Ich bin gespannt…

Nach jahrelangen Verzögerungen sollen am maroden Ihme-Zentrum in Hannover nun bald Sanierungsarbeiten beginnen […] Sanierung der Fassade und des Daches […] Wie es darüberhinaus mit einer Sanierung weiterer Bereiche im Ihme-Zentrums weiter geht, ist offen

Da haben vor ein paar jahren schon einmal arbeiten begonnen. Und wurden wieder eingestellt. Und dann kam gar nix mehr. Na ja, fast nix. Intelligenz- und menschenverachtende reklamelügen von intelligenz- und menschenverachtenden professjonellen scheißlügnern kamen noch. Dafür, so einen lügentext zu schreiben, sprechen zu lassen und mit einlullender fahrstuhlmusik zu unterlegen, um ihn zu bier und bratwurst in endlosschleife abzuspielen, war das geld da. Hej, und jetzt gibts wieder eine halbsanierung, weil man den klotz zurzeit nicht einfach abreißen kann. Und, welchen zweck soll diese halbsanierung haben?

Allein die neue Fassade soll laut Bauantrag zehn Millionen Euro kosten. In den ersten beiden Geschossen ist eine komplett neue Front für den Einzelhandel vorgesehen

Die läden, die in diese von algenbewux, zerfall, lebensverachtung und hässlichkeit geprägte ruine zwischen ihme und blumenauer straße einziehen, will ich sehen! Das sind dann läden, denen alles egal ist, wenn nur die fassade glatt genug aussieht… :mrgreen:

Dauerhaft archivierte versjon der NDR-meldung gegen die von stinkenden scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages lobbyistisch durchgesetzte pflicht zur löschung von gebührenfinanzierten und somit längst bezahlten inhalten des BRD-parteienstaatsfunks. Geht verrecken, verleger!

Advertisements

CeBIT 2016

Die deutsche messe AG so: wir haben zwar dieses jahr nicht mehr besucher durch altmodisches zählen zählen können, sondern hatten sogar trotz riesenrad und popmusik-konzerten mit verbilligtem eintritt einen besucherrückgang um vierzig prozent, aber hej, dafür haben wir mal mit einem zufriedensheits-o-meter nachgemessen und rausgekriegt, dass die leute viel zufriedener waren. Es gibt also allen grund zu jubel und selbstbeweihräucherung, die CeBIT ist gerettet!!!elf!1!

So drehte sich auch in vielen Kommentaren die Stimmung, die vorab von Skepsis geprägt war, während der Messetage in ein „Aha, so ist das also gedacht“. So ähnlich dürfte es auch vielen Ausstellern gehen. Diejenigen, die sich Gedanken gemacht hatten über das neue Messekonzept und was sie selbst vielleicht an ihrem Auftritt verändern müssen, um auch ein jüngeres, weiblicheres und digital-erprobtes Publikum anzuziehen, dürften die Cebit 2018 als Erfolg betrachten

Bwahahahaha!

Auch in zukunft wünsche ich den vielen konsumtrottel*innen, die sich digital-erprobt zum abzockenlassen (hotelpreise, eintrittspreise, alle preise, messebratwürste mit mondpreisen in fünf-øre-regjon) nach hannover begeben, viel spaß und zufriedenheit auf der IFA 2.0, formerly known as CeBIT!

Ein dank an die deutsche messe AG, die mich so noch einmal an den heiteren rohrkrepierer „CeBIT Home“ aus den jahren 1996 und 1998 erinnert hat. Das war auch voll der riesige-mjölnirhafte-giganto-hammer-megaerfolg, zumindest in den PResseerklärungen! Ich verstehe bis heute nicht, warum dieses erfolgskonzept jemals eingestellt werden konnte… :mrgreen:

Und natürlich ein dank an die PResseerklärungsabschreiberlinge aus der karl-wiechert-allee, die mich mit ihren fäjhknjuhs heute sehr zum lachen gebracht haben. Lachen ist ja gesund…

Gagameldung des tages

Nein, das ist kein aprilscherz, das ist hannöversche ratsp’litik.

