Warum man guhgell einfach nicht mehr benutzen kann

Google löscht vorsorglich in seinem Suchmaschineindex bestimmte Webadressen

Für alle menschen, die keinen vorsorglich löschenden betreuer bei der benutzung ihres webbrausers brauchen, gibt es ja zum glück alternativen zu guhgell. Übrigens: DMCA bedeutet in der praxis das blockieren nach wortlisten und ist die reinste zensurwillkür.

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Prof. dr. Offensichtlich

Wisst ihr noch, vor ein paar monaten im wahlkrampf, als die propagandaabteilungen der BRD-scheißparteien unter verzicht auf belastbare begründungen behauptet haben, der wahlkrampf könne von „social bots“ beim zwitscherchen mit fäjhknjuhs beeinflusst werden und das sei ja ganz erschröcklich; und wisst ihr noch, wie die ganzen scheißjornalisten diesen hirnfurz mit schmierigen substanzplöckchen als nichtfäjhk-nachricht wiedergegeben haben, als ob es etwas mit der wirklichkeit zu tun gehabt hätte; und wisst ihr noch wie sie alle auf den großen, roten alarmknopf gedrückt und in ihren leitartikeln und gesprächsimulazjonssendungen die lauteste alarmsirene angestellt haben, weil DIE PÖSEN RUSSEN UNSERE WAHL HÄCKEN?

Das hat ja alles nur beim hinschauen an propaganda erinnert, mit der man fratzenbuch und zwitscherchen zur „kennzeichnung“ von fäjhknjuhs (durchgeführt von den nach scheiße stinkenden BRD-hilfszensoren von CORRECT!V) bewegen und die gehirne für das netzwerkdurchsetzungsgesetz von Heiko Maaslos (SPD) beizen wollte, damit es endlich wieder so richtig zensur in der BRD geben kann und nicht mehr jede dumme oder schlaue meinung gehör finden kann. Zum schutz unserer hl. demokrakischen werte, sozusagen — und nein, vor den fäjhknjuhs der bildzeitung muss man die nicht schützen, nur vor den mitteilungen der menschen ohne presseverlag oder fernsehsender.

Nun, prof. dr. Offensichtlich hat sich das mal näher angeschaut, ein paar daten ausgewertet, rausgekriegt und unter seinem neuen pseudonym Michael Kreil auf dem 34C3 vorgetragen und belegt, dass das alles gar nicht gestimmt hat und dass sich die ganzen scheißp’litiker und scheißjornalisten die „fakten“ einfach nur aus dem arsch gezogen haben. Die überraschung des gesamten universums ist geradezu fühlbar!

Schade nur, dass diejenigen, die weiterhin systematische, dumme und niederträchtige propagandalügen glauben, wohl er nicht von erhellenden vorträgen auf dem 34C3 erreicht werden — denn dass scheißjornalisten ihren lesern und zuhörern an einem konkreten beispiel zeigen würden, wie sie ihre leser und zuhörer jeden verdammten scheißtag manipulieren, dass steht nicht zu erwarten.

Datenschleuder des tages

Eos, eine schweizerische keineswegs nur in der schweiz tätige¹ inkassoklitsche, hat 33.000 „kunden“-datensätze rausgeschleudert:

Die erhobenen Informationen sollen zum Teil sehr alt sein und bis ins Jahr 2002 zurückreichen. Wenn die Schuld beglichen ist, müssten private Informationen eigentlich gelöscht werden

Ach, wer wird denn im zeitalter des „datenreichtums“ (A. Merkel), wo „digital first, bedenken second“ (FDP) gilt, die schönen eingesammelten daten über irgendwelche menschen wieder löschen. Die könnten ja noch irgendwann einmal etwas wert sein.

