„Vivy“ des tages

Problembewältigung mit dem texteditor und der ergänzung einer liste — ohne etwas am zustand zu ändern. Willkommen im „datenschutz“ des 21. jahrhunderts! Digital first, bedauern second!

Am heutigen Montagmorgen informierte Vivy seine Kunden nun per Mail über eine Aktualisierung seiner Datenschutzerklärung. Demnach gibt es nun eine Datenschutzerklärung für die eigene Website und eine andere speziell für die App. In der Datenschutzerklärung sind nun die monierten Tracker Mixpanel und Crashlytics aufgeführt […]

Da haben sie schön lange zusammengesessen, und irgendwann kam ihnen die rettende idee: einfach in die datenschutzerklärung reinschreiben, dass externe träcker mit datenhaltung in den USA verwendet werden, und schon ist alles wieder in ordnung. Also juristisch jetzt… und die bleiwüste liest ja zum glück kaum jemand.

Warum die das nicht gleich so gemacht haben, sondern erst einmal auch ihre aufmerksamen kunden mit einem behaupteten datenschutzniewoh verblendeten, dass sie gar nicht erfüllten und auch gar nicht erfüllen wollten, bleibt natürlich das sahnige geheimnis von leuten, die mit einer wischofon-äpp namens „vivy“ gesundheitsdaten für ärzte und krankenkassen einsammeln und auf „cloud“-sörvern von amazon speichern wollten. Und um die äpp zu machen, haben sie halt schnell etwas zusammengestöpselt und alles an träckingbiblioteken dringelassen, was in den komponenten drin war. Instabug zum beispiel, eine bibliotek für die fehlersuche in äpps, die mal eben den gesamten von einer äpp belegten speicher nebst einer genauen dokumentazjon jedes wischers, jedes täpps und jedes geräusches in der umgebung [!!!] in irgendeine „cloud“ hochladen kann. [Sorry, der link geht zu kristian köhntopp bei guhgell doppelplusgut, es wäre mir lieber, der würde noch wie früher sein eigenes blog betreiben.] Hej, sind ja nur gesundheitsdaten, die mit einem schnell zusammengeklöppelten dingens fürs wischfon erfasst werden, was kann da schon schiefgehen?

Wenn ich bei einer krankenkasse krankenversichert wäre, die auch nur versuchen würde, mir mit so einer grundrechtsverachtenden krüppelscheiße zu kommen, würde ich auf der stelle wegen unheilbaren vertrauensverlustes fristlos kündigen und dieser scheißkrankenversicherung meine gesamten kosten in rechnung stellen, die ich wegen dieser durch groben vertrauensbruch verursachten kündigung hätte. Ich glaube nicht, dass die sich unter diesen umständen eine klage trauen würden und bin mir deshalb sicher, dass die spätestens bei zustellung des mahnbescheides zahlen, statt ein gerichtsurteil darüber zu riskieren, ob ein hochladen von gesundheitsdaten auf die sörver von amazon und die verpestung der äpp durch diverse träcker zusammen mit einem verschweigen dieser tatsachen ein schwerer vertrauensbruch ist. Ich bin da — wohl gemerkt: als nichtjurist — sehr optimistisch, dass sich selbst die hamburger dunkelkammer¹ meiner auffassung anschließen würde.

Man kann natürlich auch schweigen, scheiße fressen und darauf warten, dass alles nur immer schlimmer und schlimmer und schlimmer wird…

Nur, wenn man sich den treibern der für dumm gehaltenen herde klar und entschieden entgegenstellt und ihnen nicht recht gibt, indem man sich so dumm verhält, wie sie es erwarten, kann sich die richtung überhaupt ein bisschen ändern. Und der einzige ort, an dem eure antreiber überhaupt noch etwas fühlen, ist das bankkonto, denn wenn sie auch nur minimalen anstand hätten, müsste man so weit gar nicht erst gehen. Ansonsten: viel spaß, ihr lemminge! Oh, guckt mal, die klippe da kommt immer näher!

Nicht daten sind der rohstoff der zukunft, dummheits ists. Sei kein datenbergwerk!

