Gender des tages

Als Texterin und Journalistin begreife ich nicht, wie das ausgerechnet so viele Medien mitmachen können – das sind doch Textprofis mit Sprachgefühl […] Wenn künftig von Schlittschuhläufern und Schlittschuhläuferinnen die Rede ist, sehe ich keine Menschengruppe mehr. Die Kinder fehlen. Die Diversen übrigens auch. Ich sehe eine Gruppe von männlichen und eine Gruppe von weiblichen Schlittschuhläufern. Ich muss bei den Frauen stehen und die Männer sind woanders

[Archivversjon]

Vor allem sind es hirnfickprofis mit hirnfickgefühl, die anderen menschen ins gehirnchen ficken wollen.

Kwalitätsjornalismus des tages

Na, wie rescherschiert so ein kwalitätsjornalist? Ist doch klar: durch übernahme der dümmstmöglichen clickbait-artikel irgendwelcher arsch- und tittenblätter, die im fratzenbuch vorbeiskrollen natürlich!

Der genaue Blick auf den Link verrät, dass die Autorin wohl via Facebook auf den Sternartikel gestoßen ist

Ergänzende reschersche kostet doch nur unnötig lebenszeit… und das rauslöschen der fratzenbuch-träcking-parameter aus einem URI ist für so einen jornalisten doch viel zu viel mühe. Wenn er sich bei seiner contentindustriellen reklameplatzvermarktung mühe geben wollte, könnte der jornalist ja auch gleich arbeiten gehen.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, scheißpresse, verrecke!

Wie „sich“ etwas „von selbst“ in der sprache etabliert

Auch wenn es zum Teil heftig umstritten ist: In der Sprache etabliert sich das sogenannte Gendern immer mehr. Viele Radiomoderatoren und -moderatorinnen zum Beispiel sprechen inzwischen eine geschlechtsneutrale Form aus, indem sie nach einer winzigen Sprechpause noch ein -innen an die Endung -er anhängen

[Archivversjon]

So glaubt ein scheißjornalist, dass sich etwas in der sprache etabliert: wenn scheißjornalisten es immer wieder vorsprechen. Ich kenne jedenfalls keinen einzigen menschen, der im alltag irgendwelche stimmritzenverschlusslaute (außer in wörtern wie „dortmund“ oder als anlaut zu „apfel“) in seine sprache streut. So etwas geschieht nur in den parallelgesellschaften des scheißjornalismus und der universitären verblödungswissenschaften (so genannte „geisttötungswissenschaft“, sehr beliebt bei nichtskönner*innen und nichtdenker*innen, die sich toll und gebildet vorkommen, wenn sie, erfüllt von eminenzbasierter wisschenschaft, gepauktes einfach nur wiedergeben können). Und selbst dort wird es keine große strahlkraft in den alltag entfalten.

Dem scheißjornalisten von der scheißsüddeutschen scheißzeitung (die war ja vor zwei jahrzehnten mal halbwegs lesbar und gut, ohne so schwärzelnd-staubig wie die FAZ rüberzukommen) fällt nicht einmal sein eigener hirnriss auf, wenn er solche prachtabsätze tintenklext:

Viele benutzen beim Schreiben das Gendersternchen (Musiker*innen). Aus Studenten sind längst Studierende geworden – und in Stadtratsanträgen tauchen immer häufiger kurios klingende Formulierungen wie „Zufußgehende“ oder „Radfahrende“ auf, speziell in Anträgen der grün-roten Rathauskoalition

