Freidäjhs for fuhtscher des tages

Freidäjhs for fuhtscher wurde nicht nur in hannover von ideologiekranken p’litesoterikys übernommen, sondern mindestens auch in stuttgart [archivversjon]:

Die Aktivisten der Klimabewegung Fridays for Future haben am Freitag in Stuttgart demonstriert. Dabei übten die Organisatoren nicht nur Kritik an der Klimapolitik, sondern baten auch „weiße Menschen“, ihre Dreadlocks zu bedecken

Das scheint also schon größerflächig durchfilzt zu sein. Und was man darf, wie man aussieht, wie man sich kleidet und was man besser verbirgt, hängt davon ab, was für eine hautfarbe man hat, nicht davon, dass man eine klimakatastrofe verhindern will. Aber nein doch, das ist doch nicht rassistisch. Das ist antirassistisch. Deshalb ist ja auch die hautfarbe so wichtig!!1! 🤦‍♂️️

Herr! Himmel! Hirn!

Oh, die haben regenschirme. Und im zweifelsfall wissen sie, wie man redet.

Freidäjhs for fuhtscher ist damit wohl komplett erledigt, weit über hannover hinaus.

Gar nicht auszudenken, was passiert, wenn die angehenden falschen mönche der hl. postm.-fem. linksesoterikkirche erstmal entdecken, dass sich die gesamte rockmusik und in der folge sehr weite teile der heutigen populärmusik auf den bluhs unterdrückter und ausgebeuteter afrikastämmiger sklavenarbeiter zurückführen lässt. Dann ist aber vorbei mit musik!!1! Aber „scooter“ und helene fischer gehen wenigstens noch… 😁️

Nur der vollständigkeit und fäjhrness halber…

Die freidäjs for fjutscher haben ja die sängerin Ronja Maltzahn ausgeladen, weil ihre frisur rassistisch sein soll — und zu dieser p’litsektiererischen idee haben sie auf ihrer webseit auch selbst eine kleine… ähm… selbstrechtfertigung veröffentlicht [archivversjon].

Ach, ich tausche in meinen anmerkungen zum text mal das „wir“ durch das „ich“, damit die beteiligten „ichs“ sich nicht mehr so gut hinter dem „wir“ verstecken können. Ich bitte darum, für die folgenden zeilen den extrastarken gesichtsbeklatschungsschutz anzulegen und vor dem weiterlesen eventuelle tischkanten aus gebissnähe zu entfernen, denn es wird sehr blöd:

<anfang des kommentierten zitates>

Zunächst ist es uns wichtig, klarzustellen, dass wir hinter unserer Entscheidung stehen. Trotzdem möchten wir uns offiziell bei Ronja Maltzahn entschuldigen

Zunächst ist es mir wichtig, dass ich hinter meiner entscheidung stehe, andere menschen wegen ihres aussehens als rassist zu beleidigen, aber ich möchte mich dafür entschuldigen. Aber nur offizjell.

Die Nachricht bzw. Absage war unsensibel formuliert und hätte so nicht abgeschickt werden dürfen. Es war nicht okay, wie wir formuliert haben, dass durch ein Abschneiden der Haare ein Auftritt bei uns wieder möglich wäre

Mein PR-texter war gerade pinkeln, und da habe ich es halt selbst formuliert, und das ist mir nicht so gut gelungen. Ich konnte meine kalte ideologische verblendung nicht so gut hinter unverdächtigen frasen verstecken. Es war falsch, dass da so offen stand, dass einer frau vielleicht ihr bauch gehört, aber nicht ihr kopf und die darauf waxenden haare. Es reicht ja, wenn ich so denke, aber öffentlich mache ich das sonst nicht.

Dies ist ein Eingriff in die Privatsphäre der Künstlerin, der so nicht hätte passieren dürfen

Das war ein PR-fehler, der so nicht hätte passieren dürfen.

Vor allem in Anbetracht der Tatsache, das Frauen in dieser sexistischen Gesellschaft häufig aufgrund ihres Aussehen zurechtgewiesen werden und sich nicht frei so kleiden und zeigen können wie sie wollen, war die Nachricht grenzüberschreitend formuliert

Und ansonsten bin nicht etwa ich der sexist, sondern die gesellschaft.

