Ändräut des tages

Habt ihr echt gedacht, ihr habt mehr privatsfäre und weniger überwachung, wenn ihr auf euren händiwanzen mit guhgell-betrübssystem „ändräut“ ein VPN einricht? Obwohl guhgell die größte privatwirtschaftliche überwachungsfirma der welt ist? Natürlich hat guhgell da eine hintertür verbaut, über die an guhgell zurückgefunkt wird, unter umgehung des eingerichteten VPN, versteht sich. Was habt ihr denn gedacht? Dass guhgell euch alle liebt?

Na, dann fingert mal schön auf irgendwelchen schiebeknöpfen herum, um euch mehr sicherheit und privatsfäre zusammenzuschieben! Und immer euren digitalen gutsherren vertrauen, tief und fest vertrauen! Die wollen nur eurer bestes…

Guhgell des tages

In der ursprünglichen Klageschrift […] schrieb Generalstaatsanwalt Karl Racine, Google habe “Kunden systematisch über die Erfassung und Verwendung von Positionsdaten getäuscht” und habe weiterhin “die Nutzer glauben lassen, sie könnten die über sie erfassten Daten kontrollieren”

Über die angebote solcher überwachungsfirmen müsst ihr weiterhin eure mäjhl machen, und ihr müsst weiterhin die betrübssysteme dieser scheißklitsche mit dem scheißhändi durch euer ganzes leben tragen! Für eure stasi-akte zum selberschreiben. Wenn ihr mal eure privat- und intimsfäre schützen wollt, könnt ihr wie die hilflosen affen im käfig auf irgendwelche spielzeugschalter tippen, ohne dass sich etwas ändert. Das macht wenigstens ein gutes gefühl. Und gefühle sind ja so wichtig. Ihr habt ja alle nix zu verbergen, was solls also… und die (illegal vorgehenden) konzerne lieben euch doch alle.

Jetzt, wo das zwitscherchen verreckt…

…möchte guhgells juhtjuhbb wohl noch einmal so ein zweites „guhgell plus“ ausprobieren, einfach S/M-bullschitt an seine videoschleuder dranflanschen und…

Anzeige der benachrichtigungen in juhtjuhbb -- nachricht vo juhtjuhbb, vor 39 minuten: "Die erweiterten Funktionen sind jetzt verfügbar!: Jetzt Beiträge erstellen!"

…mit dabei helfen, meinem publikum noch näher zu kommen. Ja, ernsthaft. Genau das scheiß-guhgell, dass vor rd. zehn jahren einfach die konzepte von diaspora abkupferte (und mutmaßlich auch ein bisschen kwelltext mitnahm, ist ja freie softwäjhr), eine flotte GUI drumherum baute, den rohrkrepierer guhgell plus nannte, seine nutzer mit einem klarnamenszwang und im zweifelsfall einer nötigung zur einsendung eines skänns eines amtlichen ausweisdokumentes gängelte, schließlich allen juhtjuhbb-nutzern ein guhgell-doppelplusgut-konto mit seiner ganzen gutsherrenmacht aufnötigte und seine nach scheiße stinkende S/M-scheißwanze nicht einmal damit durchsetzen konnte, dass juhtjuhbb-nutzern ohne guhgell-plus-konto jegliche kommentierung der kommentare unter ihren videos entzogen wurde.

Die wollen mir „helfen“, meinem publikum „noch näher“ zu kommen.

Ernsthaft.

Darauf von mir einen goldenen mittelfinger! 🖕️

Geh sterben, guhgell! Und stirb bitte schnell! Du stinkst jetzt schon nach verwesung.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat rausgekriegt, dass es ein ernsthaftes problem ist, wenn nutzer für ihre wischofone keine sicherheitsaktualisierungen mehr kriegen. Aber leider kann man das nicht ändern, es handelt sich ja um geräte, die man möglichst schnell wegwerfen und durch neue ersetzen soll, auch wenn sie noch funkzjonieren:

Hersteller Google hat an einer nachhaltigen Nutzung ihrer Geräte offenkundig kein besonders großes Interesse. Dem Konzern ist es viel wichtiger, dass immer wieder neue Smartphones verkauft werden. Nur die letzten drei Versionen des mobilen Betriebssystems werden unterstützt

Morgen kriegt prof. dr. Offensichtlich womöglich noch raus, dass das so genannte „wirtschaftswaxtum“ am waxtum der müllberge messbar ist.

