Axel „uploadvorzensurfilter“ Voss

Dieser Axel „uploadvorzensurfilter“ Voss (CDU), der dabei erwischt wurde, wie er jede menge urheberrechtlich geschützte bilder im fratzenbuch verwendet hat, gibt nach wie vor keine antwort auf die naheliegende frage, ob er diese bilder vielleicht lizensiert hat. Stattdessen ist er gerade mit löschen beschäftigt

Und so einer will das „geistige eigentum“ im internetz mit EU-rechtlich vorgeschriebenen mechanischen zensurfiltern durchsetzen. Ein typischer BRD-p’litiker in seinem paralleluniversum, der sich als gutsherr in der gemeinschaft der menschen aufführt. Möge er an seiner eigenen doppelmoral ersticken!

Axel „uploadvorzensurfilter“ Voss

Axel „uploadvorzensurfilter“ Voss (CDU) verwendet fröhlich urheberrechtlich geschützte bilder im fratzenbuch, gibt aber nur ausweichende antworten, wenn man mal fragt, ob er die auch lizenziert hat. 😀

Tja, so ein scheißp’litiker schafft das recht ja auch nicht für sich selbst, sondern zur unterdrückung der anderen menschen. Oder hat er etwa als dank für seinen kleinen vorstoß zur verpflichtenden mechanischen geistiges-eigentum-vorzensur als kleinen dank von den rechteverwertern so etwas wie eine kostenlose lizenz bekommen? ❓

EU des tages

Online-Plattformen sollen von Nutzern hochgeladene Inhalte überwachen und filtern. Ein fünfjähriges Leistungsschutzrecht wurde auch beschlossen

Jetzt ist das BRD-rohrkrepierer-gesetz, dieses „leistungsschutzrecht für presseverleger“, in der brüsseler lobbykratie zum EU-recht geworden. Bei der gelegenheit konnte man es auch gleich ein bisschen verschärfen, es gucken ja jetzt alle äuglein auf den fußball:

Anders als hierzulande werden auch kleinste Auszüge aus Texten in Form sogenannter Snippets erfasst

Mal schauen, ob guhgell jetzt bereiter wird, scheißpresseverlegern geld dafür zu bezahlen, dass sie verlinkt werden und ihnen damit ein geschäftsmodell ermöglicht wird. Je eher die gesamte scheißpresse aus suchergebnissen rausfliegt, desto besser!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und hej, du tapferer scheißjornalist, der du tapfer geschwiegen hast, bis die sache deiner ausbeuter durch war, du kannst gleich mit sterben gehen. Was schon am fallen ist, das sollte man doch besser kräftig schubsen, bevor es sich die sache noch einmal anders überlegt.

Wischofon des tages

Dank der DSGVO haben spanische Nutzer erfahren, dass die App ihrer Fußball-Liga übers Mikro nach nicht lizenzierten, öffentlichen Übertragungen fahndet

Auch weiterhin ganz viel spaß mit euren von unternehmen, staaten und verbrechern trojanifizierten abhörwanzen, die ihr selbst bezahlt, selbst mit strom versorgt, auf dass der akku immer schön geladen sei und die selbst und gern durch euer ganzes leben tragt! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Guhgell des tages

Guhgell so: dieses „don’t be evil“ haben wir ja längst aus unseren blendetexten rausgestrichen, also brauchen wir überhaupt keine zurückhaltung mehr an den tag zu legen und patentieren mal algoritmen, die gemeinfrei sind. Fefe hat da ausnahmsweise mal einen ton gefunden, dem ich für weitgehend angemessen, wenn auch ein wenig zu zurückhaltend-diplomatisch formuliert halte:

Sorry, Google, aber von allen Arschloch-Moves auf der Welt ist das einer der ganz, GANZ großen. Das ist noch drei Größenordnungen arschlochiger als die Daten der Welt sammeln und für Werbe-Targeting verwenden. Euer Ruf ist jetzt so verschlissen, das kriegt ihr nie wieder repariert.

„Geistiges eigentum“ des tages

Der erbitterte Streit um ein Foto, auf dem ein Affe freundlich in die Kamera grinst, hat ein Ende gefunden. Ein US-Berufungsgericht in San Francisco urteilte, dass der Makake Naruto kein Recht hat, auf Urheberrechtsschutz zu klagen

[Archivversjon]

Das privileg, solche klagen führen zu können, bleibt also den nackten affen vorbehalten, die sich in einem anfall von realsatire als „homo sapiens“ bezeichnen.

