Der übliche abmahnistanwahn

Hat wirklich jemand geglaubt, dass lizenzierungen der marke „creative commons“ ein gutes mittel gegen die legalisierte wegelagerer-abzockerei unter dem banner des „geistigen eigentumes“ ist? Nun, in der bummsrepublik abmahnistan haben sich stinkende anvergewälte schon gut darauf eingestellt und einen tollen wörkflow zum abzocken entwickelt. Also passt immer auf, dass den lizenzbedingungen entsprochen wird, wenn ihr CC-lizenziertes zeug verwendet. (Ist ja auch nicht so schwierig, aber einfach übernehmen, was man „sowieso für frei“ hält, ist halt einfacher — gar nicht auszudenken, was hier los ist, wenn in der BRD erst „geistiges eigentum“ auf den S/M-seits von abmahnanvergewälten durchgesetzt wird. Da wird das fratzenbuch aber zur unerschöpflichen goldgrube für ansonsten untalentierte juristen mit empatiemangel und asozjaler energie.)

Und wenn ihr etwas gegen den scheißdreck des „geistigen eigentums“ tun wollt, veröffentlicht eure sachen nicht unter CC-lizenzen, außer vielleicht als CC0. Das ist aber mit einer aufgabe sämtlicher rechte verbunden und damit oft auch nicht gewünscht.

Kurz verlinkt

Essay
Verspottung der Urheber

Ich wünsche allen schaffenden auch weiterhin viel spaß bei ihrer durch übliche korrupzjon in den dunkelkammern des reichstages p’litisch durchgesetzten enteignung zugunsten irgendwelcher kopiermaschinenbetreiber (denn etwas anderes ist ein verleger nun einmal nicht). Und demnächst erzählen die p’litarschlöcher wieder in einer tollen sonntagsrede, dass es beim schutz des „geistigen eigentums“ um den „schutz der kreativen“ gehe.

Die Pressemitteilung der SPD zum neuen Gesetz titelt „Endlich mehr Rechte für Urheber“

Ja, genau so. Widerliche arschlöcher!

Korruptistan des tages

Die werkschöpfer, kreativen und urheberrechteinhaber haben jahre vor gericht gebraucht, um ihre rechte gegenüber den verwertungsgesellschaften und verlagen durchzusetzen, die verwertungsgesellschaften und verlage haben nur ein paar wochen in den dunkelkammern des reichstages gebraucht, damit der deutsche bimbestag ihnen die so erstrittenen rechte mit einem tollen neuen bimbesgesetz wieder wegnimmt.

Auch weiterhin viel spaß in der bimbesrepublik korruptistan.

Und ja, verleger: verrecken sollt ihr! Nichts ist so mächtig wie eine lobby, deren macht zum ende geht…

Deine gewerkschaft steht an deiner seite

Wie kommt das eigentlich, dass autoren aus der BRD sich jahrzehntelang von der VG wort ihnen zustehendes geld haben wegnehmen lassen. Nun, es mag auch an solchen gewerkschaftlichen beratungen liegen:

Der Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort ist der einzige, den man als Autor unterschreiben kann, ohne ihn zu verstehen

Auch weiterhin ganz viel spaß mit euren durch und durch korrupten scheißgewerkschaften, die daran mitgewirkt haben, dass immer weniger menschen von ihrer scheißarbeit leben können!

Der verlinkte text enthält übrigens noch eine menge herzhafter anmerkungen zum respekt vor dem „geistigen eigentums“ bei verlegern und verwertern.

GEMA des tages

Nach seinem am Berliner Kammergericht gegen die GEMA erstrittenen Urteil fordert der rebellische Musiker Bruno Gert Kramm die Entfernung des GEMA-Vorstands, „um weitere schwere Nachteile von den durch die GEMA vertretenen Musikurhebern abzuwenden“

Ich habe ja überhaupt keine ahnung von der rechtsverdreherkunst, aber eigentlich handelt es sich bei dem illegalen geldgrabsch der GEMA doch spätestens nach dem klärenden urteil in sachen VG wort um eine veruntreuung. Da geht hoffentlich noch etwas! (In den knast geht in der BRD eh keiner, der große verbrechen begeht. Die gefängniszellen sind ja alle mit ladendieben und schwarzfahrern belegt, den folgen der wirtschaftskonformen BRD-volxverarmungsp’litik der CDUSPDCSUAFDPGRÜNETC. Und außerdem ist ab siebenstelligen beträgen ja kein täter mehr persönlich für seine taten verantwortlich und deshalb geht er straffrei aus. Justizia, die olle hure, macht ihre beine immer ganz breit und lässt ihr löchlein klaffen, wenn genug geld im spiel ist.)