[…] ein Ordner mit dem Namen Upload. Darin sollen sich […] „ganze Krankenakten“ befinden, wenn Krankenhäuser ausstehende Beträge von Patienten einforderten […] unter anderem Informationen über Vorerkrankungen […] Scans von Ausweisen […] detaillierte Kreditkartenabrechnungen

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig folgenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Und morgen labert irgendein innenp’ltiker wieder „cyber cyber“, um die chinesische durchzensur des internetzes zu fordern, aber auf die idee, solche datenschleudereien von wirtschaftsunternehmen, die vor der organisierten kriminalität dienen, mal mit angemessenen haftungspflichten und strafmaßen zu belegen, konnen die scheiß innenp’litiker nicht. Tatsächlich wurde in der BRD noch nie eine strafe für eine derartige datenschleuderei verhängt, und eine haftung gegenüber den davon betroffenen menschen gibt es nicht. Aber hauptsache, der „häjhtspietsch“ im internetze wird mit willkürgesetzen bekämpft und irgendwelche „fäjhknjuhs“ im internetze werden zur ursache der unzufriedenheit vieler bewohner der BRD mit der gegenwärtigen p’litik erklärt!

Und nein, die vom staat eingesammelten daten sind auch nicht sicherer.

¹Danke, @AtariFrosch für den hinweis!

Die beweise sind erdrückend!

Endlich! Die ganzen beweise für die existenz von außerirdischen flugobjekten (nicht UFOs) sind bei den beweissammlern angekommen und ein spezjalexperte hält es für zweifellos bewiesen, dass diese UFOnauten regelmäßig bei der alten erde vorbeischauen.

Zu schade, dass die nicht mal ihren vernichtungsstrahl benutzen. Vermutlich sind das gaffer, die einfach mal eine horde wahnsinniger nackter affen sehen wollen. Mit einer ähnlichen einstellung, mit der ich mir auch manchmal russische däschkämm-videos angucke… mit ausreichend abstand, damit das gruseln nicht so weit ins eigene dasein hineinreicht. Und im zwei-lichtjahre-umkreis um unser sonnensystem stehen warnbojen, damit ja niemand hier versehentlich vorbeikommt.

Datenschleuder des tages

„Alteryx“, eine big-däjhta-klitsche aus den USA, hat ihre eingesammelten, weit in die privatsfähre reichenden und vielfältig kriminell missbrauchbaren daten über 98 prozent der haushalte in den USA ohne jeglichen zugriffsschutz in die „cloud“ gestellt und somit veröffentlicht. Von diesem frischen „datenreichtum“ durch leicht zum sprudeln zu bringenden „rohstoff der zukunft“ profitieren jetzt allerlei kriminelle gestalten.

Jenen menschen, deren identität für betrugsgeschäfte missbraucht wird oder die mit erpressungsversuchen bedrängelt werden, kann ich nur empfehlen, dieses „alteryx“ dafür haftbar zu machen — oh, das hat noch nie geklappt, eine klitsche für ihre mindestens grob fahrlässige und verantwortungslose datenschleuderei zu belangen, weil dann in die USA ganze geschäftsmodelle gefährdet wären? Tja, dann müsst ihr eben scheiße fressen und sehen, wo ihr bleibt! Freut euch einfach drüber, dass die wirtschaft wäxt!

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig konsekwenzenlos und frei von jeder haftungspflicht versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Müsst ihr ganz feste dran glauben! Und jetzt macht euch datennackig! Die liste wäxt und wäxt und wäxt… 😦

TLS des tages

ROBOT-Angriff:
19 Jahre alter Angriff auf TLS funktioniert immer noch

[…] Wie wir herausgefunden haben, gilt das besonders für populäre Webseiten, darunter Facebook, Paypal […] Als Beleg für einen erfolgreichen Angriff gelang es, eine Signatur mit dem privaten Schlüssel von Facebooks Zertifikat zu erstellen

Weia!

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an die sicherheit, die euch vom angezeigten schlösschen im brauserfenster versprochen wird! Kommt leute, der onkel jornalist hat euch doch immer wieder gesagt, dass webseits mit diesem schlösschen sicher sind. Der ist ganz großer experte und sogar jornalist, also glaubt ihm einfach!

