Endlich gendergerechtigkeit im hamburger straßenverkehr!

Diversität
Bezirksversammlung beschließt Gender-Verkehrsschilder

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Ich finde ja, dass hier jedes dorf einen eigenen satz von verkehrsschildern mit eigenen piktogrammen aufstellen sollte. Damit es endlich so richtig pralle divers wird. Und das betrifft ja nicht nur gender. Das VZ 350 „fußgängerüberweg“ gibt es weder mit rollstuhl noch mit rollator, obwohl das lt. STVO „zu fuß gehende“ sind, auch trägt niemand eine krücke; das sinnbild für einen kraftwagen ist kein spochtwagen und auch keine schrottkarre, so dass ganz viele vekehrsteilnehmer gar nicht auf den schildern sichtbar werden. Immer kümmert man sich nur um unterleib und sexualität. Wir brauchen viel mehr diversität!!1! Und das wildwexelschild VZ 142 muss auch anders. Was ist mit den wildschweinen und den mümmelmännern? Die diversität unserer fauna kommt überhaupt nicht auf den schildern vor und wird unsichtbar gemacht. Und auf VZ 123 „arbeitsstelle“ arbeitet immer nur ein mann mit dem spaten, nie eine frau mit so einem weiten glockenrock wie auf dem VZ 239 „gehweg“. Das kann doch alles nicht mehr angehen! Da muss man sich ja diskriminiert fühlen. Und wenn man schon dabei ist, kann man auch gleich die farben ein bisschen diverser machen! Warum nicht mal rot und grün an der lichtzeichensignalanlage vertauschen? Es sind ja auch ganz viele menschen andersrum. Und wenn man schon dabei ist: ich finde, dass VZ 206 „halt, vorfahrt gewähren“ muss grün! Was könnte grüner und diverser sein, als anzuhalten und den radverkehr fahren zu lassen.

Ach, genug geätzt. Es sind herrliche zeiten, in die wir mit solchen errungenschaften des trollfeminismus geschubst werden. Für allem für satiriker sind es herrliche zeiten, für arme und arbeitende menschen eher nicht so…

„First world problem solution“ des tages

[…] wenn es nach den Fraktionen von SPD, Linken und FDP in der Bezirksversammlung geht, grüßen am Zebrastreifen bald nicht mehr nur männliche Figuren vom Schild, sondern auch Frauen. Die Fraktionen wollen hierfür eine Änderung der Straßenverkehrsordnung erreichen

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Ja, ändert mal schön die straßenverkehrsordnung. Es reicht ja nicht, dass die gerade erst um völlig sinnlose schilder ergänzt wurde, man sollte vielleicht auch die gestaltung der ge- und verbietenden schilder regjonal unterschiedlich machen, damit jedes kaff sein gendersüppchen kochen kann. Endlich überall menschenspaltende schilder! Ein großer sieg für den durchgeschepperten trollfeminismus der höheren töchter von der humbug-universität, der leider von so genannten linken noch viel zu wenig ausgelacht wird!

Meine vorhersage: wenn denn demnächst automatisch fahrende autos unterwegs sind, deren angelernte neuronale netzwerke an der interpretation dieser „diversität“ scheitern und wenn es dadurch zu verkehrsunfällen mit schwerverletztys und totys kommt, werden die feminist:_*innen kreischhals und durch den scheißjornalismus überlaut verstärkt proklamieren, dass frauen dabei schon wieder benachteiligt wurden. Entweder, weil sie immer diese menschen totfahren, wenn sie sich während der fahrt schminken, um ein schöneres selfie im auto zu machen, oder weil sie immer totgefahren werden. Und überhaupt, denk doch mal einy an die… ähm… diversys.

Ja, ich werde ätzend.

Hauptsache, im verkehr bleiben die kinder frauensache!

Werter scheißjornalist!

Ich habe keine angst vorm gendern, und ich habe auch kein wirkliches problem damit, deinen manipulativen scheißtext in spaltender sprache zu lesen. Ich finde es einfach nur besser, wenn man geschriebene sprache einigermaßen ruckelfrei sprechen kann. Vor allem, wenn das problem, das mit den sprachruckelern „gelöst“ werden soll, ein scheinproblem ist, dessen lösung nur nachteile hat.

