Widerstand ist zwecklos!

Eine fuhre sommerloch-schleichwerbung für im körper verbaubaren techniktinnef aus der karl-wiechert-allee in hannover:

Wer will, kann noch heute damit anfangen, sich zum Cyborg zu machen

So, und jetzt ein kleines video

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Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der umtriebige forscher an allen fronten der wisschenschaft, hat sich für das ehemalige nachrichtenmagazin „der spiegel“ die produkt-, arzt- und händlerbewertungen auf irgendwelchen webseits mal genauer angeguckt und rausgekriegt, dass da eine menge in manipulativer absicht gefälscht wird. Niemand hätte jemals damit rechnen können, dass leute für eine handvoll øre vom scheißwerber alles mögliche klicken!!!1! Vor baffen erstaunen kriegt das sommerloch den mund gar nicht mehr zu.

Morgen macht prof. dr. Offensichtlich aber mal eine wohlverdiente pause und widmet sich seiner sammlung ganz alter hüte.

Äppel des tages

Stell dir vor, dein überteuertes wischofon kackt jedes mal bei der anzeige eines bestimmten emoji ab, weil äppel auf wunsch der „volxrepublik“ china eine zensurfunkzjon ins betrübssystem verbaut hat:

Das Fehlerbild: Jedes Mal, wenn das Emoji der taiwanischen Flagge auf ihrem iPhone auftauchte, stürzte die aktuell verwendete Anwendung ab

Auch weiterhin viel spaß mit euren überwachungs-, technikverhinderungs- und gängelgeräten, jetzt bei äppel auch schon mit werksmäßig vorinstallierter zensurfunkzjon!

Na, ob da auch zensurfunkzjonen für andere staaten drin verbaut sind? :mrgreen:

Burdaverlag des tages

Achtung, speitüte bereithalten! Burda verwandelt ein beliebtes addon in eine ädwäjhr.

Die beliebte Browser-Erweiterung Ghostery soll Anwender vor neugierigen Trackern auf Websites schützen – und zeigt neuerdings Werbung an. Mit dem neuesten Update auf Version 8.2 haben die Entwickler des Tools eine neue „Rewards-Funktion“ eingeführt, die Nutzern werbliche Angebote von Partnern unterbreitet. Ghostery, das seit Februar 2017 zur Burda-Tochter Cliqz gehört, arbeitet dafür mit der Schwesterfirma MyOffrz zusammen. Sie verspricht werbenden Unternehmen ein „hypergranulares Targeting“. Der Clou: MyOffrz zeigt Werbeangebote „nicht auf einer bestimmten Website“ an, sondern direkt im Browser. Die Angebote seien ein „Gewinn für alle Seiten“

Reklame ist jetzt ein „reward“, eine belohnung. Kommt von der gleichen klitsche mit presseverlegerhintergrund, die auch schon den feierfox in eine schadsoftwäjhr-distribuzjonsplattform verwandelt hat. Widerliches pack! Gut, dass es alternativen zu dieser scheiße gibt, zum beispiel den privacy badger, der Freie softwäjhr ist und das gleiche leistet.

Verrecke, verleger, verrecke!

Kryptogeld des tages

Auf der Exchange-Plattform für Kryptowährungen Bancor hat es einen Sicherheitsvorfall gegeben. Dabei hat ein Hacker die Kryptowährungen Ether (ETH) und Pundi X (NPXS) im Wert von rund 11,5 Millionen Euro gestohlen

Ich glaube ja immer noch, dass man stahlschränke besser sichern kann als mit dem internetz verbundene kompjuter, aber auf mich hört keiner. Also hej, nehmt kryptogeld. Denn geld ist ja das, was im internetz ja immer irgendwie gefehlt hat — das seht ihr ja schon daran, dass überall dort, wo gewinnerzielungsabsicht und internetz zusammenkommen, so viel scheiße entsteht: Totalüberwachung schlimmer als Orwells albträume; lobbyismusgesetze, die zitate kriminalisieren; totalausbeuterische drexläden wie amazon; überwachungswanzen zum selbsthinstellen und dummheit, dummheit, dummheit. Also stürzt euch weiter auf das kryptogeld! Ist ne tolle sache!