GEMA des tages

Prof. dr. Offensichtlich ist jetzt richter am berliner kammergericht und hat da in seinem urteil festgestellt, dass auch im falle von ton- und musikaufnahmen verleger keine schöpfer von werken sind, deshalb kein urheberrecht haben und dass den verlegern deshalb von der GEMA kein geld für die urheberrechte anderer leute gegeben werden darf. Das ist doch endlich mal eine gute nachricht.

Wenn das urteil rechtskräftig wird — verlasst euch drauf, das wird, wenn es möglich ist, noch durch alle verdammten instanzen gehen und fürchterlich in die länge gestreckt werden — dann können GEMA-musiker richtig schöne rückforderungen für das ganze geld stellen, das ihnen von ihrer vorgeblichen interessenvertretung vorsätzlich vorenthalten wurde und wird. Da sich der weg bis zu einer höchstinstanzlichen entscheidung je nach krimineller energie der GEMA noch ein paar jahre hinziehen könnte, würde ich jedem GEMA-musiker heute schon empfehlen, seine nach diesem urteil bestehenden ansprüche (auch für die letzten zehn jahre) geltend zu machen und sich selbst darum zu kümmern, dass sie nicht verjähren. Mit irgendeiner unterstützung durch die GEMA ist dabei leider nicht zu rechnen, wenn man mal von so einer unverschämtheit wie einem zugestellten formblatt absieht, mit dem man die ansprüche auf zustehendes und unrechtmäßig an dritte ausbezahltes geld einfach abtritt. (Ja, das werden die versuchen. Natürlich werden die das versuchen. Liebe musiker, ihr müsst jetzt mal ganz tapfer sein, aber das sind nicht eure freunde. Sonst hätten die euch auch gar nicht so im industriemaßstab abgezockt und euch nicht ein paar milljarden øre vorenthalten.)

Der Streitwert betrug gerade einmal 10.000,- €. Die Folgen dieses Urteils dürften gegenwärtig bei 2 Milliarden € zu taxieren sein

Hej, und alle menschen, die keine GEMA-musiker sind: wenn sich irgendwelche rechteverwertungsklitschen hinstellen und davon sprechen, dass die ganzen „armen künstler“ ja von irgendwas leben müssen, dann wisst ihr jetzt ja zukunft, was ihr von solchen lügen zu halten habt.

Stirb, scheiß-GEMA, stirb! Das ist für dich!

Gruß auch an Sven Regener von element of crime!

„Geistiges eigentum“ und so…

Die Musik im berühmtesten „Anti-Raubkopier“-Spot war gestohlen

Na ja, „gestohlen“ wurde wohl kaum etwas, sie war ja noch da, die musik… ich persönlich schreibe in dadaistischer heiterkeit für diesen fall ja schon seit einiger zeit „gekupfert“, ganz so, als ob gestohlen von „stahl“ käme, aber das scheint nicht die eingängigste und verständlichste meiner wortneuschöpfungen zu sein und findet daher keine nachahmer. 😉

Urteil des tages

Der EuGH hat festgestellt, dass die BRD-rechtslage, die dazu führt, dass man für die taten anderer menschen abmahn- und gerichtskosten bezahlen und haften muss, gegen europäisches recht verstößt und somit illegal ist. Vermutlich werden gerade irgendwo die tränen von BRD-abmahnanvergewälten zu einer überschwemmng führen…

Das hat lange gedauert, bis richter dafür gesorgt haben, dass man nur für eigene verfehlungen haftbar gemacht werden kann. Verdammt lange. So eine beschissene, kranke, ungerechte und absurde rechtslage kann man auch nur im bereich des „geistigen eigentums“ erzeugen, und auch das nur in der bimbesrepublik korruptistan.

