Hausbesetzungen verhindern!

Es ist ganz einfach, so genannte hausbesetzungen zu verhindern! Alles, was man dafür tun muss, ist in zeiten riesigen wohnungsmangels mietshäuser nicht aus spekulativen gründen leerstehen zu lassen, sondern die wohnungen in diesen häusern einfach zu vermieten. Wie durch ein wunder kommt es dann auch nicht zur hausbesetzung — und außerdem kommt sogar noch die miete rein.

Wie klein doch mein mitleid ist…

Och, der arme, arme zweitwohnungsbesitzer! Leider habe ich gerade keine krokodilsträne für den finanzjell sicherlich gut ausgestatteten steuerberater übrig, der sich wohl dachte, dass man mit seiner asozjalen scheißdekadenz überall so sicher, unbedrängt und polizeibeschützt durchkommt wie in der bananenrepublik deutschland.

Übrigens: ich kenne hier leute, die können sich die fahrt mit dem nahverkehr nicht mehr leisten. Und eine wohnung im stadtgebiet auch nicht. Und die arbeiten vollzeit, vierzig verdammte scheißstunden jede scheißwoche. Richtige arbeit, nicht so ein gesetzlich geforderter und geförderter steuerbetrug, wie ihn dieses bedauernswerte arschloch durchführt. Körperlich anstrengende arbeit. Arbeit, zu der sie sich auch noch krank hinschleppen, um nicht wieder in die entwürdigenden, entrechtenden und menschenverachtenden mühlen des hartz-IV-systems der CDUCSPDUGRÜNEN zu geraten. *kotz!*

Kwalitätsjornalismus des tages

Da fährt so ein kwalitätsjornalistischer foto-reporter doch extra zu einer hausbesetzung, weil es dort knalle randale mit viel schlagstock, feuer und blut und dementsprechend „geile“ fotos zu geben verspricht, und… es passiert einfach nichts. Da sagt sich der kwalitätsjornalistische foto-reporter nach einiger zeit: „wenn mir die ereignisse hier nicht gefallen, dann muss ich eben ereignisse selbst herbeiführen“, greift zu seinem händi und ruft mal eben die polizei an, damits auch endlich bald straßenschlachten gibt, die er fotografieren und an die medien der contentindustrie verhökern kann

Auf die idee, sich mal eben das blog der angeblichen besetzergruppe anzuschauen — wo nichts von einer geplanten, durchgeführten oder gar erfolgreichen neuerlichen besetzung steht, obwohl die presse dort gern mit text versorgt wird — ist der herr kwalitätsjornalist mit dem blutgeilen knipsekasten nicht gekommen. Er hatte doch einen fiepser beim zwitscherchen, was soll er da noch rescherschieren?! :mrgreen:

Selten, dass die mediale manipulazjons-werkstatt für die künstlich erzeugten affekte der menschen mal so richtig deutlich durch die medien durchschimmert…

(Ich kann leider keinen link auf die kwelle setzen, weil sie hinter einer jornalistischen schutzmauer liegt und den zugriff auf texte ohne sicherheitsrelevante und potenzjell gefährliche webtechniken wie javascript vollständig verweigert. Aus dem gleichen grund ist es mir auch von presseverlegern und kwalitätsjornalisten ummöglich gemacht worden, eine dauerhaft archivierte versjon des beleges auf andere weise als durch ein bildschirmfoto zu erstellen. Diese technikverhinderung kombiniert sich mit nutzerverachtenden, grenzbetrügerischen und vorsätzlich irreführenden angaben, dass zum lesen der texte auch die speicherung von cookies erforderlich sei — das hier verlinkte bildschirmfoto habe ich jedenfalls ohne cookies gemacht. Hier werden leser bewusst belogen, um die träcking-interessen der reklameindustrie voranzutreiben. Solche machenschaften sind weder direkt verlinkbar, noch haben sie sich den link verdient. Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!)

Danke, Steve!