Überwachung des tages

Das US-Versicherungsunternehmen John Hancock bietet laut Berichten von CNBC und BBC Lebensversicherungen nur noch als sogenannte „interaktive“ Versicherungen an – also welche, bei denen die Versicherten ihre Fitness- und Gesundheitsdaten über Smartphones und Wearables tracken

Wenn doch nur jemand davor gewarnt hätte!!!1!

Oh, diese sünder!

Henker mit führerscheinhintergrund, die sich blind durch den straßenverkehr bewegen, nennt man jetzt händisünder. Wenn die beiden großen fetische des 21. jahrhunderts, das scheißauto und das scheißwischofon, zusammenkommen, dann wird grob fahrlässige tötung retorisch zur „sünde“ verharmlost, ganz ähnlich wie das stück kuchen eines übergewichtigen.

(Hinweis: ich bin radfahrer und wäre schon mehrere male beinahe von so einem von seinen kontrollillusjonen verblendeten verantwortungslosen vollidjoten mit motorkraft totgemacht worden. Der letzte war übrigens ein busfahrer mit händi in der hand, der blind seine fahrgäste durch hannovers straßen beförderte und das bestimmt nicht zum ersten mal in seinem leben so gemacht hat. An die scheißpolizei glaube ich nicht mehr. Auch nicht, wenn die jetzt mit großem PResseerklärungs-tatütata ihre akzjonstage macht, um dann wieder monatelang untätig zu werden.)

Datenschleuder des tages

Die schweizer steuer-äpp fürs wischofon „steuern59.ch“ hat sämtliche daten aller nutzer ohne zugriffsschutz in eine „cloud“ von amazon gestellt und somit im internetz veröffentlicht. Alle diese auch für kriminelle banden sehr leckeren daten waren auch für technisch eher weniger interessierte zeitgenossen mit frei verfügbarer softwäjhr automatisiert aufzufinden.

Nach Informationen, die heise online exklusiv vorliegen, speicherten die Android- und iOS-Apps dieser Firma alle in der App erhobenen Daten sowie abfotografierte Dokumente beim Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS). Die Daten in diesem sogenannten AWS Bucket waren für jeden, der ein kostenloses AWS-Konto besitzt, frei einsehbar. Darunter unter anderem die Steuererklärungen und Steuerbescheide, sowie alle abfotografierten Belege wie Lohnabrechnungen, Versicherungsnachweise und Geburts- und Heiratsurkunden hunderter App-Nutzer […] Des Weiteren enthielt der AWS Bucket die Chat-Verläufe der Kunden, in denen diese zum Teil ihre Steuererklärung mit dem Dienstleister besprechen – diese Protokolle waren ebenfalls im Klartext gespeichert

Natürlich waren auch die passwörter der nutzer im klartext gespeichert, dieses gesalzene häsching aus den siebziger jahren kann ja niemand implementieren, wenn er nur ein geschäft mit einer schnell gehäckselten äpp machen will…

Aber sage niemand, dass er nicht vorher gewarnt war! Da steht zwar in den „datenschutzbestimmungen“ für die nutzung dieser scheißäpp…

Die Sicherheit der Nutzer steht an erster Stelle

*kicher!* …dass die sicherheit an erster stelle steht, vermutlich, weil der lügenwerber diese 08/15-formulierung so empfohlen hat, aber da steht auch…

Die Übermittlung von Daten über das Internet ist leider nicht absolut sicher. Die App Steuern59.ch arbeitet mit Dienstleistern und Internetanbietern zusammen, welche angemessene technische und organisatorische Sicherheitsvorkehrungen treffen, um die personenbezogenen Daten der Nutzer zu schützen. Die App Steuern59.ch kann jedoch keine Garantie für die Sicherheit der vom Nutzer übermittelten Daten übernehmen. Jede Datenübertragung erfolgt daher auf eigenes Risiko

…dass die offenbar völlig unseriöse und offen kundenverachtende klitsche, die diese äpp „steuern59.ch“ anbietet, mit allen möglichen, selbstverständlich gegenüber den nutzern ungenannten subunternehmern und subsubunternehmern zusammenarbeitet, jegliche verantwortung für deren datenverarbeitung ablehnt. Was bleibt, ist das „eigene risiko“. Wisst schon, eure sicherheit steht an erster stelle. :mrgreen:

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall so leicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Schutz von gesundheitsdaten des tages

