Händi des tages

Stell dir mal vor, du hängst richtig in der scheiße und brauchst hilfe, greifst nach deinem wischofon, wählst eine verdammte notrufnummer und dein scheißwischofon stürzt ab, und zwar reproduzierbar, wenn du die notrufnummer wählst

Na ja, wenigstens kann du dir dann die restzeit bis zu deinem ableben mit dem fratzenbuch versüßen. Zum telefonieren sind die scheißdinger doch gar nicht mehr gebaut.

Meikrosoft des tages

Die letzte fliese ist entfernt… und meikrosoft hat unter hohen kosten lernen müssen, dass man auch mit aller marktmacht nicht jede idjotische idee (wie zum beispiel eine händioberfläche für einen desktopkompjuter) durchdrücken kann.

Und ich musste lernen, dass es leute mit einem derartig großen markenfetisch gibt, dass sie so eine scheißidee auch noch gut finden und gegenüber jedem einspruch verteidigen, weil ihnen die meikrosoft-reklame auf allen kanälen (einschließlich schleichwerbung in scheißpresseprodukten) erzählt hat, dass das gut ist. Ich glaube bis heute, dass windohs fohn eine schangse gehabt hätte, wenn nicht parallel die ganze windohs-acht-kundenverarschung gelaufen wäre. Aber dazu hätte meikrosoft den desktop ja vom eigentlichen betrübssystem entkoppeln müssen, hätte eine eigene grafische shell für bestimmte gerätetypen machen müssen und damit jedem kunden klargemacht, dass so ein betrübssystem nicht der kram zum draufklicken ist — und diese klarheit ist bei leuten, die meikrosoft-kunden bleiben sollen, nun einmal unerwünscht; die sollen auch weiterhin glauben, windohs sei die einzige möglichkeit, etwas zum klicken zu haben, womit sie klarkommen können. Dummheit ist nun einmal ein gutes geschäft.

Ändräut des tages

Android:
Millionen Smartphones über WLAN angreifbar

Aber keine sorge, liebe wischofonkäufer, guhgell hat schon einen pätsch veröffentlicht. Den kriegen zwar die meisten wischofonkäufer niemals, aber das macht ja nichts, die können sich ja einfach neue wischofone kaufen.

Auch weiterhin viel spaß mit enteignung, technikverhinderung und einer waste economy, die euch für fabrikneuen müll bezahlen lässt! Ich bleibe jedenfalls vorerst bei kompjutern, die mir das recht einräumen, darauf genau die softwäjhr auszuführen, die ich darauf ausführen will.

Zur Broadcom-Sicherheitslücke ist bisher allerdings nur wenig bekannt: Angreifer können darüber beliebigen Code mit Systemrechten ausführen

Ihr könnt ja alle gern weiter mit kompjutern, die ihr zwar bezahlt habt und mit strom versorgt, die euch aber nicht gehören und auf denen jeder kriminelle nach herzenslust rumtanzen kann, eure fernkontoführung machen und irgendwelche dinge bezahlen. Hat euch ja der onkel werber gesagt, dass das toll, modern und sicher sei, und der jornalist hats bestätigt. Gehirn gibts nicht bei guhgell pläjh.

„Paid content“ des tages

Wer bei BILD bezahlt, erhält dafür keine Werbe- oder Trackingfreie App

Ich finde es immer wieder geil, was für eine tolle kultur mit den wischofonen eingerissen ist: die leute bezahlen geld für das privileg, sich irgendwelche trojaner und reklameanzeigeflächen installieren zu dürfen. So müsst ihr weitermachen mit eurem „paid content“, werte presseverleger, damit ihr bald nur noch leute mit der intelligenz eines bundes suppengrün (und vergleichbarer kaufkraft) habt. Dann funkzjonierts auch mit der reklamevermarktung. Ganz bestimmt. Müsst ihr nur ganz fest dran glauben! :mrgreen:

Fäjhknjuhs und sommerloch des tages

Genau das richtige für die contentindustrie im sommerloch: etwas mit kindern, händi und selbstmord. Angstknöpfe bei eltern drücken und gleichzeitig das eigentliche geschäft der scheiß-contentindustrie vorantreiben — die vermarktung von reklameplätzen. Wi. Der. Lich.