Wischofon des tages

So ein wischofon ist eine tolle sache. Da kann man äpps drauf ausführen, und man hat es immer dabei. So kann man zum beispiel ständig mitschneiden, wie toll man sich leibesertüchtigt, und weil alles „smart“ letztlich „cloud“ sein soll, landen die ganzen daten auf den kompjutern anderer leute. Das ist ausgesprochen praktisch, denn damit kann man sowohl die militärische spionahsche als auch die vorbereitung von vergeltungsmordanschlägen angenehm vereinfachen:

So ließen sich Jogging-Routen an Militärbasen im Nahen Osten betrachten und wer dort gelaufen war. Die Personen konnte man nun anklicken und sehen, welche anderen Routen zu ihr gehörten. Das führt unter anderem direkt zu den Wohnungen in der Heimat

Und bei all diesen vorzügen muss man immer auch an die benutzerfreundlichkeit denken:

Interessierte mussten nur einen Ort heraussuchen, eines der dort versammelten Profile öffnen und die gesamte Trainingsgeschichte einsehen. So ließen sich für eine Person Trainingseinheiten in den USA und an zwei Militärstandorten im Irak und Afghanistan öffnen

Und natürlich kann man hilflos auf den blinkenden knöpfen für die so genannte privatsfäre rumfingern, um das gefühl zu haben, dass sich dadurch etwas verbessert. Wisst ja, gefühle sind ja so wichtig!

Wie Bellingcat weiter ausführt, boten nicht einmal die Privatsphäreeinstellungen einen richtigen Schutz. Wer diese etwa änderte, beeinflusste nur Aktivitäten, die von da an geteilt wurden, der Rest blieb unter Umständen einsehbar

Und nein, wenn die dinge nicht mehr offen für das ganze internetz einsehbar sind — warum zum hackenden henker eigentlich?! — dann heißt das natürlich nicht, dass die klitsche, die ihren kunden solche wanzen andreht, die daten löschen würde. Wisst ja, rohstoff des 21. jahrhunderts, datenreichtum und andere paraesoterische frasen für ahnungslose. Was kann beim datensammeln schon schiefgehen?!

Auch weiterhin viel spaß dabei, irgendwelche unternehmen mitten in eurem leben mit peilwanzen voller sensoren alle nur denkbaren daten über euch sammeln zu lassen! Und immer schön den akku laden, weil das wäre ja schrecklich, wenn der akku leer wäre! Digital first, bedenken second! Was wäre Erich „ich liebe euch doch alle“ Mielke stolz auf solche menschen gewesen. :mrgreen:

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der umtriebige forscher an allen fronten der wisschenschaft, hat zum baffen erstaunen des gesamten bekannten universums rausgekriegt, dass leute, die sich überteuerten techniktinnef kaufen mehr geld haben als jene leute, die sich billigeren techniktinnef kaufen. Nach dieser erkenntnis wird die welt nicht mehr die gleiche sein!

Allerdings gerüchtet es dunsthaft durchs heise-forum, dass diese tolle studie zum füttern des jornalistischen sommerloches doch eher so gemacht wurde, dass dabei die PR-vorgaben äppels erfüllt würden. Und auch die frage, ob man die von umfragegeilen antwortleuten angegebenen werte ernst nehmen kann, findet interessierte erörterung. Sicher ist nur, dass die platzierung der schleichwerbung auf heise onlein gelungen ist.

Es ist und bleibt das erste gesetz aller bullschitt-wisschenschaften: wer eine korellazjon findet, darf sich die kausalität ausdenken. :mrgreen:

Wisst ihr noch?

DIRTY COWWisst ihr noch? Dirty cow? Überall im oktober 2016 gefixt. Wirklich überall? Mitnichten, bei „domainfactory“ wurde „dirty cow“ angeblich im juli 2018 für einen kräck ausgebeutet. Da möchte ich nicht wissen, wie der rest der security bei „domainfactory“ aussieht… 😦

Betroffene des datenlecks fordere ich dazu auf, von ihren rechten nach DSGVO gebrauch zu machen und mindestens einen schadenersatz für ihren zeitlichen aufwand mit dieser von „domainfactory“ verbockten riesenscheiße rauszuholen. Also:

  1. Auskunft von „domainfactory“ einfordern!
  2. Den mutmaßlich grob fahrlässigen verstoß gegen die DSGVO bei der nächsten polizeidienststelle zur anzeige bringen!
  3. Schadenersatz einfordern.

Ich bin wirklich daran interessiert, zu sehen, ob diese DSGVO nur ein gesetz zur einschüchterung privater und mittelständischer webseit-betreiber ist, das niemals gegen wirtschaftsunternehmen und großdatenschleuderei angewendet wird, oder ob sich die situazjon der betroffenen solcher datenschleudereien wirklich verbessert hat.