Ach ja, für die menschenhassersekte PETA hatte der richter auch noch ein paar worte übrig:

Die Organisation sei im rechtlichen Sinne kein „enger Freund“ des Affen. Peta habe nicht nachweisen können, eine signifikante Beziehung mit ihm zu haben. Zudem hätten die Tierschützer einen Vergleich mit Slater geschlossen und dann vergeblich versucht, das Gerichtsverfahren einstellen zu lassen.

An diesem Vergleich war Naruto aber ausdrücklich nicht beteiligt. Peta habe wohl die eigenen Interessen vor die Narutos gestellt. Es sehe so aus, als nutze Peta Naruto als „ahnungslose Marionette“ zur Verfolgung ihrer ideologischen Ziele

Volltreffer! 😀

Kennt ihr den schon?

Ich habe dabei geschlampt, die GPL v2 einzuhalten, das sind so irre komplizierte lizenzbedingungen

Nun, ich will es mal so sagen:

$ lynx -dump https://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.txt | wc -w
2968
$ _

Das sind nicht einmal dreitausend wörter. Wer mag, kann die bloße länge der GPL v2¹ mal mit der EULA einer softwäjhr aus seinem alltag vergleichen. Zum beispiel mit der des adobe readers… 😉

Dass die GPL zudem vorsätzlich wortreich ist, dass sie neben den kruden lizenzbestimmungen viel wert darauf legt, mit erläuterungen und beispielen auch für juristische laien unmittelbar verständlich zu sein, dass sie sogar eine kurze anleitung enthält, wie man eigene projekte GPL-lizenziert veröffentlicht, sei dabei noch nicht einmal betrachtet. Wenn man lesefreundlichkeit und strukturierung mitbetrachtet, dürfte die einfachheit und auffassbarkeit der GPL vorbildlich sein. (Es gibt trotzdem besser lesbare lizenztexte, zugegegeben!)

Und ob so ein GPL-überforderter geschäftemacher wohl die gleiche nachlässigkeit bei einer lizenz für proprietäres zeugs von meikrosoft, äppel oder adobe an den tag gelegt hätte? :mrgreen:

¹Die GPL v3 ist signifikant länger.

Geistiges eigentum des tages

Projekt Gutenberg ist aus Deutschland nicht mehr erreichbar

Etwas mehr text gibts bei heise onlein. Und dieser eine kommentar sagt schon, was ich gerade schreiben wollte. Jetzt braucht man tatsächlich schon ein VPN oder einen proxy mit IP-adresse im ausland, um an deutschsprachiges kulturgut zu kommen. Ohne VPN ist das internetz in der BRD nicht benutzbar. Danke Merkel, danke CDUCSPDU! Fickt euch!

Wie wunderbar die „unsichtbare hand des marktes“ doch alles zu erwürgen vermag, wenn ihr von einer korrupten scheißp’litik nur genügend macht verliehen wird (zum beispiel durch ein „urheberrecht“, das die „interessen der urheber“ noch sieben jahrzehnte nach ihrem tod schützt, wo wurm, made und bazillus sich längst sattgefressen und sattgeschlürft haben, ganz im gegensatz zu den unersättlichen vampiren des BRD-verlagswesens). Möge die verantwortlichen beim fischer-verlag der blitz beim scheißen treffen! Möge den mäulern der p’litiker, die für ein solches lobbygesetz verantwortlich sind, ein strick um den hals die luft für ihre scheißlügen nehmen!

Übrigens: bei archive.org sind die bücher weiterhin verfügbar. Leider ist „der untertan“ von Heinrich Mann nicht dabei. Da archive.org als webseit nicht auf deutsch übersetzt ist, kann die abenteuerliche argumenzjon der rechtsverdreher und richterlichen rechtsbre… ähm… rechtsprecher, eine deutschsprachige webseit unterliege dem geltungsbereich der BRD-gesetze, hier nicht problemlos übertragen werden, so dass ich davon ausgehe, dass es dort noch länger verfügbar bleibt. Ich empfehle bei interesse trotzdem einen daunlohd.

