S/M des tages

Twitter weiß genau, was du nicht sehen willst, erklärt sich zur satirefreien zone und löscht unerwünschte links einfach für dich weg. Falls das bild auch andernorts verschwinden sollte, hier ist eine kopie (und hier kommt es her) — so kann jeder selbst beurteilen, ob man so ein bild rauslöschen sollte.

Auch weiterhin viel spaß bei börsennotierten S/M-unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell!

Zitat des tages

Tatsächlich führt offenbar kein Weg daran vorbei, wenigstens Printjournalisten wieder und wieder und wieder klarzumachen, dass sie an ihrer eigenen kommenden Arbeitslosigkeit mitwirken, wenn sie sich weiterhin darauf versteifen, eine sexistische Ideologie zu predigen und die Nöte einer Hälfte der Menschheit konsequent beiseite zu wischen. Vielleicht kapieren wenigstens zehn Prozent von ihnen irgendwann ähnlich wie Edward Schumacher-Matos, dass lebendig verbrannte Kinder auch dann eine breite Berichterstattung verdienen, wenn es sich um keine Mädchen handelt

Feminismus des tages

die Frauenbeauftragten des öffentlichen Dienstes seien „alarmiert“, weil es in Paragraf 8 des Gesetzesentwurfes heiße: „Sind Frauen oder Männer in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert, haben die Dienststellen und Unternehmen Zugehörige des jeweis unterrepräsentierten Geschlechts bei Einstellung, Anstellung, beruflichem Aufstieg und Vergabe von Ausbildungsplätzen bevorzugt zu berücksichtigen.“ […] Tenor der Kritik: Setze man sich in den betroffenen Bereichen für mehr Männer ein, bleibe für die eigentlich angestrebte Frauenförderung zu wenig Zeit

Feminismus des tages

Ach, machen wir doch mal wahlmanipulazjon. Schreiben wir einfach auf die zettel drauf, wie es mit den frauenkwoten in den landeslisten aussieht und schreiben da einen satz aus dem grunzgesetz drüber, dass männer und frauen gleichberechtigt sind. Oh, zu schade, das geht beim verfassungsgericht reinland-pfalz nicht durch, weil es den grundsatz der gleichheit der wahl gefährdet. Aber wie man dem verlinkten spiegel-artikel entnehmen kann…

[…] die Landesregierung werde nun andere Instrumente entwickeln, um den Anteil der Frauen in den kommunalen Parlamenten und Gremien zu erhöhen

…wird gerade an neuen möglichkeiten für kommende wahlmanipulazjonen gearbeitet. Wir dürfen also gespannt sein.

Kleine frage an die gleichsteller mit ihren beglückungsideen: wenn das tema den wählern p’litisch wichtig wäre, warum kann es dann so sein, dass das von den parteien im wahlkampf gar nicht kommuniziert wird?

Neger des tages: die küchengeräte der mutter

Dass man aus kinderbüchern das n-wort entfernt, sehe ich ja durchaus noch ein und ich befürchte auch nicht gleich den zerfall der deutschen sprache, wenn ein wort, dass heute vor allem als schimpfwort mit menschenverachtender vorgeschichte empfunden wird, kindern nicht als die schriftsprache für tolle erzählungen in die ohren dringt. (Zumal die kinder das n-wort früh genug lernen.) Aber das ist einigen menschen nicht genug, wenn so ein wirklich fragwürdiges wort weggemacht wird. Frau Manuele Schwesig (gegenwärtige ministerindarstellerin für familie, alte, frauen und politischen kindesmissbrauch aus der SPD) hat da zum beispiel unter dem banner der gleichstellung (nicht: gleichberechtigung) von männlein und weiblein noch viel weitergehende vorstellungen, was aus büchern für kinder entfernt werden soll:

(…) Empört berichtet sie von einem Quiz-Spiel ihres Sohnes, in dem das Kind nach einem Küchengerät gefragt wird, das „deine Mutter verwendet“. Ein empörtes Raunen geht durch den Saal. Schwesig verspricht, künftig „mit Argusaugen“ auf ähnliche Passagen in Schulbüchern zu achten

Aber hej, die wollte ja schon damals unbedingt stoppschilder im internetz, und zwar noch schneller als Frau von der Goebbels.

Unschuldsvermutung des tages

Unschuldsvermutung des tages: im kampf gegen sexuellen missbrauch hilft nur unnachgiebige und uneinsichtige härte! Zum beispiel sollte man studenten schon deshalb aus der hochschule rausschmeißen, weil sie von jemanden beschuldigt wurden, sexuell übergriffig gewesen zu sein. Weil, ähm, das müsst ihr verstehen: eine höhere bildung ist ja kein recht, sondern nur ein privileg; aber sicherheit ist ein recht!!!!!1!

