Hui! Prof. dr. Offensichtlich ist bundesminister geworden!

Ein BRD-entwicklungshilfeminister ist ja eher so eine gestalt, die bei den koalizjonsverhandlungen ein bisschen mitalimentiert wird — umso erstaunlicher, wenn da mal so eine CSU-type wie Gerd Müller ein bisschen medialen wind macht, indem er die leute dazu aufruft, „shell“-tankstellen zu boykottieren, nachdem er in nigeria mal gesehen hat, wie es dort in den kwasikolonien aussieht, auf denen der rasende konsumistische irrsinn wuchert. Aber für einen boykottaufruf gegen adidas…

Das neue Weltmeistertrikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit seinen vier Sternen koste 84 Euro. „Davon bekommt die Näherin in Bangladesch 15 Cent.“

…hat es nach seinen einsichten in die DFB-trikohvermarktung nicht mehr gereicht. Vermutlich befürchtete er, in seinem einsichtsreichen hochflug über einem bayerischen stammtisch abgeschossen zu werden.

Möge ihm jetzt bitte noch jemand erklären, was man unter „globalisierung“ versteht, und was in diesem als alternativlos eingeforderten prozess „global“ ist. Kleiner tipp: die menschen sind es nicht.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich jetzt das pseudonym „Gerd Müller“ zugelegt, die CSU unterwandert und ist schließlich sogar von den meisten menschen völlig unbemerkt auf die regierungsbank des reichstages gerückt, um dort als bummsminister für wirtschaftliche zusammenarbeit und entwicklung großartige, bewegende wahrheiten über die zehn meilen gegen den wind nach korrupzjon stinkenden vergabe der brüllball-WM 2022 von sich zu geben:

In Katar spielt doch keiner Fußball. Die gehen mit den Kamelen spazieren. Und was hat da der Fußball zu tun?