Und vor allem: immer schön weiter irgendwelche kompjuter kaufen…

Besonders hart trifft das Problem Nutzer von ACE-Loadbalancern der Firma Cisco. Diese Geräte erhalten schon seit einigen Jahren keinen Support mehr. Im Einsatz sind sie trotzdem noch […] Vermutlich verwendet Cisco auch selbst die verwundbaren Devices für seine eigene Domain cisco.com – die Sicherheitslücke ist dort vorhanden

…bei denen andere darüber entscheiden, was für softwäjhr darauf läuft. Das prinzip kennt ihr ja schon von euren wischofonen und smartglotzen. Das ist ganz grundsätzlich eine güldene 1A extragute idee. Dann ist das mit den sicherheitsaktualisierungen auch gleich viel einfacher: einfach ein neues gerät kaufen. Kommt schon, das bisschen geld tut doch bei weitem nicht so weh wie daunlohd und installazjon fehlerbereinigter softwäjhr!

TLS und „cloud“ des tages

Bitte vor dem klick alle tischkanten aus gebissnähe entfernen!

In einem Cloud-ERP-Produkt hat Microsoft für verschlüsselte HTTPS-Verbindungen auf allen Instanzen dasselbe Zertifikat genutzt

Erstes durchatmen und irgendwas gegen die hand tun, die im gesicht klebt, damit man weiterlesen kann:

Bei der Cloud-Version von Dynamics 365 for Operations erhält jeder Kunde eine Instanz der Software auf einem eigenen Server. Davon gibt es eine Sandbox-Version, die als Testumgebung gedacht ist. Das Webinterface dieser Systeme wurde mit einem HTTPS-Zertifikat ausgeliefert, das für *.sandbox.operations.dynamics.com ausgestellt war – von Microsofts eigener Zertifizierungsstelle […] Kunden können sich selbst über das Microsoft-eigene Remote Desktop Protocol (RDP) auf dem Sandbox-Server einloggen. Da sie damit direkten Zugriff auf den Server haben, ist es nicht schwer, den zum Zertifikat zugehörigen privaten Schlüssel zu extrahieren und herunterzuladen

Weia! Und wenn man bei golem noch ein bisschen weiter liest, wird es eher noch schlimmer, denn meikrosoft hat zunächst eine extra meikrosofte form der problembehandlung probiert. Aber ich will mal nix vorwegnehmen…

Golem des tages

Wisst ihr, was für golem — lt. eigenverständnis gibt es da IT-njuhs für profis, aber leider nicht von profis — jetzt das USENET ist? Richtig, es ist ein daunlohdportal:

Die Beschuldigten im Alter von 23 bis 72 Jahren sollen usenetrevolution.info betrieben und organisiert haben. Das Downloadportal hatte rund 27.000 Mitglieder

Weia!

Die gute nachricht des tages

Die von scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages lobbyistisch erwirkte „depublizierungspflicht“ für gebührenfinanzierte inhalte des BRD-parteienstaatsfernsehens könnte — einer absichtserklärung gemäß — demnächst wegfallen oder, was wahrscheinlicher ist, die sieben-tage-frist könnte durch eine hoffentlich erheblich längere frist ersetzt werden. Warum kein dauerhaftes langjähriges archiv der längst bezahlten produkzjonen (manchmal ist ja doch eine gute dabei) verfügbar sein soll, wie dies in anderen zivilisierten staaten mit einem staatsrundfunk üblich ist, müsst ihr die korrupten p’litiker fragen, die sich so eine scheiße einfallen lassen.

Sicher ist hingegen, wer dafür bezahlen wird, wenn es nach der „depublikazjon“ demnächst zu einer „republikazjon“ kommen sollte und entfernte inhalte wieder eingestellt werden: nicht etwa die scheißpresseverleger, die solche unrechtsgesetze beim gesetzgeber bestellt haben, sondern die wehrlosen rundfunkgebührenzahler. Wer trotzdem noch eine zeitung kauft oder eine pressewebseit ohne werbeblocker besucht, ist ganz schön blöd.

Die nach scheiße stinkenden geistigen bücherverbrenner von der scheißpresse sollen bitte gepflegt verrecken gehen, und ihre gleichermaßen wichtigtuerischen wie menschenfeindlichen jornalistenkumpels mit ihnen! Widerliches pack!