Hannover wird Hansestadt

Hannover wird dem Städtebund „Die Hanse“ beitreten. Das hat die Ratspolitik am Donnerstag einstimmig beschlossen. Bessere Wirtschaftskontakte und Impulse fürs Stadtmarketing verspricht man sich

Grüße aus der heimatstadt von Kurt Schwitters!

Hannover wird Hansestadt, das hat die Ratspolitik am Donnerstag im Ausschuss des Oberbürgermeisters einstimmig beschlossen. Die Anregung stammt von der Satirepartei „Die Partei“

Bwahahahahaha!

CeBIT 2018

Nach allem, was mir ein vöglein gezwitschert hat, scheint es… ähm… keine so gute idee der deutschen messe AG gewesen zu sein, die CeBIT zu einer zweiten IFA umzubauen und den termin in den sommer zu verlegen. Es gibt in diesem jahr zumindest erstaunlich wenig bedarf für messezimmer, also eine bis jetzt erstaunlich geringe anzahl von leuten, die geplanterweise zur CeBIT kommen wollen. Da reißt es dann auch das neudiesein des logos nicht mehr raus.

Aus anderen richtungen höre ich, wie leicht es dieses jahr geworden ist, an freikarten zu kommen — wohl, damit eine halbwegs ansehnliche besucherzahl gemeldet werden kann. Vergessen ist die zeit, in der man die „beutelratten“ (meist jugendliche besucher, die sich die beutel mit werbegeschenken vollstopften) nicht mehr haben wollte.

Nicht, dass das noch zum größten reinfall seit der „CeBIT Home“ (die älteren werden sich noch an diesen rohrkrepierer aus den neunziger jahren erinnern) wird!

Die CeBIT ist gerettet!!1!

Es gibt dort ein riesenrad!1!!elf1! [Dauerhafte archivversjon]

Moment, riesenrad und messegelände, da war doch gerade erst was… 😦

Ich wünsche allen besuchern viel spaß auf diesem bedeutungslosen jahrmarkt für die generazjon wischofon. „Kommt nicht so zahlreich“ brauche ich dieses jahr ja zum glück nicht zu sagen… :mrgreen:

Werte stadt hannover…

Werte stadt hannover,

das folgende verkehrsschild kann man hinterm neuen rathaus bewundern:

Absurde verkehrszeichen hinterm rathaus. Oben das warnschild für eine unebene wegstrecke. Darunter ein zusatzzeichen mit dem sinnbild eines fahrrades, aber ohne weiteren text, obwohl dafür platz wäre. Darunter das zeichen, dass es sich um einen gemeinsam zu benutzenden fuß- und radweg handelt.

Ich möchte mich als radfahrer gern an die straßenverkehrsordnung halten, aber ich weiß nicht, wie ich diese kollekzjon von verkehrszeichen „lesen“ soll. Natürlich kenne ich das obere schild mit der warnung vor einer unebenen wegstrecke, und ihr werdet es kaum glauben, ich hätte das sogar ohne diese warnung bemerkt. Natürlich kenne ich auch das untere schild, das den weg als einen von fußgängern und radfahrern gemeinsam zu benutzenden weg ausweist (und mich in der praxis zum schritttempo nötigt, weil kinder und senkkopfzombies nun einmal nicht so viel wahrnehmen). Aber was soll das absurde zusatzschild in der mitte? Ist es ein unebener weg nur für fahrräder, der unter den füßen eines fußgängers magischerweise eben wird, so dass die warnung nur für radfahrer relevant ist? Oder ist es ein schlicht völlig überflüssiges schild, das einfach mit auf die stange gebastelt wurde, um etwas geld aus der stadtkasse für einen sinnlosen beschilderungsauftrag zu verschwenden?

Und schließlich noch eine abschließende frage: wurde der aufkleber „legalize cannabis“ unterhalb der verkehrszeichen vielleicht von einem angehörigen des verkehrsausschusses angebracht? Ich fände das angesichts des gesamtwerkes ja durchaus passend. :mrgreen:

Für eine aufklärung wäre ich sehr dankbar.