Auch wenn wir die Beweggründe von Ronja Maltzahn nicht kennen, handelt es sich beim Tragen der Dreadlocks durch weiße Menschen um kulturelle Aneignung

Ich stelle den von meinen urteilen betroffenen menschen nicht einmal die naheliegendste frage, bevor ich sie wegen ihrer haare als rassisten und kwasinazi beschimpfe, denn…

Warum wir unsere Entscheidung daher so getroffen haben, wollen wir im Folgenden kurz erklären:

Dreadlocks wurden erst durch die Versklavung Schwarzer Menschen aus afrikanischen Ländern und Indien in die USA gebracht, wo sie später in Bürgerrechtsbewegungen Schwarzer Menschen zum Widerstandssymbol wurden. Mit dem Tragen von Dreadlocks ging also Unterdrückung einher – und die Frisur ist Symbol des Widerstandes Schwarzer Menschen. Wenn eine weiße Person also Dreadlocks trägt, dann handelt es sich um kulturelle Aneignung, da wir als weiße Menschen uns aufgrund unserer Privilegien nicht mit der Geschichte oder dem kollektiven Trauma der Unterdrückung auseinandersetzen müssen. (Wir schreiben hier bewusst in der “Wir-Form”, da wir als Fridays for Future Deutschland eine mehrheitliche weiße Bewegung sind.) Außerdem bekommen wir als weiße Menschen für dieselbe Frisur Komplimente, für die Schwarze Menschen rassistisch angefeindet werden. Deshalb haben “Schwarze Widerstandssymbole […] auf weißen Köpfen nicht zu suchen.” (1) Und, von der Du-Form in die Wir-Form umformuliert: “[Uns als weiße Menschen] sollte klar sein, dass [wir uns] aufgrund [unseres] Weißseins aus jeder Kultur bedienen und trotzdem am Drücker sitzen [können].” (2)

…ich habe die weisheit und wahrheit hastig mit goldenen löffeln aus büchern und webseits gegessen. Solltest du auch mal tun, deshalb habe ich dir ein paar praktische literaturhinweise zusammen mit ein paar zitaten gegeben. Solltest du auch mal lesen, damit du unwissender endlich kapierst, dass der rassistische menschenhass sich in frisuren zeigt. Und ich schreibe das alles lieber in der wir-form, um mich nicht nur hinter den zitierten texten zu verstecken, sondern auch hinter einer sprache, die mich in einer dümmlich-eiskalten, aber bei ideologen aller art hochbeliebten geste des „volxwillens für minderheiten“ zum unwsentlichen vertreter einer großen, starken gemeinschaft macht und nicht zum menschen, der für sein handeln selbst verantwortlich ist. Irgendwelche symbole andersfarbiger haut haben auf köpfen weißer haut nichts zu suchen. Ich bin natürlich kein rassist. Du bist aber einer, wenn du meine stellungnahme komplett bescheuert findest.

Gerade deshalb ist es uns als Fridays for Future Hannover wichtig, BiPoC’s (Schwarze, indigene und People of Color) Raum innerhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung zu geben, der ihnen bis jetzt nicht genug eingeräumt, aber schon häufig genug eingefordert wurde. (3) Und dies muss konsequent passieren, weil das Auftreten einer weißen Person mit Dreadlocks auf unserer Bühne für BiPoC’s den Eindruck erwecken kann, dass diese Bewegung für sie keinen Safer Space darstellt. Und dieser Eindruck ist valide und gerechtfertigt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, Ronja Maltzahn abzusagen

Schon ein einziger singender mensch auf einer unserer bühnen, der sich seine falsche, rassistische nazifrisur von menschen mit anderer hautfarbe abschaut, ist eine beleidigung für menschen mit anderer hautfarbe, die abschreckend wirkt. Deshalb schmeiße ich raus. Ohne gespräch. Mit patziger kannst-dir-ja-die-haare-abrasieren-mäjhl, die keine abschreckende beleidigung ist. Was ich tue, ist wahr, heilig und gerechtfertigt. Amen.

