Fäjhknjuhs des tages

Wenn die NZZ einfach und ungeprüft vom zwitscherchen abschreibt, dann kommen halt auch mal fäjhknjuhs raus [archivversjon].

Ich sehe übrigens keinen grund, warum ich annehmen sollte, dass andere meldungen in der jornallje besser rescherschiert sind. Alles, was benötigt wird, um eine todesmeldung durch einen angeblichen S/M-kanal des suhrkamp-verlages zu verifizieren, ist ein einziges telefongespräch. Die haben eine PRessestelle beim suhrkamp-verlag. Die telefonnummer dieser PRessestelle liegt in jeder großen redakzjon herum. Die haben doch wohl auch schon telefon in der schweiz, oder? Die haben doch sicher auch schon mal davon gehört, dass S/M-konten von prominenten und unternehmen immer wieder mal gecräckt werden, oder? Aber der eine anruf wäre zu viel sorgfalt gewesen. Schließlich muss der geile, klickaktive content schnell gebracht werden, bevor ihn jedes feld- und wiesenblättchen hat. Das ist besser für die reklameplatzvermarktung, also für das eigentliche und einzige geschäft der scheißpresseverleger.

Immerhin wird die falschmeldung transparent als solche ausgewiesen, so dass jeder link darauf auf eine korrektur verlinkt. BRD-scheißjornalisten kriegen das nie hin, die löschen so eine peinlichkeit einfach und sonnen sich wieder in der stinkenden lüge ihrer unfehlbarkeit und deshalb schwimmen ihre fäjhknjuhs oft noch wochenlang durch das internetz. Insofern zeigt die NZZ sogar im fäjhl noch guten stil. 😉