„First world problem solution“ des tages

Wenn ihr euch ein überwachungsmikrofon (jornalistensprech: smarter lautsprecher) kauft, dieses mit strom versorgt, ans internetz anschließt und in eure wohnung stellt, dann kann euch der freundliche STASI-avatar darauf hinweisen, dass der wasserhahn läuft oder tropft oder auch, dass die waschmaschine fertig ist.

Worauf euch „alexa“ hingegen niemals hinweisen wird: darauf, dass ihr dumme idjoten seid, die ihre freiheitsrechte und ihre privatsfäre für so unwichtig halten, dass sie einfach darauf verzichten.

Frauenkwote des tages

TV-Kommentatorin
Neumann will Frauenquote im Männer-Fußball: „Ohne Druck entwickelt sich nichts“

[Archivversjon]

Ich finde es ja nach wie vor seltsam, dass niemand und keinefrud von frauenkwoten im straßenbau oder bei industrietauchern spricht…

Die frauenkwoten führen wir dann ein, wenn in allen spochtarten nicht mehr zwischen männerwettbewerben und frauenwettbewerben unterschieden wird, okäj? Ist ja eine pöse sexistische unterscheidung auf grundlage einer gesellschaftlichen konstrukzjon von geschlechtern. 😁️

Emoji des tages

Besonders die Themen Gender-Gerechtigkeit und Inklusion treiben seit einigen Jahren die Emojifizierung unseres Kommunikationsverhaltens an […] Der „schwangere Mann“ und eine weitere „schwangere Person“ stellen klar, dass im Grunde heutzutage jeder geschlechtsunabhängig schwanger werden (oder zu viel gegessen haben) kann

[Archivversjon]

Hej! Ich bin mann! Hier! Ich! Ich will auch mal schwanger werden!!1! Nicht immer nur die weiber. 🤰️

Mit der neuen 14er Spezifikation kommt auch einer der zahlenmäßig häufigsten Bewohner des Internets zu seinem Recht: der Troll. Hier dürfen wir uns aber sicherlich fragen, warum der mit eindeutig männlichen Merkmalen dargestellt ist. Gibt es keine weiblichen oder non-binären Trolle?

Passt ja mal wieder. Schließlich wird täter:in auch so gut wie nie gegendert.

Juchu! Endlich eine lösung für die müllwirtschaft!

Fabrikneuen müll gibt es jetzt auch in nicht mehr ganz so umweltschädlich:

Recycling der besonderen Art: Forscher haben eine Smartwatch entwickelt, die sich beim Entsorgen selbst auflöst. Denn ihre Schaltkreise bestehen aus wasserlöslichen Nanokompositen, die Außenhülle aus löslichen Polymer. Die Uhr hält Schweiß, Hitze und mechanischen Belastungen ähnlich gut stand wie eine normale Smartwatch. Wird sie aber in Wasser gelegt, löst sie sich nach weniger als 40 Stunden auf

Wer sich noch an zeiten erinnert, in denen man uhren so gebaut hat, dass sie möglichst lange halten, ist eh viel zu alt für die ganze tinnefscheiße. Und das ständige piepen des bullschitt-o-meters bei wörtern wie „nachhaltigkeit“ ist ein geräusch, an das man sich im konsumismus eben gewöhnen muss.

First World Problem Solution des tages

Amazon hilft beim Händewaschen: Ein Alexa-kompatibler Seifenspender soll mithilfe von zehn LEDs die üblicherweise empfohlenen 20 Sekunden fürs Händewaschen herunterzählen. Dank eingebautem Sensor würgt Amazons Smart Soap Dispenser Seife heraus, wenn man die Hand annähert

Und wenn man das ding mit einer abhörwanze von amazon — im volxverdummenden jornalistensprech auch smart speaker genannt — verbindet, dann kann der auch witze während des händewaschens erzählen, damit man auch gut unterhalten ist, wenn man seine hände angesichts des kommenden faschismus in hygjenischer unschuld wäscht.

Mir fehlt allerdings noch der smarte klopapierabroller.

Dieser giftige müllberg, der vor der großen stadt wäxt und wäxt und wäxt, der ist übrigens das so genannte „wirtschaftswaxtum“.

„First world problem solution“ des tages

[…] wenn es nach den Fraktionen von SPD, Linken und FDP in der Bezirksversammlung geht, grüßen am Zebrastreifen bald nicht mehr nur männliche Figuren vom Schild, sondern auch Frauen. Die Fraktionen wollen hierfür eine Änderung der Straßenverkehrsordnung erreichen

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Ja, ändert mal schön die straßenverkehrsordnung. Es reicht ja nicht, dass die gerade erst um völlig sinnlose schilder ergänzt wurde, man sollte vielleicht auch die gestaltung der ge- und verbietenden schilder regjonal unterschiedlich machen, damit jedes kaff sein gendersüppchen kochen kann. Endlich überall menschenspaltende schilder! Ein großer sieg für den durchgeschepperten trollfeminismus der höheren töchter von der humbug-universität, der leider von so genannten linken noch viel zu wenig ausgelacht wird!

