Fäjhknjuhs des tages

Immer, wenn ich glaube, dass es jornalistisch gar nicht mehr kälter und menschenverachtender geht, hilft ein blick auf den ganz spezjellen jornalismus mit der zielgruppe frauen:

Heute war ein toller Tag, heute habe ich nämlich so getan, als würde Prinzessin Caroline bald sterben

Aber hauptsache, man tut etwas gegen fäjhknjuhs und häjhtspietsch im internet!

(Sorry, ich konnte nur eine archivversjon verlinken, weil die inhalte von „übermedien“ nach einiger zeit aus dem offenen web entfernt werden. Wenn jornalisten das web gestalten, wird meist hirnlos.)

„Check your privilege“ des tages

Frauen aus afganistan scheinen das bürgerliche BRD-„patriarchat“ und die hier übliche „rape culture“ viel besser zu begreifen als feminist_innen an den hochschulen der BRD.

„Ich bin eine Frau und mein Bruder ist ein Mann“. Das ist der Grund, warum ihr Bruder abgeschoben wird und sie nicht, sagt Lina. 19 Jahre alt sind sie und ihr Zwillingsbruder Saber

Genau so läuft das hier, nachdem der feminismus seit jahrzehnten ins bürgertum eingedrungen ist und das bürgertun in ihn: die „benachteiligten“ frauen werden geschützt und die „privilegierten“ männer können gepflegt verrecken. Wer daran nichts findet, ersetze das wort „frauen“ mal durch „arier“ und das wort „männer“ mal durch „juden“, um in solcher grelle vielleicht doch einmal etwas vom inhärenten faschismus dieser haltung sehen zu können. Ach, das kann nicht faschistisch sein, weil du antifaschist_in bist? Ich verstehe. Wie gendert man eigentlich „arschloch“?

Gruß auch an die bummsministerin Manuela Schwesig:

Es habe politischen Druck gegeben, um das Verfahren am Amtsgericht in Richtung auf ein offenkundiges Fehlurteil zu bewegen

Scheiß aufs grunzgesetz, scheiß aufs recht, willkommen in der BRD!

Volxhochschule des tages

Volxhochschule bonn: weiterbildung für frauen:mrgreen:

Kannste dir mal wieder gar nicht selbst ausdenken! Übrigens: der kurs ist ausgebucht. Damit dieses großartige angebot einer weiterbildung nicht demnächst dem vergessen im internetz anheim fällt, hier eine dauerhaftere archivversjon.

Gebührenfinanzierter BRD-staatsfunk des tages

Man kann die produkzjon von menschenverachtenden gossenglotzeinhalten doch nicht nur den anderen überlassen. 😦

Leider waren die Teilnehmer keine Schauspielerinnen, denn ich war eine von ihnen

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der Joseph-Goebbels-gedenksteuer, die ihr nicht mehr dafür zahlt, dass ihr rundfunkempfänger habt, sondern dafür, dass ihr wohnungen habt.

Zitat des tages

Glaubt man der Frauenministerin, wird jedoch in ein Drittel der betroffenen Unternehmen endlich die Vernunft einziehen: In 33 Aufsichtsräten sitzen nämlich weniger als drei Frauen. Wie Schwesig in ihrer Rede vom 6. Februar 2015 vor dem Bundesrat ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Politik erörterte, müssen nämlich in Gremien „wenigstens drei Frauen an Bord“ sein, damit „sich die Männer gelegentlich vernünftiger als sonst [benehmen]“. Man stelle sich einmal vor, ein Politiker würde behaupten, Frauen wären erst in der Gegenwart von drei Männern vernünftig – und auch nur gelegentlich.

Die feministische Republik von Stephan Schleim auf Telepolis

Falls jemand glaubt, diese Manuela Schwesig sei eine lichtlosgestalt aus der zweiten reihe, der ein unwichtiges ministerjum zugeschanzt wurde: die gute frau ist stellvertretende vorsitzende der SPD und damit das, was nach Sigmar „kugelschröder“ Gabriel und A. Nahles nachrücken wird. Nicht, dass noch jemand glaubt, die scheiß-hartz-IV-SPD könne in den nächsten zwanzig jahren noch einmal in die nähe der wählbarkeit kommen.

#imzugpassiert

Nein, das hier ist nicht der postilljon:

Für mehr Beinfreiheit
Frau denkt sich sexuelle Belästigung im ICE aus

Rufmord für ein bisschen beinfreiheit… und wer die überschrift komisch findet: das ist eines jener häschtäggs, mit denen beim zwitscherchen sexuelle übergriffigkeiten gegen frauen unsortiert gesammelt werden.

Hier noch einmal eine dauerhaft archivierte versjon

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass mädchen, die mit puppen von prinzessinnen aus disneyfilmen spielen, später „voll die mädchen“ werden.

Nach einem Jahr wiederholten die Forscher ihre Untersuchung. Sie fanden heraus, dass Mädchen, die mehr als einmal in der Woche mit den Disney-Prinzessinnen gespielt hatten, dem weiblichen Stereotyp viel stärker entsprachen als solche, die sich mit anderem Spielzeug beschäftigen

Niemand hätte das jemals auch nur für möglich gehalten! :mrgreen:

Juchu! Jornalismus-krise beendet!

Jetzt gibt es nämlich die zeitschrift „smartWoman [sic! wirklich mit binnenmajuskel geschrieben] mein digitales leben„. In der ersten nummer dieser neuen, großartigen kompjuterzeitschrift für menschinnen ohne kompjuterkenntnisse und kompjuterinteresse gehts um bauchweg-äpps und anderen wischofon-mist — und es gibt dort eine autorin, die so tut, als hätte sie noch niemals etwas von „whatsapp“ gehört. Aber hej, dafür gibts endlich mal putzanleitungen fürs wischofon!

Liebe kwalitätsjornalisten, ich habe hier ein kleines zitat für euch, es stammt von David Lloyd George, earl of dwyfor, ᛉ1863 ᛣ1945):

Der gefährlichste plan der welt ist es, einen abgrund mit zwei sprüngen überqueren zu wollen

In diesem sinne wünsche ich der gesamten scheißjornallje viel spaß auf ihrem weg nach unten! :mrgreen:

Feminismus des tages

Nein, das meine ich völlig ernst. Wir brauchen technische Alternativen zur Schwangerschaft. Warum gibt es noch keine? Die moderne Medizin kann Gliedmaßen wieder annähen und Gesichter transplantieren. Heutzutage ist so vieles möglich, was vor ein paar Jahrzehnten undenkbar war. Eizellen werden bereits in Petrischalen befruchtet. Warum sollten Babys nicht im Labor entstehen? Wieso ist eine technische Alternative zum Mutterleib so undenkbar?

Laurie Penny im interwjuh mit der süddeutschen zeitung.

Ohne worte.