Ach ja, auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den euch überall versprochenen schutz euer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. 😦

Nachtrag: „ein pfund gehacktes bitte“ beim webrocker

Häjhtspietsch des tages

Facebook sperrt US-Unabhängigkeitserklärung als Hate Speech

[…] Automatische Filter bei Facebook haben einen Abschnitt der US-Unabhängigkeitserklärung als Hate Speech deklariert und gesperrt. Das berichtet The Vindicator aus dem US-Bundesstaat Texas, dessen Facebook-Seite von der Sperrung betroffen war

Bwahahahaha!

Überall automatische filter reinbauen, was kann dabei schon schiefgehen! Wenn euch doch nur jemand gewarnt hätte! Und so weiter… 😀

Nach völlig unbestätigten berichten gewöhnlich völlig uninformierter kreise hat sich der filteralgorithmus aufgehängt und sämtlichen speicher eines sörverparks weggeknabbert, als ihm die mit einer extraporzjon revoluzjonsblut betrunkene französische nazjonalhymne vorgesetzt wurde. :mrgreen:

Exit des tages

„Obike“, die klitsche mit den „smarten“ leihfahrrädern aus der extrasmarten wischofon-geschäftsideehölle mit unbrauchbarem nutzlosschrott, wird uns für die zukunft wohl erspart bleiben. Der laden ist offenbar bankrott.

Jetzt hat Obike offenbar Probleme, die von den Kunden hinterlegte Kaution zurückzuzahlen

Tja, so ist das, wenn man üblen „smart“-geschäftemachern mit ihrer fänomenalen cash burn rate sein geld in die hand drückt. Das kriegt flügel und ist dann weg. Viel schneller, als es mit einem „smarten“ fahrrad davonkäme, dass so ein unbrauchbarer fabrikneuer schrott ist, dass es nicht einmal ohne unterstützendes gestratze einfach bergab rollen kann.

Nach Angaben von Singapurs Verbraucherschutzorganisation CAS hat Obike die Kautionen zur Finanzierung des laufenden Betriebs verwendet

Dass das ein vorsätzlich betrügerisches schneeballsystem ist, sieht man nur beim hinschauen. Nun gut, das ist singapur und nicht die BRD mit ihrem bananengeschmack, dafür könnte sogar mal einer von den gewerbsmäßigen betrügern ins gefängnis gehen.

Die schwerdtfegr-(beta)-investmentberatung empfiehlt: wenn irgendwo „smart“ draufsteht, kein geld reinstecken. Auch keinen kleinbetrag. Nicht einmal ein paar ørecent. Nichts. Das gleiche gilt bei geschäftsmodellen mit dem wischofon. Die kombinazjon ist ein hell gleißendes warnschild. Finger weg! Das sind nepper, schlepper, bauernfänger!

Ändräut des tages

Über 89 prozent der äpps im guhgell pläjhstohr verwenden eine API, die den bildschirm auslesen oder aufzeichnen kann — und der anwender weiß nichts davon, weil sie das rechtesystem von ändräut umgeht… [der link geht auf einen englischsprachigen text]

Auch weiterhin viel spaß mit der ganzen schadsoftwäjhr, die ihr euch direkt von guhgell auf eure wischofone zieht! Ihr habt ja alle nix zu verbergen, was kann also schon passieren… :mrgreen:

Nachtrag: Deutschsprachige meldung bei heise onlein

Datenschleuder des tages

Typeform, eine klitsche, die in andere webseits einbettbare umfragen und fiehdbäck-formulare anbietet, hat mal eben ein bäckup mit jeder menge persönlicher daten von nutzern veröffentlicht — und in tasmanjen wurden über dieses „typeform“ sogar regjonalwahlen durchgeführt.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

via @benediktg5@twitter.com

Datenschleuder des tages

Der italienische Sammelalbenhersteller Panini hat nach Angaben des Nachrichtenmagazins Der Spiegel gravierende Probleme mit der Sicherheit einer Kundendatenbank. Unbefugte hätten persönliche Daten anderer Kunden einsehen können, darunter Bilder von Minderjährigen. Datenschützer bewerten den Fall deshalb als besonders schwerwiegend

Hej, und mit einer menge kinder mit nacktem oberkörper. Da freuen sich pädofil veranlagte menschen über neue wixvorlagen. Und andere kriminelle freuen sich darüber, dass oft für einen identitätsmissbrauch hinreichende daten angegeben wurden. So sind doch alle zufrieden! 👿

Ob es wohl ein bußgeld nach DSGVO geben wird? Es geht immerhin um besonders geschützte personenbezogene daten von kindern.