Euer eure grandiosen ausschilderungs- und verkehrsführungsideen genießender
Elias

Datenschutzkompetenzgranaten des tages

Tweet von @hedoniker vom 16. Mai 2018, 17:45 Uhr: Die CDU Hannover verschickt anlässlich der #DSGVO eine Mail zwecks weiterem Newsletterbezug. Mit allen 900 Empfängern in CC.

Wer es nicht sofort versteht: wenn alle empfänger im „CC“ stehen, dann sieht jeder empfänger die mäjhladressen aller anderen empfänger — das passt so prächtig zur idee des datenschutzes, dass man sich keine satire mehr darauf ausdenken kann. In einem solchen fall schreibt man die empfänger in den „BCC“. Und ein bezahlter spezjalexperte mit PR-hintergrund, der im brote der CDU für die kommunikazjon über mäjhl zuständig ist, sollte das auch wissen. (Jeder anwender sollte das wissen.)

Eigentlich schade, dass diese dumme datenschleuderei noch nicht so richtig teuer wird…

Ihmezentrum-PRopaganda des tages

In ihrem aktuellen bemühen um tolle propaganda, mit der sie den leuten das scheißihmezentrum als ganz tolles, urbanes kulturgutgebäude verkaufen wollen, schrecken die reklamelügner vor keinem spott auf das gehirn mehr zurück. Da wird dann auch mal eine meldung mit dem früheren oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (seit rund zwölf jahren nicht mehr im amt) zu einer S/M-mäßig zwitschernd als tagesaktuell verkauften jubelmeldung gemacht — damit auch noch der letzte merken kann, wie sehr seine intelligenz von diesen stinkenden, von der geldanbetenden und menschenverachtenden heuschreckenklitsche „intown“ bezahlten jubelpersern mit hirnfickhintergrund verachtet wird:

Tweet von @IhmeZentrum: Oberbürgermeister von @hannover und Investor präsentieren Umbaupläne für das #Ihmezentrum -- das Quartier soll sogar einen neuen Namen bekommen -- Erwiderung von @Jacqueline_Ebel: Wann war das denn? Der aktuelle OB heißt Schostock

Angesichts der großen löschlust dieser wohl recht gut fürs lügen bezahlten professjonellen lügner kann ich nur empfehlen, immer schnell ein bildschirmfoto zu machen, bevor die ihre spuren nach besonders peinlichen patzern wieder verwischen.

Immerhin, eines kann man von diesem kleinen fehlerchen im gutkonzertierten herumgelüge einer kwasiscientologischen hirnfickerbande lernen: Wie lange die menschen schon mit den gleichen beschissenen lügen an der nase herumgeführt werden. Schön doof, wer sich das gefallen lässt oder gar gefallen daran findet. Das wird auch durch tolle bundesbau-reklameplakate an der scheißruine nicht besser, ganz im gegenteil

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!

Und nun im programm: der schwarze PR-kanal

Direktbullschitt… und zum glück für die menschen in linden ist aus dem anliegen, die verrottende ruine zwischen blumenauer straße und ihme zum weltkulturerbe zu machen, nichts geworden.

Kennt ihr noch Karl-Eduard von Schnitzler. Bei dem habe ich mir auch immer gesagt, dass ihn vielleicht mal jemand anstubsen sollte, um ihn zu sagen: „Hej, genosse, so wie du den schwarzen kanal machst, so machst du den sozjalismus koplett unmöglich und taugst nur zur realsatire, das geht so nicht“. Genau daran erinnere ich mich immer wieder, wenn ich die PR-propaganda zum scheißihmezentrum irgendwo mitbekomme.

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!

Worum gehts eigentlich bei so einer re:pups-ich-da?

Darum, dass die bundeswehrmacht ausgesperrt wird, während das spekulative herumzocken mit dem bedürfnis der menschen nach wohnen und die missachtung ihres bedürfnisses nach einer einigermaßen artgerechten haltung durch menschenverachtende heuschreckenläden wie „intown“ mit trampelnden füßen getreten wird? Der redner ist übrigens… ähm… studiertes loch für p’litische kommunikazjon, also reiner propagandaheini — nur eben nicht für die bundeswehrmacht, sondern für einen menschenverachtenden konzern. Möge er schnell seinen eklig-warmen körper aus fleisch verlassen und in einen verrottenden betonhimmel nach seinem herzen fahren, damit er sich den rest der ewigkeit lang selbst seine lügen erzählen kann! 👿

Das eben verlinkte foto ist übrigens von gestern, das ist nicht alt. Und als ich gestern mit neugierigen augen durch die ruine des ihmezentrums ging, sah ich zwar dieses übergroße propagandaplakat, aber weder ein dixiklo noch baugeräte noch irgendein anzeichen von irgendeiner bautätigkeit. Immerhin, für das plakat hatten sie ja geld übrig. Wenn ich solche offen in den blickraum lügenden und intelligenzverachtenden propagandaplakate sehe, fühle ich mich wie in der DDR. Die einzige verbesserung: inzwischen gibt es auch endlosschleifen mit bandansagen bei PR-veranstaltungen.

Aber nochmal zur re:pups-ich-da: Je mehr von diesem ganzen nach scheiße stinkenden jornalismus in einer veranstaltung ist, desto kälter, widerlicher, verlogener, menschenfeindlicher, doppelmoralischer, rabulistischer und faschistischer wird sie. Und nein, das gilt nicht nur für die re:pups-ich-da, das lässt sich allgemein beobachten.

Dank an B. G. für den hinweis! Ich gebe mir so eine gekwirlte scheiße wie die re:pups-ich-da nämlich nicht.

Ihmezentrum und hannöverscher kulturdezernent des tages…

Hach, ist das schön! Der hannöversche kulturdezernent Harald Härke ist ja eifrig am zwitschern, wo sich doch hannover als europäische kulturhauptstadt beworben hat. Und was der so alles gezwitschert hat. Unter anderem das hier — bitte gut festhalten, der als tolles bildchen gezwitscherte langtext ruckelt ein bisschen beim weg durch das gehirnchen:

Bildschrimfoto des tollen fiepsers des hannöverschen kulturdezernenten Harald Härke

Warum ich davon nur ein bildschirmfoto bringe? Dazu gleich ein bisschen mehr. Aber erstmal ist es wohl erforderlich, dieses grandiose und kulturbeflissene text-im-bild zum fiepser „Dass die #Landeshauptstadt @Hannover die Mietverträge im #Ihmezentrum verlängert ist der richtige Schritt!“ durch abtippen mal wieder zum text zu machen, damit es — im krassen gegensatze zum original und vor allem im gegensatz zum auch nicht gerade barrjerefreien ihmezentrum — auch für alle potenzjellen kulturgenießer der stadt hannover in gut genießbarer form zur verfügung steht. Meine kleinen anmerkungen stehen kursiv in eckigen klammern:

Hallo,

dieses Mal geht es um ein Thema, das mir persönlich wichtig ist: das Ihme-Zentrum. Die einstige Utopie [sic!] beschäftigt uns seit Jahrzehnten. Immer wieder gab es Phasen des Abschwungs, aber auch der Hoffnung. Mit der Ankündigung von dieser Woche [sic!], dass die Landeshauptstadt langfristig als Mieterin im Bürobereich bleibt, startet aus meiner Sicht eine neue Phase. Denn bei aller Diskussion: Es ist der richtige Schritt.

Wenn [aber nur dann, wenn] der derzeitige Großeigentümer Intown die Bürobereiche renoviert, eine Belebung initiiert und auf die anderen Akteurinnen und Akteure vor Ort zugeht, dann kann daraus ein neues Wahrzeichen für Hannover [sic!] werden, das über die Stadtgrenzen hinaus strahlt [sic!].

Deshalb ist das Ihme-Zentrum für uns bei der Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt wichtig [sic!]. Es steht für eine mitreißende Erzählung eines städtebaulichen Problems [sic! Das ist eine der blumigsten umschreibungen für eine ruine, die ich je gelesen habe], das mithilfe einer ganzen Kommune und seiner vielen tollen und kreativen Menschen wieder aufblüht [sic!] und so ein Symbol für eine positive Transformation wird.

Wie schön wäre es, wenn die ganze Welt zur Kulturhauptstadtfestivität in unsere Heimat kommt, um sich im Ihme-Zentrum und an vielen anderen Orten anschauen und erleben kann [sic!], welche Kraft Kultur und Kreativität entfalten können, um konstruktiv mit Herausforderungen umzugehen.

Bei aller Schwärmerei: Bis dahin brauchen wir einen langen Atem, Geduld und vor allem Humor [sic!]. Mit der Verlängerung der Mietverträge schafft zumindest die Landeshauptstadt eine Basis, um mit Intown, aber auch der Bewohnerschaft [ein kälteres Wort hat er wohl nicht gefunden] konstruktiv ins Gespräch zu kommen. Auch freue ich mich für die zahlreichen Mitarbeitenden [sic!] der Stadt, deren Büros dort dann [!] renoviert und modernisiert werden [und wenn nicht, dann wohl eher nicht].

Packen wir es an!
Ihr Harald Härke
Hannover im April 2018

So weit der ganz normale wahnsinn der intelligenz- und menschenverachtenden PR in der hannöverschen lokalp’litik, ein gefundenes fressen für madsack-abschreibjornalisten. Es wäre mir gar nicht in mein Leben geflossen, hätte mich nicht @benediktg5 in einem fröhlichen fiepser darauf hingewiesen. Und als es dann in mein leben floss, konnte auch ich mich des fiepsens nicht weiter enthalten und spuckte nur ein kleines bisschen völlig angemessener galle auf diesen tollen text des werten herrn kulturdezernenten Harald Härke, gar nicht mal so bitter, wie es angesichts des völligen fehlens jeglicher erkennbarer bautätigkeit (ich bin heute nachmittag erst wieder mit neugierigen augen an der verrottenden ruine vorbeigegangen) angemessen gewesen wäre:

Hurra, Hurra, eine zerfallende Ruine für die Kulturhauptstadt als Wahrzeichen für Hannover. Fürwahr, fürwahr! Vom Kiffen wird man ja nicht so merkwürdig, einige Leute müssen wirklich Lack saufen

Und es hat gar nicht lange gedauert, da war der text des werten herrn kulturdezernenten Harald Härke im zwitscherchen gelöscht, wie mir fröhlich das vöglein @benediktg5 zuzwitscherte. Man scheint dort im kulturdezernat wohl auch des nachts an der eigenen reputazjon zu arbeiten, und jemanden ist nach genuss meiner kleinen erwiderung wohl aufgefallen, dass der lacktrunken-wahnheiß anmutende text des werten herrn kulturdezernenten Harald Härke mindestens einen halben Trump auf der nach oben offenen skala für realitätsverluste aufweist. Das ist natürlich jammerschade, weil die menschenverachtenden PR-heinis von „ein neues wahrzeichen für hannover“ den tollen jubelzwitscherer längst in ihrem blog als tolles werbemittel verwendet hatten.

Allerdings stehen dafür jetzt auch die PR-Experten vom #Ihmezentrum im Regen, da das Bild im verlinkten Tweet ebenfalls gelöscht ist. 😃 https://t.co/UsyviFk16f

Das sieht dort übrigens so aus, und weil ich angesichts der löschkrankheit dieser ganzen sich gegenseitig PR-bälle zuschiebenen bande davon ausgehen muss, dass das inzwischen vom zitierten kaputtgemachte zitat dort ebenfalls spätestens morgen früh weg ist, habe ich mal kurz eine archivversjon und gleich noch eine zweite archivversjon davon erstellen lassen. Es wäre ja jammerschade, wenn diese kleine perle der PR-propaganda zugunsten der hausbewohnerverachtenden klitsche „intown“ einfach aus dem internetze verschwände.

Am rande bemerkt: diese leute von „ein neues wahrzeichen für hannover“ haben mich beim zwitscherchen schon lange geblockt, bevor ich sie überhaupt wahrnahm. Sozusagen vorauseilend. Damit ich sie gar nicht erst wahrnehmen kann. Man legt dort offenbar viel wert auf harmonie im internetzauftitt, und deshalb wird bereits im vorfeld geschaut, was den PR-technisch gewünschten eindruck trüben könnte und getan, was man tun kann, um solchen „ärgernisverursachern“ (so nennt man so etwas in der „etik“ dieser UFO-sekte namens scientology) von anfang an die kraft und handlungsmöglichkeit zu nehmen. Nicht, dass noch jemand glaubt, es handle sich um rührige privatmenschen mit komischen ideen. Mitnichten. Das sind lügenprofis, hirnficker, menschenmanipulatöre, feinde… und zwar mutmaßlich gut dafür bezahlte.

