„Flatrate“ des tages

Was passiert eigentlich, wenn man so eine immer wieder mit toller reklame angebotene „flatrate“ auch wirklich nutzt? Man nimmt die ja nicht, weil man damit ein, zwei gespräche am tag führen will, sondern, weil man mit dem pauschalpreis (hach, was für ein altmodisches wort) geld sparen will. Nun, bei smartmobil.de wird man dann einfach gekündigt. Und zwar mit völlig irreführender begründung, weil die drillisch-leute einen für doof halten und deshalb glauben, dass man nicht bemerkt, dass man für die tarifnutzung gekündigt wird.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit den reklameversprechen von menschen- und intelligenzverachtenden klitschen.

„Flatrate“ des tages

Bei kabel deutschland werden die alten „flatrate“-verträge jetzt mit AGB-änderungen in volumen-verträge abgeändert. Nein, das ist keine verschlechterung, das ist alles nur zu eurem besten:

Servicequalität für alle Nutzer langfristig auf hohem Niveau zu halten

*göbel!* Und dafür darf man dann auch ruhig mal in die datenpäckchen reinschauen, um zu kontrollieren, zu welchem dienst die gehören.

Ich meine — wohlgemerkt: als juristischer laie — dass bei einer solchen untergeschobenen änderung des ursprünglichen vertragsgegenstandes ein sonderkündigungsrecht besteht, und zwar so, dass für die offlein-fasen durch die vertragskündigung sogar ein schadenersatzanspruch entstehen könnte. Und je mehr leute das machen, desto unwahrscheinlicher ists, dass solche läden wie kabel deutschland mit solchen kwasibetrügerischen überrumpelungen ihrer kunden durchkommen.

Mehr verachtung für die hirne unserer kunden

Die werbelügner bei der deutschen telekom so: Wie nennen wir es mal, wenn wir vor gericht verloren haben und unsere volumentarife nicht mehr wie früher betrügerisch als „flatrate“ verkaufen dürfen? Da sagt ein besonders stinkendes individuum: nennen wir es doch einfach „mehr transparenz für unsere kunden“. Gute idee, sagten sie alle nickend und fingen damit an, ihre intelligenzverachtenden lügentexte zu schreiben.

Klingt ja viel auch besser als das wahrere „wir müssen mit diesem schwindel aufhören, weil sogar ein geldhöriges gericht der BRD der meinung ist, dass es sich um eine kundenverarschung handelt“.

So, und jetzt noch schnell hinschreiben, dass man den betrug auch wirklich nicht durchzieht, dazu einmal in die pose des wohltäters werfen (wir hätten ja auch in berufung gehen können), und fertig ist das hohle, widerwärtige PR-geseiere. Und das beste daran (für die telekom, nicht für ihre kunden): in ein paar wochen gibts dann neue, gerichtsfestere bezeichnungen für den vorerst gescheierten schwindel. An der verfeinerung des beschisses der kunden sitzen gerade einige gutbezahlte scheißjuristen.

Drosselkom, hol dich der insolvenzverwalter! 👿

Drosselkom des tages

Vor dem landgericht köln hat die deutsche drosselkom mit ihren drosselplänen jedenfalls verloren:

Mit dem Begriff „Flatrate“ verbinde der Durchschnittskunde jedenfalls bei Internetzugängen über das Festnetz einen Festpreis für eine bestimmte Surfgeschwindigkeit und rechne nicht mit Einschränkungen. Das Verhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung werde durch die Drosselung empfindlich gestört, weil etwa im Fall von VDSL-Verträgen mit besonders hoher Übertragungsgeschwindigkeit weniger als 10 % der ursprünglich vereinbarten Mindestübertragungsgeschwindigkeit zur Verfügung stünden

Hej, ich hoffe, jeder mit einem händivertrag hat gründlich mitgelesen! Oder jeder kunde von kabel deutschland! Lasst dort eine riesen süpport-party steigen mit euren ganzen briefen und anrufen, nachdem das urteil veröffentlicht wurde — und vergesst nicht, zusammen mit einer angemessenen fristsetzung für die erfüllung des vertragsinhaltes „flatrate“ (eine woche ist in meinen nichtjuristischen augen angemessen) gleich anzukündigen, die nicht gelieferte vertragliche leistung damit zu „honorieren“, dass ihr sie einfach nicht bezahlen werdet! 😀

Gruß auch an vodafone, die ja auch zu gern altverträge in drosselverträge umwandeln würden!

Drosselkom des tages

Was die deutsche telekom gar nicht mag? Na, wenn man einen vertrag mit denen hat und die vertraglich von der deutschen telekom zugestandene leistung unverschämterweise einfach so nutzt:

Laut einem Bericht gibt es Überlegungen, künftig „unwirtschaftliche Kunden“ mit Flatrate-Verträgen in teurere Tarife zu drängen — oder ihnen zu kündigen

Was die deutschen telekomiker in ihre reklame reinschreiben, das sind eben lockvogel-angebote. Was ihr in wirklichkeit bekommt, ist ein „prepaid“-vertrag mit verfallendem guthaben. Und wenn ihr mehr verbraucht, werdet ihr rausgeekelt oder abgezogen.

Ach ja, und dass für dieses „geschäftsmodell“ sämtliche verbindungsdaten abgeschnorchelt und elektronisch ausgewertet werden, scheiß auf das fernmeldegeheimnis, das kommt als kleines sahnehäubchen oben drauf. Die frage, ob solche daten auch an diese dienste weitergegeben werden, deren menschenverachtendes treiben man lieber geheim hält, beantwortet sich durch nachdenken. Gesammelte daten werden benutzt. Immer. Ohne ausnahme.