Die BRD-zensurbehörde

Die BRD-zensurbehörde namens bummsprüfstelle für jugendgefährdende medien hat duke nukem 3D vom index genommen. Aber keine sorge, da man einer pixeligen tänzerin eine hundert-dollar-note zustecken kann, damit sie mit ihren pixelbrüsten rumwackelt, gibt es ganz sicher erst eine freigabe ab achtzehn jahren. Schießen wäre ja gegangen… 😀

Übrigens: das originale doom 2 ist hier in der BRD immer noch verboten, es gibt ja die geheimlevel 31 und 32 nach dem vorbild von wolfenstein 3D, das in der BRD natürlich auch verboten ist. Kastrierte versjonen für konsolenspieler aus der BRD hat id allerdings angefertigt. Und übrigens: dark forces ist auch immer noch in der BRD indiziert. Das hier.

Welcome to earth. This is a door. This is a wall. (Bildschirmfoto aus dem doom-megawad mars war.)

Durch digitalisierung wegfallende berufe: der psychoterapeut

Nicht dass jemand glaubt, es verschwänden nur taxifahrer, paketboten, zeitungsdrucker und dergleichen — nein, die als „terapie“ verlarvte hirnfickerei einer „kognitiven verhaltensterapie“ kann ebenfalls ein kompjuter besser als ein mensch durchführen (mutmaßlich, weil er überhaupt keine empatie hat):

Bei Sparx (Smart, Positive, Active, Realistic, X-factor thoughts), einem Fantasy-Rollenspiel für Jugendliche mit depressiven Symptomen, schießen die Spieler mit Feuerbällen auf negative Gedanken und zerstören sie. Durch Aufgaben über sieben Levels hinweg lernen sie in vier bis sieben Wochen, ohne die Unterstützung von Therapeuten mit depressiven Gefühlen umzugehen. Die Software wurde in Neuseeland an 94 Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren getestet. Weitere 93 Patienten absolvierten zum Vergleich eine konventionelle kognitive Verhaltenstherapie in Einzelsitzungen mit einem Psychotherapeuten. Das Ergebnis: 44 Prozent der Sparx-Spieler erholten sich vollständig von ihrer Depression, in der Kontrollgruppe waren es nur 26 Prozent

Kundenbewertung des tages

fordert das Spiel seine Nutzer nach einigen Spielstunden dazu auf, im Google-Play-Store eine Bewertung für die Applikation zu hinterlassen. Allerdings sollen die Spieler schon zuvor auswählen, ob sie zur Maximalbewertung von fünf Sternen tendieren, oder lediglich einen bis vier Sterne vergeben wollen. Entscheiden die Nutzer sich für die erstgenannte Option, werden sie regulär zum Google-Play-Store weitergeleitet, wo sie ihre positive Bewertung abschließend vornehmen können. Wer sich hingegen für die Option »1-4 Sterne« entscheidet, landet auf einer privaten Feedback-Seite und nicht im Google-Play-Store

Und immer schön weiter tief tief bücken und sich an jeder nur denkbaren stelle enteignen, entrechten und entmündigen lassen! Da, wo wischofone und wischopädds benutzt werden, gehts offenbar ganz besonders leicht. Je smarter das fon, desto stroher im kopf!