Und nun zu den hanfnachrichten

Die Ergebnisse wurden unter dem Titel „Report of Objective Clinical Responses of Cancer Patients to Pharmaceutical-grade Synthetic Cannabidiol“ veröffentlicht und bringen eine erstaunliche Zahl zutage: 92 % der mit synthetischem CBD behandelten Probanden sprachen positiv auf das Mittel an. Insgesamt handelte es sich um 119 Tumor-Patienten, die in der Mehrheit eine deutliche Reduktion der Krebszellen erlebten. Der Beweis wurde durch regelmäßig [sic!] Scans erbracht […] Die Mediziner beobachteten keinerlei Nebenwirkungen

Ich glaube das allerdings erst, wenn die ergebnisse repliziert wurden. Spätestens, wenn von einer wirkung ohne nebenwirkungen die rede ist, steht mein bullschitt-o-meter nämlich an der rechten nadel vollausschlag und summt dabei ganz unangenehm vor sich hin. Es ist nun einmal sehr unwahrscheinlich, dass eine substanz zufällig so präzise in komplexes körperliches geschehen eingreifen sollte, das durch eine parallel laufende und im regelfall sehr grobe, harte und belastende krebsterapie nicht gerade weniger komplex wird.

Wenn sich diese studie (auch nur teilweise) bestätigt, wird am ende ein sogar in der BRD zugelassenes und unverschämt teures krebsmedikament mit chemisch hergestelltem CBD stehen, während sich in der BRD weiterhin die gefängnisse mit haschischrauchern und grasverkäufern füllen. Es kann ja nicht angehen, dass man jemanden einfach so einen rausch erlaubt! Nicht einmal, wenn er eine schwere krankheit hat.