Spottifein des tages

Es gibt mal wieder etwas neues von der strieming-scheißklitsche, wegen der diverse zugangsproweider in der BRD die netzneutralität abschaffen wollten oder weiterhin aktiv abschaffen: bei spottifein kann man ganz viel geld schaufeln, wenn man „musik“ macht und von bots abhören lässt. Und das besteste daran: das ist noch nicht einmal sicher illegal.

Unklar ist auch, ob die Betrüger wirklich illegal handelten, wenn sich die Masche wirklich wie beschrieben abspielte. Ein Insider, der sich gegenüber Music Business Worldwide äußerte, sieht im Tantiemen-Farming keinen Rechtsverstoß

Und damit wird das häckchen erst so richtig gut! 😀

Denen, die weiterhin spottifein nutzen, wünsche ich viel spaß dabei, die organisierte kriminalität mit ihrem geld aufzupumpen!

Warum man guhgell einfach nicht mehr benutzen kann

Google löscht vorsorglich in seinem Suchmaschineindex bestimmte Webadressen

Für alle menschen, die keinen vorsorglich löschenden betreuer bei der benutzung ihres webbrausers brauchen, gibt es ja zum glück alternativen zu guhgell. Übrigens: DMCA bedeutet in der praxis das blockieren nach wortlisten und ist die reinste zensurwillkür.

„Geistiges eigentum“ des tages

Ein YouTube-Video, das nichts als 10 Stunden weißen Rauschens enthält, hat dem Uploader fünf Klagen wegen angeblichen Copyright-Verstößen beschert

Nur leicht am tema vorbei geht das lob der septime — dass irgendwelche geistiges-eigentum-aasgeier über juhtjuhbb kreisen und noch die absurdesten ansprüche durchsetzen, ist wahrlich nix neues.

Spottifein des tages

Wixen kostet Spotify womöglich 1,6 Milliarden Dollar

Nein, nicht das, was man beim lesen der überschrift unwillkürlich denkt, sondern eher so, dass die scheißklitsche, die in verschwörerischer zusammenarbeit mit mehreren wischofonproweidern gerade daran arbeitet, die netzneutralität abzuschaffen, eher weniger gewillt ist, an die rechteinhaber der gestriehmten musik zu bezahlen.

„Internetz der dinge“ und „geistiges eigentum“ des tages

Angesichts des begonnenen Winters hat ein US-Provider jetzt eine recht drastische Drohung an Nutzer gerichtet, die zu viele Urheberrechtsverletzungen im Netz begehen: Sie müssten damit rechnen, ihre Heizungs-Thermostate zukünftig nicht mehr von unterwegs bedienen zu können, damit es bei der Heimkehr warm ist

Freut ihr euch auch schon so auf die „smarten“ autos? :mrgreen:

Meist drückt sich die wikimedia foundation ja vorsichtig aus…

Schon heute wird das Urheberrecht oft dazu missbraucht, anderweitig störende Inhalte aus dem Netz zu bekommen. Uploadfilter würden das so vereinfachen, dass man dann wirklich von einem „Zensurheberrecht“ sprechen müsste. Sind Uploadfilter erst einmal für alle Online-Plattformen vorgeschrieben, sind auch weitere Rechtsbereiche jenseits des Urheberrechts denkbar, für die sie eingesetzt werden könnten, Stichwort: Salamitaktik

Nichts ist der derzeit herrschenden und besitzenden klasse so unsympatisch und macht ihr so viel furcht wie ein Freier, offener gedankenaustausch von menschen, Freies wissen und Freie inhalte. Deshalb wird alles dafür getan, um diese drei großen Freiheitsmöglichkeiten des internetzes auf jede nur denkbare weise kaputtzumachen und den leuten unterhaltsame surrogate dafür anzudrehen, damit die mehrzahl der menschen „wozu brauche ich noch Freiheit, ich habe das fratzenbuch in meinem händi und kann mit meinem händi sprechen“ denkt.

Golem des tages

Wisst ihr, was für golem — lt. eigenverständnis gibt es da IT-njuhs für profis, aber leider nicht von profis — jetzt das USENET ist? Richtig, es ist ein daunlohdportal:

Die Beschuldigten im Alter von 23 bis 72 Jahren sollen usenetrevolution.info betrieben und organisiert haben. Das Downloadportal hatte rund 27.000 Mitglieder

Weia!