Neues aus abmahnistan

Was kann schon passieren, wenn man diese bekwem nutzbaren freien schriftarten über guhgell in seine webseit einbettet?

Tausende von Empfängern staunen derzeit über Forderungsschreiben, die sie in ihrem E-Mail-Postfach oder im Briefkasten vorfinden. Weil sie Googles kostenlose Fonts in ihre Websites eingebettet haben, sollen sie 100 bis knapp 500 Euro berappen. Adressaten der Schreiben sind allesamt Website-Betreiber. Die Abmahnungen werfen ihnen einen „unzulässigen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht“ und einen Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordung (DSGVO) vor. Ihr Vergehen: Sie nutzen auf ihrer Webseite Fonts, die Google kostenlos anbietet

Einmal ganz davon abgesehen, dass es sich um… ich sage das als nichtjurist im umgangssprachlichen sinne des wortes, liebe hure justizja… BRD-abmahnabzocke handelt: hättet ihr die freien schriftarten, die ja frei sind, einfach runtergeladen und selbst gehostet, hättet ihr jetzt das problem nicht. Man muss nicht jeden scheiß über so eine überwachungsklitsche wie guhgell laufen lassen. Von daher ist mein mitleid mit den opfern dieser abmahnwelle sehr sehr klein, denn es trifft nur gedankenlose idjoten, denen eventuelle datenschutzbedürfnisse ihrer webseit-besucher völlig egal sind, so dass sie sich gar nicht erst gedanken machen.

Zumal ich nicht verstehe und niemals verstehen werde, wozu man bei einer webseit eigene fonts hinterlegen will. Die schriftarten, die der besucher in betrübssystem und webbrauser eingestellt hat, hat er aus guten gründen so eingestellt. Oder die voreinstellung, die meist sehr brauchbar ist, aus guten gründen so gelassen wie sie ist, weil sie gut ist. Das muss man nicht überschreiben. Wenn man es trotzdem tun will und sich nicht daran stört, dass neben den paar tausend byte nutzdaten und paar zehn- bis hunderttausend byte grafik- und diesein-müll auch noch ein paar zehn- bis hunderttausend byte fontmetriken übertragen werden und damit die webseit verlangsamen, sollte man den scheiß wenigstens selbst hosten. Und selbst dann ist es keine wirklich gute idee, obwohl ich durchaus verstehen kann, dass etwa das ehemalige nachrichtenmagazin „spiegel“ oder die auf dem weg zum fischblatt weit vorangeschrittene „FAZ“ ihre teuer bezahlten und zur marke gehörenden hausschriftarten benutzen wollen. Wer gute typografie machen möchte, sollte besser PDF-dokumente erstellen. Mit einem anständigen DTP-programm. Oder mit LaTeX. Webseits werden im regelfall nicht wegen ihres dieseins oder ihrer typografie besucht, sondern wegen ihrer inhalte und/oder angebote.

Leute, die ihr alles mögliche zeugs über guhgell in eure webseits verbaut und eure webseit-besucher an irgendwelche datensammler verkauft: ihr seid die überwachung, ihr seid die vernichtung der privatsfäre, ihr seid die massenverdatung von menschen, ihr seid der internetzkrebs! Wenns dann mal weh tut, finde ich das gut.

Aber trotzdem: nehmt die abmahnabzocke nicht einfach hin, denn die ist auch ganz übel! Bei den RAs Wilde, Beuger und Solmecke gibt es ein praktisches abwehrschreiben gegen diesen offenbar gewerbsmäßigen rechtsmissbrauch, wenn ihr das nicht selbst hinbekommt. Wer seine mäjhladresse nicht angeben will — dafür gibt es so viele gute gründe, dass ich gar nicht erst damit anfange — kann sich ja schnell eine wegwerfadresse machen. (Mäjhladressen für einen daunlohd anzugeben ist auch so eine beschissene pest technisch-sachlich unbegründeter datensammelei, die sich inzwischen durch das ganze web zu fressen scheint!)