(1) “Schwarze Widerstandssymbole auf weißen Köpfen”, Quelle: https://maedchenmannschaft.net/schwarze-widerstandssymbole-auf-weissen-koepfen/ zuletzt abgerufen am 23.03.22

(2) Sow, Noah (2009): Deutschland Schwarz Weiß: Der alltägliche Rassismus. München: W. Goldmann, S. 251-252 zitiert in (1).

(3) “Offener Brief von BPoC’s an das Klimacamp und andere”, Quelle: https://www.dropbox.com/s/n42ly8wbgyl0mhu/Offener%20Brief%20von%20BPoCs%20an%20das%20Klimacamp%20und%20andere.pdf?dl=0 zuletzt abgerufen am 23.03.22

Die kwellen für meine antirassistische weisheit, die immer von hautfarben redet, sind ein feministisch-esoterisches blog, das buch einer autorin mit radio- und glotzenhintergrund, die jede erwähnung äußerlicher kennzeichen als rassistisch bezeichnet und eine obskure datei, die bei einem klaut-dienstleister abgelegt wurde. Du siehst, ich spreche valide und gerechtfertigt.

Was das internetz vom gedruckten buch unterscheidet, habe ich noch nicht verstanden, und deshalb verwende ich für links auf andere webseits einen fußnotenapparat und gebe dort längliche URIs an. Das sieht auch viel akademischer aus. So sieht mein text noch besser und wahrer aus.

<ende des kommentierten zitates>

Puh, das war übel. 🤮️

So, und jetzt noch ein literaturtipp von mir, geschrieben von mir selbst: die arroganz der ohnmacht. Wer keine lust zum klicken hat, um einen langen text zu lesen, bekommt vielleicht ein bisschen appetit von einem zitierten leckerli aus diesem text:

Ihr fühlt euch hingegen im Recht, weil ihr aus benachteiligter Position für heilige Ziele eintretet, die ihr für höherwertig als das Recht haltet — eine verblüffend ähnliche „Argumentation“ kenne ich übrigens von jungen „Rechtsradikalen“, wenns um die Frage der Gewalt geht […] Die Arroganz des Redens, Tuns und Auftretens ist die Arroganz der Ohnmacht, ein verzerrtes Spiegelbild der Arroganz der Macht

Ach ja, freidäjs for fuhtscher ist in hannover erledigt. Denen geht es nicht ums klima, und p’litsekten gibt es schon genug.

Liste des tages

Kurz verlinkt: eine liste von anzeichen dafür, dass eine ideologie totalitär wird.

Ich würde die liste noch ergänzen, damit der gegenwärtige wirtschaftsfaschismus mitgemeint ist: stehen irgendwelche überpersonalen, gesellschaftlichen ziele so über dem individuum, dass dem individuum psychische und/oder körperliche gewalt angetan wird, um es gefügig zu machen, wird es totalitär.

Freiheit ist das recht, „nein“ sagen zu können und dafür keine andere sankzjon als die direkten konsekwenzen dieses „nein“ erleiden zu müssen.

Die faktenfummler von CORRECT!V…

…erklären uns jetzt mal allen, dass lebensmittel viel zu billig sind:

Ich weiß nicht, bei welchem discounter und in welchem jahr die autorinnen des beitrags zum letzten mal milchprodukte gekauft haben, aber bei meinem letzten einkauf war der mozarella 20% und der halbe liter buttermilch sogar 103% teurer als hier genannt. An einer plötzlichen preissteigerung kann es nicht liegen, denn die preise sind schon seit einiger zeit so. Das zeigt schon einmal, daß die wahrnehmung offenbar etwas verzerrt ist. Momentan ist die beschwerde über die häufig zitierten viel zu billigen lebensmittel nicht so ganz angebracht. Mag sein, daß faktenchecker ein so arg dickes portemonnaie haben, daß ihnen dieser fakt glatt entgangen ist, mir hingegen ist das durchaus aufgefallen

Die linken faschisten sind die armenhasser, sie hassen alle armen menschen. Ihre stimme ist laut in jeder zeitung und auf jedem sender, ihr programm ist unwidersprochen in jeder partei, jedes mittel ist ihnen recht.