  • Ist ein vertrag über eine auftragsdatenverarbeitung mit dem hoster vorhanden?
  • Gab es eine vorbeugung gegen datenlecks? (Offensichtlich nicht, denn das klingt nach einem problem, dass schon bei einer eher mittelgründlichen untersuchung aufgefallen wäre.)
  • Wurden die betroffenen (hier: ihre eltern) informiert?
  • Haben die unberechtigten empfänger eine aufforderung erhalten, gegebenfalls gespeicherte daten und dem käsch des brausers zu löschen?

Meiner (natürlich bei weitem nicht vollständig informierten) auffassung nach ist ein bußgeld fällig, und zwar ein saftiges.

Oder wurde diese DSGVO nur zur einschüchterung, verunsicherung und verängstigung von privatmenschen und kleinen unternehmern eingeführt?

Wir werden es in den nächsten tagen sehen.

(Nein, „panini“ mit seinen grenzwucherischen abzockpreisen für bedrucktes papier ist ganz sicher nicht in seiner existenz bedroht. Die hätten halt nicht am datenschutz sparen sollen…)

Mögliche datenschleuder des tages

Der Sportartikelhersteller Adidas hat Kunden in den USA vor einem möglichen Datendiebstahl gewarnt. Am 26. Juni habe es erfahren, dass eine „unautorisierte Partei“ behaupte, sich Informationen von bestimmten Adidas-Kunden angeeignet zu haben, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit

Angesichts der tatsache, dass eine klitsche wie adidas nicht mit ihrer reputazjon herumspielen wird, gehe ich davon aus, dass es sich nicht um ein völlig unbelegtes gerücht handelt. Dass dermaßen schnell informiert wird und betroffene kunden vor einem missbrauch ihrer daten durch verbrecher gewarnt werden, ist leider eine seltenheit. Und vorbildlich und lobenswert ist es!

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall leichtherzig und konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Github des tages — und natürlich: linux ist sicher!!1!

Unbekannte Hacker hatten die Kontrolle über einen Github-Dienst von Gentoo Linux. Dabei sollen sie unter anderem Repositories modifiziert haben. Wer dort jüngst etwas heruntergeladen hat, muss davon ausgehen, dass er sich unter Umständen Schadcode auf den Computer geholt hat

Immerhin dürfte es eine kleinigkeit sein, den stand vor der manipulazjon wiederherzustellen. Dafür hat man ja versjonsverwaltungssysteme wie git.

Fratzenbuch des tages

Das fratzenbuch ist naturgemäß überhaupt nicht mit datenschutzgesetzen einverstanden und PResseerklärt deshalb zu propagandazwecken lupenreine fäjhknjuhs.

Sehr schön! So geht die webseit vor, von der sich zurzeit ganz viele menschen ihre täglichen nachrichten filtern lassen. Hej, fratzenbuch-datenbergwerk (als mensch wirst du vom scheißfratzenbuch eh nicht betrachtet): immer schön ins gehirnchen ficken lassen, immer schön manipuliert werden!

Bittere tränchen kullern über die wangen

Viele Android-Programmierer beobachten abrupt einbrechende App-Downloads. Die Ursache für „Playmageddon“ scheint im Google-Algorithmus zu liegen

Tja, wenn man sich für sein geschäftsmodell so einseitig von einer einzigen guhgellbösen klitsche abhängig macht, die sich als türsteher zwischen progger und nutzer stellt, kann es schon einmal bitter werden. Mein mitleid mit den leuten, die irgendwelche äppchen für wischofone mit träckender, tief in die privatsfäre der nutzer eindringender und für die kompjutersicherheit gefährlicher scheißreklame verseuchen, um von den reklamegroschen zu leben, könnte jedenfalls nicht kleiner sein. Vermutlich hat es nicht die falschen erwischt…

Übrigens: dem heise-jornalisten, der englisch „user experience“ zu denglisch „nutzererlebnis“ eingedenglischt hat, wurde das sprachgefühl etwas zu hastig verabreicht. Das wort ist schon im englischen eine zumutung, die wörtliche übersetzung klingt hingegen so, wie ein akuter würgreiz sich anfühlt.