Meine vorhersage: wenn denn demnächst automatisch fahrende autos unterwegs sind, deren angelernte neuronale netzwerke an der interpretation dieser „diversität“ scheitern und wenn es dadurch zu verkehrsunfällen mit schwerverletztys und totys kommt, werden die feminist:_*innen kreischhals und durch den scheißjornalismus überlaut verstärkt proklamieren, dass frauen dabei schon wieder benachteiligt wurden. Entweder, weil sie immer diese menschen totfahren, wenn sie sich während der fahrt schminken, um ein schöneres selfie im auto zu machen, oder weil sie immer totgefahren werden. Und überhaupt, denk doch mal einy an die… ähm… diversys.

Ja, ich werde ätzend.

Hauptsache, im verkehr bleiben die kinder frauensache!

Werte frauen!

Arbeitlosigkeit und mies bezahlte scheißdschobbs müssen nicht sein. Bewerbt euch einfach als astronautin bei der ESA und bedankt euch beim stets erdverbundenen und realistischen feminismus, der euch diesen weg eröffnet hat. :mrgreen:

Wie, die haben nicht so viele plätze? Na, dann dürft ihr eben weiter die ganze mies bezahlte scheißarbeit machen! Vielleicht gibts ja demnächst mal wieder applaus aus dem bundestag. Die dritte coronawelle durch frühzeitige schraubenlockerungen wird ja gerade emsig vorbereitet…

„First world problem solution“ des tages

Eine Psychologie-Studentin aus den Niederlanden wollte sich nicht mehr damit abfinden, dass bei Spielkarten der König mehr zählt, als die Dame. Also entwarf sie kurzerhand genderneutrale Karten

Der link geht zum scheißstern und es gibt skriptalarm ohne ende. [Archivversjon]

[…] „Solange wir eine Wahl haben, lass sie doch.“

Das mit dem wahlhaben wird schon noch früh genug abgeschafft. Aus der einstigen schreibkonvenzjon einiger jornalisten und einiger höherer töchter ist längst ein lustiges genderdeutsch geworden, das für immer mehr menschen verpflichtend wird — und wer sich ihm verweigert, kriegt punktabzüge an der universität und demächst auch an der schule.

Ansonsten dürfen wir gespannt sein, wann wohl auch das olle schachspiel solchen „lösungen“ zum opfer fällt. Da ist zwar die dame angenehm mächtig und der könig… eher so etwas fürs endspiel, aber kann doch nicht angehen, dass sich trotzdem alles um den könig dreht. Und bäuerinnen gibt es auch keine. :mrgreen:

„First world problem solution“ des tages

Endlich! Wir konnten es alle schon gar nicht mehr aushalten! Endlich werden die ganzen BRD-einwanderer*innen in den namen für hoch- und tiefdruckgebiete nicht mehr unsichtbar gemacht [archivversjon]!!!elf!1! 🤸‍♂️️

Jetzt können die nazis aber einpacken! :mrgreen:

Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete kann jeder beim Institut für Meteorologie der FU Berlin kaufen – für 240 bis 360 Euro

Ich bin hannoveraner und kaufe ein „Belit“ fürs näxste sauwetter! ⛈️🌪️🌀️

Freut euch aufs neue deutsch!

Kommt, die alte deutsche grammatik ist ungerecht und schlecht, es wird zeit für eine neue, ganz nach den vorstellungen der privilegierten höheren töchterchen von großer großer gerächtigkeit:

Eigentlich will Frau Pusch etwas anderes, nämlich eine total gerechte Sprache – selbstverständlich unter Einbeziehung des diversen Geschlechts. Dazu will sie die grammatikalische Geschlechtlichkeit der Sprache völlig umbauen und letztlich das generische Femininum etablieren. Aber lesen und genießen Sie selbst: „Wir hätten dann etwa Freundin (Frau), Freundis (Mann) und Freundil (divers), Plural Freundinne, Freundisse, Freundille. Wenn das Geschlecht (welches auch immer) keine Rolle spielen soll, entfällt die Endung. Beispiel: Fragen Sie Ihre Freund, Arzt oder Apotheker. Wieso Ihre und nicht Ihren? Weil es (…) nur noch ein Genus gibt: Das Femininum

Juchu! Alle probleme der ersten welt gelöst! 💃