Ich habe in meinem leben jedenfalls viele studenten kennengelernt, die keine studierenden waren — und zufußgehende und radfahrende sind genau dann nicht mehr, was das wort sagt, wenn sie zum beispiel an einer ampel stehen. So ein partizip hat nun einmal eine andere bedeutung als ein wort für eine gruppe von individuen wie das altmodische „studenten“ oder bullschittige und wegen des sonderzeichens blinde und schwerbehinderte menschen diskriminierende „student*innen“, „student:innen“ oder „student_innen“. So ein professjoneller (also für sein tun bezahlter) schreiber oder schreibender sollte das eigentlich wissen. Aber für so ein propagandaäffchen von der pressefront ist es kein problem, irgendwelche sprachentwicklungen zu behaupten — selbst kanackendeutsch¹ ist im alltag der deutschsprachler (vor allem in den städten) alltags- und kulturprägender als dieser ideologisch überwürzte gendersprechbullschitt und wird in bestimmten kontexten auch zwanglos von „richtigen kartoffeln“ ärmerer sozjaler schichten übernommen — und daran dann die gendergerechte stadtentwickung aufzuhängen. Als ob es in den innenstädten der BRD überhaupt noch angebote neben conrad gäbe, die sich nicht explizit und nahezu ausschließlich an weiber und ihr bedürfnis, mit der kreditkarte von männern teuren tinnef zu kaufen, richten.

¹Auch türken nennen das hier so. Pawlowschen hündchen mit antifa-hintergrund, analysefaulheit und/oder elitärem gehabe, denen jetzt wegen dieses wortes der speichel aus dem mund trieft, empfehle ich dringend, sich häufiger mit gebildeten türken zu unterhalten. Die meisten türken sind übrigens — wie man es fast überall auf der welt beobachtet — wesentlich bessere menschen als die gegenwärtige regierung der türkei. Ach, es gibt bei euch gar keine türken? Woran das nur liegen mag!

„First world problem solution“ des tages

Eine Psychologie-Studentin aus den Niederlanden wollte sich nicht mehr damit abfinden, dass bei Spielkarten der König mehr zählt, als die Dame. Also entwarf sie kurzerhand genderneutrale Karten

Der link geht zum scheißstern und es gibt skriptalarm ohne ende. [Archivversjon]

[…] „Solange wir eine Wahl haben, lass sie doch.“

Das mit dem wahlhaben wird schon noch früh genug abgeschafft. Aus der einstigen schreibkonvenzjon einiger jornalisten und einiger höherer töchter ist längst ein lustiges genderdeutsch geworden, das für immer mehr menschen verpflichtend wird — und wer sich ihm verweigert, kriegt punktabzüge an der universität und demächst auch an der schule.

Ansonsten dürfen wir gespannt sein, wann wohl auch das olle schachspiel solchen „lösungen“ zum opfer fällt. Da ist zwar die dame angenehm mächtig und der könig… eher so etwas fürs endspiel, aber kann doch nicht angehen, dass sich trotzdem alles um den könig dreht. Und bäuerinnen gibt es auch keine. :mrgreen:

Der duden…

Der duden hat zwar noch keine gendersternchen oder sonstige bullschitt-zeichen in die deutsche rechtschreibung eingeführt, aber er arbeitet daran, indem er jetzt künstlich das problem erschafft, das diese „lösung ohne problem“ erst erfordert. Meine prognose, liebe leser:innen: es dauert nur noch zehn, höchstens zwanzig jahre, bis die diversen zeichen:innen allgegenwärtige bestandteil:in der ganz normalen offizjellen schriftsprache sind und allen schüler:innen als „richtiges deutsch“ in den BRD-zwangsschulen beigebracht werden, als ob das deutsche ortografiekaos nicht übel genug wäre. Zum glück werde ich das nicht mehr erleben.

Glückwunsch, deutschland:in! Inzwischen sind deine bewohner:innen so doof, dass sie grammatische erscheinungen in ihrer sprache mit der anatomie zwischen den beinen verwexeln. Das schafft man nicht überall! 🏆️

Gender des tages

Ich weiß gar nicht, was die kristen gegen einen genderstern im wort g’tt haben. Haben die nie ihre bibel gelesen, in der es heißt (1.Ms 1,26:27):

Dann sprach Gott: „Lasst uns Menschen machen als Abbild von uns, uns ähnlich. Sie sollen über die Fische im Meer herrschen, über die Vögel am Himmel und über die Landtiere, über die ganze Erde und alles, was auf ihr kriecht!“. Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er ihn. Er schuf sie als Mann und Frau.