(Und wer etwas gegen diese form der überwachung tun möchte: bitte einfach decentraleyes verwenden! Dann werden solche ressorßen nur noch einmal geladen und bleiben danach lokal, ohne datenspuren bei dritten zu hinterlassen. Das kostet nichts und bringt eine menge. Ach, ihr habt nichts zu verbergen? Darf ich mal euren ganzen brauserverlauf der letzten jahre nachmasturbieren? Das können die bei guhgell, wenn jeder seitenaufruf auch zu einem abruf von dingen führt, die bei guhgell liegen. Das sind nicht nur schriftarten, sondern auch oft javascript-biblioteken wie jquery, die man genau so gut lokal hosten könnte. Das ist sehr wohl ein ernsthaftes datenschutzproblem.)

Ändräut des tages

Na, seid ihr auch immer so überfordert, wenn in guhgells äppstohr für ändräut vor der installazjon angezeigt wird, welche berechtigungen eine äpp so braucht? Gut, das wird sich demnächst ändern, denn da kann jetzt jeder anbieter einer äpp völlig unkontrolliert reinschreiben, was er möchte:

Heuraka! Ein weiterer Schritt in Richtung Verschleierung und Nutzer-Entmündigung ist getan. Oder man könnte auch sagen: Nun wird der Nutzer mit noch weniger Informationen »verwirrt«, die ihn von einer Installation abhalten könnten

Irgendwelche häcks sind für diese verschleierung gegenüber dem anwender nicht erforderlich. Guhgell versteht das als ein wertvolles funkzjonsmerkmal und bietet das einfach so an. Auch weiterhin viel spaß mit der völlig vergifteten kultur rund um die wischofone!

Datenschutzvermeider des tages

Wer mit träcking und datensammelei auf den schutz eurer persönlichen daten scheißt und keine hemmungen vor klar illegalen machenschaften hat? Na, ist doch klar: die deutsche post DHL group mit ihrer äpp fürs händi. Legal, illegal, scheißegal.

Auch weiterhin viel spaß mit euren händis, die ihr durch euer ganzes leben tragt und mit denen ihr euch ständig von konzernen überwachen lasst! Erich Mielke hätte euch alle so geliebt!

Fefe des tages

Fefe ist erheitert über scheißguhgell, dass spämbekämpfung zum vorwand für seine gutherrschaftliche internetzzustandserzwingung nimmt:

Meine Nigeria-Scammer kommen seit Jahren praktisch ausschließlich via Gmail rein. Dass ausgerechnet DIE es wagen, anderer Leute Mails aus Spambekämpfungsgründen abzulehnen, ist wirklich eine bodenlose Frechheit

Schön, dass mal jemand anders als ich schreibt, wer weltweit der dickste freund des spämmers und trickbetrügers ist. Und nein, abuse-meldungen schreibe ich schon lange nicht mehr an guhgell. Ich habs mal gemacht, aber wenn ich die gemeldeten mäjhladressen ein halbes jahr später immer noch in meiner spämm sehe, dann weiß ich, dass scheißguhgell gar nichts gegen späm und trickbetrug tun will. Zur großen freude von nigerianischen betrügerbanden, die so seit drei, vier jahren auch gern leute aus dem benachbarten, noch ärmeren benin für die groben, zeitaufwändige vorgehensweisen des spämmens (zum beispiel „handgemachte“ kommentarspämm in blogs) zu bezahlen scheinen. Ist ja auch eine milljardenschwere wirtschaft geworden, der trickbetrug aus nigeria. Danke guhgell, für die entwicklungshilfe! Hauptsache, die scheißzensur bei guhgells juhtjuhbb sitzt! Da muss man doch nicht auch noch spämm bekämpfen… 🤮️

Oder andes gesagt: dass guhgell seine dienstleistung kostenlos anbietet, darauf ein lukratives geschäftsmodell aufbaut, aber die kosten und aufwand, die mit dieser kostenlosen angebotenen dienstleistung verbunden sind, scheut und auf die ganze restwelt abwälzt. In genau der gleichen karakterlichen haltung wie ein schäbiger, stinkender scheißspämmer.

Guhgell, du scheißgutsherrendrexklitsche, DU BIST DIE SPÄMM!

Na, benutzt hier jemand ein ändräut-wischofon?

Und, wusstest du auch, dass die telefon- und SMS-äpp, also das dingens, mit dem du telefonierst und SMSen schreibst, für jede SMS die telefonnummer des empfängers, die sendezeit und einen häsch des textes zu guhgell funkt, und für jedes telefongespräch die telefonnummer, die gesprächszeit und die gesprächsdauer zu guhgell funkt? Im gegensatz zu Erich Mielke liebt dich guhgell nämlich rund um die uhr und überall.