(Und wenn ich mal gendere, weil ich es im kontext für angemessen halte, mache ich es immer mit dem suffix -y, denn das ist sprechbar und einigermaßen unverkrampft. Und übrigens habe ich schon ganz viele leser erlebt, die keine lesenden waren — du doch sicher auch, scheißjornalist, oder? Unsere partizipjen transportieren eine klare bedeutung frei von bullschitt, anders etwa als einige andere unsinnige eigenschaften unserer sprache, zum beispiel das grammatische geschlecht, das alle wörter in eine von drei gruppen steckt.)

Scheißgrüne des tages

Religion soll also unverfügbarer Kern unserer Identität wie Hautfarbe sein. Religion ist also so etwas wie das, was man früher Rasse genannt hat. Susanna Kahlefeld essentialisiert Identitäten. Sie stellt Religion in eine Reihe von Zuschreibungen, die als naturgegeben gelten, die unveränderlich sind. Das ist dieselbe Logik, die Deutschsein als Kern unserer Identität behauptet – wie es die Identitären tun, eine rechte, völkische Bewegung, die in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien aktiv ist. Diese Überhöhung der Religion als unangreifbare Identität ist nicht Bestandteil der verschiedenen Theorien, auf denen die Identitätspolitik fußt. Aber diese Theorien sind dafür offen. Und Muslime, insbesondere Islamistinnen wie auch Christinnen nutzen das, um Kritik abzuwehren

Eine auffassung, die nicht etwa eine schräge einzelauffassung einer ehemaligen religjonsp’litischen sprecherin der scheißgrünen ist, sondern bei über achtzig prozent der delegierten auf einer grünen landesdelegiertenkonferenz zustimmung gefunden hat. Nicht, dass noch jemand glaubt, diese scheißgrünen seien eine fortschrittliche und vernünftige partei, die man wählen könne!

Das lesen des verlinkten artikels lohnt sich übrigens! Vor allem für die, die ihn leider nicht lesen werden.

Über ein grundsatzurteil würde ich mich sehr freuen

Die VW-Tochter Audi verwendet seit März eine gendersensible Sprache, um die geschlechtliche Vielfalt besser sichtbar zu machen. Ein VW-Mitarbeiter fühlt sich diskriminiert und klagt nun dagegen

[Archivversjon]

Ich glaube nicht, dass es gerichtsfest sein wird, einen menschen zur innerbetrieblichen benutzung einer ideologisch motivierten kunstsprache zu zwingen. Und so ein grundsatzurteil würde mich zum beispiel auch für die mitarbeiter der stadtverwaltigung hannover sehr freuen, denn die sind auch per verordnung zur verwendung spaltender sprache gezwungen.

(Das wäre alles nicht halb so schlimm, wenn die in irgendwelchen universitären mimosenkokons geborenen sprachgestaltungsideen höherer töchter mit tyrannofilie und kapierschutz nicht so unendlich verkrampft klingen würden, sondern spaß machten! Ich finde ja nach wie vor, dass das -y-suffix an besten ist, wenn es wirklich einmal eine situazjon gibt, die ein explizites benennen der gemischtgeschlechtlichkeit erforderlich macht. Das ist übrigens sehr selten.)

Zitat des tages

Der linksliberale Kulturkampf gegen rechts spielt damit der Rechten die Bälle zu. Wer immer wieder hört, er sei rechts, für den klingt rechts zu sein irgendwann nicht mehr bedrohlich, sondern vertraut. Und je arroganter und zurechtweisender der Tonfall, mit dem jeder, der die kosmopolitischen, identitätspolitischen und EU-freundlichen Thesen des Linksliberalismus nicht teilt, rechter Sympathien verdächtigt wird, desto wahrscheinlicher werden die Betroffenen ihre politischen Sympathien tatsächlich denen zuwenden, von denen sie wenigstens nicht beschimpft und moralisch herabgesetzt werden