Die einzig nachweisbare Gefahr im Zusammenhang mit der „Blue Whale Challenge“ geht also bisher von der Medienberichterstattung über das Thema aus

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

„Paid content“ des tages

Als geschlossenes und Smartphone-optimiertes Newsangebot soll Spiegel Daily eine Lücke schließen und das ideale Nachrichtenmedium u.a. für Pendler sein, denen die Zeit fehlt, die Fülle der auf Portalen angebotenen Themen während des Tages zu konsumieren […] So sind die bisherigen Abo-Zahlen nach MEEDIA-Informationen sehr verhalten. Hausintern kursiert eine Zahl von weniger als 3.000 neu abgeschlossenen Voll-Abos

Bwahahahaha, diese dummheit!

Und immer wieder versucht das jornalljegeschmeiß, den leuten für die scheißpropaganda, leserverachtung, schleichwerbung, offene scheißreklame und die ganzen lügen auch noch geld abzunehmen, aber keiner will mehr zahlen… tja, es ist halt nicht jeder so gnadenlos dumm wie ein scheißjornalist, der versucht, vom onlein-jornalismus zu leben.

Wer unter den lesern jornalist ist und gerade — angesichts meines spöttischen und die verachtung des jornalisten für seine leser voll zurückgebenden tones — den in seiner scheißjornalistischen parallelgesellschaft aufkondizjonierten pawlowschen reflex erleidet, möge bitte zur abwexlung mal darüber nachdenken, was für einen sinn das wort „abo“ im kontext des internetzes haben soll! Bei einer scheißzeitung ist das ja noch klar. Da zahlt man jeden monat geld dafür, dass jemand, der in hannover von scheiß-madsack noch nicht einmal den gesetzlichen mindestlohn für diese tätigkeit bezahlt kriegt, in aller herrgottsfrühe die schweren und dicken zeitungen durch die nacht vor die tür trägt. Diese zeitungen sind ein mischmasch aus erwünschten inhalten und unerwünschten inhalten, vergällt mit einer riesenporzjon (rd. sechzig fucking prozent) intelligenz- und leserverachtender scheißreklame.

Kaum jemand im internetzzeitalter, der nicht gerade bis an die grenze des grabes rückständig oder an die grenze der geschäftsunfähigkeit blöd ist, wird nach diesem produkt „zeitungsabo“ große sehnsucht entwickeln. Tatsächlich sehe ich in den gegenwärtigen print-auflagezahlen von tageszeitungen in der BRD — es handelt sich dabei übrigens um teure einwegprodukte, die aus der rotazjonsmaschine ziemlich unmittelbar und zudem zu rd. achtzig prozent ungelesen in die altpapiertonne kommen — einen indikator für die dummheit, technikangst und dumpfige rückständigkeit der menschen in der BRD und freue mich darüber, dass diese zahl ständig sinkt.

Und die reakzjon der scheißpresseverleger? „Verkaufen wir den leuten doch zeitungsabos im internetz, damit sie sieben øre im monat latzen, um unser produkt zusätzlich zu ein paar milljonen kostenlosen produkten lesen zu können. Machen wir da ein paket draus, ähnlich wie das frühere bestempelte papier„. Tolle idee! So einfallsreich und innovativ! Man könnte denken, dass die leute, die solche ideen entwickeln oder die bei solchen ideen mitmachen, nicht zu den hellsten leuchten im lampenladen gehören. Dieser eindruck ist zwar nicht gerade eine empfehlung, diesen leuten auch noch geld für ihre dummheiten zu geben, aber das hält die spiegel-verleger nicht davon ab, noch einen in ihrer totalen denkverweigerung draufzusetzen: „Machen wir das doch in einer äpp für diese tollen wischofone (da hab ich jetzt auch eins von, und kann ich sogar drauf wischen), das ist modern und super und viel viel besserer als dieser webbrauser, der seinen nutzern zugriff auf milljonen von anderen angeboten bietet„.

