Schräge meldung und Hitler des tages

Und jetzt noch ein bisschen sahne in den schönen, warmen kaffee:

Wie so oft genehmigte sich Leser-Reporter David bei seinem Abendspaziergang einen Kaffee beim Snack Stop by Moser’s im Bahnhof Baden. Als er sich bei den Kaffeerähmchen am Take-away-Stand bedienen wollte, hielt er überrascht inne. «Plötzlich sah ich das Gesicht Adolf Hitlers vor mir», sagt er zu 20 Minuten. «Ich finde das geschmacklos. So etwas gehört nicht auf einen Kaffeerahm.» […] Moser wies umgehend all seine Geschäfte an, das Sortiment nach Hitler-Kaffeerahmdeckeli zu untersuchen. Dabei fand das Personal das Bild eines weiteren Diktators. «Auf einem Rähmli war Benito Mussolini abgebildet», sagt Moser

Die würden sich auch in deutschland gut verkaufen, diese kaffeeverfeinerer… :mrgreen:

Schlagzeile des tages (nur indirekt verlinkt)

Hitlertainment. Deutschlands führender Popstar

Vom verlinkten text [warnung: kann spuren von sozjalismus enthalten] wird einem aber schon mehr als nur ein bisschen braun vor augen, auch wegen des dunstkreises von CDU und katolistan… aber hej, aber hauptsache, die piratenpartei ist jetzt rechts. [via]

Dokumentazjonen im BRD-staatsfernsehen

Aber wer interessiert sich noch für Fakten, wenn es doch nur darum geht, den Zuschauer mit bunten Bildern zu unterhalten!

(Das zitat findet sich auf der zweiten seite, und bei der FAZ arbeiten kwalitätsjornalisten, die noch nicht begriffen haben, dass eine seite im web im gegensatz zur papierseite beliebig lang sein kann und die deshalb ihre texte auf mehrere seiten aufteilen. Möge jemand diesen kwalitätsjornalisten eine technische schulung geben!)

Adolf Hitler (beliebter ex-kanzler) kommentiert die bundestagswahl 2013

Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwenden, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag. Sowie man diesen Grundsatz opfert und vielseitig werden will, wird man die Wirkung zum Zerflattern bringen, da die Menge den gebotenen Stoff weder zu verdauen noch zu behalten vermag

Adolf Hitler, „Mein Kampf“, 1943, 851.-855. auflage, seite 198