Biometrie des tages

Im Test einer NGO ließen sich alle Handys von Nokia und Sony mit Portrait-Fotos entsperren

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an die gefühlte sicherheit durch biometrisch gesicherte zugänge! In die kamera gucken (oder den finger irgendwo drauflegen) ist ja auch genau das richtige für leute, die zu doof für die seit einem halben jahrhundert bewährte absicherung durch benutzername und passwort sind.

Gesichtserkennung des tages

Ein Toilettenhäuschen im berühmten Himmelstempel-Park in Peking. Der typische Charme einer Park-Toilette – nur an der Wand hängt ein weißes High-Tech-Gerät. Es scannt die Gesichter der Toilettenbesucher. Erst dann kommt aus dem Automat Toilettenpapier […] 60 Zentimeter gibt der Automat pro Gesicht frei. Die Gesichtserkennung soll Papierverschwendung verhindern. Bedient sich jemand mehrfach, merkt das der Automat und weist ihn höflich ab

via Fefe

NSA-guhgell so: gib mir biometriedaten von dir!

NSA-guhgell so: Hey, schön, dass du mal wieder vorbeischaust. Ich stelle jetzt mal eines meiner nervfenster in den weg und zeige dir darin das foto eines gesichtes, sei doch bitte mal so dummnett und sag mir, ob das du bist. Weil das wäre halt einfach nett, wenn guhgell von jedem menschen ein portrait hätte…

Das schlimmste daran: da draußen laufen leute rum, die machen das und halten das für eine tolle idee und identifizieren — wie nebenan beim fratzenbuch — auch noch andere. Sich gar nicht mehr fotografieren lassen, ist ja angesichts der millionen kameras in den händen von menschenverachtenden barbaren inzwischen nicht mehr möglich.