Hadmut Danisch des tages

Ein (Zeitungs-)Verlag behauptet, dass (Wissenschafts-)Verlage Betrüger sind, obwohl er ähnlich gearbeitet hat

Und weils so schön ist, gleich noch ein anderes zitat aus einer anderen webseit:

Ist der Beitrag von Eckert und Hornung eigentlich Peer reviewed oder kann bei der Tagesschau jeder schreiben, was er will, ohne dass die Qualität dessen, was geschrieben wurde, geprüft wird oder gar die Folgen?

Nachtrag, 20.7., 1:15 Uhr:

„Fake Science“
Dieser Begriff kann der Wissenschaft nur schaden

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Drexjornalismus des tages

Katharina Kunert, von der „zeit“ bezahlte professjonelle rufmörderin, bei ihrer arbeit, dem zerstören anderer menschen. [Kontext und noch ein paar kommentare von jemanden anders]

Auch weiterhin viel spaß dabei, den jornalismus zu bezahlen!

Und nein, auch ansonsten scheint dieses „netzwerk reschersche“ ganz komischen hirnficklügnern an der bullschittbingofront eine heimat geboten zu haben

Hadmut Danisch des tages

Auch, wenn einige mitleser schon wieder eine leichte übelkeit verspüren (warum eigentlich?), lege ich hier ein kleines linkchen zu Hadmut Danisch und seinem persönlich gefärbten kommentar zur gegenwärtig aufgeflogenen langjährigen abhörerei der BRD-geheimdienste in österreich. Allein die „hübschen“ anekdötchen aus dem wisschenschaftsbetrieb der BRDDR sind es wert:

Im Dezember 1997, kurz vor Weihnachten, ertappte ich liebe Kollegen dabei, als sie heimlich ein Backup meiner Arbeitsplatzmaschine ziehen wollten […] Im Frühling 1998 wurde mein Promotionsverfahren abgesägt und die Dissertation dann 1999 voll abgelehnt. Kurioserweise versuchte man mit allen Mitteln, die Prüfungsgutachten vor mir geheim zu halten […] Einer, der nicht mal Primzahlen definieren konnte, wurde IT-Sicherheitsprofessor. Eine, die meinte, dass Passworte besonders kurz sein müssen um sicher zu sein, weil man sie sich dann merken könnte und nicht unter die Tastatur schreiben, bekam die Promotion mit Auszeichnung und kam an eine Forschungseinrichtung

Ich will ja mal hoffen, dass „nicht mal primzahlen definieren können“ polemisch gemeint ist — aber so groß ist meine hoffnung da nicht.

Contentindustrie des tages

Wer hätte gedacht, dass die „kostenlose zeitung“, die vergällt mit siebzig prozent reklame in jeden wehrlosen briefkasten geworfen wird, einmal zum sinnbild für die zukunft des printjornalismus werden könnte. Zum beispiel beim bekannten arsch- und tittenblatt „stern“.

Das sind übrigens die gleichen scheißpresseverleger, die auf der anderen seite ihre webseits hinter bezahlmauern verlegen wollen, wenn sich das geschäft mit der reklame nicht mehr lohnt. Die frage, wie viel lack man jeden tag trinken muss, um so denken zu können, kann ich leider auch nicht beantworten…

Hadmut Danisch des tages

Auf der einen Seite will man von den zwei Geschlechtern und „Geschlechterstereotypen“ weg, jeder soll sein Geschlecht ändern und beliebig kombinieren können, unter 4000 Geschlechtern geht gar nichts. Niemand soll sich auf ein Geschlecht festlegen müssen. Alles, was irgendwie auf eine Zuordnung hinausläuft, wird als „sexistisch“ abgelehnt. Nur keine hellblaue oder rosa Kleidung. Nichts, was einen als Mann oder Frau erkennbar machen könnte.

Politisch macht man aber das Gegenteil. Da teilt man die Welt ganz strikt in zwei „Geschlechter“ ein, links und rechts. Und man will die Leute unbedingt sofort brandmarken und in rechts-links, oder eben noch Parteien einteilen und „stereotypisieren“. Jeder soll sofort erkennbar sein und sich bekennen.