Benutzt hier jemand dieses vivy, das euch einige krankenkassen für euer händi andrehen wollen? Hl. scheiße! Ich würde einer krankenkasse, die mir so eine wanze andrehen will, wegen unheilbaren vertrauensverlustes fristlos kündigen und ihr meinen arbeitsaufwand (kündigen, neue kasse suchen, lauferei) in rechnung stellen. Die PResseerklärung klang da noch ganz anders und ist als vorsätzliche lüge zu betrachten

Die Daten der Nutzer seien sicher […] Bei jeder Datenübertragung gebe es mehrstufige Sicherheitsprozesse und eine Verschlüsselung, für die nur der Versicherte den Schlüssel habe

Außer natürlich bei den daten, die verschlüsselt an guhgell gefunkt werden und von denen das opfer der lügen-PR gar nix mitkriegt:

Auch der Google-Tracker »app-measurement.com« fehlt nicht […] Leider können wir die Daten nicht einsehen, da Google eine zusätzliche Verschlüsselung darüber legt

Gruß auch an Jens Spahn von der scheiß-CDU! Man könnte ihn ja mal fragen, was aus den feuchten träumen von der eGK geworden ist — wenn man von kosten und aufwand einmal absieht.

Nachtrag: bei Mike Kuketz gibt es jetzt auch ein paar weitere erläuterungen.

Striehming des tages

Nutzt hier jemand eines der rabattmodelle von spottifein? Tja, dann müsst ihr der klitsche fortan eben erlauben, euch permanent und hochauflösend bewegungsträcken zu können. Aber keine angst:

Spotify verwendet deine GPS-Daten wirklich nur zur Bestätigung deines Standorts

Echt jetzt! Wirklich! Ganz großes Mielke-ehrenwort! Die daten werden niemals nirgends in großen sammlungen gesammelt, und daran, dass man die später mal vermarkten könnte, denkt auch niemand! Spottifein liebt euch doch alle, genau wie guhgell, fratzenbuch und die NSA…

Wers glaubt, wird dämlich. Oder ist schon.

Wer nicht dämlich ist, hört seine musik ohne träckingmöglichkeiten für irgendwelche äpp-klitschen, indem er sie in form von dateien lokal vorliegen hat. Gute altmodische dateien. Die funkzjonieren ohne internetz und kosten nach dem erwerb keine zusätzlichen zehn øre im monat…

„Guhgell is evil“ des tages

Bericht:
Google verknüpft in China Suchanfrage und Telefonnummer

[…] Verlangen die Behörden die Herausgabe der Informationen, können sie schnell und einfach herausfinden, wer wann nach unliebsamen Dingen gegoogelt hat.

Und es glaube niemand, dass guhgell nicht für ein bisschen geschäft jeden repressiven scheißdreck mitmacht! Niemand hat jemals genug geld. Geld ist gift für die psyche und macht rasend schnell süchtig.

Von den mehr als achtzigtausend mitarbeitern bei scheißguhgell hatten immerhin fünfe so viel rückgrat, dass sie bei diesem menschenrechteverächter und mörderstaatsschergen gekündigt haben. Respekt!

Leute, nutzt alternativen zu guhgell! Noch gibt es sie. Und vor allem: nutzt keine wischofone mit technikverhindernden, gängelnden, überwachenden, fernsteuerbaren und enteignenden guhgell-betrübssystemen, auf denen ihr nicht einmal mehr das recht eingeräumt bekommt, selbst die softwäjhr laufen zu lassen, die ihr für richtig haltet! Nutzt richtige kompjuter! Kompjuter, auf denen ihr das selbstverständliche recht habt, diejenige softwäjhr laufen zu lassen, die ihr selbst für angemessen haltet, was natürlich auch für das betrübssystem gilt! So lange es sie noch gibt.

Überwachung des tages

Analyse:
Populäre iPhone-Apps übertragen Aufenthaltsort an Werbefirmen

Auch weiterhin viel spaß mit den überwachungswanzen, die ihr selbst bezahlt und selbst mit strom versorgt und mitten in euer leben stellt. Installiert schön die trojaner irgendwelcher verachtenswerter scheißklitschen darauf, damit die euch auch auf jeden erdenklichen weg überwachen können. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Händi des tages

Abt.: das ist nicht der postilljon!