„Geistiges eigentum“ des tages

Die „demokratisch-rechtsstaatliche“ zensurkeule urheberrecht wird einmal mehr geschwungen, um möglichst schmerzhaft auf das internetz einzudreschen:

Zumindest kommerzielle Anbieter können demnach durch das bloße Setzen eines einzelnen Links eine Urheberrechtsverletzung begehen, wenn das Ziel des Links rechtswidrig öffentlich zugänglich gemacht worden ist

Ein „kommerzjeller anbieter“ ist man übrigens nicht, wenn man kommerzjell erfolgreich ist. Ein einziges werbebanner reicht in der BRD dafür. Und wenn irgendeine dunkelkammer das mal so entscheidet, dann vermutlich auch schon eine einzige „spendenmöglichkeit“ über flattr, paypal, bitcoin, etc. Auch, wenn das alles nur ein paar erbärmliche klickergroschen im jahr oder gar nichts einbringt.

Am besten, ihr setzt gar keine links mehr! Denn alles, was ihr verlinkt, kann sich ja auch später mal verändern und dann zur „urheberrechtsverletzung“ werden. Die vom EuGH vorgesehenen sorgfaltspflichten…

Darüberhinaus kann erwartet werden, wenn das Setzen von Links zum Zwecke der Profiterzielung erfolgt, dass die Person, welche so einen Link setzt, die notwendigen Überprüfungen vornimmt um sicherzustellen, dass das betreffende Werk nicht illegal auf der verlinkten Webseite veröffentlicht wurde, sodass man annehmen muss, dass die Linksetzung mit vollem Wissen hinsichtlich des urheberrechtlichen Schutzes des Werks sowie der möglicherweise fehlenden Zustimmung zur Veröffentlichung im Internet durch die Rechteinhaber erfolgt ist. Unter solchen Umständen, und insofern diese widerlegbare Vermutung nicht widerlegt wurde, ist der Akt der Verlinkung auf ein Werk, das rechtswidrig im Internet platziert wurde, eine „öffentliche Zugänglichmachung“ im Sinne von Artikel 3(1) der [EU-Urheberrechtsrichtlinie]

…sind objektiv unerfüllbar. Und was hier harmlos „link“ heißt, das ist auch ein video bei einem videohoster oder eine einbettung von soundcloud oder vergleichbaren anbietern.

So, darauf erstmal eine urheberrechtsverletzung, die ich natürlich nicht zur nachahmung empfehle:

Gar nicht auszudenken, wie jornalisten über so eine scheiße schreiben würden, wenn sie nicht in der europäischen unjon, sondern in anderen staaten stattfände

Geht einfach sterben, rechteverwerter!

Bildschirmfoto von 'soundcloud', zu mehreren träcks steht die angabe 'not avialable in Germany'.

Nach wie vor gilt: das internetz mit einem im ausland stehenden proxysörver zu benutzen, ist das westfernsehen des internetzzeitalters geworden — ansonsten gibts dank der BRD-typischen GEMA-konstrukzjon immer wieder einmal nur „not available in Germany“ statt musik.

Bildschirmfoto via playground, der auch die folgenden worte schrieb:

Jetzt gibt es auch bei #Soundcloud bereits die #Einschränkung “not available in germany” … wisst ihr was, ihr dummen #Verwertungsrechtespinner – geht sterben! Ehrlich! Tut uns den gefallen … es geht um Musik hören – einfach nur hören – kein Diebstahl, kein Mord, kein Totschlag …

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

„Geistiges eigentum“ des tages

Stell dir mal vor, du bist fotograf und machst ein paar fotos, die du verschenkst. Sagen wir mal: so fast zwanzigtausend. Und du hast sie natürlich auch auf deiner eigenen webseit. Und irgendwann kommt der anwaltsbrief ins haus, weil jemand diese fotos irgendwo mitgenommen hat und über eine stockfotoagentur wie… sagen wir mal… „getty images“ verhökert. Und dann siehst du dich plötzlich mit der forderung konfrontiert, dass du für deine eigenen fotos ein nutzungsentgelt zahlen sollst, weil du sie auf deiner eigenen webseit verwendest.

Ja, das ist wirklich passiert.

