Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat mal wieder eine forsch forschende sonderschicht eingelegt und dabei rausgekriegt, dass frauen sich häufiger von einem jungen mann trennen, der nicht ganz schnell geld verdient.

Schafften junge Männer den Übergang ins Berufsleben nicht und würden mit Mitte 20 zeitweise arbeitslos, erhöhe sich ihre Trennungsrate um 43 Prozent gegenüber erfolgreichen Berufseinsteigern, so die Studie. Bei jungen Frauen sei dieser Effekt dagegen nicht nachweisbar

Niemand hätte es jemals für möglich gehalten, das geld einen mann dermaßen erotisch und begehrenswert macht!!!1! Frauen brauchen das mit dem geld ja nicht. Die haben eine magnet tar pit trap¹… ähm… vulva.

¹Zitiert aus „heart shaped box“ von nirvana

Bargeld ist so langsam…

Habt ihr das auch gehört, wie die bargeldabschaffer euch erzählt haben, dass dieses bargeld total umständlich ist, alles verlangsamt und zu verzögerungen an den kassen führt? Das stimmt gar nicht, bargeld ist sogar schneller als kartengeld oder wischofongeld [archivversjon].

Zahlungen mit Schein und Münze sind damit rund sieben Sekunden schneller als mit Karte und Eingabe der PIN-Nummer. Beim Einsatz des Plastikgeldes mit Unterschrift sind es sogar 16 Sekunden

Und billiger ist das bargeld auch — obwohl die spezjalspezjalisten, die diese studie gemacht haben, kosten von 24 cent pro bezahlvorgang ermittelt haben.

Aber das wird die bargeldabschaffer nicht davon abhalten, uns allen erstmal andere lügen in ihren PResseerklärungen aufzutischen, um dann nächstes jahr doch wieder die behauptung aufzustellen, dass bargeld die zahlungsvorgänge verlangsame. PR-heinis wissen ganz genau, wie schnell die informazjonen aus dem gedächtnis der allermeisten menschen wieder mit dem strom der immer wieder neuen nachrichten rausfließen, statt zu wissen zu werden. Bis dahin erzählt man den menschen am besten, dass plastikgeld sicherer als bargeld ist. Und die komplettenthirnte generazjon wischofon braucht ja gar keine argumente mehr, um zu glauben, dass mit dem wischofon alles viel besser ist. Denen kann man jede scheiße andrehen, hauptsache, sie läuft auf ihrem wischofon.

Bitcoin des tages

Ich weiß ja nicht, wie es anderen menschen geht, aber mir sind in meinem leben schon öfter daten abhanden gekommen als mir mein portmoanee abhanden kam — und das, obwohl niemand versucht hat, mir die für andere recht wertlosen daten zu klauen. In diesem sinne:

4736,42 Bitcoins

Auch weiterhin viel spaß mit dem geld für ein internetz, das euch durch geld wohl noch nicht vergiftet genug ist! Und wenn ihr schon in bitcoin macht, dann macht es nicht wie die technisch analfabetischen vollidjoten und verlasst euch nicht auf die kompjutersicherheit und den datenschutz bei irgendwelchen dritten, sondern haltet euren zaster in einer eigenen wallet! Das ist nämlich die gute idee an bitcoin: dass es so etwas wie einer bank nicht mehr bedarf.

Javascript des tages

Könnt ihr euch noch daran erinnern, dass leute webseits gemacht haben, die vierzig megabyte [!] javascript-kohd nachgeladen haben, um in einer unfassbar miesperformanten laufzeitumgebung [dem webbrauser] eine handvoll bitcoin auf den rechnern ihrer nutzer und leser zu machen?

Das machen bald alle so, wenn ihr es ihnen weiterhin erlaubt. Deshalb: installiert euch einen wirksamen skriptblocker. Das geht schnell, kostet nichts, schont die nerven und angesichts der schlechten ökobilanz beim „schürfen“ von kryptowährungen im webbrauser inzwischen sogar die umwelt.

Lückenpresse des tages

Was euch die scheißjornalisten verschwiegen? Zum beispiel, was bei der umfrage der EU-kommissjon rausgekommen ist, ob die menschen obergrenzen für bargeldzahlungen haben möchten oder sinnvoll finden. Das ergebnis würde auch nicht so gut zu den in verschwörerischer heimlichkeit durchgezogenen plänen von scheißp’litik und scheißbanken passen, das bargeld abzuschaffen — und für jeden verdammten bezahlvorgang daten zu erheben und den verbrecherischen scheißbanken eine transakzjonsgebühr zuzustecken.

Erster satz des tages

Golem hat den passendsten ersten satz zu einem artikel geschrieben:

Was kann da schon schiefgehen?

Ich wünsche euch allen viel spaß dabei, mit euren wischofonen mit oft scheunentorgroßen sicherheitslücken bargeld zu ziehen! Wisst ja, das ist sicherererer:

Die ersten Sicherheitsprobleme sind, wenig erstaunlich, bereits aufgetreten. Einer Kundin von JP Morgan Chase wurden über die Funktion 2.900 US-Dollar von ihrem Konto abgebucht, obwohl diese das System niemals genutzt hatte

Wenn euch doch nur vorher jemand gewarnt hätte!