Warum ich ein bildschirmfoto verwenden musste, ist jetzt hoffentlich klar. Und warum ich den ganzen vorgang so lächerlich finde, hoffentlich auch.

Hier übrigens noch zum genuss und zum verdruss eine nachträgliche erklärung von @benediktg5@social.tchncs.de, wie es zu dieser tollen entwicklung kam:

Akt 1: Ich besuche mal wieder https://experimentihmezentrum.wordpress.com/

Akt 2: Ich sehe in einem der Beiträge (https://experimentihmezentrum.wordpress.com/2018/04/27/kulturdezernent-sieht-gute-entwicklung-im-ihme-zentrum/) einen verlinkten Tweet des hannoverschen Kulturdezernenten. Der Tweet enthält ein Bild mit Text, in dem das #Ihmezentrum über den Klee gelobt wird.

Akt 3: Ich retweete den Tweet an @goebelmasse und dieser sieht es.

Akt 4: Der Tweet wird auf einmal gelöscht.

Akt 5: Die PR-Experten vom #Ihmezentrum stehen jetzt dumm da, weil der Beitrag jetzt quasi keine Botschaft mehr hat. 😃

Tja, schon dumm, wenn man jemand auf den hohlen kasten kloppt und hörbar wird, wie hohl es drinnen ist. Passt gar nicht gut zur reklame. 😀

Abriss: jetzt! Alternativen: keine! Allen hoffnungslos gläubigen noch viel spaß in ihrer „zukunftswerkstatt“. Früher sah die zukunft im ihmezentrum jedenfalls besser aus. :mrgreen:

Realsatire des tages

Wisst ihr, wer der nächste kommerzpartner der CEBIT in hannover sein wird? Der auto-darf-alles-club wird es sein. Aber nicht, dass ihr jetzt den ADAC anruft, wenn ihr mal wieder eine kompjuterpanne habt…

Die verwandlung der CEBIT von einer beachtlichen kompjutermesse zu einer reinen bullschitt-veranstaltung für professjonell lügende und fachlich oft erschreckend ahnungslose schlipsträger an den ständen hat sich ja schon lange durch die jahre gezogen, aber so offen muss man die ankunft im müllhaufen obsoleter veranstaltungen doch auch nicht gleich eingestehen. :mrgreen:

Die neu konzipierte Cebit ist eine tolle Plattform, die digitale Transformation von Mobilität über alle Verkehrsträger hinweg abzubilden […] Wir entwickeln den ADAC derzeit vom Pannen- zum Mobilitätshelfer für unsere Mitglieder. Diese Veränderung machen wir insbesondere im digitalen Umfeld auf der Cebit sichtbar

Ja, in der tat, ich habe oft genug erlebt, wie die leute aus den gelben wagen des größten vereins der BRD immer wieder einmal die probleme mit zeitgenössischen autos beheben: durch kurzes abklemmen und wieder-anklemmen der batterie, um einen reset der steuerung zu erzwingen. Also im grund ganz genau so, wie die meisten menschen kompjuterprobleme beheben: einfach neustarten. Insofern hat der auto-darf-alles-club so richtig dolle viel „digitale kompetenz“ aufgebaut!!!1!

Übrigens: dass jetzt auf der CEBIT-eintrittskarte eine spielkarte fürs bullschittbingo aufgedruckt wird, ist natürlich nur ein gerücht.

Wo bleibt „al kaida“, wenn man sie mal braucht?

Ihmezentrum:
Langfristiger Mietvertrag mit Investor geschlossen

Und ich habe mich gestern im vorübergehen schon über die neue, ganz besonders menschen- und intelligenzverachtende bildsprache in der PR- und marketinglüge gewundert… 😦

Liebe chinesen, wenn ihr das nächste mal einen ordentlichen brocken weltraumschrott auf die erde stürzen lasst, wisst ihr ja, auf welche ruine der trümmer fallen muss