Sahra Wagenknecht [Archivversjon]

Kleines lacherchen des tages

Birgit Schmid stellte in der „NZZ“ fest, dass die Forderung, homosexuelle Figuren nur noch von homosexuellen Schauspielern spielen zu lassen, die Frage nach sich ziehe, von wem dann Massenmörder und Pädosexuelle gespielt werden sollten, woraufhin jemand antwortete, Hamlet dürfe nie wieder aufgeführt werden, denn der Prinz von Dänemark stehe als Darsteller „voraussichtlich längere Zeit“ ja auch nicht zur Verfügung

Gender des tages

Das zentralkomitee der deutschen katoliken fängt jetzt an, asteriske in die texte zu streuen, damit sie geschlechtergerechter werden [archivversjon]. Werte linkys und feministys, spätestens wenn man und frud im erzpatriarchat von katolistan — das ist dort, wo ein mensch bis heute nur mit intakten hoden priester werden kann — eure wirren, von höheren töchtern an bullschitthochschulen erbrüteten ideen gutheißt und übernimmt, solltet ihr aber mal was merken! 😘️

Jetzt neu und super in ihrem kaff…

Der bürger*innenplatz [archivversjon]…

Wenn man alle menschen unabhängig von gebammsel, leibespforte und hautfarbe inkludieren möchte, wie es die gendertrolle in ihrer propaganda ja immer so schön einfordern, wie wäre es dann mit meinem ganz schnell ersonnenen namensvorschlag: „menschenplatz“. Oder noch ein bisschen schöner: „platz für die menschen“. Oder sind auf diesem platz etwa keine menschen erwünscht?

Grüße auch an die scheißgrünen, die immer ganz genau wissen, was den menschen im lande wirklich fehlt und deshalb immer ganz tolle ideen entwickeln.

Ev.-luth. scheißkirche des tages

Ein fiepser der evangelischen kirche berlin-brandenburg-schlesische oberlausitz mit einem wunderhübschen bibelzitat:

Text des fiespers: Wenn meine Zweifel zu groß werden oder mein Vertrauen zu klein, dann helfen mir die konkreten Glaubenserfahrungen anderer Menschen. -- Text: Julia Daser -- Foto: Greg Rosenke, Unsplash -- #Tageslosung #Geschlechtergerechtigkeit -- Dazu ein foto mit dem durchgegenderten text: Sie*Er*Xier schrie: G*tt hilf! G*tt hörte und half heraus aus allen Problemen. Psalm 34:7

Das wird wohl mal wieder zeit für eine neue bibelübersetzung bei den evangelen. Eine, die dem volk so richtig aufs maul schaut und versucht, sich möglichst klar und verständlich auszudrücken… moment mal, haben die evangelen nicht erst so mit richtig tamtam ihr lutherjahr gefeiert? 🤦‍♂️️

Selig die armen an gehirn, denn sie bemerken ihre eigene blödheit nicht. Halleluja!

via hirnfick 2.0

Der neue stern…

Wenn man von Jüdinnen und Juden, kurz Jüd*innen, sprechen muss, weil Juden als maskuliner Sammelbegriff unzulässig geworden ist, dann bekommen Leute wie ich auf neue Weise einen Stern verpasst. Und wenn Politiker von „jüdischen Münchnerinnen und Münchnern“ sprechen, die nach dem 9. November 1938 ins KZ Dachau eingeliefert wurden, dann wird es auch historisch falsch, weil es damals nur die Männer traf

Ich warte jetzt ja auf die erste bürgerlich-neulinks-feministische gestalt, die der hier gegen den „gender-stuss“ schreibenden jüdin vorwirft, ein nazi zu sein.

„Nazi“ ist übrigens ein wort, das ich noch nie in „gegenderter“ form gesehen habe; für „nazis“ kann man gern einen maskulinen sammelbegriff nehmen, damit wird niemand ausgeschlossen und keinmensch bleibt ungenannt, „nazis“ sind eh alles nur männer. Im zweifelsfall auch umgekehrt.