende verarschung durch die feierfox-entwickler haben will oder muss, nehme einfach den privacy badger, um sich nicht träcken zu lassen. Und auf keinen fall den wirksamen werbeblocker dazu vergessen, um den großteil der seitübergreifenden scheißüberwachung durch irgendwelche werbeklitschen und sonstige menschenfeinde an der wurzel zu unterbinden.

Feierfox-entwickler, ihr seid einfach nur noch dumme, verlogene arschlöcher, die auf die feierfox-benutzer scheißen und die jeder geschäftsidee entgegenkommen, die den interessen der nutzer entgegengerichtet ist. Kombiniert mit irreführenden behauptungen, die presseerklärt werden. Fresst geld und sterbt dran, ihr fäkalmaden!

Ein tipp für alle, die den scheiß nicht mehr ertragen wollen: pale moon.

Feierfox des tages

Die feierfox-entwickler leiden ja unter voranschreitendem hirnkrebs und stellen deshalb die API für brauser-addons um. Das kommt natürlich nicht so gut an, denn niemand, der noch bei troste ist, hat lust, funkzjonierenden kohd neu zu schreiben… und schon gar nicht in einer übergangszeit, in der die neue API noch nicht so völlig stabil ist, so dass man im zweifelsfall jede woche was an seinem kohd nachbasteln muss. Nun, das einzige problem, dass die hirnzerfressenen feierfox-gutsherrenkönige in dieser situazjon sehen, ist, dass die hirnzerfressenen feierfox-gutsherrenkönige ihre beglückungsideen nicht gut genug kommuniziert haben. Und deshalb erklären sie euch jetzt mal, warum diese völlig unnötige belastung aller feierfox-addon-entwickler (und damit indirekt: aller feierfox-nutzer) denn sein muss.

Aber vorsicht: gut hinsetzen und keine getränke im mund!

Die Änderungen seien notwendig, da XUL (XML User Interface Language) und XPCOM (Cross Platform Component Object Model) bereits 15 Jahre alt und nicht mehr gebräuchlich seien, weshalb es keinen Sinn habe, weiter in die Techniken zu investieren

Meine kleine ergänzung dazu lautet: warum wird der feierfox eigentlich in C++ programmiert? Diese technik ist bereits rd. 25 jahre alt und wird zunehmend ungebräuchlich, so dass es keinen sinn hat, weiter in diese technik zu investieren. Proggt doch stattdessen den brauser in einer anderen sprache, und zwar in einer möglichst jungen, die wenig standard und viel aktuelle entwicklung hat, ihr vollidjoten! Wenn ihr das macht und dafür den unter euren händen erstickenden feierfox einmal neu programmieren müsst, dann wisst ihr, warum ihr hirnverkwarzte, zu nix mehr zu gebrauchende vollidjoten seid, ihr feierfox-entwickler!

Es wird allerhöchste zeit für einen fork des feierfox!