Das fahrradschloss für die idiocracy

Es kostet einen mondpreis von rund hundert øre und man kriegt es nicht so einfach auf, wenn man nicht den schlüssel dazu hat, außer vielleicht, man öffnet es mutwillig, gewaltsam und unbefugt, so, wie das jeder fahrraddieb tut. Müsst ihr unbedingt kaufen, ihr konsumtrottel, die ihr auf den nach scheiße stinkenden schleichwerbe-fernsehjornalismus von PRO7-galileo reinfallt! Endlich brauchen die diebe keinen unhandlichen seitenschneider mehr mit sich herumzutragen! :mrgreen:

Mit verdummenden schleichwerbe-scheißjornalismus in die idiocracy! Es geht voran!

Dissertazjon des tages

Hat vielleicht mal jemand lust, die dissertazjon von frau dr. rer. nat. Sabina Jeschke, gegenwärtige p’litische günstlingin der SPD im bahnvorstand, zu lesen? Ist auch richtig „gut“, hat auch richtig pralle „summa cum laude“ gekriegt. Aber achtung! Dünnbrettbohreralarm!

Die vorliegende Arbeit beleuchtet vielfältige, ausgewählte Aspekte dieses gesamten komplexen Themenkreises, die weitgehend in Form von „Essays“ (Kapitel auf der Hauptebene) formuliert werden […] Obwohl die Fragestellungen des Teils E sich nahtlos an die vorangegangenen Kapitel anschließen, kommt diesem Abschnitt im Rahmen dieser Arbeit eher die Bedeutung eines Anhanges zu: Hier werden (Forschungs-)Fragen diskutiert, die weniger naturwissenschaftlich-fachspezifischer Natur als vielmehr dem Bereich Organisation und Management zuzuordnen sind

Wisst ihr noch, damals, als eine doktorarbeit ein fortschritt für die wissenschaft sein sollte. :mrgreen:

Ich habe da nur ein paar seiten kwergelesen, was leicht fällt, weil man nach harten inhalten vergeblich sucht, und ich habe schnell damit angefangen, den dissertazjonsmüll ganz schnell durchzublättern, weil die bullschittdichte meinem köpfchen zu schaffen machte, aber auf beinahe jeder seite findet sich ein klopper, der schon einen interessierten laien mit richtigen kenntnissen zum lachen bringt.

Immerhin hat die gute frau doktor (oder ihr tippsklave) es geschafft, das ding in LaTeX zu setzen und durchaus anspruchsvoll zu formatieren. Das ist bei doktoren mit p’litikhintergrund wahrlich keine selbstverständlichkeit, wie ich in den vergangenen jahren schon mehrfach feststellen durfte.

Nur für den unwahrscheinlichen fall, dass dieses kleine dokument der zeitgeschichte demnächst aus dem freien internetz verschwinden sollte, gibt es hier eine lokale kopie. Niemanden soll der genuss einer 306seitigen doktorarbeit der matematik (denn genau das ist informatik, und deshalb ist frau Jeschke jetzt ja auch eine dr. rer. nat.) vorenthalten werden, in der sich zwar etliche langatmige aufzählungen verblüffend geringer informazjonsdichte, teilweise lustige visualisierungen (hier nur ein völlig willkürlich ausgewähltes beispiel von seite 159, es ist stellenweise ein bildchen nichtssagender als das andere)…

Unbedingt erforderliche visualisierung einer anmeldemaske mit benutzer-ID und passwort

…und viele gewinngarantien für eine runde bullschittbingo finden, aber dafür (außerhalb von gelegentlichen screenshots von anwendungssoftwäjhr) keine einzige formel und keine einzige darlegung oder gar matematische analyse eines algoritmus.

Wie die werte frau doktor matematikerin an die matematik herangeht? Ach, ich gebe ihr selbst das wort (seite 195):

Moderne 3-D Spiele-Engines können verwendet werden, um virtuelle mathematische Welten zu erzeugen. Solche Welten sind interaktiv erkundbar und sind mit mathematischen Modellen, Demonstrationsobjekten und Effekten angefüllt. Durch das Hinzufügen detaillierter mathematischer Erklärungen und Anweisungen auf Anforderung wird die Engine-Umgebung zu einem mächtigen Werkzeug. Schöpferisches Talent, intellektuelle Neugier und Spielinstinkt werden Teil der Lernprozesses

Mit allergrößtem lobe! So lange die frau doktor das nicht selbst (mit-)programmieren muss, sondern nur darüber schwafelt… 😀

Hach, waren das noch schöne zeiten, als die universitäten in der BRD noch keine titelmühlen für dünnbrettbohrer waren!