Dutzende Kinder demonstrierten in Hamburg gegen den Handy-Konsum ihrer Eltern. Das Motto: „Spielt mit mir! Nicht mit euren Handys!“

„Und wenn du mal groß bist, kriegst du auch ein händi und wirst dich mit nichts und niemanden anders mehr beschäftigen. Und alle weiteren probleme kannst du dann mit praktischen äpps aus dem äppstohr lösen, das ist doch toll. Aber jetzt geh erstmal demonstrieren, ich habs schon für dich bei der polizei angemeldet“. :mrgreen:

Betrugssoftwäjhr des tages

Na, hat hier jemand gedacht, betrugssoftwäjhr gäbe es nur für autos? Aber nein doch, es gibt sie wohl überall, wo sich digital und dumm gute nacht sagen — zum beispiel bei wischofonen, um bei messungen höhere leistung zu simulieren.

Einige Huawei-Handys zünden bei Benchmarks einen versteckten Turbo-Modus, der für bessere Ergebnisse sorgen soll

Und der werte herr technikjornalist meldet euch das dann als leistungsdaten fürs wischofon in tollen, übersichtlichen vergleichstabellen, um euch die kaufentscheidung zu erleichtern. Die gesamte technische kultur bei den wischofonen ist nun einmal fraktal im arsch: egal, welchen ausschnitt man sich davon anschaut, es ist betrügerisch, überwachend, datensammelnd, enteignend, technikverhindernd, gängelnd, nutzerverachtend, widerwärtig.

Dass der benchmark am namen der ausführbaren datei erkannt wird, ist allerdings eine ausgesprochen arme und dumme implementazjon eines solchen betruges. Die müssen sich bei huawei schon sehr sicher gewesen sein, dass sie mit ihrer nummer ungeprüft durchkommen…

Die gute nachricht des tages

Weniger Facebook:
Jeder vierte US-Bürger löschte App im letzten Jahr von seinem Handy

Aber so lange fuffzich prozent der fratzenbuch-nutzer glauben, dass ihr hilfloses rumgeschiebe bei den so genannten „datenschutzeinstellungen“ irgend etwas an dieser STASI-akte zum selbstschreiben ändert, so lange wird der wahnsinn noch weitergehen.

Guhgell des tages

Na, tut ihr auch alle eure händifotos brav in die guhgell-„cloud“, weil das modern und praktisch und bekwem und wisstschon ist? Hej, und man hat ja auch nix zu verbergen, wenn guhgell nach gutsherrenart mit den gesammelten daten umgeht:

Guhgell hat beschlossen, sich mal die fotos in meinem unbenutzten konto anzuschauen, ein paar fotos mit koordinaten aus dem jahr 2009 herauszugreifen, ihren zeitstempel zu verändern und sie zu guhgell mäpps hinzuzufügen. Wenn dass kein eingriff in die privatsfäre ist, dann weiß ich nicht, was einer sein soll. Die nachricht mit dem dank dafür, dass ich die fotos teile, ist das sahnehäubchen oben drauf

Bildschirmfoto mit dem dank für das teilen der bilder

*schwallkotz!*

Natürlich wird jedes wischofon mit GPS die koordinaten in die fotos eintragen. Die idee, dass datenvermeidung der einzig wirksame datenschutz ist, passt sowas von gar nicht zu den scheißwischofonen. Also kommt, leute: daran, dass ihr nicht mehr das recht habt, auf von euch gekauften und mit strom versorgten kompjutern die softwäjhr auszuführen, die ihr für richtig haltet, habt ihr euch doch auch gewöhnt, da ist eure weitere enteignung doch nur folgerichtig. Die gesamte wischofon-kultur ist nun einmal von vorne bis hinten intelligenz- und menschenverachtende kackscheiße, die ihr gern in kauf nehmt, weil ihr das fratzenbuch in der tasche habt.