Ach, du hast gar nix zu verbergen, störst dich nicht an privatsfären-stalker und kommuninzierst eh nur noch mit WanzÄpp? Dann ist ja alles in bester butter. 🤦‍♂️️

Diese ganze kultur rund um die wischofone ist so dermaßen vergiftet, scheiße und faschistoid, dass ich hoffentlich niemals etwas damit zu tun haben muss.

Guhgell des tages

Wenn man sich äpps von scheiß-guhgell, der größten privatwirtschaftlichen überwachungs- und datensammelfirma der welt, auf seinen privat genutzten kompjuter macht, ist da natürlich überwachung und datensammelei drin:

Die beiden Kommunikations-Apps übertragen laut Prof. Leith ungefragt und ohne die Nutzer darüber zu informieren jede Menge ihrer persönlichen Daten an die hauseigenen Server. So etwa ein Hash jeder einzelnen Nachricht, die man verschickt hat. Dazu kommen die Telefonnummern aller Kontakte, mit denen man telefoniert oder Nachrichten ausgetauscht hat. Der Konzern wünscht sich offenkundig einen vollständig gläsernen Nutzer […] Die Apps Google Telefon & Messages übertragen auch die Dauer der ein- und ausgehenden Anrufe und Zeitstempel für alle Nachrichten und Anrufe, die eingehen oder hinaus gehen. Dies geschieht alles in Kombination mit den verfügbaren Nutzerdaten, womit man die erhobenen Daten problemlos mit dem Namen des jeweiligen Anwenders verknüpfen kann […] Der Hammer aber ist, dass der Hersteller den Nutzern keine Möglichkeit einräumt, sich von dieser Datenerfassung abzumelden!

Ich bin nicht überrascht. Diese klitsche wollte schon immer vollständig gläserne menschen und hat über jeden menschen auf dieser verdammten welt eine STASI-akte angelegt.

Und deshalb benutzt man keine softwäjhr von guhgell. Auch nicht ändräut auf dem händi. Und auch nicht diesen als brauser getarnten trojaner namens krohm. Die menschen- und freiheitsfeinde von scheißguhgell nutzen jede sich bietende gelegenheit für ihre kapitalisisch-stalinistischen totalüberwachungs-, reklameverblödungs- und menschenmanipulazjonsideen, die immer noch den größten teil ihres geschäftsmodelles darstellen.

Urteil des tages

Wenn man eine webseit macht und schriften von guhgell auf diese webseit einbettet, statt die schriften selbst zu hosten, ist das nach auffassung des landgerichtes münchen ein verstoß gegen die DSGVO. Und ja, damit hat das LG münchen völlig recht.

Hoffentlich hört das noch mal auf, dass alle idjoten ihre guhgell-träckingwanzen in ihre webseits verbauen! Gerade die schriftarten wird man ja wohl noch selbst hosten können! Wenn man überhaupt eigene schriftarten auf seiner webseit braucht…

Entscheidung des tages

Der einsatz von guhgell anallügfix ist rechtswidrig. 👍️

Ich bitte um ausgiebige verfolgung der meist kommerzjell orientierten webseitbetreiber, die diese stinkende scheißwanze in ihre webseits einbauen und um so empfindliche, gern auch mal unternehmensgefährdende bußgelder, dass sie in zukunft vorher über den datenschutz ihrer leser nachdenken. Denn wenn darüber auch nur kurz nachdenkt, benutzt man lieber etwas eigenes statt einer javascript-wanze eines unternehmens aus einem folter- und überwachungsstaat. Kostet ja auch nichts, und macht die datenschutzerklärung viel kürzer.

Siehe auch bei Fefe.

Ändräut des tages

Stellt euch mal vor, ihr ruft die bullerei oder die feuerwehr an, aber das geht nicht, weil ihr meikrosoft tiehms auf eurem wischofon installiert habt, aber gerade nicht angemeldet seid [archivversjon, link geht auf einen englischsprachigen text].

Was zum analfickloch!