In spätestens fünf jahren wird sich wohl die einsicht breit machen, dass diese idee noch nicht weit genug geht — die sankzjonen müssen schon beim gedanken kommen!!!elf!

Steuerhinterzieher*in des tages

Steuerhinterzieher*in des tages ist Alice „Werbefresse für die Bildzeitung“ Schwarzer¹. Wäre ja auch scheiße, wenn man die vielen zinsen für sein geld — also die frucht der arbeit anderer menschen, denn das geld arbeitet nicht — auch noch versteuern müsste. Und morgen im gleichen kino: wie schlimm doch die herrschaftsstrukturen des patriarchats so sind…

Und damit auch ich mal wieder in der zwitscherstube der blockistan-freunde „maskunazi“ und „Danisch-fän“ gerufen werde, hier noch das linkchen zu Hadmut Danisch.

Und abschließend aus gründen der sportlichkeit der link auf die stellungnahme auf der homepäjtsch von Alice Schwarzer. Zweihunderttausend euro steuernachzahlung auf zinsgewinne, sportlich sportlich! Warnung für allergiker: der verlinkte text kann spuren von selbstgerechtigkeit enthalten.

Nachtrag 20:25 Uhr:

Als futter für alle, die maskunazi schimpfen wollen, sei hier noch der link zu Arne Hoffmann nachgereicht:

Aber wie obszön bitte ist ihre Argumentation? Schwarzer gibt an, sie habe das Geld zu Zeiten in die Schweiz gebracht, in denen sie überlegt habe, eventuell ins Ausland gehen zu müssen: in den achtziger Jahren. Schon Anfang der neunziger Jahre war Schwarzer Ratetante bei „Was bin ich?“ und moderierte eine eigene Talkshow für den Hessischen Rundfunk. Tatsächlich aus Deutschland flüchten musste Schwarzers damalige Gegnerin, die jüdische Autorin Esther Vilar, nachdem sie von Radikalfeministinnen terrorisiert und zusammengeschlagen worden war. Auch der eine oder andere Männerrechtler unserer Tage mag mit Fluchtgedanken gespielt haben, nachdem wir in Schmähschriften bekannter Organisationen in einem Atemzug mit Rechtsradikalen und einem Massenmörder genannt werden und damit sogar in ARD-Sendungen einer beispiellosen Hetze ausgesetzt sind. Aber Alice Schwarzer soll so verängstigt gewesen sein, dass sie bis ins vergangene Jahr geheime Schweizer Konten „zu ihrer Beruhigung“ unterhalten hat? Nach zwei Bundesverdienstkreuzen vom „frauenunterdrückenden Patriarchat“, staatlicher Alimentierung in unfassbarer Höhe und nachdem zahllose Journalisten, sobald es um das Männer-Frauen-Thema geht, als erstes wissen wollen, was Alice Schwarzer dazu sagt? Für wie dämlich hält diese Frau ihre Leser?

Für mich ist es ja nicht so sehr die frage, für wie dumm frau Schwarzer ihre leser hält — das hat sich schon geklärt, seit sie sich gegen dreißig silberlinge als reklame-frontfresse für die springersche blutpresse „bildzeitung“ zur verfügung gestellt hat — sondern wie sehr sie mit dieser einschätzung recht haben könnte…

¹Nicht, dass vergessen wird, mit welcher reklame frau Schwarzer unter anderem ihr geld verdient hat!

Rotzgrüne femokratur des tages

Der Stimmzettel kommt wie eine unverhohlene Aufforderung daher, doch bitte nur Listen mit hohem Frauenanteil anzukreuzen. Ursprünglich wollten die Mainzer noch weiter gehen. Laut Koalitionsvertrag sollte eine verpflichtende Frauenquote für alle Parteien angepeilt werden. Wer zu wenig Frauen aufböte, so die Idee, sollte gar nicht erst zur Kommunalwahl zugelassen werden […] Ein ähnlicher Vorschlag findet sich auch in der rot-grünen Koalitionsvereinbarung von Niedersachsen

So wahlzettel, auf denen draufsteht, was man jetzt von diesen ganzen parteien wählen soll, sind ja eine richtig tolle idee. Wie wäre es, auch gleich noch die kreuze mit draufzudrucken, damit es nicht zu irgendwelchen missverständnissen kommt. Das würde auch das wählen vereinfachen und somit einen großen beitrag zur integrazjon von analfabeten, schwachsinnigen, blinden, sonstigen schwerbehinderten menschen und radikalen feministinnen leisten — einfach nur noch falten und einwerfen, das kriegt ja fast jeder irgendwie hin. :mrgreen: