Datenschutzkompetenzgranaten des tages

Tweet von @hedoniker vom 16. Mai 2018, 17:45 Uhr: Die CDU Hannover verschickt anlässlich der #DSGVO eine Mail zwecks weiterem Newsletterbezug. Mit allen 900 Empfängern in CC.

Wer es nicht sofort versteht: wenn alle empfänger im „CC“ stehen, dann sieht jeder empfänger die mäjhladressen aller anderen empfänger — das passt so prächtig zur idee des datenschutzes, dass man sich keine satire mehr darauf ausdenken kann. In einem solchen fall schreibt man die empfänger in den „BCC“. Und ein bezahlter spezjalexperte mit PR-hintergrund, der im brote der CDU für die kommunikazjon über mäjhl zuständig ist, sollte das auch wissen. (Jeder anwender sollte das wissen.)

Eigentlich schade, dass diese dumme datenschleuderei noch nicht so richtig teuer wird…

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Mordversuch des tages

Und wenn ihr auch nicht alle menschen schusswaffen haben: ein auto oder ein messer sind hier ziemlich üblich, und damit kann man ja auch andere menschen totmachen, wenn man mal kurz lust drauf hat.

Ihmezentrum-PRopaganda des tages

In ihrem aktuellen bemühen um tolle propaganda, mit der sie den leuten das scheißihmezentrum als ganz tolles, urbanes kulturgutgebäude verkaufen wollen, schrecken die reklamelügner vor keinem spott auf das gehirn mehr zurück. Da wird dann auch mal eine meldung mit dem früheren oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (seit rund zwölf jahren nicht mehr im amt) zu einer S/M-mäßig zwitschernd als tagesaktuell verkauften jubelmeldung gemacht — damit auch noch der letzte merken kann, wie sehr seine intelligenz von diesen stinkenden, von der geldanbetenden und menschenverachtenden heuschreckenklitsche „intown“ bezahlten jubelpersern mit hirnfickhintergrund verachtet wird:

Tweet von @IhmeZentrum: Oberbürgermeister von @hannover und Investor präsentieren Umbaupläne für das #Ihmezentrum -- das Quartier soll sogar einen neuen Namen bekommen -- Erwiderung von @Jacqueline_Ebel: Wann war das denn? Der aktuelle OB heißt Schostock

Angesichts der großen löschlust dieser wohl recht gut fürs lügen bezahlten professjonellen lügner kann ich nur empfehlen, immer schnell ein bildschirmfoto zu machen, bevor die ihre spuren nach besonders peinlichen patzern wieder verwischen.

Immerhin, eines kann man von diesem kleinen fehlerchen im gutkonzertierten herumgelüge einer kwasiscientologischen hirnfickerbande lernen: Wie lange die menschen schon mit den gleichen beschissenen lügen an der nase herumgeführt werden. Schön doof, wer sich das gefallen lässt oder gar gefallen daran findet. Das wird auch durch tolle bundesbau-reklameplakate an der scheißruine nicht besser, ganz im gegenteil

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!

Und nun im programm: der schwarze PR-kanal

Direktbullschitt… und zum glück für die menschen in linden ist aus dem anliegen, die verrottende ruine zwischen blumenauer straße und ihme zum weltkulturerbe zu machen, nichts geworden.

Kennt ihr noch Karl-Eduard von Schnitzler. Bei dem habe ich mir auch immer gesagt, dass ihn vielleicht mal jemand anstubsen sollte, um ihn zu sagen: „Hej, genosse, so wie du den schwarzen kanal machst, so machst du den sozjalismus koplett unmöglich und taugst nur zur realsatire, das geht so nicht“. Genau daran erinnere ich mich immer wieder, wenn ich die PR-propaganda zum scheißihmezentrum irgendwo mitbekomme.

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!

Worum gehts eigentlich bei so einer re:pups-ich-da?

Darum, dass die bundeswehrmacht ausgesperrt wird, während das spekulative herumzocken mit dem bedürfnis der menschen nach wohnen und die missachtung ihres bedürfnisses nach einer einigermaßen artgerechten haltung durch menschenverachtende heuschreckenläden wie „intown“ mit trampelnden füßen getreten wird? Der redner ist übrigens… ähm… studiertes loch für p’litische kommunikazjon, also reiner propagandaheini — nur eben nicht für die bundeswehrmacht, sondern für einen menschenverachtenden konzern. Möge er schnell seinen eklig-warmen körper aus fleisch verlassen und in einen verrottenden betonhimmel nach seinem herzen fahren, damit er sich den rest der ewigkeit lang selbst seine lügen erzählen kann! 👿

Das eben verlinkte foto ist übrigens von gestern, das ist nicht alt. Und als ich gestern mit neugierigen augen durch die ruine des ihmezentrums ging, sah ich zwar dieses übergroße propagandaplakat, aber weder ein dixiklo noch baugeräte noch irgendein anzeichen von irgendeiner bautätigkeit. Immerhin, für das plakat hatten sie ja geld übrig. Wenn ich solche offen in den blickraum lügenden und intelligenzverachtenden propagandaplakate sehe, fühle ich mich wie in der DDR. Die einzige verbesserung: inzwischen gibt es auch endlosschleifen mit bandansagen bei PR-veranstaltungen.

Aber nochmal zur re:pups-ich-da: Je mehr von diesem ganzen nach scheiße stinkenden jornalismus in einer veranstaltung ist, desto kälter, widerlicher, verlogener, menschenfeindlicher, doppelmoralischer, rabulistischer und faschistischer wird sie. Und nein, das gilt nicht nur für die re:pups-ich-da, das lässt sich allgemein beobachten.

Dank an B. G. für den hinweis! Ich gebe mir so eine gekwirlte scheiße wie die re:pups-ich-da nämlich nicht.

Ihmezentrum und hannöverscher kulturdezernent des tages…

Hach, ist das schön! Der hannöversche kulturdezernent Harald Härke ist ja eifrig am zwitschern, wo sich doch hannover als europäische kulturhauptstadt beworben hat. Und was der so alles gezwitschert hat. Unter anderem das hier — bitte gut festhalten, der als tolles bildchen gezwitscherte langtext ruckelt ein bisschen beim weg durch das gehirnchen:

Bildschrimfoto des tollen fiepsers des hannöverschen kulturdezernenten Harald Härke

Warum ich davon nur ein bildschirmfoto bringe? Dazu gleich ein bisschen mehr. Aber erstmal ist es wohl erforderlich, dieses grandiose und kulturbeflissene text-im-bild zum fiepser „Dass die #Landeshauptstadt @Hannover die Mietverträge im #Ihmezentrum verlängert ist der richtige Schritt!“ durch abtippen mal wieder zum text zu machen, damit es — im krassen gegensatze zum original und vor allem im gegensatz zum auch nicht gerade barrjerefreien ihmezentrum — auch für alle potenzjellen kulturgenießer der stadt hannover in gut genießbarer form zur verfügung steht. Meine kleinen anmerkungen stehen kursiv in eckigen klammern:

Hallo,

dieses Mal geht es um ein Thema, das mir persönlich wichtig ist: das Ihme-Zentrum. Die einstige Utopie [sic!] beschäftigt uns seit Jahrzehnten. Immer wieder gab es Phasen des Abschwungs, aber auch der Hoffnung. Mit der Ankündigung von dieser Woche [sic!], dass die Landeshauptstadt langfristig als Mieterin im Bürobereich bleibt, startet aus meiner Sicht eine neue Phase. Denn bei aller Diskussion: Es ist der richtige Schritt.

Wenn [aber nur dann, wenn] der derzeitige Großeigentümer Intown die Bürobereiche renoviert, eine Belebung initiiert und auf die anderen Akteurinnen und Akteure vor Ort zugeht, dann kann daraus ein neues Wahrzeichen für Hannover [sic!] werden, das über die Stadtgrenzen hinaus strahlt [sic!].

Deshalb ist das Ihme-Zentrum für uns bei der Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt wichtig [sic!]. Es steht für eine mitreißende Erzählung eines städtebaulichen Problems [sic! Das ist eine der blumigsten umschreibungen für eine ruine, die ich je gelesen habe], das mithilfe einer ganzen Kommune und seiner vielen tollen und kreativen Menschen wieder aufblüht [sic!] und so ein Symbol für eine positive Transformation wird.

Wie schön wäre es, wenn die ganze Welt zur Kulturhauptstadtfestivität in unsere Heimat kommt, um sich im Ihme-Zentrum und an vielen anderen Orten anschauen und erleben kann [sic!], welche Kraft Kultur und Kreativität entfalten können, um konstruktiv mit Herausforderungen umzugehen.

Bei aller Schwärmerei: Bis dahin brauchen wir einen langen Atem, Geduld und vor allem Humor [sic!]. Mit der Verlängerung der Mietverträge schafft zumindest die Landeshauptstadt eine Basis, um mit Intown, aber auch der Bewohnerschaft [ein kälteres Wort hat er wohl nicht gefunden] konstruktiv ins Gespräch zu kommen. Auch freue ich mich für die zahlreichen Mitarbeitenden [sic!] der Stadt, deren Büros dort dann [!] renoviert und modernisiert werden [und wenn nicht, dann wohl eher nicht].

Packen wir es an!
Ihr Harald Härke
Hannover im April 2018

So weit der ganz normale wahnsinn der intelligenz- und menschenverachtenden PR in der hannöverschen lokalp’litik, ein gefundenes fressen für madsack-abschreibjornalisten. Es wäre mir gar nicht in mein Leben geflossen, hätte mich nicht @benediktg5 in einem fröhlichen fiepser darauf hingewiesen. Und als es dann in mein leben floss, konnte auch ich mich des fiepsens nicht weiter enthalten und spuckte nur ein kleines bisschen völlig angemessener galle auf diesen tollen text des werten herrn kulturdezernenten Harald Härke, gar nicht mal so bitter, wie es angesichts des völligen fehlens jeglicher erkennbarer bautätigkeit (ich bin heute nachmittag erst wieder mit neugierigen augen an der verrottenden ruine vorbeigegangen) angemessen gewesen wäre:

Hurra, Hurra, eine zerfallende Ruine für die Kulturhauptstadt als Wahrzeichen für Hannover. Fürwahr, fürwahr! Vom Kiffen wird man ja nicht so merkwürdig, einige Leute müssen wirklich Lack saufen

Und es hat gar nicht lange gedauert, da war der text des werten herrn kulturdezernenten Harald Härke im zwitscherchen gelöscht, wie mir fröhlich das vöglein @benediktg5 zuzwitscherte. Man scheint dort im kulturdezernat wohl auch des nachts an der eigenen reputazjon zu arbeiten, und jemanden ist nach genuss meiner kleinen erwiderung wohl aufgefallen, dass der lacktrunken-wahnheiß anmutende text des werten herrn kulturdezernenten Harald Härke mindestens einen halben Trump auf der nach oben offenen skala für realitätsverluste aufweist. Das ist natürlich jammerschade, weil die menschenverachtenden PR-heinis von „ein neues wahrzeichen für hannover“ den tollen jubelzwitscherer längst in ihrem blog als tolles werbemittel verwendet hatten.

Allerdings stehen dafür jetzt auch die PR-Experten vom #Ihmezentrum im Regen, da das Bild im verlinkten Tweet ebenfalls gelöscht ist. 😃 https://t.co/UsyviFk16f

Das sieht dort übrigens so aus, und weil ich angesichts der löschkrankheit dieser ganzen sich gegenseitig PR-bälle zuschiebenen bande davon ausgehen muss, dass das inzwischen vom zitierten kaputtgemachte zitat dort ebenfalls spätestens morgen früh weg ist, habe ich mal kurz eine archivversjon und gleich noch eine zweite archivversjon davon erstellen lassen. Es wäre ja jammerschade, wenn diese kleine perle der PR-propaganda zugunsten der hausbewohnerverachtenden klitsche „intown“ einfach aus dem internetze verschwände.

Am rande bemerkt: diese leute von „ein neues wahrzeichen für hannover“ haben mich beim zwitscherchen schon lange geblockt, bevor ich sie überhaupt wahrnahm. Sozusagen vorauseilend. Damit ich sie gar nicht erst wahrnehmen kann. Man legt dort offenbar viel wert auf harmonie im internetzauftitt, und deshalb wird bereits im vorfeld geschaut, was den PR-technisch gewünschten eindruck trüben könnte und getan, was man tun kann, um solchen „ärgernisverursachern“ (so nennt man so etwas in der „etik“ dieser UFO-sekte namens scientology) von anfang an die kraft und handlungsmöglichkeit zu nehmen. Nicht, dass noch jemand glaubt, es handle sich um rührige privatmenschen mit komischen ideen. Mitnichten. Das sind lügenprofis, hirnficker, menschenmanipulatöre, feinde… und zwar mutmaßlich gut dafür bezahlte.

Warum ich ein bildschirmfoto verwenden musste, ist jetzt hoffentlich klar. Und warum ich den ganzen vorgang so lächerlich finde, hoffentlich auch.

Hier übrigens noch zum genuss und zum verdruss eine nachträgliche erklärung von @benediktg5@social.tchncs.de, wie es zu dieser tollen entwicklung kam:

Akt 1: Ich besuche mal wieder https://experimentihmezentrum.wordpress.com/

Akt 2: Ich sehe in einem der Beiträge (https://experimentihmezentrum.wordpress.com/2018/04/27/kulturdezernent-sieht-gute-entwicklung-im-ihme-zentrum/) einen verlinkten Tweet des hannoverschen Kulturdezernenten. Der Tweet enthält ein Bild mit Text, in dem das #Ihmezentrum über den Klee gelobt wird.

Akt 3: Ich retweete den Tweet an @goebelmasse und dieser sieht es.

Akt 4: Der Tweet wird auf einmal gelöscht.

Akt 5: Die PR-Experten vom #Ihmezentrum stehen jetzt dumm da, weil der Beitrag jetzt quasi keine Botschaft mehr hat. 😃

Tja, schon dumm, wenn man jemand auf den hohlen kasten kloppt und hörbar wird, wie hohl es drinnen ist. Passt gar nicht gut zur reklame. 😀

Abriss: jetzt! Alternativen: keine! Allen hoffnungslos gläubigen noch viel spaß in ihrer „zukunftswerkstatt“. Früher sah die zukunft im ihmezentrum jedenfalls besser aus. :mrgreen:

Realsatire des tages

Wisst ihr, wer der nächste kommerzpartner der CEBIT in hannover sein wird? Der auto-darf-alles-club wird es sein. Aber nicht, dass ihr jetzt den ADAC anruft, wenn ihr mal wieder eine kompjuterpanne habt…

Die verwandlung der CEBIT von einer beachtlichen kompjutermesse zu einer reinen bullschitt-veranstaltung für professjonell lügende und fachlich oft erschreckend ahnungslose schlipsträger an den ständen hat sich ja schon lange durch die jahre gezogen, aber so offen muss man die ankunft im müllhaufen obsoleter veranstaltungen doch auch nicht gleich eingestehen. :mrgreen:

Die neu konzipierte Cebit ist eine tolle Plattform, die digitale Transformation von Mobilität über alle Verkehrsträger hinweg abzubilden […] Wir entwickeln den ADAC derzeit vom Pannen- zum Mobilitätshelfer für unsere Mitglieder. Diese Veränderung machen wir insbesondere im digitalen Umfeld auf der Cebit sichtbar

Ja, in der tat, ich habe oft genug erlebt, wie die leute aus den gelben wagen des größten vereins der BRD immer wieder einmal die probleme mit zeitgenössischen autos beheben: durch kurzes abklemmen und wieder-anklemmen der batterie, um einen reset der steuerung zu erzwingen. Also im grund ganz genau so, wie die meisten menschen kompjuterprobleme beheben: einfach neustarten. Insofern hat der auto-darf-alles-club so richtig dolle viel „digitale kompetenz“ aufgebaut!!!1!

Übrigens: dass jetzt auf der CEBIT-eintrittskarte eine spielkarte fürs bullschittbingo aufgedruckt wird, ist natürlich nur ein gerücht.

Wo bleibt „al kaida“, wenn man sie mal braucht?

Ihmezentrum:
Langfristiger Mietvertrag mit Investor geschlossen

Und ich habe mich gestern im vorübergehen schon über die neue, ganz besonders menschen- und intelligenzverachtende bildsprache in der PR- und marketinglüge gewundert… 😦

Liebe chinesen, wenn ihr das nächste mal einen ordentlichen brocken weltraumschrott auf die erde stürzen lasst, wisst ihr ja, auf welche ruine der trümmer fallen muss

Hannovers SPD hat bauvorhaben in zeiten der wohnungsnot

Es gibt zwar viel zu wenig wohnungen in hannover und unter fast jeder halbwegs ruhigen brücke (außer in hannover-linden) konnte man auch während der arschkälte ein paar leute schlafen sehen, aber die nach vergorener scheiße stinkende hannöversche scheiß-SPD möchte geld für ein paar lustige bauvorhaben ausgeben:

Die Hannoveraner SPD hat einen Vorschlag gemacht, ein bestehendes Stadion für Randsportarten zu modernisieren. Die Stadt soll sich so wieder große Veranstaltungen in verschiedenen Randsportarten sichern […] Zuschauerkapazität von 5.000 bis 7.000 Plätzen […] Der Stadtsportbund sagte gegenüber der HAZ, dass der Bedarf an einem kleinen modernen Stadion da sei. Ein Neubau sei möglicherweise kostengünstiger als eine umfangreiche Sanierung

Na, da sehe ich das geld schon brennen. Kennen wir in hannover ja noch von der EXPO 2000, das mit dem brennenden geld.

Wenig brot, viele spiele, keine wohnungen: wählen sie die SPD! *kotz!*

Sogar die stinkende, intelligenzverachtende madsackpresse…

…muss in ihrem anreisser als lockmittel hinter die bezahlwand einräumen, dass es mit „intown“ und dem ihmezentrum nicht so pralle aussieht [archivversjon].

Wie ist Intown, der Investor im Ihme-Zentrum einzuschätzen. Berichte von Bewohnern aus Häusern des Unternehmens in Schwerin und Dortmund bei einer Veranstaltung der Zukunftswerkstatt im Ihme-Zentrum lassen nichts Gutes hoffen

Nein, madsack: neunundneunzig cent für einen deiner artikel (die bei lokalen temen im regelfall unfassbar schlecht bis sachlich falsch sind) kriegst du von mir nicht. Da esse ich lieber ein paar nudeln von.

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!

Mit den toten kann man es ja machen…

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen ist eine weitere Kooperationspartnerin

Ich werde jetzt immer an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht denken, wenn ich die verrottende ruine zwischen ihme und blumenauer straße sehe.

Wenn die kwelle nicht so schrecklich und PR-lügenverseucht und sprachhirnfickend wäre, klänge das ja sogar nach einer interessanten veranstaltung.

Übrigens, bewohner und wohnungseigentümer des ihmezentrums!

Ihr solltet nicht die ganze hirnfickende propaganda fressen, die euch von halbseidenen gestalten mit lächerlich benannten webseits wie „ein neues wahrzeichen für hannover“ in den rachen gerammt wird, sondern euch mal anschauen, wie euer objektbesitzer „intown“ an anderen orten in der BRD mit seinen immobiljen umgeht und was das für die davon betroffenen menschen bedeutet:

„Das können sie nicht machen“, murmelt sie, dreht sich mit ihrem Körper auf dem Stuhl zu ihm um, als würde das alles auf keinen Fall passieren, wenn Jiang ihr nur zustimmt. „Wie soll das gehen?“ Jiang W. schüttelt den Kopf. Auch er weiß es nicht, und ihm fehlt die Kraft, Mingyu zu beruhigen. Dass sie in drei Wochen alle Möbel, alle Habseligkeiten, die sie noch immer dort lagern, herausholen müssen. Dass sie ihre eigene Wohnung, in der sie mehr als drei Jahre ihr Leben gelebt haben, nicht mehr betreten dürfen.

Doch, das können die machen! Als ich noch ein kleiner mensch war und in linden lebte, musste ich miterleben, wie wohnhäuser wegen angeblicher unbewohnbarkeit und gefahren für die bewohner zwangsweise (und mit dem polizeiknüppel) geschlossen und kurz darauf abgerissen wurden… damit platz werde für das neue linden, das in form des ihmezentrums am horizonte auftauchte. Und praktisch jedes dieser zwangsgeschlossenen gebäude war in einem besseren baulichen zustand als die ruine zwischen ihme und blumenauer straße. Fragt einfach mal ein paar ältere leute in linden, die können euch da was erzählen!

Und, was glaubt ihr, was diese in ihrer form des gewinnstrebens grenzkriminelle scheißklitsche „intown“ für euch tun wird? Genau so viel wie andernorts wird es sein:

Auf der ersten Mieterversammlung Anfang Oktober, zu der auch Mingyu und Jiang gehen, kündigen Baudezernent Ludger Wilde und Oberbürgermeister Ullrich Sierau an, der Hannibal werde auf längere Sicht nicht bewohnbar sein. Die Mieter*innen sind entsetzt, einige drohen mit Hungerstreik. Intown-Vertreter*innen sind keine zugegen, auch fortan wickelt die Stadt die gesamte Kommunikation ab. Dabei ist sie längst nicht mehr die Eigentümerin oder Verwalterin des Gebäudes.

Ansonsten wünsche ich euch bewohnern und wohnungseigentümern des scheiß-ihmezentrums noch viel spaß mit den weiteren propagandalügen irgendwelcher halbseidener vereine, die scheinbar auf äußerst fragwürdige weise finanziert werden! Die wirklichkeit kommt dann ganz anders:

Wer Intown fragt, was sie sich dabei denken, dass knapp 300 Menschen in drei Wochen eine neue Wohnung und ein Umzugsunternehmen finden müssen, wie Umzüge aus der 16. Etage klappen sollen, wenn Aufzüge nicht funktionieren, oder ob sie Einlagerungsmöglichkeiten für die Möbel bereitstellen, wird vertröstet

Wenn euch einer mit PR-lügen von urbanität und wahrzeichen für hannover kommt, ist die einzig angemessene antwort darauf ein ansatzlos geschlagener, kraftvoller, grader fausthieb in die dreiste, verlogene scheißfresse!