Fragen, fragen, fragen

Wie kann jemand an Identitätspolitik glauben? Wie kann jemand überzeugt sein, dass wir alle Sklaven unserer Gene sind, Gefangene des Kollektivs, in das wir zufällig hineingeboren wurden, dass wir ausschließlich die Interessen von Unseresgleichen vertreten, nie die Perspektive wechseln, nie dazulernen? Und warum glauben diese selben Leute dann, dass man seine sexuelle Identität nach Tageslaune wechseln könnte?

Über ein grundsatzurteil würde ich mich sehr freuen

Die VW-Tochter Audi verwendet seit März eine gendersensible Sprache, um die geschlechtliche Vielfalt besser sichtbar zu machen. Ein VW-Mitarbeiter fühlt sich diskriminiert und klagt nun dagegen

[Archivversjon]

Ich glaube nicht, dass es gerichtsfest sein wird, einen menschen zur innerbetrieblichen benutzung einer ideologisch motivierten kunstsprache zu zwingen. Und so ein grundsatzurteil würde mich zum beispiel auch für die mitarbeiter der stadtverwaltigung hannover sehr freuen, denn die sind auch per verordnung zur verwendung spaltender sprache gezwungen.

(Das wäre alles nicht halb so schlimm, wenn die in irgendwelchen universitären mimosenkokons geborenen sprachgestaltungsideen höherer töchter mit tyrannofilie und kapierschutz nicht so unendlich verkrampft klingen würden, sondern spaß machten! Ich finde ja nach wie vor, dass das -y-suffix an besten ist, wenn es wirklich einmal eine situazjon gibt, die ein explizites benennen der gemischtgeschlechtlichkeit erforderlich macht. Das ist übrigens sehr selten.)

Feminismus des tages

Auf dieser pseudojornalistischen webseit der alpenprawda für „jüngere leser“ ruft heute Magdalena Pulz mit benzinkanister und flammender fackel das letzte gefecht des feminismus aus [archivversjon]. Bitte gut festhalten, es ruckelt während der fahrt ein bisschen im oberstübchen:

Es ist wahr: Nach der Einführung von Gendersternchen, der Öffnung von Zigarrenclubs für Weibsvolk und diversen Quoten-Diskussionen will ich den Männern auch noch das Herzstück ihres Testosteron-Tempels wegnehmen: ihre Anzüge. Das liebste ihrer Kleidungsstücke, und vermutlich – nein, sicher sogar – das schönste. Ja, verdammt, Männer in Anzügen sehen super aus. Ich will Hemden, Hosen und Sakkos trotzdem annektieren, will sie in eine riesige Tonne werfen und verbrennen. Metaphorisch zumindest. Für mich sind Anzüge einfach das ärgste Kleidungsstück von allen. Denn hinter der gebügelten Fassade von klarem Schnitt und edlen Kanten versteckt sich der Endgegner unserer Gesellschaft: das Patriarchat

Nun, frau Pulz, wenn ihnen nicht gefällt, dass sich menschen einfach das anziehen können, was sie wollen, was sie für angemessen halten oder — manchmal sogar — was ihnen gefällt, dann kann ich ihnen nur sagen, dass sie sich mit der BRD den falschen staat zum leben und mit dem jornalismus den falschen beruf ausgesucht haben. Mein tipp an sie, frau Pulz: wandern sie nach nordkorea aus und treten sie der nordkoreanischen armee bei, wo männlein und weiblein alle die gleiche und vorsätzlich gleichmachende uniform tragen. Ich gratuliere ihnen jetzt schon zu ihrem großartigen sieg für die frauenrechte, scheiß auf die menschenrechte! 💩

(Nein, ich trage keinen anzug.)

Zitat des tages für ein „schwarzbuch ideologie“

Eine virale Pneumonie ist ein medizinisches und kein politisches Problem. Dank des politisch-ideologisch begründeten Ignorierens medizinischer Fakten hat sich Europa in kürzester Zeit selber zum weltweiten Pandemie-Zentrum gemacht

Aber hej, die märkte, die märkte, die werden das schon regeln…

Der sehr lange und doch recht kompakte text lohnt sich.

