Fabrikneuer schrott des tages

Bislang musste man ja noch selbst tätig werden, um den typischen fabrikneuen schrott des smartzeitalters zu bricken. Das fand HP suboptimal und hat deshalb für seine SSDs eine deutlich verbesserte benutzerschnittstelle zum bricken gemacht: einfach die zeit abwarten.

Der Fehler liegt den Angaben zufolge darin, dass die Laufwerke ihren Dienst nach dem Ablauf von 32.768 (215) Stunden oder 3 Jahren, 270 Tagen und 8 Stunden komplett einstellen. Sie sind nicht mehr ansprechbar, nicht mehr reparierbar und die Daten darauf sind verloren. Auch der Einsatz eines RAID aus zwei oder mehreren betroffenen SSDs helfe nicht

Fünfzehn bit werden für lange zeit genug sein! 🤦

Security des tages

Sendet ein Angreifer eine cURL-Anfrage mit „AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA“ an verwundbare HP-Proliant-Server, könnte er diese übernehmen

Diese momente, in denen ich mich frage, wie es wohl zu so einem fehler kommt… ich bin mir sicher, dass das eine mehr oder minder gewollte hintertür (vielleicht aus einer entwicklungsfase, vielleicht aber auch vorsätzlich mit böser absicht eingebaut) ist.

Und jetzt alle so! :mrgreen:

HP bettelt um den insolvenzverwalter

Oder gibt es eine andere erklärung dafür, warum HP klapprechner mit vorinstallierter und — zur krönung dieser kundenverachtung — nicht deinstallierbarer (es handelt sich um einen treiber) schadsoftwäjhr zur überwachung sämtlicher tastendrücke ausgeliefert werden. Die wollen bei HP einfach nicht mehr, dass jemand ihre scheißdinger kauft. Nie mehr. Am besten auch keine andere hardwäjhr mehr. Oder gibt es einen vernünftigen grund, warum man jetzt zum beispiel noch einem HP-druckertreiber trauen sollte? Der kann ohne weiteres eine derartige scheiße huckepack mitinstallieren.

Und nein: das ist kein versehen. Solche ausreden sind intelligenzverachtend. Kohd schreibt sich (leider) nicht von allein, und softwäjhr installiert sich (leider) nicht von allein. Kohd wird von jemanden vorsätzlich geschrieben, und ein installazjonsprogramm auch. Da ist nicht „zufällig“ ein trojaner drin, sondern er wurde absichtlich drin untergebracht. Auch weiterhin gilt: niemals einen neu gekauften rechner benutzen, ohne ihn vorher plattzumachen und ein frisches betrübssystem ohne die ganzen beglückungsideen der hardwäjhr-hersteller aufzuspielen. Fast immer sind kompjuter ohne diese ganze herstellerseitig draufgeschissene blähkacke auch performanter und erfreulicher zu benutzen — und da es sich zudem immer häufiger um eine grundlage des datenschutzes, des schutzes vor internetzkriminalität und des schutzes der privatsfäre handelt, ist die neuinstallazjon nach dem kauf wohl alternativlos.

Aber vor allem gilt auch weiterhin das allererste gebot: niemals hardwäjhr von kunden- und intelligenzverachtenden scheißklitschen wie HP (oder lenovo) kaufen, die sich dabei erwischen ließen, ihre scheißkompjuter mit krimineller schadsoftwäjhr oder leicht ausbeutbaren hintertüren für kriminelle schadsoftwäjhr auszuliefern! Alles andere ist dummheit. HP kauft man einfach nicht mehr. Punkt. (Und lenovo sowieso nicht mehr. Und jeden anderen hersteller, der sich in zukunft noch bei so einer widerlichen scheiße erwischen lässt, ebenfalls nicht.)