Kwelle: fiepser von @lmjabreu@twitter.com, via Fefe

Fratzenbuch des tages

Das fratzenbuch hat sich ein bisschen um die sicherheit von händinutzern „gekümmert“ und bot für äppel- und ändräut-wischofone ein fratzenbuch-trojanifiziertes VPN-äppchen an:

Das Tool namens Onavo Protect wurde als Sicherheitswerkzeug vermarktet, mit dem sich iPhone oder iPad etwa in ungeschützten WLAN-Netzen vor dem ungewollten Datenzugriff durch Dritte schützen lassen. Dabei leitete Facebook den gesamten iOS-Datenverkehr jedoch über eigene Server um und behielt sich vor, diesen auszuwerten – auch zu Analysezwecken. Dabei wurden unter anderem Datenverbrauch und Display-Aktivität überwacht

Auch weiterhin viel spaß mit den trojanern, die euch von grenzkriminellen bis kriminell-spämmigen börsennotierten scheißklitschen ohne seriöses geschäftsmodell auf eure persönlich genutzten kompjuter installiert werden. Und hej, wer äppel benutzt und es jetzt schade findet, nicht mehr zu seiner eigenen sicherheit vom scheißfratzenbuch völlig ausgespäht zu werden, der sollte einfach zu ändräut wexeln, denn da gibts den trojaner weiter:

Auf Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android solle Onavo weiterhin verfügbar bleiben

Gruß auch an scheißguhgell. Eine überwachungskrähe hackt der anderen doch kein auge aus.

Auch weiterhin viel spaß mit euren wischofonen. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen. Und mit dem fratzenbuch habt auch weiterhin spaß, das ist ja eher so eine STASI-akte zum selberschreiben…

Überwachungswanze des tages

So behauptet eine am 21. August 2018 veröffentlichte Studie unter anderem, dass selbst ein nicht bewegtes Android-Telefon mit im Hintergrund aktivem Chrome-Webbrowser innerhalb von 24 Stunden 340-mal Ortungsdaten an Google übermittelt habe. Auch habe die Analyse ergeben, dass Google anonymisiert erhobene Informationen mit persönlichen Daten von Nutzern verknüpfen könne

Der brauser ist übrigens so lange im hintergrund aktiv, wie man ihn nicht explizit mit einer task-mänätscher-äpp beendet. Dass man eine äpp nicht sieht, bedeutet nicht, dass sie nicht aktiv ist.

Und hej, wer einen webbrauser von der größten datensammel- und überwachungsfirma der welt (geschäftstätlich in einem folter-, angriffskriegs- und überwachungsstaat) benutzt, sollte sich eh mal seinen hirnbefreiungsschein abholen. Wisst ihr noch, damals, als die wagen von guhgell striehtvjuh hier durch die BRD fuhren, diese datenschutzparanoia. Und wärend die von kwalitätsjornalisten angeführten, komplett technikunkundigen BRD-idjoten sich über ihr von einer komplett technikunkundigen scheißregierung erlassenes „fassadenverpixelungsrecht“ und ihren „gefühlten datenschutz“ gefreut haben, hat scheißguhgell „versehentlich“ (weil sich programmkohd bei guhgell wohl versehentlich und von allein schreibt, anders als an allen anderen orten dieser welt) sämtliche WLANs in der BRD gesnifft und kartografiert. Von einer klitsche, die so vorgeht, lässt man sich doch keine trojaner mehr andrehen. Das sind planvoll vorgehende halunken. Wer das nicht merkt, wird durch worte nicht mehr erreicht und muss wohl irgendwann durch schmerzen zur einsicht kommen. Zum beispiel im kommenden faschismus, in dem die gesammelten daten auch gegen die menschen benutzt werden. (Es werden jetzt schon auf grundlage irgendwelcher datensammlungen leute mit US-drohnen umgebracht.)

Kauft wischofone, leute! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Security des tages

Auf Smartphones von Sony, Nokia, Vivo, Oppo, Asus, LG, Essential, Coolpad, Alcatel und ZTE wurden Sicherheitslücken gefunden, die sich tief in der Firmware befinden […] Unter Ausnutzung dieser Lücken können Angreifer unter anderem das Smartphone komplett übernehmen und sogar den Nutzer aussperren. Auch sei es möglich Screenshots und Videos vom Bildschirm anzufertigen, GPS-Informationen auszulesen oder Kamera und Mikrofon zu aktivieren

Mit den dingern müsst ihr eure fernkontoführung machen und überall bezahlen, weil das so praktisch, nützlich und sicher ist! Eure banken sagen es doch auch!