Diverses

Könnt ihr euch noch erinnern, als nach vielfachen forderungen aus dem dumpfakademischen milljöh, dass man ein drittes klo brauche, endlich auch das bummsverfasssungsgericht urteilte, dass es dem schutz der geschlechtlichen identität zuwiderlaufe, wenn man sein geschlecht als „männlich“ oder „weiblich“ angeben müsse? Und dass dann ein geschlecht „divers“ eingeführt wurde?

Na, wie oft machen menschen von dieser möglichkeit, eine schwere amtliche diskriminierung abzuschütteln, gebrauch? Zurzeit in der BRD rd. 150 mal. Oder etwas anders ausgedrückt: das gelöste problem (und ebenso: das mit dritten klos gelöste problem) betrifft rd. zwei tausendstel prozent der gesamtbevölkerung, wenn diese zahlen die wirkliche größenordnung widerspiegeln.

Unterdessen werden menschenrechte eines weit größeren anteils der bevölkerung durch dschobbcenter, staatlich geförderte lohndrückerei und massenverarmung in den dreck getreten.

Daran sollte man jetzt immer denken, wenn gendersternchen, genderdoppelpunkte oder vergleichbare schreib- und zungenstrafen in jeder kommunikazjon durchgesetzt werden sollen!

Seltsam, dass sich ausgerechnet diese menschen in gewissen universitäten zu konzentrieren scheinen… :mrgreen:

Und eltern, die ein kind ohne klar erkennbares geschlecht haben…

Eltern me­dizinisch intersexueller Neugeborener, die ihr Kind als „divers“ eintragen ließen, gibt es in den befragten Städten laut Umfrage bislang keine, heißt es weiter

…haben auch nicht das große interesse an dieser großartigen first world problem solution.

(Übrigens finde ich es völlig unsinnig, dass das geschlecht in meldedaten und ausweispapieren überhaupt aufgelistet wird. Es ist eine völlig sinnlose angabe, die durch verpflichtende biometrische fotos auf BRD-personalkarten noch sinnloser geworden ist.)

Zitat des tages

Ich weiß noch, wie viele Stunden Arbeit Freunde, Freundinnen und ich selbst in unseren Studium für einfache schriftliche Hausarbeiten verwendet haben, und wie groß die Besorgnis oft war, wissenschaftlichen Ansprüchen nicht zu genügen. Verglichen damit ist die Leichtfertigkeit tatsächlich korrupt, mit der hier offenkundig wertlose Beiträge als wissenschaftliche Forschung zur Veröffentlichung in führenden Zeitschriften akzeptiert wurden, solange ihre Ergebnisse und Positionen nur politisch opportun waren

Lucas Schoppe auf man tau

Und ja, Hadmut Danisch konnte auch nicht widerstehen und schreibt ziemlich treffend von „intellektueller inzucht“…

Tief gläubig

„Die politischen Parteien — je radikaler das Programm, desto deutlicher tritt es zu Tage — sind voll von tief gläubigen Menschen“, sagte der Vorübergehende, „denen die Religion fehlt“.

Yahoo des tages

Immerhin hat Marissa Mayer, obermotz_in von yahoo, wohl alles getan, was feminist_innen mit der forderung geschlechtlicher ungeleichbehandlung zur abschaffung des sexismus immer wieder einfordern. Und yahoo ist inzwischen sowas von im arsch, dass es vermutlich demnächst zum ramschpreis übern tisch gehen wird — trotz solcher yahoo-webseits wie flickr, wo etliche menschen sogar freiwillig geld für die nutzung bezahlen, so dass auch nach dem zusammenbruch des reklamemarktes noch ein geschäftsmodell da ist.

Tja, wo man die frage „XX oder XY im 23. kromosomenpaar“ für wichtiger nimmt als die frage nach fachlichen und intellektuellen fähigkeiten (und gleichzeitig die existenz von biologischen geschlechtern leugnet und bei erster sich bietender gelegenheit mal jemanden wie mich, der an der stelle genau so deutlich widerspricht, wie er einem kreazjonisten widersprechen würde, mit einem vorwurfsvollen schimpfwortschwall von vergewaltiger über nazi über kinderficker bis zum mörder überströmt), da ist die vernunft schon lange vorher kaputtgegangen. Eigentlich ist so ein gehirnchen ja viel zu schade zu wegwerfen…