Na, was ist nun sein/ihr ebenbild. Das ist ziemlich divers, dieses g’tt*. Also kann man da auch gendersternchen machen. Oder unterstriche. Oder doppelpunkte. Oder die näxste zungen-, hirn- und augenstrafe, die sich die höheren töchter in ihrem paralleluniversum ohne bodenhaftung ausdenken. Oder vielleicht einfach den kwatsch sein lassen, g’tt überhaupt noch zu benennen.

Und was stört kristen am genderstern für Jesus? Das ist doch das entspröss:ling von dieses diverses g’tt*… gut, es hat einen pimmel gehabt und wurde nach jüdischem brauch genitalverstümmelt, was von den scheißkatoliken ja auch gern als fetisch benutzt wird, aber das legt ja noch lange kein geschlecht fest… :mrgreen:

Wenn religjöse spinner und feministische genderspinner sich zanken, kann es dabei eigentlich nur gewinner geben. 👍️

Frauenkwote des tages

Kennt ihr schon den deutschen genderindex… sorry, german gender index für das börsencasino:

Der GERMAN GENDER INDEX bietet Ihnen die Aktien von 50 deutschen Unternehmen, die bei der Unternehmensführung durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Führungskräften in Vorstand und Aufsichtsrat hervorstechen

Aha, ein börsenindex für genau das, was vertreter der CDU, SPD, CSU, FDP, der grünen und der linkspartei zum gesetzlich vorgeschriebenen und mit staatsgewalt durchgesetzen standard für jedes größere unternehmen machen wollen.

Das ist doch sehr schön, da kann man ja mal einen schnellen vergleich machen, wie die börsenwertentwicklung von unternehmen mit sexistisch-ideologischen personalentscheidungsgrundlagen anhand genetischer merkmale und mit ideologiefrei-wirtschaftlichen personalentscheidungsgrundlangen (fähigkeit, beziehungen, erfahrung, verzweiflungstat) sich so verhält.

Hier der deutsche genderindex über die letzten fünf jahre:

  • 1 Jahr: minus 3,46 %
  • 3 Jahre: minus 3,29 %
  • 5 Jahre: plus 8,29 %

Und jetzt als vergleich ohne sexistisch-ideologische präferenz mal der DAX über die letzten fünf jahre:

  • 1 Jahr: plus 0,36 %
  • 3 Jahre: plus 2,58 %
  • 5 Jahre: plus 18,08 %

Huj, das sieht aber deutlich aus… 😁️

(Und nein, das ist keine auch nur im ansatz valide und belastbare wissenschaftliche betrachtung, denn in den DAX-unternehmen gibt es ja auch die zunehmende tendenz zur kwotenfrau in der unternehmensführung und allerlei vergleichbare rassehygjen… ähm… feministisch-genetische erwägungen. Diesen effekt müsste man noch in einer kleinarbeit rausrechnen, der weit über das auflisten der entwicklung irgendwelcher indizes hinausgeht. Trotzdem: die evidenz eines börsenindex ist noch deutlich „wissenschaftlicher“ als der typische feministisch-eminenzbasierte „beweis durch behauptung“, „beweis durch zitat einer behauptung“ oder „beweis durch gefundene und gut passende korrelazjon“. Es ist nur ein ganz grobe abschätzung, was eine p’litisch mit gewalt durchgesetzte frauenkwote in unternehmensvorständen für folgen haben wird. Hinterher sage keines von den idjot*innen unter der erstickenden wucht der bleiernen raute, die gerade sogar mit CSU-unterstützung so eine regelung in gesetzeskraft bringen wollen, dass sie es nicht vorher gewusst haben können. Sie konnten es vorher wissen. Und sie wussten es vorher. Es ist ihnen egal. Wenn eine ausgewogene geschlechtsverteilung im vorstand irgendeinen wirtschaftlichen vorteil brächte, dann müsste sie ja auch nicht p’litsch erzwungen werden…)

Grüße auch an den scheißjornalismus in der BRD, der es geschafft hat, die existenz des deutschen genderindex so viele jahre vor mir und dem rest der bevölkerung der BRD zu verschweigen — trotz erheblicher relevanz für die beurteilung der aktuellen p’litischen diskussjon.

