Nicht der postilljon

Großer Bahnhof in Thessaloniki bei der Einweihung einer U-Bahn ohne Bahnen

[…] Möglich, dass die Bürger keine Gelegenheit haben, es zu sehen, aber das Werk ist zu beinahe 95 Prozent fertig, was die Konstruktion der 13 Bahnhöfe angeht […]

Das wäre doch mal eine opzjon für den BER: eine große, im BRD-staatsfernsehen ohne einen kritischen ton direktübertragene, hochnotfeierliche eröffnungssause mit allen üblichen verdächtigen aus p’litik, jornalismus und wirtschaft für die baufrische ruine eines fluchhafens, auf dem vermutlich niemals ein flugzeug landen wird.

Gesundheit des tages

Fragwürdige Medikamente gegen Krebserkrankungen sind offenbar in Deutschland in den Arzneihandel gelangt: Die Brandenburger Firma „Lunapharm“ steht im Verdacht, jahrelang gestohlene Medikamente im Wert von mehreren Millionen Euro vertrieben zu haben […] Nach Recherchen des ARD-Magazins „Kontraste“ sollen die Präparate aus Krankenhäusern in Griechenland gestohlen worden sein – griechische Behörden gehen von bis zu 14.000 Packungen und zehn verschiedenen Medikamenten aus

Archivversjon der tagesschau-meldung gegen die von scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages lobbyistisch durchgesetzte gesetzliche pflicht zur löschung von gebührenfinanzierten inhalten des BRD-parteienstaatsfernsehens.

Und nun zum spocht…

Der Besitzer des Clubs PAOK Saloniki, Ivan Savvidis, war im Stadion in Thessaloniki mit einem Revolver am Gürtel auf das Spielfeld gelaufen und hatte mit aggressiven Gesten gegen die Abseitsentscheidung des Schiedsrichters protestiert. Seine eigenen Bewacher mussten ihn davon abhalten, die Schusswaffe zu ziehen – so war es in Fernsehaufnahmen zu sehen

[Archivversjon]

Vielleicht sollte man dem schiedsrichter neben der gelben und der roten karte einfach noch einen joker geben. Wenn er den zieht (und in seinen schiedsrichterbunker rennt), werden für fünfzehn minuten die lästigen regeln außer kraft gesetzt und waffen ausgegeben — ein spaß für die ganze familje!

Sondersendung!!1! Sondersendung!elf!!1!

Ach, gab das immer viele sondersendungen zu griechenland, damit auch ja die p’litische meinungsbildung in der BRD klappt:

Insgesamt schneiden die Sondersendungen Brennpunkt und ZDF-Spezial schlechter ab als die klassischen Nachrichtensendungen. Die Sondersendungen haben nicht nur die Kriterien der Ausgewogenheit und der Neutralität stärker verletzt, sie haben zudem den Anspruch an Hintergrundgrundberichterstattung gerade nicht erfüllt

Auch weiterhin viel spaß mit der täglichen propaganda aus dem BRD-staatsfernsehen! Und natürlich beim bezahlen der goebbelssteuer!

Prof. dr. Offensichtlich

Ihr müsst euch jetzt erstmal setzen. Prof. dr. Offensichtlich hat da was rausgekriegt, das ist so unerwartet, neu, brisant und einsichtsvoll, da bleibt euch echt die luft weg:

Studie über Hilfsprogramme:
Milliardenkredite für Griechenland retteten vor allem Banken

<loriot>Ach?!</loriot>

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß beim steuernzahlen! Impft das blut der schwachen den haien ein, und haltet es für eine gute und gerechte tat!

Ach, und übrigens, du scheißjornalist an der propagandafront…

…nur zu deiner informazjon, weil du es noch nicht zu wissen scheinst: der alte und mit hoher wahrscheinlichkeit neue griechische ministerpräsident Tsipras…

Bildschirmfoto einer überschrift eines artikels auf tagesschau.de -- 'Syriza gewinnt Wahl in Griechenland. Das Experiment Tsipras geht in die Verlängerung'.

…ist kein „experiment“, sondern der spitzenkandidat einer p’litischen partei, die von der wahlberechtigten bevölkerung in einem sonst von dir, scheißjornalist, niemals angezweifelten verfahren in eine regierung gewählt wurde.

Du würdest hier in der BRD doch auch nicht und niemals von einem „experiment Merkel“ sprechen, das wie ein fußballspiel verlängert wird, du mit zwangsgebühren bezahltes loch von jornalist bei der aktuellen kamera, du!

Prof. dr. Offensichtlich textet schlagzeilen

IWF gesteht:
Statt Griechenland wurden Banken gerettet

Nur, falls hier jemand vergessen hat, für wen und was die BRD-halunken mit ein paar milljarden øre geld anderer leute gebürgt haben. Übrigens: im gegensatz zu — sagen wir mal — diesen hartz-IV-empfängern kriegen die lebens- und menschenverachtenden scheißbanken auch niemals irgendwelche auflagen, wenn sie ihre verluste verstaatlichen, nachdem sie ihre gewinne privatisiert haben. So wisst ihr wenigstens, wer die p’litik bezahlt.

Jornalismus des tages

In 43 Jahren als Wirtschaftsforscher habe ich noch nie ein solches Konzentrat an blanken Lügen wahrgenommen wie in Bezug auf Griechenland (die Regierung habe keine Konzepte geliefert etc. etc.). Die meisten Journalisten haben das einfach abgeschrieben

Tja, glaubt denn jemand, dass karakterliche arschlöcher, die sich von verlagsmilljardären fürs schreiben bezahlen lassen, damit irgendwelche anderen interessen vertreten als die interessen von verlagsmilljardären? Darauf zu warten, dass sich diese direkt von milljardären abhängigen krepel auf etwas anderes besinnen, ist so sinnvoll, als ob man versuchte, eine drehtür zuzuschlagen. Jornalisten sind nun einmal die feinde des größten teils der menschen, und es ist gut, dass es mit dem zeitalter der scheißpresse zu ende geht. Hoffentlich gehts schnell!

ARD-hirnfickerei des tages

Unser täglich anti-Tsipras-propaganda gib uns gestern, heute, morgen und solange, bis eine EU¹-genehmere vasallenregierung in griechenland eingesetzt wurde.

¹EU meint hier nicht europa, sondern den verfasstermaßen antidemokratischen p’litischen apparat von banken, konzernen und milljardären.

„Je suis Charlie“ des tages

Die deutsche Zeitung „BILD“, von der wir nicht gerade eine… Sensibilität gegenüber der Verarbeitung des Tagesgeschehens – und erst recht nicht bezüglich ihres ästhetischen Feingefühls gegenüber den griechischen Themen – gewöhnt sind, beschwert sich darüber, dass unsere Zeitung „TO PONTIKI“ (Die Maus) eine Karikatur publizierte, die Griechenland und die griechische Regierung darstellt, unter der Drohung der Waffe des Herrn Schäuble auf das Konzentrationslager Auschwitz zuzugehen, über dessen Eingangstor anstatt der Überschrift „Arbeit macht frei“ der Schriftzug „There is no alternative“ (Es gibt keine Alternative) prangt…