Auch weiterhin viel spaß mit dem wahnsinn des geistigen eigentums!

Rechtsfreier raum des tages #rio2016

Die nach der FIFA zweitkorrupteste sportorganisazjon der welt, das internazjonale „olympische“ komitee, beansprucht sonderrechte, die die rechte aller menschen auf der welt beschränken. Zum beispiel ein häschtäggverbotsrecht beim zwitscherchen:

Das Hashtag #Rio2016 ist unter Umständen nicht so harmlos, wie es aussieht: Nach Auffassung des Internationalen Olympischen Komitees dürfen es nur offizielle Sponsoren der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nutzen

Nicht, dass jemand glaubt, dass nur die gegenwärtig so massiv auftretenden massenmörder zurzeit völlig durchgescheppert sind.

Ach ja, viel spaß beim bezahlen der rundfunkgebühren, mit denen dieser scheißladen auch noch aufgemoppelt wird!

Erfreuliche meldung des tages

Das in den dunkelkammern des reichstages herbeilobbyierte internetzerwürgungsgesetz namens „leistungsschutrecht für presseverleger“ hats voll gebracht!

Die Verlage mussten offenbar Geld zuschießen, um die zahlreichen Klagen rund um das Leistungsschutzrecht zu finanzieren. Im Jahresbericht 2015 der VG Media wird dazu nach Angaben von iRights.info eine Summe von 3,3 Millionen Euro als „Kostenbeteiligung“ genannt

Verrecke, verleger, verrecke! Kannst dir deine rotazjonsmaschinen zum bestempeln von bäumen als mahnmal auf dein grab stellen, arschloch!

Leistungsschutzrecht des tages

Leistungsschutzrecht:
VG Media klagt gegen Verbot der Gratislizenz für Google

[…] Das entsprechende Verfahren bei der Staatsaufsicht war im Oktober 2014 von Amts wegen eröffnet worden. Zuvor hatten die in der VG Media organisierten Verlage Google für die Nutzung von Vorschaubildern und Textauszügen in den Suchergebnissen eine widerrufliche Gratiseinwilligung erteilt. Von kleineren Anbietern verlangen die Verlage gemäß dem Leistungsschutzrecht hingegen weiterhin Geld für die Nutzung von Snippets

So langsam, nachdem das in den dunkelkammern des reichstages von presseverlegerarschlöchern und internetzerwürgern durchgesetzte unrechtsgesetz ein paar jährchen alt ist, klärt sich mal vor den gerichten, was es überhaupt bedeutet. Großes kino! Und dabei geht es noch gar nicht um solche in abmahnistan nicht unwesentlichen fragen, was die frase von den „kleinsten textbestandteilen“ meint und ob zum beispiel auch überschriften, die aus SEO-gründen zum bestandteil einer URL geworden sind, dazu gehören.

Die Einschätzung, dass bislang nur Google und etliche Kanzleien vom Leistungsschutzrecht profitieren, wird noch länger ihre Gültigkeit behalten

Was wäre das schön, wenn guhgell die angebote dieses ganzen stinkenden BRD-pressegeschmeißes einfach rausnähme! Sollen die sich doch hinter ihre „paywalls“ zurückziehen und verrecken!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Geistiges eigentum des tages

Wenn man einen lustigen zusammenschnitt genau jener fußballbilder macht, die einem von tausenden leinwänden, aus jeder glotze, aus der autohupe nach dem spiel und generell von überall in die augen und ins hirn gestanzt werden, dann muss die UEFA erstmal das internetz durchlöschen lassen.

Dieses Video enthält Inhalte von UEFA. Dieser Partner hat das Video aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt

Und natürlich hat die UEFA auch dafür gesorgt, dass das geistigeseigentumsdelikt mit einer sperre beim zwitscherchen behandelt wird.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit dem volxnahen spocht! Ihr seht ja an solchen kleinen geschichten, was ihr fänns der korrupten scheiß-FIFA wert seid! Also los, brüllt euch donnerstach vor der glotze wieder das hirn aus dem kopf, ihr idjoten, ist schlandball! Schlaaaaand! 👿

Und immer brav die „rundfunkgebühr“ bezahlen, mit der die fußball-korrupzjon mitfinanziert wird!