Geldspielgeräte des tages

Geldspielautomaten des Herstellers Gauselmann konnten offenbar wegen eines Software-Fehlers ausgetrickts werden. Die Geräte gaben Gewinne aus, wenn der Spieler eine bestimmte Tastenkombination an den Geräten gedrückt hatte

Hui, wenn die gewinne durch drücken einer — vermutlich nicht offensichtlichen — tastenkombinazjon gegeben werden, und eine bande auf diese weise milljonen mitnimmt, dann klingt das für meine ohren sehr nach einem bewusst eingebauten hintertürchen in der softwäjhr und nicht nach einem kleinen programmierfehlerchen. Na, ADP, habt ihr vielleicht „outgesourct“, um keine eigenen progger bezahlen zu müssen? Und hinterher mit der kwalitätssicherung sahs auch nicht so pralle aus? Tja, das kann eben auch mal schiefgehen. Oder war es einfach diese kleine fehler, der verblüffend lange ausbeutbar blieb? Das ist schon mistig mit der softwäjhr… :mrgreen:

Und hej, heise, gegen welches gesetz haben die „kriminellen“ hier eigentlich verstoßen? Kompjuterbetrug ist es sicherlich nicht, da keine zugangssperre überwunden wurde, sondern die dafür vorgesehene benutzerschnittstelle verwendet wurde. Bestenfalls kann es sich um eine „erschleichung“ handeln, weil man nicht wie vorgesehen darauf gewartet hat, dass der status des automaten auf „lass den spieler mal gewinnen“ ging, sondern den gewinn mit einem trick hervorgerufen hat — also das getan hat, was die blinkenden knöpfchen und wischeanzeigen dem spieler nur versprechen, weil man einfluss auf das spielgeschehen genommen hat. Ein wunder ist geschehen! Man kann durch das rumdrücken an automaten, die blinkend große gewinne in den raum hinein versprechen, tatsächlich gewinnen!