Bei manchen leuten kann die frage, ob sie vielleicht doch irgendwo einen rest von gehirn haben, nur in der metzgerei beantwortet werden…

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Security-schlangenöl-realsatire des tages

Benutzt hier jemand auf seinem ändräut-wischofon den webbrauser (obwohl ich mir aus der vorsätzlich unklaren äppbeschreibung nicht sicher bin, ob das wirklich ein webbrauser oder irgendein anderer wischofon-bullschitt ist) — bitte festhalten, der heißt wirklich so — BestSafe Browser FREE NoAds? Nun, der ist nicht der beste und auch nicht der sicherste:

The Android application is vulnerable to Remote Code Execution attacks

*prust!*

Und ganz ehrlich gesagt: leute, die sich eine äpp mit so einem schreierischen, an keyword-spämm erinnernden namen runterladen, haben es meiner meinung nach kaum besser verdient… denn eine sehr vorsätzlich aussehende hintertür ist auch noch drin:

If an attacker registers the domain „comparison.net.au“ (it is currently NOT registered) and creates a DNS record for „www.comparison.net.au“ then the attacker has full control over anyone who installs and runs this app. This vulnerability can be used to execute arbitrary Java code in the context of the application

Ach ja, eines noch:

29 June 2017 – Vendor pulls apps from app store and files privacy and trademark complaints with YouTube. Vendor does not intend to fix vulnerabilities

Ich nenne das einen starken verdachtsfall für eine trojanische äpp, die mit keyword-spämm im namen über den ändräut-äppstohr „guhgell pläjh“ an naive und von ihrem wischofon verdummte opfer gebracht werden sollte, um dort eine hintertür für beliebigen missbrauch aufzumachen. Wer den dreck auf seinem wischofon hat, sollte ihn besser ganz schnell wieder deinstallieren.

Allen anderen menschen wünsche ich auch weiterhin viel spaß mit der zusicherung diverser betrübssystemmacher, dass so ein äppstohr die kompjuter sicherer macht, wenn man die softwäjhr nur über den äppstohr installieren kann. Lasst euch auch weiterhin schön enteignen und verdummen! Wer braucht schon ein hirn, wenn er so ein schönes händi hat… 😦

Schlangenöl des tages

[…] Den Forschern zufolge ist die neue Variante auch in der Lage, ihren Code zu verschleiern, was eine Erkennung durch Antivirensoftware erschwert. Laut VirusTotal liege die Erkennungsrate derzeit bei unter 20 Prozent […] Marcher ist schon seit fast vier Jahren im Umlauf

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an die gefühlte sicherheit durch irgendwelches antivirus-schlangenöl. Voll super, dass sich die leute so eine verarschung auch auf ihren wischofonen installieren.

Abmahnfalle des tages

Benutzt hier jemand dieses wattsäpp von der spämmklitsche fratzenbuch?

Abmahngefahr:
WhatsApp-Nutzer müssen Einwilligung der Kontakte einholen

Wer die Weitergabe der Daten von seinen Kontaktpersonen an WhatsApp zulässt, ohne zuvor von seinen Kontaktpersonen aus dem eigenen Telefon-Adressbuch hierfür jeweils eine Erlaubnis eingeholt zu haben, begeht gegenüber diesen Personen eine deliktische Handlung und begibt sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden

Dies auch als tipp an alle, deren telefonnummern und namen in den adressbüchern von irgendwelchen wischofon-idjoten stehen, die fröhlich alle möglichen daten anderer menschen zu irgendwelchen klitschen ohne seriöses geschäftsmodell schleudern. Es wäre mir ja auch lieber, wenn sich menschen aus respekt einigermaßen vernünftig verhalten würden, ohne dass es für sie teuer und unangenehm wird, aber wenns internetz im händi ist, ists gehirn nun mal im arsch.

