Linuxdesktop des tages

GNOME: der linux-desktop ohne desktop.

Leute, wenn ihr nicht zu den jüngsten, wie windohs acht von den wischofon-grabbeloberflächen abgeschauten beglückungsideen der GNOME-entwickler geschubst werden wollt, dann nehmt halt MATE! Oder den spürbar schlankeren XFCE! Da könnt ihr kompjuter weiterhin so bedienen, wie ihr es gewohnt seid, seit ihr kompjuter bedient. Es gibt doch auswahl. Ihr seid nicht auf solche vergewohltätigungen angewiesen.

GNOME des tages

Gnome 3 sei seit dem Wegfall von Gnome-Fallback nur auf amd64 und i368 installierbar, gleiches gelte auch für Cinnamon, das auf Gnome 3 basiert […] Hess hat daraufhin Tasksel in Version 3.29 dahin gehend angepasst, dass XFCE bei Debian 8 der Standard-Desktop für alle Architekturen außer x86 ist

Mann, mann, mann, macht doch einfach den XFCE zum standard und lasst diese scheiße mit dem dann nicht mehr unbedingt erforderlichen systemd so lange sein, bis sich das dingens entweder in wohlgefallen aufgelöst hat oder drei bis fünf jahre lang gezeigt hat, dass es trotz seiner fragwürdigen architektur robust genug ist, um benutzbar zu sein. GNOME ist tot, seit eine 3 als versjonsnummer dransteht.

Aus solidarität mit GNOME-anwendern…

Aus solidarität mit GNOME-anwendern, die das nach auffassung der GNOME-entwickler in zukunft nicht mehr können sollen, habe ich eben den hintergrund meines xfce-terminal transparent gemacht:

Bildschirmfoto eines transparenten xfce-terminal

GNOME-anwender, die kein verständnis dafür haben, dass ohne sachlichen grund funkzjonierender kohd aus GNOME-anwendungen entfernt wird, ohne dass das irgendwie kommuniziert wird, können sich weiterhin mit den GNOME-entwicklern auseinandersetzen. Oder sie können zum XFCE wexeln, wie ich das schon gemacht habe, nachdem ich GNOME 3 nur ein einziges mal gesehen habe. Das gute an linux ist nämlich, dass man auswahl hat.

GNOME-entwickler, bescheuerte!

GNOME: The web at your fingertips

GNOME-entwickler, bescheuerte!

Ich will nicht, dass mir das web wie eine nicht abwaschbare druckerfarben an den fingern klebt, sondern ich will mit meinem rechner verdammt noch mal die dinge tun, die ich mit meinen rechner tun will. Von einem desktop erwarte ich dabei, dass er sich nicht in den weg stellt.

Wie man einen brauser startet, weiß ich übrigens schon.

Geht bitte ganz schnell sterben!

Von hundert auf null in anderthalb jahren

Es ist jetzt gut fünfzehn monate her, dass fedora 15 erschien, die erste beachtenswerte linux-distribuzjon, die gnome 3 als standard-desktop installierte.

Seitdem haben die anderen großen distributoren folgende entscheidungen getroffen:

  • SuSE verwendet ja immer schon KDE, und das blieb auch so;
  • Ubuntu hat lieber mit „unity“ einen eigenen desktop entwickelt, als gnome 3 zu verwenden;
  • Linux Mint verwendet mit „mate“ lieber den gnome 2, als sich mit den neuesten beglückungsideen der gnome-entwickler herumzuschlagen; und
  • Debian wird für Debian 7.0 nicht mehr gnome, sondern den XFCE als standard-desktop installieren.

Herzlichen glückwunsch, gnome-entwickler. In nicht einmal anderthalb jahren habt ihr es mit euren nutzerverachtenden ideen von einer nutzerführung geschafft, aus dem kwasi-standard-desktop der meisten linux-distribuzjonen ein nischenprodukt zu machen. Und wenn es Fedora und Red Hat nicht gäbe, wäre gnome 3 aus der sicht normaler nutzer heute ungefähr so bedeutend wie OpenStep.

Das macht euch so schnell keiner nach!

Glückwunsch!

GNOME sucks (manchmal)

Wieso man beim XFCE…

Dialogelemente des XFCE zum einstellen der fensterknöpfe

…die fensterknöpfe über einen einfachen dialog so anordnen kann, wie man will, während die programmierer des ungleich fetteren GNOME keine für „normale menschen“ geeignete schnittstelle anbieten, gehört zu den dingen, die ich nicht verstehe. Vor allem, nachdem ich mehreren menschen zeigen musste, wie man bei ubuntus „natty narwhal“ diese verdammten knöpfe wieder auf die rechte seite bekommt, nachdem sie immer wieder in die leere geklickt haben.

Früher war alles besser…

Früher™ war alles besser™ und aus holz. Und wenn man auf seiner linux-kiste etwas deinstalliert hat, na, denn hat man besser vorher nachgedacht, ob man das wirklich tun will. Ich erinnere mich noch an irgendeine ältere distribuzjon, die es problemlos möglich machte, die libc zu entfernen, weil die ja gar nicht gebraucht wird.

Heute sind überall fenster reingeschnitten, und beinahe jede linux-distribuzjon installiert standardmäßig einen x-sörver und ein desktop-system mit, wenn man ihr nicht bei der installazjon auf die finger schaut. Und wenn man darin später ein bisschen aufräumen will — also überflüssigen schrott wieder entfernen will — denn gibt es hübsche hilfsmittel, die auch für absolute anfänger gut geeignet sind. Zum beispiel diesen tollen „rechner-hausmeister“, der nicht benutzte pakete findet, anzeigt und bekwem auf einen klick deinstallieren lässt. Aber nicht, ohne vorher noch mit der frage zu nerven…

Auswerfen

Und immer wieder frage ich mich, warum mir mein GNOME-desktop bei einer speicherkarte in einem usb-kartenleser den punkt „auswerfen“ anbietet. Gibt es solche kartenleser wirklich, und fliegt da die karte durchs zimmer?

GNOME-hell

Die kommende Version 3.0 des Gnome Desktops wird auch optisch herausgeputzt. Mit OpenGL-Effekten soll der neue Compositing-Manager Mutter den bisherigen Fenstermanager Metacity ersetzen […]

Bitte bewahrt mich davor! Einer der gründe, der mich zum GNOME-benutzer gemacht hat, war die relative schlichtheit des grundsystemes und der verzicht darauf, den anwendern unnötigen zucker in die augen zu streuen — während der KDE immer mehr zu einem windohs für linux wurde. Ich will bei der bedienung meines kompjuters nicht unterhalten werden, sondern das zuwege bringen, was ich mit einem kompjuter eben zuwege bringen will. Ist das denn so ein ungewöhnlicher anspruch geworden?