Deutsche digitalkarrjeren

„Du hast einen neuen dschobb? Was machste denn jetzt“? — „Ich arbeite als fassadenverpixler„.

Na, angesichts der immer weiter ausgebauten überwachung (demnächst mit der minimalstlösung einer ständigen, anlasslosen überwachung sämtlicher kommunikazjon aller menschen in der BRD) tut es doch gut, dass wenigstens straßen und hausfassaden einen gewissen juristischen schutz ihrer privatsfäre haben, der mit hohem aufwand durchgesetzt werden muss! :mrgreen:

Übrigens, golem: eure einfach ins CMS übernommene scheiß-PResseerklärung von guhgell ist kein jornalismus, sondern leserverachtende reklame im redakzjonellen teil. Die einsatzbereiche von guhgell strieht vjuh, ach…

[…] die vielseitigen Einsatzbereiche von Straßenpanoramaaufnahmen, unter anderem bei Feuerwehr, Polizei, Verkehr, Mobilität und Touristik

*prust!*

Merken wir uns: ohne guhgells strieht vjuh löscht die feuerwehr noch das falsche haus! :mrgreen:

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich arbeitet mal wieder inkognito als kwalitätsjornalist und veröffentlicht unter dem pseudonym „Tilman Baumgärtel“ bei „Zeit Online“ die grandiose einsicht, dass sich im staate „weltweit einmaliges fassadenverpixelungsrecht“ die bilder auf guhgell-strieht-wjuh nicht von allein aktualisieren und deshalb die orte immer noch so zeigen, wie sie vor vielen jahren waren. Besitzern eines altmodischen fotoalbums soll dieser effekt durchaus noch sehr vertraut vorkommen. :mrgreen:

Ach ja, nochmal herzlichen glückwunsch an alle datenschützer aus presse und glotze, die so laut posaunt haben, dass im internetz verfügbare fotos von straßenansichten ein so schwerer eingriff in die privatsfäre seien, dass man da unbedingt ein verpixelungsrecht schaffen muss. Im ergebnis dieser atemlosen bemühung um datenschutz und privatsfäre haben wir heute ein guhgell, das hausfassaden verpixeln muss und ein fratzenbuch, das biometrische gesichtserkennung in hochgeladenen fotos macht. Herzlichen glückwunsch, ihr idjoten, bei euch weiß man, woran man ist!