Hej, kommt, stellt euch mal nicht so an! Wenn ihr glück habt, kriegt ihr bald eine aktualisierung für euer ändräut, und dann könnt ihr wieder notrufnummern anrufen, auch wenn ihr gerade in irgendeiner scheißäpp nicht angemeldet seid. Oder wenn eine scheißäpp (gern auch eine richtige schadsoftwäjhr) die telefoniefunkzjon eures telefons übernommen hat. Bald heißt hier: am 4. januar nächsten jahres. Vielleicht lohnt sich das löschen eures brennenden hauses dann noch. Vielleicht steht dann der bewaffnete lynchmob noch vor eurem haus und kann festgenommen werden. Vielen dank, dass sie sich für das besteste betrübssystem von guhgell entschieden haben.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit den ganzen technikverhinderungs- und gängelungskompjutern, die ihr durch euer ganzes leben tragt. So tolle technik!

Guhgells brauserwanze

Völlig überraschenderweise ist der krohm, der webbrauser des größten privatwirtschaftlichen überwachungsunternehmens eine den benutzer träckende überwachungswanze:

Google versucht erst gar nicht für Privatsphäre oder Datenschutz zu werben. Angesichts der vorliegenden Ergebnisse wäre das auch völlig daneben. Im Grunde ist Chrome nur für jene empfehlenswert, die schon jetzt Google nutzen bzw. kein Problem damit haben, dass Google alle Informationen über einen selbst zentral speichert und auswertet. Datenschutzsensible Nutzer sollten hingegen einen großen Bogen um Chrome machen

Nachtrag von mir: „datenschutzsensibel“ ist jeder mensch, der mich nicht mal kurz an seinen rechner oder sein händi lassen will, damit ich mir die brauserkronik der letzten paar jahre durchlesen kann. Es gibt keinen unterschied, ob das ein unbekannter mensch wie ich macht, oder ob das ein unbekannter bei einer technokratischen und menschenfeindlichen klitsche wie guhgell macht.

Guhgell des tages (mit kleiner persönlicher anmerkung)

Der Konzern habe „seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschinenbetreiber missbraucht, indem es seinen eigenen Preisvergleichsdienst in seinen Suchergebnissen ganz oben platziert und Vergleichsdienste der Konkurrenz herabgestuft hat“, sagte die auch heute noch für Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager 2017. Damit habe das Unternehmen gegen das EU-Kartellrecht verstoßen

[Archivversjon]

Auch weiterhin gilt: wenn ihr das finden wollt, was im web steht und nicht das, wo euch irgendwelche reklameoptimierten, massenhaft durch spämm manipulierten und zudem von guhgell gegen euch eingesetzten bestupsungs-, zensur- und gängelalgoritmen hinschubsen wollen, dann müsst ihr eine andere web-suchmaschine als guhgell nehmen. Zum glück gibt es alternativen.

Dazu noch eine kleine persönliche anmerkung:

Dieses rotzige rotzeblögchen könnt ihr zum beispiel mit guhgell nicht finden. Es existiert dort einfach nicht. Und nein, ich habe guhgell nicht irgendwie ausgeladen. Ich habe guhgell sogar eine seitmäpp gesteckt. Und guhgell wird jedesmal angepingt, wenn hier ein neuer artikel erscheint. Die reakzjon guhgells macht völlig klar, dass dieses blog auf einer händisch geführten zensurliste steht, denn es wird nicht einmal vom googlebot indexiert¹. Deshalb stehen null texte aus diesem rotzeblöchen im suchindex bei guhgell, und deshalb können mit der guhgell-„websuchmaschine“ exakt null texte aus diesem rotzeblögchen gefunden werden. Egal, was ihr für suchbegriffe eingebt. Jemand bei guhgell hat entschieden, dass das so besser für euch ist; jemand, der genz genau weiß, was gut für euch ist, was ihr braucht und was ihr wirklich haben wollt. 👑️