Security des tages

Stell dir mal vor, der audiotreiber für deinen kompjuter enthält einen kleinen trojaner, der jeden tastendruck mitschneidet und wegspeichert

Nein, ich glaube bei solchen „versehen“ nicht mehr an ein versehen. Ich habe nämlich nicht den geringsten grund, daran zu glauben. Eine datei mit sämtlichen tastendrücken ist für gewisse staatlich gewollte und finanzierte gestalten mit geheimdienst- oder innenp’litikhintergrund viel zu nützlich, weil sie sämtliche passwörter offenbart. In den vereinigten staaten eines teils von nordamerika kann das einbauen von spionahschefähigkeit in ihre produkte für unternehmen zur pflicht werden, über die sie nicht reden dürfen. Wenn man bei der einreise seine kompjuter zur kontrolle abgibt — inzwischen sieht es an den grenzen der USA ja gar nicht mehr besser als an der grenze zur DDR aus, nur, dass man dort die eigenen staatsbewohner noch nicht mit aufwändigen anlagen einsperren muss — können alle daten schnell von der STASI 2.0 abgesaugt werden. Es kann ja alles einmal wichtig und interessant werden! Dass bei dieser vorgehensweise die gleichen informazjonen auch an jeden kriminellen offenbart werden, der weiß, wo er sie zu suchen hat, ist den verbrechensbekämpfern völlig egal, denn der kriminelle findet das ja nie, weil es geheim ist. 😦

Technik-gängelung des tages

Kommt leute, ihr habt die wischofone gefressen, auf denen andere machen können, was sie wollen, da fresst ihr auch so etwas:

So mancher HP-Kunde kann seinen Drucker derzeit nicht verwenden, wenn er mit der Tintenpatrone eines Drittanbieters druckt. Der Grund dafür ist ein in der Firmware hinterlegtes Ablaufdatum. Wenn eine Tintenpatrone eines Drittanbieters nach dem 13. September 2016 in den Tintenstrahldruckern verwendet wird, geben diese eine Fehlermeldung aus, in der behauptet wird, die betreffende Patrone sei fehlerhaft

Was meint ihr wohl, wie lukrativ das geschäftsmodell „profit durch technische gängelung und nötigung des anwenders“ erst mit dem „internetz der dinge“ wird?! :mrgreen:

„Cloud“ des tages

Ich gratuliere der deutschen bank zu ihrer entscheidung, ihren gesamten datenbestand einer US-amerikanischen und damit im rechtsfreien raum des „patriot act“ agierenden unternehmung zu geben. Unbestätigten gerüchten zufolge hat man das knallen der sektkorken beim NSA noch in novosibirsk hören können…

Wer dort zufällg kunde ist, sollte das besser ändern.

„Cloud“ des tages

Tja, ist schon kacke, wenn man eine geiles glitzes technikspielzeug hat, das vieles nur über die „cloud“ ermöglicht, wenn dann der laden, die dieses dingens verkauft, einfach die „cloud“ abstellt. Mit einem kompjuter, auf dem man ein richtiges betriebssystem statt so einer entmündigung, enteignung und technikverhinderung hätte installieren können, wäre das nicht passiert. Und es gibt keinen sachlichen oder technischen grund dafür, warum man auf händis — die sind ja nichts anderes als kleinformatige, transportable kompjuter — nicht installieren kann, was man will; nein, das wird gezielt, absichtsvoll und aus niederträchtiger motivazjon heraus verhindert.

Und hej, „cloud“ kostet ja nix. Das ist wie beim heroin-verkäufer: den ersten schuss gibts oft umsonst, und die „kundenbindung“ kommt dann von allein.

Unternehmen, die verrecken sollen!

Liste der „strategischen partner“ der NSA. [via Fefe]

(Richtig schade für meine wohlgepflegten vorurteile, dass äppel nicht mit draufsteht.)

Und nun zum wirtschaftsteil

Der erfolg von windohs 8 ist überragend:

Hewlett Packard hat in den USA aufgrund der großen Nachfrage begonnen, wieder Windows 7 zusammen mit neuen PCs und Notebooks anzubieten. „Windows 7 ist zurück“, heißt es in der Werbung von HP

Gruß auch an Steve Ballmer und alle leute, die mir in den letzten gut anderthalb jahren erzählt haben, dass ich ein rückständiger mensch sei, weil ich eine schlecht entworfene grafische oberfläche als eine schlecht entworfene grafische oberfläche bezeichnet habe. (Mit „classicshell“ kann man windohs 8 durchaus benutzen, so ist das nicht…)