via @benediktg@gnusocial.de

Ändräut des tages

Im juni-pätsch für ändräut werden 103 fehler behoben. Was für fehler? Solche fehler zum beispiel:

[…] enable a local malicious app to execute arbitrary code within the context of the kernel

Aber hej, ihr installiert doch alle keine äpps aus irgendeinem äppstohr von guhgell, wo so etwas immer wieder einmal herumlungert (oder wo massenhaft äpps rumliegen, die so etwas später aus dem internetz nachladen), oder?! Und ihr achtet doch sehr darauf, dass ihr eure wischofone nicht gleich mit vorinstallierter schadsoftwäjhr kauft, oder?! :mrgreen:

Oder solche fehler:

[…] enable a remote attacker using a specially crafted file to gain access to sensitive information

Aber hej, ihr lest keine mäjhl, macht kein IM, nutzt kein „whatsapp“, verwendet keinen brauser, schaut nie in eine wikipedia, wo jeder mal kurz eine datei hochladen und in einen artikel einbetten kann, habt einen werbeblocker, damit nicht irgendein ad eine derartige datei einbetten kann und benutzt generell mit euren wischofonen ganz einfach dieses internetz nicht.

Die meisten käufer von wischofonen werden diesen pätsch niemals sehen und mit 103 fehlern im netz unterwegs sein, die jedes kind und jeder kriminelle analysieren und ausbeuten kann. Wenns euch nicht gefällt, kauft euch doch einfach ein neues wischofon. Auch weiterhin viel spaß mit dem fabrikneuen müll, ihr konsumtrottel!

Deshalb kauft man eben kompjuter, auf denen man das selbstverständliche recht erhält, diejenige softwäjhr darauf laufen zu lassen, die man darauf laufen lassen will und nicht diese nach verrotteter scheiße stinkende enteignungs- und abzockerkacke in form der wischofone, die man dummen und naiven für viel geld andreht! Auch weiterhin wünsche ich euch allen viel spaß bei der fernkontoführung mit euren wischofonen, von der euch die scheißbanken erzählen, dass sie voll sicher und modern sei! Ihr seid ganz große! Und vor allem: ihr seid ganz moderne! :mrgreen:

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Datenschutz von gesundheitsdaten des tages

Reklame einer Apotheke in einer Tageszeitung. 97% Lieferfähigkeitszugage für Stammkunden mit Rezept. Fehlende Arzneimittel werden per Bote zugestellt. JETZT NEU! Rezepte fotografieren und über WhatsApp vorbestellen...

„Rezepte fotografieren und über whatsäpp vorbestellen“ — hej leute, die ihr so eine datenschutzverachtende drexkacke von hirnlosen scheißapotekern hinnehmt und flugs eure rezepte mit dem wischofon knipst: Erich Mielke wäre ja so stolz auf euch gewesen!

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch. Ich wünsche der generazjon fratzenbuch viel spaß dabei, auch noch die verschreibungen ihres arztes beim fratzenbuch abzuliefern — und dem apoteker, der dieses angebot allen erstes macht, wünsche ich, dass er ganz schnell den insolvenzverwalter kennenlerne! Bevor noch größerer schaden entsteht!

Patologisierung des tages

Wer kümmert sich in der BRD eigentlich um die kompjuternutzung von kindern? Richtig, es ist…

[…] die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler

…Marlene Mortler, die bummsdrogenbeauftragte von der rechtspopulistischen oans-zwoa-g’suffa-bierzelt-partei CSU. Das muss daran liegen, dass kompjuter eine droge sind, so eine art digitales heroin. Gut, dass die nix gegen die volxdroge nummer eins in der BRD sagt, den alkohol. Prost!