Aber hej, wenn ihr ein wischfon mit einem ranzigen ändräut drauf habt, könnt ihr es ja rooten und ein etwas weniger unsicheres system aufspielen. Schade nur, dass bänking-äpps dann nicht mehr funkzjonieren. 😀

Wenn internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Bargeldabschaffung des tages

Freut ihr euch auch alle schon so auf die abschaffung des bargeldes? Schon jetzt ist es möglich, menschen, deren einvernehmlich praktizierte sexualität man ablehnt, aus „moralischen“ gründen den geldhahn abzudrehen, und die scheißbanken machen das auch noch mit.

Man beachte auch den nachtrag bei Fefe, was passiert, wenn man sich auf zentralisierte bitcoin-abwickler verlässt.

Viel spaß noch im mittelalter 2.0, ihr idjoten!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat einen dschobb bei der verbraucherzentrale und hat da rausgekriegt, dass das bekweme bezahlen mit einer wischofon-äpp keine besonders gute idee ist.

Und nein, ein antivirus-schlangenöl wird — anders, als prof. dr. Offensichtlich in seinem artikelchen schreibt — nicht helfen. Es hilft ja auch auf den großen kompjutern nicht. Es hilft nicht einmal bei den unternehmen, die antivirus-schlangenöl programmieren und verkaufen.

Gehirnchen hilft. Und übrigens soll es auch noch dieses bargeld geben, dass eine kriminelle bande aus bänkstern und p’ltikern am liebsten abschaffen würde, damit bei jedem bezahlvorgang datenspuren entstehen und die bänkster eine gebühr in rechnung stellen können. Man muss schon ganz schön doof sein, um sich das andrehen zu lassen.

Die menschen auf der insel sind komisch…

In Großbritannien weigern sich viele Läden, neue 5-Pfund-Noten aus Plastik anzunehmen. Der Grund dafür ist, dass viele Menschen erstmal prüfen wollen, ob die Scheine wirklich so haltbar sind wie angekündigt. Dabei versuchen die Briten, die Plastiknoten in der Waschmaschine zu waschen, zu verbrennen und zu zerreißen. Nach solchen harten Tests versuchen sie, ihre Einkäufe mit beschädigten Scheinen zu bezahlen, welche viele Verkäufer nicht mehr akzeptieren wollen

Bargeldabschaffung des tages

Freut ihr euch auch alle so auf die von p’litikern und bänkstern herbeigesehnte und auf allen kanälen herbeipropagandierte abschaffung des bargeldes? Was kann denn dabei auch passieren, wenn man bei jedem bezahlvorgang von banken abhängig ist? Nein, das hier war nicht die allgemeine gartenbank, das hier war eine große:

Kunden können nicht auf ihr Guthaben zugreifen, da dieses gesperrt ist […] Ich bin fassungslos, kann keine Wochenendeinkäufe tätigen, da ich weder Bargeld erhalte noch mit Karte bezahlen kann

Tja, dann eben nicht einkaufen! :mrgreen:

Bargeldabschaffung des tages

Wer in der vergangenen Woche bei dem Discounter Aldi Süd per EC-Karte bezahlt hat, sollte seine Kontoauszüge überprüfen: Wegen eines technischen Fehlers wurden Beträge doppelt abgebucht

Na, freut ihr euch auch schon alle darauf, dass es nach meinung führender spitzenp’litiker und bänkster in naher zukunft kein bargeld mehr geben soll, sondern tolle, sichere verfahren, die ein paar buchungen auf den kompjutern der bänkster machen und für die die bänkster eine unverschämt hohe gebühr kassieren? Das ist auch sicherer und hilft gegen die kriminalität… :mrgreen:

Bargeld des tages

Für einige polizeibeamte scheint das bargeld schon abgeschafft zu sein und sie machen richtig lustige strafanzeigen, weil jemand banknoten dabei hat:

Es handelt sich um eine dealgeldtypische Geldstückelung

Merkt es euch: bargeld in handlicher stückelung ist in den augen eines polizisten ein mögliches indiz für eine straftat.

Idiocracy-schlagzeile des tages

Chrome-Erweiterungen für Steam beklauen Spieler

[…] Die Steam-Erweiterungen CSGODouble Theme Changer, CS:GO Double Withdraw Helper und Csgodouble AutoGambling Bot für den Webbrowser Chrome versprechen Counter-Strike-Spielern Hilfe, entpuppen sich aber als Diebe. Ist eine davon installiert, greift die Erweiterung auf das Steam-Inventar zu und klaut alle virtuellen Gegenstände

Für mich (ich habe niemals CS gespielt) klingt so etwas wie „CS:GO Double Withdraw Helper“ aber sehr nach ein bisschen geschummel. Bei cheatern in multispieler-spielen hält sich mein mitleid dann auch sehr in grenzen. 😀

Die Gegenstände kann man für echtes Geld verkaufen.

Fast aller wahnsinn und alle dummheit entspringt im gelde und endet im gelde. Sogar bei heise muss bei so viel virtualität betont werden, dass das geld doch wenigstens „echt“ ist. Dabei hat es nicht wesentlich mehr „existenz“ als ein virtueller gegenstand; die wertlosen metallplättchen und ebenso wertlosen bunten läppchen sind nicht das geld, sondern eine fassade davor, die noch für die glaubwürdigkeit des geldschwindels benötigt wird.