Genderneusprech des tages

„Wir dürfen die Straße nicht den Rechten überlassen“, heißt es dieser Tage im Karl-Liebknecht-Haus in Berlin. Aber das habt ihr bereits, liebe Genoss:innen, als ihr die Sprache aufgegeben habt; eingetauscht gegen ein Kommunikationssystem, in dem nur Akademiker und Aktivisten problemlos sprechen können

[Archivversjon]

Das wirds bringen!!1!

PETA fordert:
Sex-Verbot für fleischessende Männer

Wissen wir ja alle, wie leicht man menschen ihre sexualität verbieten kann. Selbst im unfassbar frommen mittelalter haben die leute zwar geglaubt, dass sie für sex außerhalb einer vom pfaffen abgesegneten ehe eine ziemlich lange ewigkeit lang in der hölle braten, wenn sie nicht mehr rechtzeitig vorm verrecken zur beichte kommen, aber haben trotzdem geschnackselt, bis es am südpol wehtat. Selbst noch in den klöstern. Die grabsteine mit den engelchen sind die kinder, die sie nach der geburt erschlagen haben — was ging, weil die seele lt. kirchenvater Augustus erst vierzig tage nach der geburt in den körper kommt, bei mädchen sogar erst nach achtzig tagen. Und in katolistan — heiße es polen, heiße es spanjen oder italjen — hat der olle trick mit der ehelichen treue auch nicht hingereicht, um AIDS einzudämmen. Oder damals die syfillis. Selbst in den schlimmsten islamischen mittelalterstaaten, in denen der henker immer eine menge zu tun bekommt und sex außerhalb der ehe eine straftat ist, haben die menschen viel zu viel freude an spontanen kleinen schweinereien.

Aber auch hier, wo die männliche homosexualität jahrhundertelang eine straftat war (während die weibliche nicht weiter verfolgt wurde), haben sich immer männer gefunden, die spaß am popoficken und pimmellutschen haben.

Es solle keine Schäferstündchen mehr für „mit Bierflasche und Grillzange hantierende Vorstadt-Väter“ geben, die „sich selbst und ihren Artgenossen ihre Männlichkeit durch ihren Fleischkonsum glauben beweisen zu müssen.“ Denn dieses „toxische“ männliche Verhalten geschehe nicht nur zum „Leidwesen“ der Tiere, sondern schade auch der Umwelt […] ein „Sex- oder Fortpflanzungsverbot für alle fleischessenden Männer“ wäre zielführend

Wer allen ernstes sexverbote für menschengruppen fordert, belegt damit seine dummheit. Und seinen hang… ähm… zum sozjaldarwinismus. Aber das sieht man in diesem fall ja auch am aufgreifen der ideologisch-kwasireligjösen ideen des gender-lyssenkoismus mit seinem integrierten männerhass. Denn von fleischessenden frauen ist ja gar nicht die rede, die sollen weiter rummachen dürfen.

Wenn man an BRD-universitäten keinen gender-neusprech verwendet

Ich weiß nicht, sehr geehrter Herr Plöhn, ob Sie unter diesen Voraussetzungen noch Freude an der Lehre haben werden

Auch weiterhin viel spaß mit dem lyssenkoismus der gendertrullies, der nicht „links“ ist, sondern aus dem bürgertum kommt und immer weiter mit staatsgewalt durchgesetzt wird. „Feministisch“ ist dieser lyssenkoismus übrigens auch nicht…

Reklame- und ernährungsweltknall des tages

Klischees machen auch bei der Nahrung von Haustieren keinen Halt. Der Aufsteller für Hundenahrung ist in 2 Bereiche geteilt: Eine Seite für Produkte, die das Herrchen kaufen soll und die andere Seite für das Frauchen. Und was kaufen Männer ganz klischeehaft? Natürlich „richtiges“ Fleisch, also Rindfleisch. Weil Herrchen seinen „Partner in crime“ (aus der Produktbeschreibung) genau kennt. Für den Hund des Frauchen gibt es nur Geflügel zu kaufen. Frauchen achtet doch bestimmt, wie alle Frauen, auf die Linie, ernährt sich gesund, dass natürlich auch bei ihrem „Schatz“ (aus der Produktbeschreibung). Die Unterteilung nach Geschlecht ist bei Tiernahrung per se schon unsinnig, aber nach Geschlecht des Besitzers oder der Besitzerin einfach nur absurd

Die menschheit schafft das noch, ihre äcker mit isotonischen getränken zu gießen… und an vorderster front der totalenthirnung bis hin zum verhungern wegen der eigenen blödheit stehen die scheißwerber, die den menschen sagen, was gut für sie ist und was sie wirklich wollen.

Achtung! Nach Erlöschen der Lampe ist das Licht aus.

Gender des tages

Man lernt doch niemals aus: es gibt gamegender — der link führt auf eine englischsprache webseit [archivversjon]. Ich übelsetze mal schnell, es kann aber sein, dass ich mich manchmal ein bisschen im wort vergreife, weil das für mich eine sehr ferne welt ist¹:

Gamegender ist ein xenogender, das nur beim spielen von videospielen zu spüren ist oder in sonstiger art mit videospielen verbunden ist. Es ist typischerweise ein sammelbegriff für gender im zusammenhang von videospielen; einige menschen verwenden diesen begriff aber auch für gender, die mit anderen spielen verbunden sind, etwa tischspielen. Er kann als eigenständiger gender verwendet werden, er kann aber auch als überbegriff für gender verwendet werden, die mit bestimmten spielen verbunden sind und/oder von diesen gestreift werden (etwa „simgender“, „portalgender“ usw.).

Jeder darf sich jetzt eins aussuchen²!

Dialog in einem spiel. Das schaf sagt: That was me. You know... I am one of the ancient guardians of this planet, and I have been busy protecting it for centuries.

¹Ich habe engl. „gender“ durch dt. „gender“ wiedergegeben, weil der text nur noch im hirn kitzelt, wenn man da geschlecht schreibt.

²Das bildschirmfoto ist aus „rise of the wool ball„. Das spiel ist frei, recht spaßig und erinnert sehr stark an das alte rise of the triad. Man spielt als igel, der einen militanten, kwasifaschistischen katzenstaat bekämpft. Die grafik sieht dabei aus, als sei MS paint das wichtigste grafische werkzeug gewesen, aber das gameplay ist sehr gut. Da hat jemand verstanden, gute maps zu bauen! Mein geschlecht oder mein gender habe ich dabei allerdings noch nicht gefühlt…

Endlich erfüllt sich der traum!

Endlich braucht man keinen mann mehr, um eine frau zu schwängern:

Eine trans Frau hat in einem US-amerikanischen Frauengefängnis zwei Mitinsassinnen geschwängert. Der Fall sorgt für Wirbel – auch, weil die Gefangene nun gegen ihren Willen in ein Männergefängnis verlegt wurde

In diesem Sinne: macht es euch einfach untereinander selbst!

Hadmut Danisch des tages

Noch nie hätte meines Wissens irgendeiner dieser Gender-Heinis die Frage gestellt, warum wir eigentlich alle die Geschlechtsorgane am Südpol haben, und nicht im Ohr oder am Knie. Rein technisch betrachtet würden Männer ja keinen Penis brauchen, eine Drüse auf dem Mittelfinger würde völlig reichen, um den Zweck zu erfüllen. Warum also gibt es diese Diversität, die sie behaupten, faktisch nicht, sondern einen Kompatibilitätsstandard? Warum kann ein Mann aus einem anderen Kontinent eine Frau vergewaltigen? Weil er passt

Neues von der humbug-universität im reichshauptslum

„Schade“, sagten sich die stets zu jeder psychischen gewalt bereiten gender-trullies, „wir haben es nicht geschafft, diese professorin mit ihren scheißtatsachen über die menschliche sexualität direkt auszuschalten, aber wir haben nach unseren erfolgreichen forderungen nach mimosenkokons für erwaxene menschen ja einen weiteren weg [archivversjon] offen“:

Die Studentenvertretung, die es im ersten Anlauf nicht geschafft hat, die Biologin Marie-Luise Vollbrecht zum Schweigen zu bringen, weil sie es gewagt hatte, daran zu erinnern, dass es Ei- und Samenzellen, aber keinen dritten Geschlechtszellentyp gibt, und dass die Biologie deshalb mit gutem Grund von Zweigeschlechtlichkeit spricht, diese Studentenvertretung hat ihre Taktik gewechselt und versucht es jetzt durch die Hintertür. In einem internen Schreiben, das dieser Redaktion vorliegt, ruft sie Studenten dazu auf, sich zu melden, wenn sie sich im Beisein der Biologin nicht sicher fühlen. Die Eskalation erreicht die nächste Stufe: Vollbrecht wird für gemeingefährlich erklärt

Religjon mag opium des volkes (Marx) oder für das volk (Lenin) sein, aber der gender-lyssenkoismus ist LSD für die linke.