Hadmut Danisch des tages

Ich finde ja, dass Hadmut Danisch kraftvolle und passende worte zur beschreibung der großen regierenden scheiße gefunden hat. 😉

Übrigens finde ich es gerade faszinierend, wie die scheiß-propagandapresse der BRD aus beinahe allen stinkenden kanälen gleichlautend so tut, als sei der koalizjonsvertrag ein riesenerfolg für die scheiß-SPD. Ganz so, als sollten die SPD-mitglieder dazu manipuliert werden, bei der bevorstehenden abstimmung diesen scheißvertrag abnicken. Das erinnert sehr daran, wie im vorwahlkampf Martin Schulz hochgeschrieben werden sollte, dass es vor meinen augen nur so schröderte — ein offensichtliches hirnfick-projekt unserer feinde aus glotze und presse, das zum glück für uns gescheitert ist. Stimmberechtigten SPD-mitgliedern und mitmösen kann ich nur empfehlen, darauf nicht hereinzufallen.

„Startup“ des tages

Die geschichte der menstruazjon ist eine geschichte voller missverständnisse. In wirklichkeit handelt es sich um ganz großartige geschäftsmöglichkeiten mit der mösenstöpsellieferung just-in-time:

Das Stuttgarter Startup, bestehend aus Ann-Sophie Claus und Sinja Stadelmaier, setzt sich für die Enttabuisierung der Periode ein und will, dass Frauen zu jeder Zeit und an jedem Ort Tampons haben […] Wir senden dir Bio-Tampons, in an deinen Periodenverlauf angepassten Größen, immer pünktlich zu dir nach Hause

Ideal für frauen mit so starkem blutverlust, dass sie probleme beim einkaufen haben. Und das geschäft ist ausbaufähig und sogar auf männer diversifizierbar: zum beispiel mit der pünktlichen lieferung von klopapier. :mrgreen:

Wir brauchen nicht mehr auf die idiocracy zu warten. Sie ist hier.

Scheißjornallje des tages

Wie, du willst unsere zeitung voller lügen, reklame, halbwissen, falschberichterstattung, unkenntnis und propaganda nicht kaufen? Nimm sie doch wenigstens geschenkt, damit wir unseren reklamekunden gegenüber eine höhere leserzahl abrechnen können (wenns auch betrug ist)! Oh, erstaunlich, da hat ja trotzdem keiner lust auf kostenloses zyankali:

Laut dem Leser wird der die Zeitungen nicht los, die Leute wollen sie nicht haben, und wenn die da gehen, lassen sie die Stapel einfach stehen. Motto: Selbstbedienung. Heißt in der Realität, dass die Putzkolonne das wegräumt und entsorgt

Bwahahahahaha! Mein tipp an die leistungsschutzrechtgeschützten drexverleger, die am liebsten das internet erwürgen würden: druckt auf saugfähigerem papier, damit man sich damit wenigstens noch die scheiße vom arsch wischen kann! Dann kann man eure drexzeitungen in der von euch aktiv herbeipropagandierten massenverarmung wenigstens noch zu was gebrauchen.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Ein großer schritt wider die gewalt gegen frauen!!1!11!!!

Es war als Zeichen gegen Gewalt an Frauen gedacht: Regisseur Leo Muscato schrieb ein neues Finale für Bizets Opernklassiker “Carmen”, in dem die Protagonistin nicht ermordet wird, sondern ihren Ex-Liebhaber Don José mit einer Pistole erschießt

Na, liebe frauen mit gewalttätigen lebensabschnittsgefährten, da tuts doch gleich ein bisschen weniger weh, wenn euch die fäuste in die fresse fliegen, nicht? Ach, euer lebensabschnittsgefährte geht gar nicht in die oper, und ihr auch nicht? Na, dann sei eben solidarisch mit denen, die nicht arm, ausgeliefert und hilflos sind, wenn sie gewalt erfahren!

Ein lob den kreativen problemlösern, die so kreativ probleme lösen!

Realsatire des tages

Wenn man die wahl zwischen einem dildo und zwei wochen kostenlosem lesen der berliner zeitung hat, dann weiß man, wo die scheißcontentindustrie angekommen ist… 😀

Ich würde da auch lieber den dildo nehmen, obwohl ich gar keine verwendung dafür habe. Aber den kann ich wenigstens guten gewissens verschenken.