Wer betroffen ist, kann ja mal schauen, ob er in den nächsten zwei wochen eine sicherheitsaktualisierung für sein schrottbetrübssystem kriegt. Ach, das macht man ja gar nicht mehr:mrgreen:

Einfache tipps, damit das datenvolumen reicht…

Bildschirmfoto focus onlein -- Ohne Zusatzkosten! -- 6 einfache Tipps, damit ihr Datenvolumen endlich bis Monatsende reicht

Nun, focus onlein, da kann ich auch ein paar sehr einfache tipps geben, die du, focus onlein, ganz sicher nicht geben würdest:

  1. Wirksamen adblocker installieren, am besten auf systemebene, damit auch werbung innerhalb der äpps geblockt wird. Der größte teil der daten ist die unerwünschte reklamescheiße, mit der sich die webseits von scheißpresseverlegern und vergleichbar halbseidenen gestalten finanzieren.
  2. Auf dem wischofon unbedingt einen webbrauser benutzen, der einem die möglichkeit gibt, sowohl einen wirksamen adblocker als auch einen wirksamen scriptblocker zu verwenden. Der von scheißguhgell gelieferte webbrauser, der natürlich nicht das geschäftsmodell von scheißguhgell gefährden soll, ermöglicht weder das eine noch das andere.
  3. Unbedingt im wischofon-webbrauser javascript generell blocken und nur bei webseits freischalten, die es wert sind. Diese einfache maßnahme spart bei typischen webseits von scheißpresseverlegern leicht mehrere hundert kilobyte pro aufruf, weil träcking-kohd und lesergängelungs-kohd nicht mitgeladen werden.
  4. Die äpps für insta-vergrämung, fratzenbuch, juhtjuhbb und spottifein deinstallieren! Oh, geht nicht? Na, dann halt nicht nutzen! Wer unterwegs musik haben möchte, nehme einfach altmodische dateien und spiele diese ab. Das gleiche gilt für videos.
  5. Das zurzeit noch sparsame wattsäpp vom fratzenbuch wird demnächst auch mit reklame vergällt und wird datentransfer für völlig unerwünschte scheiße verbraten. Es gibt alternativen. Nutzt sie! Zeigt euren freunden, wie man die nutzt!

Diese einfachen maßnahmen dürften bei beinahe jedem menschen reichen. Wer glaubt, reklame- und träckingscheiße auf webseits und in äpps zu benötigen oder wer entzugserscheinungen nach zehn sekunden ohne fratzenbuch kriegt, muss halt für einen anderen tarif geld in die hand nehmen…

Tolle idee des tages

Es hat sich ausgewattsäppt! Für französische schüler gibt es jetzt ein händiverbot an der schule. So schaffen sie es vielleicht besser, eine hochgradig irreguläre ortografie und eine grammatik zu erlernen, die zu zwei dritteln aus in der gesprochenen sprache unhörbaren, mittelalterlich anmutenden schreibkonvenzjonen besteht¹. 😉

Morgen im gleichen teater: taschenrechner werden durch rechenschieber ersetzt, und die praktischen füller und kugelschreiber werden durch hammer, meißel und steintafel ersetzt. Denn man lernt nicht fürs leben, man lernt für die staatliche zwangsschule. Und deren gewalthafte prinzipjen sind nun einmal kaputt, wenn die angebliche wissensvermittlung durch einen besoldeten hampelmann im zuge des fortschritts nun an kleine menschen geht, die ein kleines kästchen in der tasche tragen, das mühelos den zugang zum wissen der welt eröffnen kann. Schon das fernsehen hat die instituzjon schule so beschädigt, dass sie kaum noch funkzjonieren konnte, weil es die an der mühsam und langwierig zu erwerbenden schriftkultur hängende grenze zwischen kindertemen und erwaxenentemen entfernt hat. Und jemanden, der weiß, den kann man nicht belehren.

Noch zwei jahre, dann wird man vor lauter kultusp’litischer verzweiflung die gleiche tolle (und mit gewalt durchgesetzte) idee in der BRD haben. Und sich zwei, drei jahre später wundern, warum sie nicht nur nicht funkzjoniert, sondern fast alles noch schlimmer macht…

¹Ja, liebe franzosen, ich weiß: deutsch ist auch nicht besser. Ganz im gegenteil.