Gender des tages

Blicke ich auf meine momentanen Arbeitsfelder Wirtschaft, Organisation und Führung, muss ich festhalten, dass ich mich zu bestimmten Themen nicht mehr äußere: Dazu gehören beispielsweise Gender, Diversity oder Nachhaltigkeit. Das sind für mich alles „toxische“ Themen, bei denen ich nur verlieren kann. Wobei ich diese Themen für sehr wichtig halte. Nur dass man sie aus meiner Sicht nicht mehr kontrovers diskutieren kann, wenn man nicht der Mainstream-Meinung folgt. Man wird sofort in eine Ecke gestellt und mit quasi-religiöser Inbrunst verfolgt – egal von welcher Seite. Ein rationaler Diskurs ist vielerorts nicht mehr möglich

Zeitgeschichtsklitterung des tages

Regierung tötet Menschen im Ahrtal und ein Jahr später erklärt der Regierungssender arte, der Klimawandel sei schuld

Übrigens: die leute sind verreckt, well Anne Spiegel (scheißgrüne, heutige bummsministerin) erstmal die katastrofenwarnung korrekt gendern ließ. Sie sind am gender und am durchgeknallten, bürgerlichen sektenfeminismus gestorben, nicht am klimawandel.

Aber das kann der BRD-parteienstaatsfunk natürlich nicht so sagen. Der hilft lieber so einer schreibtischmörderin wie Anne Spiegel (scheißgrüne, heutige bummsministerin) bei der pflege ihres wertvollen ansehens. So ein wertvolles ansehen für so eine wertvolle neue bummsministerin! 🤮️

Gender des tages

Als ich fünfzehn war, wurde ich auf Tumblr in die Gender-Ideologie eingeführt und begann, mich als nicht-binär zu bezeichnen. In den nächsten Jahren tauchte ich immer tiefer in den Kaninchenbau der Transidentität ein, und als ich achtzehn Jahre alt war, sah ich mich als „Transmann“, auch bekannt als „ FzM“ (Frau-zu-Mann). Kurz nach meinem achtzehnten Geburtstag vereinbarte ich einen Termin bei Planned Parenthood, um eine Testosteronbehandlung zu beginnen. Bei meinem ersten Termin wurde mir Testosteron verschrieben, das ich eineinhalb Jahre lang einnehmen sollte. Es wirkte sich äußerst negativ auf meine psychische Gesundheit aus, und als ich 19 war, etwa im Februar oder März 2018, gestand ich mir schließlich ein, was für eine Katastrophe es war. Als die Ernüchterung vollends einsetzte, beendete ich die Testosteronbehandlung und begann damit, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Es war nicht einfach, und die ganze Erfahrung hat mein Leben in einer Weise entgleisen lassen, die ich als fünfzehnjähriges Kind, das auf Tumblr mit Pronomen spielte, nie hätte vorhersehen können

Warnung: das ist harter, bitterer stoff!

Karikatur des tages

Ich gebe mal weiter an Hadmut Danisch und nur für den fall, dass der dort über twitter eingebetteten grafik etwas zustoßen sollte, habe ich hier noch eine archivversjon. Nebenan bei Hadmut Danisch kann man nicht nur den… ähm… geschmacklos-fröhlichen satz „die regenbogenflagge ist das hakenkreuz des 21. jahrhunderts“ lesen, sondern erfährt auch, dass der karikaturist Kim Schmidt mit seiner satire wohl ein bisschen über das in der satire erlaubte hinausgegangen ist und sich jetzt in bückfertigen bußübungen übt.

Religjon mag opium des volkes (Marx) oder für das volk (Lenin) sein, aber gender ist LSD für die linke. Alles so schön bunt hier! 🏳️‍🌈️