Der zyklus der zerstörung

Die Ereignisse mit globaler Bedeutung sind nicht zufällig über die letzten 260 Millionen Jahre verteilt. Stattdessen bilden sie zehn Cluster, die jeweils rund 26,9 bis 27,5 Millionen Jahre auseinander liegen, wie die Forscher berichten. Diese Periodizität sei sowohl bei den Massenaussterben als auch bei den rein geologischen Ereignissen feststellbar. Der letzte dieser Cluster liegt dabei rund zehn Millionen Jahre zurück […] „Viele Geologen glauben, dass die zeitliche Abfolge geologischer Ereignisse völlig zufällig ist. Aber unsere Studie liefert statistische Belege für einen zugrundeliegenden Zyklus“, erklärt Rampino. „Die Ergebnisse sprechen dafür, dass die Erdgeschichte von größtenteils periodischen, koordinierten und teilweise katastrophalen Ereignissen geprägt ist.“ Diese periodische Abfolge bleibe auch mit neuen, präziseren Datierungen nachweisbar

Wisst ihr, was in diesem scheißjahrhundert noch fehlen würde…

Richtig! Der ausbruch eines supervulkans in der eifel. Aber keine sorge:

Das aber heißt zunächst nur, dass der Eifel-Hotspot ein aktives System ist, wie die Forscher betonen: „Das bedeutet nicht, dass eine Explosion oder ein Erdbeben unmittelbar bevorsteht oder dass ein Ausbruch in diesem Gebiet überhaupt noch einmal stattfinden muss“

Und nun zur geologie

Habt ihr sicherlich auch schon alle gehört: wir leben im antropozän, also im zeitalter, in dem die irdische entwicklung entscheidend vom menschen geprägt wird und das hauptsächlich am massenaussterben großer tierarten erkennbar ist. Aber ihr habt sicherlich noch nicht gehört, dass man auf die idee kommen kann, dass das antropozän begonnen hat, bevor es menschen gab [archivversjon].

Und damit hätten wir es zugespitzt formuliert tatsächlich mit einem „vormenschlichen Anthropozän“ zu tun, denn die Gattung Homo existierte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Unsere Ahnenreihe war damals gerade erst beim Australopithecus angekommen. Dafür waren dieser kleine Vormensch und seine engsten Verwandten im fraglichen Zeitraum schon über weite Teile Ostafrikas verbreitet – möglicherweise war das genug, um zu einem ökologischen Faktor zu werden

Tja, ist schon doof, wenn man die benennungen der erdzeitalter nach ideologischen maßstäben vergibt.

Und dass die kleineren, hirnschlankeren und behaarteren vorfahren des menschen gute jäger gewesen sind, kann ich mir kaum vorstellen (achtung, das ist kein wirkliches argument). Die waren sammler, und der sammeltrieb ist heute noch eine eigenheit der menschen. Klar, die haben auch aas gegessen, wenn es noch genießbar war. Aber jagd auf großes wild ist nicht drin.

Nur, um es mal kurz anzumerken…

Der magnetische nordpol der erde liegt nicht, wie ich leider immer wieder von volxverdummenden jornalisten lesen muss, in der nähe des nordpols, sondern in der nähe des südpols. Sonst würde ja auch nicht der nordpol einer kompassnadel nach norden zeigen, sondern nach süden — denn die gleichen pole stoßen einander ab. Das sollte eigentlich jeder wissen, der mal zur schule gegangen ist… 🌍