Und nachdem ihr einen ordentlichen schluck aus der pulle genommen habt, liebe eltern, legt eure kinder wieder vor der glotze ab, damit sie wieder glotzen! Winke, winke, teletubbie! Ist nur zum besten eurer kinder! Kompjuter und wischofone machen entwicklungsschäden.

Und die ausgewaxenen menschen, die sich mit stöpseln in den ohren und entschlossen auf das wischofon gerichteten augen, aber leider ohne die mitwelt warnende, gelbe armbinde mit drei schwarzen punkten drauf durch den straßenverkehr bewegen — teilweise sogar in den tonnenschweren metallmaschinen, mit denen sie ihren trägen arsch vom sessel zum arbeitsplatz und dann zum schopping fahren lassen — können einfach weitermachen und vielleicht auf ihrem an gesehenem armen lebensweg auch mal das eine oder andere kind totmachen, denn es geht hier ja nur um die gefährliche kompjuternutzung durch kinder, gegen die man etwas tun muss.

Allerdings halte ich diese empfehlung für falsch:

Kinder sollten nicht vor dem 12. Geburtstag ein Smartphone bekommen

Kinder sollten überhaupt kein wischofon heutiger bauart bekommen und sich gar nicht erst von früh auf daran gewöhnen, mit kompjutern zu arbeiten, auf denen sie nicht selbst die softwäjhr installieren können, die sie für richtig halten — und an die ganze mit so einem wischofon klandestin daherkommende überwachungsscheiße sollten sie sich auch besser nicht gewöhnen. Es könnte nur sein, dass das inzwischen gar nicht mehr machbar ist, weil kinder ja spätestens ab der einschulung ständig für mitschüler, eltern und lehrer erreichbar sein müssen… 😦

Weia, bin ich froh, dass ich keine kinder in diese scheißwelt gesetzt habe!

Ändräut-security-großalarm des jahres

Benutzt hier jemand ein wischofon mit ändräut?

Zwei App-Rechte des Android-Betriebssystems lassen sich missbrauchen, um einen universellen Keylogger zu bauen, der alles mitliest, was der Benutzer des Gerätes in die Tastatur tippt. Außerdem kann ein Angreifer sie dazu nutzen, einer bösartigen App unbeschränkte App-Rechte zu verschaffen

„Ist aber nicht weiter schlimm, weil man doch die rechte einer äpp bei der installazjon abnicken muss, da kann man ja erstmal drauf achten“, denkt da vielleicht der eine oder andere… doch, es ist so schlimm:

Da alle aus dem Play Store installierten Apps routinemäßig diese Berechtigung haben, muss der Nutzer sie nicht explizit abnicken

Denn jede äpp braucht ja die rechte, einen unsichtbaren layer über die oberfläche legen zu können. Wozu? Ach, geht einfach weiter, hier gibts nichts zu sehen! Aber immerhin, guhgell tut ja was dagegen:

Google verhindert nun allerdings, dass Apps, die sie ausnutzen, in den Play Store geladen werden

Ob es wohl einen halbwegs effizjenten test gibt, um das ausnutzen eines exploits aus dem bytekohd rauszukriegen und von einer legitimen nutzungsform zu unterscheiden? Sind ja nur ein paar hunderttausend äpps in der großen müllhalde des pläjhstohr. Und die „kreativität“ von kriminellen kann erheblich sein, wenn es darum geht, an so einer kontrolle vorbeizukommen. Denn die kriminellen leben davon.

Na ja, guhgell tut ja sonst so irre viel für die kompjutersicherheit. Zum beispiel, wenn guhgell einen exploit in anderen betrübssystemen oder anwendungen findet. Dann muss der binnen neunzig tagen gefixt werden, denn dann kommt es zur veröffentlichung. Gnadenlos. Da wird „don’t be evil“ doch sicherlich selbst auch genau so schnell ausbeutbare schwächen in seinem eigenen scheißsystem fixen, oder?