Was es nicht alles gibt…

Prepperwissenschaft gibt es zum beispiel:

Fest steht, dass das Vertrauen in die Behörden und der Zusammenhalt in der Bevölkerung eine wichtige Basis zur Krisenbewältigung sind

Na, dann vertraut mal schön in die behörden! Und vergesst nicht, eure regierung zu lieben und für allweise zu halten! Und auch an das wichtigste ist in der prepperwissenschaft gedacht:

Ein Fokus des Projekts liegt daher darauf, die für Krisenmanagement und Zivilschutz verantwortlichen Personen für Gender- und Diversitätsaspekte zu sensibilisieren

Oder kurz zusammengefasst: frauen, kinder und diverse zuerst. Sterben dürfen wir immerhin noch, wenn wir XY im 23. kromosomenpaar haben.

Freut euch aufs neue deutsch!

Kommt, die alte deutsche grammatik ist ungerecht und schlecht, es wird zeit für eine neue, ganz nach den vorstellungen der privilegierten höheren töchterchen von großer großer gerächtigkeit:

Eigentlich will Frau Pusch etwas anderes, nämlich eine total gerechte Sprache – selbstverständlich unter Einbeziehung des diversen Geschlechts. Dazu will sie die grammatikalische Geschlechtlichkeit der Sprache völlig umbauen und letztlich das generische Femininum etablieren. Aber lesen und genießen Sie selbst: „Wir hätten dann etwa Freundin (Frau), Freundis (Mann) und Freundil (divers), Plural Freundinne, Freundisse, Freundille. Wenn das Geschlecht (welches auch immer) keine Rolle spielen soll, entfällt die Endung. Beispiel: Fragen Sie Ihre Freund, Arzt oder Apotheker. Wieso Ihre und nicht Ihren? Weil es (…) nur noch ein Genus gibt: Das Femininum

Juchu! Alle probleme der ersten welt gelöst! 💃

Jungen gibt es in der kinderabgabestelle nicht mehr

Jan Weiler berichtete von einem Vorfall, der aufzeigt, wie kurios und skurril derlei Sprachversuche mitunter werden können. Er erzählte Plasberg von einem Bekannten, der ihm seinen Sohn aus der Kita abholen wollte. Und als er das Wort „Junge“ sagte, sei er sofort von der Erzieherin belehrt worden, dass das nicht Junge sondern „Kind mit Penis“ hieße

[archivversjon]

Auch weiterhin viel spaß mit dem neusprech der ganzen genderia in ihrem elfenbeintürmchen, der immer weitergehend in immer mehr situazjonen für uns alle, die wir deutsch sprechen, verpflichtend gemacht werden soll!

Gender des tages

Die Katholische Studierende Jugend will „Gott*“ künftig mit einem Genderstern schreiben, um sich für ein vielfältiges Gottesbild starkzumachen

Ob dieser g’tt der katolischen „studierenden“ wohl auch auf niedliche, kleine, zerbrechliche, am gliede des priesters lutschende knaben steht? Halleluja!

„Frau*innen sichtbarer machen“ des tages

Feldwebelin, Bootsfrau, Oberstleutnantin: Bislang gibt es bei der Bundeswehr keine weiblichen Dienstränge. Im Ministerium wird eine Änderung diskutiert

[Archivversjon]

Genau, das fehlen von gefreitinnen-graden ist das größte problem der bundeswehrmacht! Wer hat das jetzt so messerscharf erkannt? Nein, nicht die Annegret Krampfknarrenbauer, sondern unser werter ersatzkaiser, der bummsgrüßaugust Frank-Walter Steinmeier:

Nach SPIEGEL-Informationen kam das Thema im Sommer durch eine Anregung des Bundespräsidenten erneut auf den Tisch. Frank-Walter Steinmeier ist formal für die Dienstgradbezeichnungen innerhalb der Bundeswehr zuständig. Bei Gesprächen zur Einführung eines anderen neuen Dienstrangs bei der Bundeswehr hatte der Bundespräsident gegenüber dem Wehrressort angeregt, eine Reform für die weiblichen Soldaten anzugehen. Daraufhin begannen im Apparat die Planungen

Und wie finden das jetzt die soldatinnen?