Könnt ihr euch noch erinnern?

Könnt ihr euch noch erinnern, wie meikrosoft ganz große wischofon- und wischopädd-pläne hatte und alles am beispiel der wischofon-benutzerschnittstellen neudeseinen wollte? So weitgehend, dass sogar die desktop-rechner meikrosofts tolle neue flitsch-flatsch-fliesenleger-oberfläche anstelle des altmodischen startmenüs bekommen sollten? Und zwar mit gewalt und völlig alternativlos?

Das ist noch gar nicht so lange her und hat zum glück für den rest der menschheit auch nicht geklappt. Und das wischofon-windohs scheint jetzt endgültig tot zu sein, wenn meikrosoft selbst dazu rät, doch besser andere betrübssysteme zu verwenden:

Auf die Frage, ob es Zeit sei, die Windows-Mobile-Plattform zu verlassen, antwortet Belfiore, dass es für den normalen Anwender besser sei, die Plattform zu wechseln, weil die Vielfalt an Geräten und Apps auf anderen Plattformen wesentlich größer sei. Belfiore selbst habe die Plattform bereits gewechselt

Unvergessen, was ich mir damals alles von irgendwelchen meikrosoft-lemmingen und opfern des schleichwerbe-jornalismus anhören musste, was für ein rückständiger, die zukunft nicht mehr erkennender mensch ich doch sei. 😀

Jemand, der erst einmal die reklamegeschaffene religjon einer marke angenommen hat, ist genau so hirnlos und tatsachenblind wie einer, der eine klassische religjon angenommen hat. Der kollektive wahnsinn der markenfetische ist aus dem gleichen holz geschnitzt wie der kollektive wahnsinn der religjonen.

Javascript des tages

Könnt ihr euch noch daran erinnern, dass leute webseits gemacht haben, die vierzig megabyte [!] javascript-kohd nachgeladen haben, um in einer unfassbar miesperformanten laufzeitumgebung [dem webbrauser] eine handvoll bitcoin auf den rechnern ihrer nutzer und leser zu machen?

Das machen bald alle so, wenn ihr es ihnen weiterhin erlaubt. Deshalb: installiert euch einen wirksamen skriptblocker. Das geht schnell, kostet nichts, schont die nerven und angesichts der schlechten ökobilanz beim „schürfen“ von kryptowährungen im webbrauser inzwischen sogar die umwelt.

„Alternative“ des tages

Gut, bei den parteien mit dem C am anfang des kürzels hat man ja gern mal doktorgrade, die mit wissenschaftlichem betrug „erzeugt“ wurden. So weit in den durch und durch korrupten BRD-universitätsbetrieb vorgedrungen kann die „alternative“ natürlich noch nicht sein, die hat erstmal nur einen früheren informatik-studenten von einer flachhochschule, der sein studium dort auch stolz und proll in seinen lebenslauf zur selbstreklame reinschreibt, obwohl er nach vier semestern wegen seines nicht-studiums exmatrikuliert wurde. Aber immerhin:

Ich habe zwar nie wirklich studiert, war aber mal dort und habe auch mit einer Professorin gesprochen

Das hat auch nicht jeder! :mrgreen:

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat mal wieder einen neuen nebendschobb und hat sich für die stiftung warentest mal angeschaut, wie das dann mit den eingesammelten daten so aussieht, wenn die autos „smart“ und ihre käufer so richtig psycheblend reklameblöd werden. Das ergebnis ist dermaßen erschütternd, dass die welt kurz gähnte: Es wird eingesammelt, was einzusammeln ist und überwacht und überwacht und verdatet und verdatet ohne sinn, verstand und ende:

Die meisten übermittelten nicht nur den Namen des Nutzers, sondern auch die sogenannte Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN), früher Fahrgestellnummer genannt. Damit lasse sich der Erstbesitzer ermitteln. Auch der Netzbetreiber und Nutzungsstatistiken werden demnach häufig übertragen. Zudem sendeten die meisten Apps direkt nach dem Start ihren Standort an Google oder Apple, teilweise an weitere Stellen wie den Kartendienst Here […] Selbst Anwendungen, die kaum Funktionen hätten, wie die Service-App von Fiat, bespitzelten die Nutzer und sendeten Daten heimlich an Facebook […] dass kein einziger Hersteller die Nutzer vor der Installation der App über die Datensammelei aufkläre