Da diese Probleme inhärent Teil des Berechtigungssystems von Android sind, kann Google sie nicht ohne weiteres beheben – obwohl die Firma bereits im August 2016 von den Forschern über die Lücken informiert wurde […] Mit der nächsten Hauptversion von Android (Android O) will man solche Angriffe dann gänzlich verhindern

Aber nein doch, für die ändräut-gutsherren von guhgell gelten da ganz andere maßstäbe. Da wird eine offene, ausbeutbare sicherheitslücke einfach eine kleine ewigkeit lang vom august des letzten jahres bis zur veröffentlichung der näxten ändräut-hauptversjon vorsätzlich und jeden anwender in gefahr bringend offen gehalten. Und unterdessen erzählen euch die leute, dass ihr mit euren scheißwischofonen eure fernkontoführung¹ machen und überall bezahlen sollt, ist ja alles voll sicher, da kann ja gar nix passieren. Und ihr glaubt denen auch noch. Hej, und denkt immer dran, dass ihr immer überall schön sichere passwörter verwendet, euch dann aber mit eurem möglicherweise für euch völlig unentdeckbar von einer trojanischen äpp gepwnten scheißwischofon anmeldet! Eine trojanische äpp, wohlgemerkt, die keine besonderen privilegjen braucht, um einen keylogger zu implementieren. Weia, was für eine riesengroße scheiße! Wie fühlt sich das an, wenn man ein betrübssystem von guhgell hat und von guhgell mit so einem planetensystemweit offenen scheuentor einfach im stich gelassen wird? Mit meikrosoft wäre das jedenfalls nicht passiert, die fixen bei ganz großen scheunentoren sogar noch ihr obsoletes windohs XP… :mrgreen:

Auch weiterhin viel spaß mit euren wischofonen, die die security-blauäugigkeit der neunziger jahre mit der technisch kompententen kriminalität der zehner jahre kombinieren! Ob euer jetzt benutztes wischofon jemals eine aktualisierung des betrübssystemes sehen wird? Fragt doch mal euren wischofon-hersteller, der euch viel lieber neue wischofone verkaufen möchte! Und dann kauft einfach ein neues! Ihr habt das geld ja, und gut für die wirtschaft ist es auch. Vielleicht kann man das neue wischofon sogar mal ein halbes jahr lang benutzen, ohne dass man dadurch zum verantwortungslosen vollidjoten wird. Und dann kommt die nächste katastrofenmeldung… 😦

Nachtrag: wie man guhgells skänn im pläjhstohr umgeht? Das ist nicht schwierig, sondern könnte ähnlich wie bei den werbebanner-klickbetrugs-trojanern gemacht werden.

Google verwendet zwar für seinen Play Store eine Technik namens Bouncer, um solche Adware aus dem Shop fern zu halten. Doch die Kiniwini-Software lädt die Malware-Funktionen offenbar erst nach, wenn die jeweilige App bereits installiert ist und sich abseits des Goolge-Shops bei ihrem Hersteller registriert hat

Wenn man aber als schadsoftwäjhr-progger überhaupt keinen internetz-zugriff machen will, dann gibts halt ein paar mitgelieferte daten (serialisierte java-objekte), die so verschlüsselt abgelegt werden, dass sie beim skänn unauffällig bleiben und die dann einfach geladen und ausgeführt werden. Und den kohd zum entschlüsseln kann man beliebig schwer analysierbar machen — was übrigens kein bisschen anders aussehen muss, als ein legitimer versuch, irgendwelche „häcks“ einer softwäjhr zu erschweren.

Je länger ich darüber nachdenke, desto unmöglicher kommt es mir vor, auszuschließen, dass diese sicherheitslücke von einer äpp im pläjhstore ausgebeutet wird. Was guhgell mit seinen skänn vorschlägt, ist eine beseitigung des problemes durch auftragen von schlangenöl statt durch ausräumen der ausbeutbaren ändräut-schwachstelle.

¹Scheißwerber sprechen von „online-banking“, weil das hipper klingt…