Noch deutlicher äußerten Soldatinnen der Bundeswehr ihren Unmut. In einer gut orchestrierten Twitterkampagne mit dem Titel „Wir sind gegen das Dienstgradgendering in der Bundeswehr“ veröffentlichten Dutzende Soldatinnen ihr Foto im Netz und protestierten so gegen eine Änderung der bisherigen Regeln. Unter Soldaten verbreitete sich die Kampagne in den letzten Tagen wie ein Lauffeuer im Netz […] Der Bundeswehrverband lehnte die Pläne aus dem Wehrressort deutlich ab. „Wenn unsere Kameradinnen mehrheitlich Dienstgrade mit einer weiblichen Endung wollten, wäre das sicher eine gute Idee, tatsächlich kennen wir als Verband allerdings fast nur Frauen, die eine solche Änderung ablehnen“

Ich sehe ja einen guten grund, weshalb man das ablehnt: es spielt für die befehlsgewalt oder die gehorsamspflicht nicht die geringste rolle, ob man es mit männlein, weiblein oder diverslein zu tun hat. Die neuen geschlechtsbezeichnungen schafften nur zusätzlichen aufwand und unnötige kwellen von missverständnissen, ohne dass dem irgendein nutzen gegenübersteht. Und beim verrecken und metzeln im krieg auch nicht. Aber hey, unser ersatzkaiser Frank-Walter der letzte findet es geil in seinem schlösschen mit ehrenwache, wenn jetzt endlich auch bei der bummswehrmacht gegendert wird, und schon beschäftigt sich der ganze apparat damit… 😦

Ich wäre ja für eine schreibweise aller ränge gemäß der jeweils aktuellen genderregeln aus politischkorrektistan, so dass sich die bezahlten abrufmörder der BRD unabhängig vom geschlecht immer als feldwebel*in oder feldwebel:in ansprechen lassen müssen… mit gesprochenem stimmritzenverschlusslaut, damit man es auch hört. Und wenn man gerade dabei ist, dann können ja auch mal die pommes, rennbahnen oder warzen auf der schulter farblich ein bisschen hübscher gestaltet werden. :mrgreen:

Benachteiligte, unterdrückte frauen des tages

Fiepser von @DegenRolf vom 10. august 2020, 17:23 uhr -- Men who undergo sex reassignment gain in life satisfaction, while the woman-to-man conversion reduces life satisfaction

Trans-menschen, die vom mann zur frau wexeln, gewinnen dabei an lebenszufriedenheit, während es den trans-menschen, die von der frau zum mann wexeln, dabei auch lebenszufriedenheit verlieren. (Man kann das im deutschen nicht so pragmatisch knapp wie im englischen sagen, oder genauer: ich kann es nicht.)

Niemand hätte das erwarten können!

Endlich neusprech-gerechtigkeit im weltraum!!!1!elf!!1!

Die US-amerikanische „weltraumbehörde“ NASA sorgt für mehr gerechtigkeit im weltraum, indem endlich „unsensible und diskriminierende“ inoffizjelle namen weggemacht werden:

Als erstes Objekt ist der planetare Nebel NGC 2392 dran. Die leuchtenden Überreste eines sonnenähnlichen Sterns wurde auch als „Eskimo-Nebel“ bezeichnet. „Eskimo“ gilt allgemein als kolonialer Begriff mit einer rassistischen Geschichte […] Die beiden Spiralgalaxien NGC 4567 und NGC 4568 aus dem Virgo Galaxiy Cluster, will die NASA nicht mehr „Siamesische Zwillingsgalaxie“ nennen […] Die US-Weltraumbehörde will künftig mit verschiedenen Experten für Vielfalt und Inklusion Leitlinien und Empfehlungen für andere Spitznamen und Begriffe zur Überprüfung bereitzustellen

Hej, NASA, hör mal zu! Hast du dir schon mal die namen der planeten des sonnensystemes angeschaut? Die heißen fast alle nach männern, und zwar nach männern, die geradezu der mytische inbegriff der von toxischen trollfrauen so genannten „toxischen männlichkeit“ sind.