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel orwellness, wenn ihr euch auf schritt und tritt totalüberwachen lasst und auch noch geld für dieses „privileg“ bezahlt, ihr idjoten, an denen die menschenrechte einfach nur verschwendet sind! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Häjhtspietsch des tages

Habt ihr ja alle mitbekommen: der fürchterliche häjhtspietsch auf irgendwelchen S/M-webseits muss gelöscht werden, ein ziel, hinter dem sogar die grund- und menschenrechte in einer haltung kopfnickender einsicht zurücktreten müssen. Allerdings gibts eine kleine ausnahme für den häjhtspietsch der herrschenden und besitzenden, weil das nun einmal anderer, wichtigerer häjhtspietsch ist

Auch weiterhin viel spaß in eurer schönen neuen welt, in der mit sehr selektiven zensurkriterjen so vieles unsichtbar gemacht wird und in der so weniges monströs verstärkt und in die allgemeine aufmerksamkeit gezwungen wird wird! Ein internetz hättet ihr für diese scheiße echt nicht mehr gebraucht, für euch hätte die glotze (am besten mit dem überwachungs-rückkanal aus 1984) völlig ausgereicht.

Disclaimer: Ich hatte schon ein twitter-sperre. Warum? Weil ich ein pöser nazi bin.

Brüller des tages

Wenn schon die bummstagswahl mit der einen, alternativlosen kanzlerin so interessant wie die betrachtung eines testbildes ist, dann müssen wenigens ein paar realsatiren her — aber erstmal die satire, die auf den heise-verlach zurückgeht:

Für die Auswertung hat das statistische Bundesamt die Analyse folgender Daten berücksichtigt: – Ihre Kommentare, Postings und Likes auf Facebook und Twitter zwischen dem 1. September 2020 und 31. August 2021; – von uns ermittelte Wahlschätzungsprofile anderer wahlberechtigter Bürger*innen, mit denen Sie im o. g. Zeitraum per Telefon, E-Mail oder WhatsApp kommuniziert haben; – auf Sie zugeschnittene Microtargeting-Kampagnen der Parteien auf Facebook und anderen Plattformen für den Bundestagswahlkampf (siehe Anhang S. 106); – Ihr Wahlverhalten in den vorherigen Wahlen (siehe Wahlhistorie, Anhang S. 112)

Nun, da hat jemand einfach ein paar jahreszahlen geändert und dann ab damit in die briefkästen… oder, um es mit dem vizeersatzpressesprecher des werten herrn bummswahlleiters zu sagen:

Da muss einer wirklich Aufwand betrieben haben

Diesen „wirklichen aufwand“, um irgendwelche schon längst fertig geschriebenen nachrichten in irgendwelche briefkästen durch nutzung des einwurfschlitzes zu verklappen, betreibt übrigens jeder verdammte pizzabringdienst mindestens einmal pro woche, und die altpapiertonnen sind voll davon. Der letzte müllmannbeschäftigungsmann, den ich angesprochen habe, konnte zwar kaum deutsch, aber ich habe trotzdem noch aus ihm rausgekriegt, dass er in hannover-döhren zweitausend zettel für acht øre zugestellt hat. Der hat nicht danach gefragt, was auf den zetteln draufsteht. Der konnte das nicht einmal flüssig lesen. Der hätte für ein paar scheißøre alles in irgendwelche briefkästen gesteckt, einfach nur, weil er sich durchschlagen muss. Aber solche einblicke in das alltagsleben der menschen in der BRD hat man in der parallelgesellschaft des BRD-p’litikbetriebes schon lange nicht mehr. Und dann sieht alles nach „hohem aufwand“ aus, was das vorstellungsvermögen dieser volxfernen menschenfeinde übersteigt.