Ein riesensieg für den kampf gegen häjhtspietsch! Und ja, das geht schon seit jahren so. Genau gesagt: seit 4.868 tagen, und damals im jahr 2008 war nicht einmal das wort „häjhtspietsch“ in der p’litischen diskussjon, einschließlich gesetzlich vorgeschriebener radiergummi für p’litisch unerwünschte, aber nicht strafbare inhalte im — meiner meinung als nichtjurist nach: menschenrechts- und grundgesetzwidrigen — BRD-netzwerkdurchsetzungsgesetz. Ich habe mich so sehr daran gewöhnt, dass das so ist, dass ich eben noch einmal nachgucken musste, ob ich weiterhin aus guhgell-suchergebnissen ratzefummel wegradiert werde, denn ich gucke nicht regelmäßig in irgendwelche statistiken. Warum sollte ich auch? Der kleine blick hat mich nicht überrascht. Es ist scheißguhgell, so wie ich eben kenne. Mit anderen suchmaschinen gibt es dieses problem zurzeit noch nicht, die machen diesen kleinen ausschnitt (und vermutlich ganz viele andere kleine ausschnitte) des internetzes noch nicht vor ihren nutzern unsichtbar. Deshalb sollte man besser eine andere suchmaschine als dieses beschissene guhgell benutzen, wenn man erfahren möchte, was im web steht, statt nur das, wo einen irgendwelche reklame- und zensuroptimierte algoritmen eines börsennotierten US-unternehmens hinschubsen wollen. Ein unternehmen übrigens, das sicherlich auch eine p’litische agenda verfolgt, nur nicht ganz so plump wie das fratzenbuch vorgeht. (Obwohl: in guhgells juhtjuhbb ist die vorgehensweise schon extrem plump.)

Ist doch eine tolle idee, dass ihr ausgerechnet ein ganzes betrübssystem von dieser scheißklitsche auf euren persönlich genutzten kompjutern, euren scheißtelefonen, verwendet, nicht?! Und dass euch gar keine andere wahl gegeben wird, sondern ihr dazu gegängelt werdet?! Dabei ist das doch alles so smart, ditischtäll und hipp! Wenn doch nur vorher jemand davor gewarnt hätte, kompjuter zu kaufen, auf denen einen das recht vorenthalten werden soll, selbst darüber zu entscheiden, welche softwäjhr darauf ausgeführt wird! Aber so, so konnte das doch keiner vorher ahnen. Da hat man einfach dran geglaubt, dass guhgell seinen reibach aus licht, liebe und feenstaub macht und auf dem märchenhaften planeten der gerechtigkeit und der freiheit wohnt.

Übrigens habe ich kein problem damit. Im gegensatz zu BRD-presseverlegern glaube ich nicht, dass ich einen rechtsanspruch auf die erbringung einer kostenlosen dienstleistung eines US-unternehmen hätte. Die relative irrelevanz und unsichtbarkeit ermöglicht mir erfreulicherweise, öfter mal eine mehr als nur etwas grenzwertige aussage zu machen und meine texte mit kraftausdrücken und geschmacklosigkeiten zu würzen, ohne dass da ein hauptberuflicher BRD-prozesshansel oder abmahnanvergewalt hinguckt, denn die suchen auch alle mit guhgell. Weil sie doof wie scheiße sind und nix anderes kennen. Sind halt fachleute! Aber leider nicht für intelligenz. 💩️

¹Für interessierte: so sieht das bei guhgell für eine webseit aus, die nicht von guhgell ratzefummel wegzensiert wird. Das spamblog ist übrigens ähnlich schwach von außen verlinkt wie dieses rotzeblögchen, und es enthält viele vollzitate aus laufenden betrugs- und abzockmaschen, bei denen ich eigentlich erwarten würde, dass sie algoritmisch abgestraft werden. Gut, da radiert guhgell auch manchmal, aber nur bei einzelnen artikeln, und darüber werde ich auch informiert.

Heise fragt, der schwerdtfegr antwortet

Eingerückte Suchergebnisse:
Google setzt zunehmend auf „Indented Search Results“

Google zeigt mittlerweile vermehrt eingerückte Suchergebnisse an. Das soll bei der Suche helfen. Was bedeutet das aber für Betreiber von Websites?

Das bedeutet für betrieber von webseits, dass sie ihren lesern und seitenbesuchern immer wieder andere suchmaschinen empfehlen sollte, suchmaschinen, die nicht die ausgabe eines reklameoptimierten (und massenhaft professjonell manipulierten) algoritmus anzeigen, sondern möglichst gut nach relevanz sortiert das, was im web zu finden ist. Welche das ist, ist beinahe egal. Ich nehme meistens die ente. 🦆️

Warum heise das nicht so macht? Fragt mal in der karl-wiechert-allee!

Guhgell ist inzwischen unbrauchbar für die websuche geworden.

Nachtrag: huj, heise benutzt wenigstens für seine interne suche die durchaus empfehlenswerte französische suchmaschine qwant mit ernsthaften datenschutzbemühungen. Ich bedanke mich bei @tux0r@twitter.com für den sachdienlichen hinweis und muss jetzt erstmal ein taschentuch suchen, um mir wieder den schaum vom mund zu wischen…