  • Merkur nach dem römischen gott Mercurius, dem gott der händler und der diebe — als ob man in der antike noch gut und unmittelbar verstanden hätte, dass das heute so hochgeehrte krämertum in tun und wirkung kaum vom beklauen der menschen unterscheidbar ist.
  • Mars nach einem blutbesoffenen, selbstverständlich männlichen kriegsgott, denn das verrecken in den „feldern der ehre“ haben die frauen schon immer gern den männern überlassen.
  • Jupiter nach dem römischen gott Iuppiter Optimus Maximus, der selbstverständlich männliche schutzgott des latinischen städtebundes und der garant des römischen machtanspruches, in dessen tempeln die reiche beute des offen militaristischen imperiums dem höchsten aller römischen götter geweiht wurde, nachdem dieser als Iuppiter Stator die flucht der feinde verhindert hat, damit sie besser niedergemetzelt, gefangen genommen und versklavt werden können.
  • Saturn nach dem römischen gott Saturnus, der seinen vater überwältigt und kastriert hat, um anschließend seine söhne aufzufressen, um seinen hl. herrschaftsanspruch langfristig zu sichern — nur mit Iuppiter hat das nicht geklappt, weil Saturnus probleme damit hatte, sein kind von einem stein zu unterscheiden, und so wurde Saturnus dann doch noch entmachtet.
  • Uranus nach dem griechischen gott Uranos, der im wesentlichen Saturnus entspricht, nur, dass er seine verhassten kinder nicht aufgefressen hat, sondern im totenreich eingesperrt hat.
  • Neptun nach dem römischen gott Neptunus, der alles wasser beherrscht und die zerstörerischen erdbeben ausgelöst hat.

Immerhin gibt es auch eine frau unter den planetennamen. Venus ist nach der gleichnamigen römischen göttin der liebe und des erotischen verlangens benannt worden. Fürs ficken sind die frauen gut genug! Jedes mal, wenn wir die venus in aller ihrer pracht am himmel leuchten sehen, wird der herrschaftsanspruch des so genannten „patriachats“ darin sichtbar! Ansonsten wurden nur zwergplaneten und planetoide nach weiblichen gottheiten benannt. Sind halt eher kleine lichter, diese frauen — wenn sie nicht gerade zum ficken einladen.

Da ist also noch viel platz für p’litisch korrektes umbenennen.

Kommt, leute, an die neuen namen, ausgedacht von sicherlich ganz besonders gedankenvollen „experten für vielfalt und inklusjon“ und als neue offizjelle benamsungen durchgesetzt von der NASA, werdet ihr euch schon früh genug gewöhnen, vor allem, wenn ihr erstmal nichts anderes mehr hört und lest. Und die buchverlage freuen sich auch über viele neue auflagen voller dann viel vielfältigerer und inklusiverer namen für die planeten. Vielleicht sollte man die ganzen alten bücher mit ihren ganzen hassnamen einfach auf einen großen haufen kippen und feierlich im namen der gerechtigkeit verbrennen. Endlich herrscht wieder gerechtigkeit am firmament und im bücherregal! Niemand hätte mit so einen großen, überwältigenden sieg der guten und gerechten sache gerechnet! Darauf ein veganes zigeunerschn… ähm… schnitzel in paprikasoße aus hundert prozent veganem fleischersatz, doppelt so teuer wie das äußerst aufwändig produzierte fleisch! Es gibt ja schließlich was zu feiern…

Nur die satiriker haben langsam nichts mehr zu tun auf dem planeten erde. 😫

Wahrnehmungsverzerrungen in der wissenschaft

Die ganzen wahrnehmungsverzerrungen sind ja wohlbekannt und die wicked pedia gibt einen gewissen überblick. Oh, ein „gender bias“ steht ja schon drin, liest sich aber eher, als wäre der artikel stark vom gegenwärtigen lebensfremden feminismus der höheren töchter geprägt.

Gut, Fefe hat da noch ein anderes beispiel eines „gender bias“ gefunden… und ich wünsche viel spaß bei der neubewertung aller wissenschaftlichen aussagen zur überlegenheit von frauen! 😉