Jornallje des tages

Niemand sprengte irgendwas. Niemand unterbrach irgendwen mitten im Vortrag. Der Vorgang ist von überschaubarer Dramatik. Das würde man aber nicht glauben, wenn die Berichte darüber in den Medien liest

Da „übermedien“ von kopfentkernten jornalisten gemacht wird und die artikel schon nach kurzer zeit aus dem öffentlichen internetz entfernt werden, kann ich leider nicht die kwelle verlinken, sondern nur eine archivversjon.

Ich mag übrigens Kachelmanns so häufig hingezwitschertes wort „vollpfostenjournalismus“, denn es passt. 😀

Gruß auch an dem scheiß-madsackverlag aus hannover:

Die „Hannoversche Allgemeine“ nutzte die Gelegenheit noch, zu spekulieren, ob Kachelmann trotz Freispruch und Verurteilung seines vermeintlichen Opfers nicht doch schuldig ist

Steckt euch euren nach scheiße stinkenden kampanjenjornalismus mit seiner vorsätzlich volxverdummenden vorgehensweise in den arsch, fresst eure scheißzeitungen und verreckt endlich! Die, die noch auf euch reinfallen und eure drexlügenblätter kaufen, sterben gottseidank aus, die glauben euch vermutlich sogar, dass alles im internetz fäjhknjuhs sind und nur ihr richtige njuhs habt…

Clickbait der reklameindustrie des tages

Oh, habe ich jetzt reklameindustrie geschrieben? Ich wollte doch contentindustrie schreiben. Ach, egal! :mrgreen:

Egal, genau so wie es den kwalitätsjornalistischen produkten wie etwa „focus onlein“ egal ist, mit was für gammligen ködern sie die klickviecher auf ihre mit gefährlicher und zuweilen schadsoftwäjhrträchtiger reklame verseuchte drexseit locken. Der bullschitt, den Edward Snowden in einem seiner weniger lichten momente von sich gegeben hat, war für die gossenjornalisten auf ihrem weg in den fußstapfen der bildzeitung halt noch nicht bullschittig genug. Möge jeder, der sich von solchen schlachtzeilen zum klicken bringen lässt, einmal die üblichen suchbegriffe in juhtjuhbb eingeben und die näxsten fünf bis zehn jahre lang prächtige beweise zu aufwühlend-grusliger „verschwörungsmusik“ betrachten¹, statt sich mit diesen behelfs-bullschittern vom focus zu begnügen! 😉

¹Ich habe natürlich ein video verlinkt, dass ich für richtig „gut gemacht“ halte, es gibt den gleichen stoff auch unendlich viel mieser, aber dafür viel öfter in mieser. Ich empfehle die HD-versjon, und auch die dazugelegte musik ists wert, etwas aufgedreht zu werden. Aber achtung, die ohren können wegfliegen!

Ich hätte ja gern ein zitat des tages draus genommen…

Ich hätte ja gern ein zitat des tages draus genommen, aber da hätte ich den ganzen artikel abschreiben müssen, und deshalb gibts eben einen link: sheng fui — ein offener brief an „focus onlein“ in sachen kinderpornografie-berichterstattung.

Und in richtung „focus“ frage ich mich, warum ich den vollständigen hirnausfall der kwalitätsjornalisten auch noch dauerhaft archiviere, wenn er doch tagelang auf der webseit stehenbleibt, weils den empatieunterbegabten krepeln beim „focus“ gar nicht auffällt.

Ach ja: geh sterben, „focus“!

Leistungsschutz-SEO-spämmer bei der arbeit.

Dieses reizende ergebnis habe ich erhalten, als ich bei focus onlein, der webseit einer bildzeitung für besserverdienende, die suche mit dem suchbegriff „stuttgart“ verwendete:

Bildschirmfoto von focus onlein

Die gelben unterlegungen von drei überschriften sind von mir hinzugefügt. Ansonsten ist dieses suchergebnis, das ich vor wenigen minuten erhielt, völlig unverändert.

Die drei gelb markierten treffer führen auf den gleichen artikel. Dieser wurde mit trivialen änderungen in der überschrift immer neu im CMS angelegt. Mit der neuen überschrift entsteht auch eine neue URL, das die URL die überschrift enthält; aber alle drei links führen auf den exakt gleichen artikel.

Dies geschah nicht, weil so eine duplizierung für leser irgendeinen vorteil hätte. Ganz im gegenteil, die interne suche auf der focus-webseite wird — wie man an diesem keinesweg absurden oder unüblichen beispiel sieht — mit diesem trick für leser geradezu entwertet. Ein mensch, der in stuttgart oder umgebung lebt und sich mit einer solch naheliegenden suche auf dem laufenden halten will, bekommt ein ergebnis geliefert, das für ihn verwirrend und völlig sinnfrei ist. Tatsächlich macht diese trickserei die webseit von focus onlein unbrauchbarer für leser.

Die einzige absicht ist es, gegenüber guhgell njuhs ständig aktuellen content zu simulieren, da aktuelle inhalte dort nach oben gestellt werden und somit aufmerksamkeit und klicks erzeugen.

So geht der focus vor. Dafür bezahlt der focus menschen, dass sie sich so etwas ausdenken. Dass die eigene webseit dabei für ihre nutzer unbrauchbarer wird, ist dem focus egal, wenn nur die guhgell-manipulazjon klappt. Man könnte auch sagen: stammleser, die direkt auf die webseit von focus onlein gehen, sind dem focus egal; wichtiger ist es, leute über guhgell anzulocken.

So geht ein „kwalitätsjornalistisches“ blatt vor, dass sich demnächst über das „leistungsschutzrecht“ auch noch von guhgell bezahlen lassen will.

Und mehr ist dazu auch nicht zu sagen.

Außer eines vielleicht noch:

IHR SEID LÜGNER UND STINKENDE ARSCHLÖCHER DA HINTEN BEIM FOCUS! ALLE MITEINANDER!

Tschüss.