BRD-staatsgeheimnis des tages

Kurze frage: wie hoch ist eigentlich die fehlerrate dieser autokennzeichen-skänner von troll-collect an den straßen, mit denen in der BRD die maut durchgesetzt werden soll? Die antwort auf diese einfache frage liest sich so:

Mit Veröffentlichung der von Ihnen beantragten Information könnte die ordnungsgemäße Kontrolle der Maut als hoheitliche Aufgabe und letztlich auch die vollständige Einnahme der Maut gefährdet sein

Ah ja! Hört sich ja nicht so zuverlässig an. 😀

„Troll collect“ des tages

Toll Collect möchte lieber nicht verraten, wie hoch die Fehlerquoten ihrer KFZ-Kennzeichen-Scanner auf Autobahnen und Bundesstraßen sind

[…] Wir kennen die Quoten selbstverständlich. Sie werden auch entsprechend den Anforderungen erfüllt und vom Auftraggeber kontrolliert. Ansonsten sind sie betriebsintern

Na, dann ist ja alles gut. Bis auf die erkennungskwoten natürlich, denn wenn die auch gut wären, würden sie ja nicht geheimgehalten… 😉

Demonstrazjonsrecht des tages

Ich wünsche den menschen in der BRD auch weiterhin viel spaß dabei, ihre „demonstrazjonen“ bei der polizei anzumelden. Die macht dann auflagen, und wenn man dagegen verstößt, wirds eventuell teuer und/oder der knüppel aus dem sack gelassen. Zum beispiel die auflage, dass man beim demonstrieren gegen die scheißpropaganda der scheißbildzeitung nicht die straße benutzen darf.

Überwachung des tages

Die polizei in hannover kann sich gemäß eines schon vor zwölf jahren dafür geschlossenen vertrages klicki-klicki auf sämtliche überwachungskameras des hannöverschen nahverkehrsbetreibers „üstra“ aufschalten. Und damit auch niemand über diese tolle sicherheitsmaßnahme, die sich demnächst wohl auch mit biometrischer gesichtserkennung und automatischer erstellung persönlich zuordnenbarer bewegungsprofile kombiniert, irgendwie beunruhigt ist, wird das in der öffentlichkeitsarbeit der hannöverschen polizei und der scheißüstra nicht ganz so offensiv kommuniziert:

Öffentlich bekannt war diese außerordentliche Zusammenarbeit mehr als zehn Jahre nicht. Keiner der drei Vertragspartner hat je etwas darüber verlautbaren lassen, sondern Stillschweigen darüber gewahrt […] Nachfragen hierzu bei der ÜSTRA im Rahmen der Aktionärs-Hauptversammlung im August 2016 führten zunächst dazu, dass der ÜSTRA-Vorstand behauptete, dass es eine solche Kooperation gar nicht gäbe!

Die frage, wie viele dieser klammheimlich und kwasiverschwörerisch eingerichteten „sicherheitspartnerschaften“ es wohl noch in hannover und in anderen städten geben mag und wie viele scheinbar privaten (und nicht mit irgendwelchen hinweisen ausgezeichneten) kameras in irgendwelchen geheimpolizeilichen dunkelkammern zusammenlaufen, kann ich natürlich nicht beantworten. Es wird ja von den überwachungsstaatsfreunden verschwiegen.

Zur hölle mit der ihre fahrgäste an den überwachungsstaat verkaufenden üstra! Es hat hier wohl lange keine rote-punkt-akzjon mehr gegeben! Stinkende arschlöcher!