Bullschitt aus der karl-wiechert-allee

Die webseit des ehemaligen fachverlages heise so: boah ej, die chinesen können GPS spoofen, das geht doch gar nicht, das sieht aus wie magie [sic!], wie haben die das nur gemacht

Als ob es noch nie GPS-spoofing gegeben hätte! Hat der werte autor Gregor Honsel schon vergessen, wie sich die iraner 2011 eine US-drohne an der iranisch-afganischen grenze mutmaßlich mit GPS-spoofing gepflückt haben? Ach, zu militärisch und man weiß zu wenig einzelheiten, deshalb besser nicht erwähnen? Na, wie wäre es denn mit ein paar inschenörsstudenten aus texas, die eine erfolgreiche GPS-spoofing-attacke gegen eine luxusjacht vorgeführt haben? Von irgendwelchen magischen ritualen und mysteriösen neuen waffen ist da nicht die rede, das ist einfach nur technik, lust am häcken, kompetenz und intelligenz. Oder kurz gesagt: alles, was man bei heise onlein nur noch in spuren zwischen dem ganzen bullschitt finden kann. Selbst wenn das contentindustrielle müllblatt zum hohn auch noch „technology review“ heißt.

Oder habt ihr da bei heise etwa den artikel vom verteidigungsministerjum oder von der NATO zugesteckt bekommen? Steht deshalb das einfach so dahinvermutete „mögliche motiv“ eines gebrochenen iran-embargos unter dem ansonsten völlig zweifelsfreien bullschitt des artikels? Ist es einfach nur scheißpropaganda aus der vorkriegszeit? Das würde natürlich vieles erklären, machte den eindruck von scheißheise aber noch betrüblicher.