Werte bewohner des ihmezentrums im besitz von intown…

…wenn ihr euch mal kurz darum bemühen würdet, eure äuglein nach dortmund zu richten [dauerhaft angelegte archivversjon], dann könntet ihr sehen, wie auch die nahe bevorstehende zukunft eures geschätzten brutalistischen menschenschließfaches aussehen wird:

Der geräumte Hochhauskomplex „Hannibal II“ in Dortmund-Dorstfeld wird bald endgültig geschlossen […] Der Eigentümer „Intown“ will Mitte Februar dann auch die Wasser- und Stromleitungen kappen. Alle Zugänge zum Hochhaus werden endgültig geschlossen. Auch zu ihren Briefkästen können die Mieter dann nicht mehr

Da hilft es auch nicht, wenn irgendwelche vorsätzlichen PR-lügner in offener intelligenzverachtung von kunst, spannung und potenzjal schwafeln, dass sich sogar die stahlträger biegen wollen. Ich bin übrigens gerade erst am ihmezentrum vorbei- und sogar hindurchgefahren, und ich wills mal so sagen: wenn an einem bau gearbeitet wird, bemerkt man es an dixiklos, bauwagen, baufahrzeugen und voranschreitenden arbeiten, man sieht auch hin und wieder einmal arbeiter und handwerker. Alles zerfallen zu lassen und sich die staatsknete in die taschen zu stopfen ist kein umbau. Zu schade, dass weder die großverbrecher von carlyle noch die kleineren schäbigen gestalten von intown jemals auch nur einen gerichtssaal, geschweige denn eine gefängniszelle von innen sehen werden. (Letzteres geht ja auch gar nicht, denn das hannöversche gefängnis ist voller schwarzfahrer.)

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!
(Wer nicht aus hannover ist und das ihmezentrum nicht kennt: hier lang… den „duft“ kann man leider nicht fotografieren…)

Auf dem allerersten blick…

Auf dem allerersten blick dachte ich ja schon, dass diese etwas eklige PR-seit zur verherrlichung des menschenschließfaches zwischen ihme und blumenauer straße sich für einen ihrer artikel eines stark bearbeiteten fotos von mir bedient hätte, ohne die CC-lizenz kenntlich zu machen… aber nein, die haben das foto aus fast der gleichen perspektive und mit ein paar dekorativen ruderern selbst noch einmal gemacht. So dumme fehler machen die leider nicht… 😉

Übrigens: so wenig ich die ganze PR mag, aber fristsetzungen in anwaltsbriefen mit zwei-tage-fristen sind unter aller kanone und dürften auch rechtlich bedeutungslos sein.

Endlich! Ihmezentrum gerettet!

Es ist nämlich wieder modern geworden.

Rohe Betonwände, gigantische Gebäudekomplexe, schlechter Ruf – die Architektur des Brutalismus’ wurde lange Jahre stigmatisiert und in ihrer Originalität und ihrer Bedeutung in Bezug auf das historische Erbe verkannt. Doch seit einigen Jahren erfreut sich der Baustil bei Architektur-, Design- und Kunstfans wieder größerer Aufmerksamkeit. Manch einer sagt dem Brutalismus sogar eine große Zukunft voraus, wie den Altbauten früher […] Auch Das [sic!] Ihme-Zentrum in der Landeshauptstadt Hannover fasziniert heute deswegen immer mehr Menschen

Mit grüßchen an die modeschöpfer, die mit schönen worten über originalität, bedeutung, hysterisches erbe, arschitektur, diesein und k…k…kunst solche wiedermodernen moden schaffen. Mögen sie schnellstens in ein graues himmelreich voller dreckigem, zerfallendem beton entrückt werden, kahl und klotzig, damit sie eine extralange ewigkeit lang dieser freude und verzückung teilhaftig werden können, statt die fühlenden und lebenden mit solchen einblicken in die kälte ihrer brust zu entsetzen!

Nur für den fall, das der realsatirsch wertvolle beitrag zur aufwärtung des klotzes wieder verschwinden sollte, hier eine dauerhafte kopie

Schade, dass das gegenwärtige ihmehochwasser nicht so aussieht, als ob es eine realistische schangse hätte.