Ihmezentrum-PRopaganda des tages

In ihrem aktuellen bemühen um tolle propaganda, mit der sie den leuten das scheißihmezentrum als ganz tolles, urbanes kulturgutgebäude verkaufen wollen, schrecken die reklamelügner vor keinem spott auf das gehirn mehr zurück. Da wird dann auch mal eine meldung mit dem früheren oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (seit rund zwölf jahren nicht mehr im amt) zu einer S/M-mäßig zwitschernd als tagesaktuell verkauften jubelmeldung gemacht — damit auch noch der letzte merken kann, wie sehr seine intelligenz von diesen stinkenden, von der geldanbetenden und menschenverachtenden heuschreckenklitsche „intown“ bezahlten jubelpersern mit hirnfickhintergrund verachtet wird:

Tweet von @IhmeZentrum: Oberbürgermeister von @hannover und Investor präsentieren Umbaupläne für das #Ihmezentrum -- das Quartier soll sogar einen neuen Namen bekommen -- Erwiderung von @Jacqueline_Ebel: Wann war das denn? Der aktuelle OB heißt Schostock

Angesichts der großen löschlust dieser wohl recht gut fürs lügen bezahlten professjonellen lügner kann ich nur empfehlen, immer schnell ein bildschirmfoto zu machen, bevor die ihre spuren nach besonders peinlichen patzern wieder verwischen.

Immerhin, eines kann man von diesem kleinen fehlerchen im gutkonzertierten herumgelüge einer kwasiscientologischen hirnfickerbande lernen: Wie lange die menschen schon mit den gleichen beschissenen lügen an der nase herumgeführt werden. Schön doof, wer sich das gefallen lässt oder gar gefallen daran findet. Das wird auch durch tolle bundesbau-reklameplakate an der scheißruine nicht besser, ganz im gegenteil

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!

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Und nun im programm: der schwarze PR-kanal

Direktbullschitt… und zum glück für die menschen in linden ist aus dem anliegen, die verrottende ruine zwischen blumenauer straße und ihme zum weltkulturerbe zu machen, nichts geworden.

Kennt ihr noch Karl-Eduard von Schnitzler. Bei dem habe ich mir auch immer gesagt, dass ihn vielleicht mal jemand anstubsen sollte, um ihn zu sagen: „Hej, genosse, so wie du den schwarzen kanal machst, so machst du den sozjalismus koplett unmöglich und taugst nur zur realsatire, das geht so nicht“. Genau daran erinnere ich mich immer wieder, wenn ich die PR-propaganda zum scheißihmezentrum irgendwo mitbekomme.

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!

Worum gehts eigentlich bei so einer re:pups-ich-da?

Darum, dass die bundeswehrmacht ausgesperrt wird, während das spekulative herumzocken mit dem bedürfnis der menschen nach wohnen und die missachtung ihres bedürfnisses nach einer einigermaßen artgerechten haltung durch menschenverachtende heuschreckenläden wie „intown“ mit trampelnden füßen getreten wird? Der redner ist übrigens… ähm… studiertes loch für p’litische kommunikazjon, also reiner propagandaheini — nur eben nicht für die bundeswehrmacht, sondern für einen menschenverachtenden konzern. Möge er schnell seinen eklig-warmen körper aus fleisch verlassen und in einen verrottenden betonhimmel nach seinem herzen fahren, damit er sich den rest der ewigkeit lang selbst seine lügen erzählen kann! 👿

Das eben verlinkte foto ist übrigens von gestern, das ist nicht alt. Und als ich gestern mit neugierigen augen durch die ruine des ihmezentrums ging, sah ich zwar dieses übergroße propagandaplakat, aber weder ein dixiklo noch baugeräte noch irgendein anzeichen von irgendeiner bautätigkeit. Immerhin, für das plakat hatten sie ja geld übrig. Wenn ich solche offen in den blickraum lügenden und intelligenzverachtenden propagandaplakate sehe, fühle ich mich wie in der DDR. Die einzige verbesserung: inzwischen gibt es auch endlosschleifen mit bandansagen bei PR-veranstaltungen.

Aber nochmal zur re:pups-ich-da: Je mehr von diesem ganzen nach scheiße stinkenden jornalismus in einer veranstaltung ist, desto kälter, widerlicher, verlogener, menschenfeindlicher, doppelmoralischer, rabulistischer und faschistischer wird sie. Und nein, das gilt nicht nur für die re:pups-ich-da, das lässt sich allgemein beobachten.

Dank an B. G. für den hinweis! Ich gebe mir so eine gekwirlte scheiße wie die re:pups-ich-da nämlich nicht.

Ihmezentrum und hannöverscher kulturdezernent des tages…

Hach, ist das schön! Der hannöversche kulturdezernent Harald Härke ist ja eifrig am zwitschern, wo sich doch hannover als europäische kulturhauptstadt beworben hat. Und was der so alles gezwitschert hat. Unter anderem das hier — bitte gut festhalten, der als tolles bildchen gezwitscherte langtext ruckelt ein bisschen beim weg durch das gehirnchen:

Bildschrimfoto des tollen fiepsers des hannöverschen kulturdezernenten Harald Härke

Warum ich davon nur ein bildschirmfoto bringe? Dazu gleich ein bisschen mehr. Aber erstmal ist es wohl erforderlich, dieses grandiose und kulturbeflissene text-im-bild zum fiepser „Dass die #Landeshauptstadt @Hannover die Mietverträge im #Ihmezentrum verlängert ist der richtige Schritt!“ durch abtippen mal wieder zum text zu machen, damit es — im krassen gegensatze zum original und vor allem im gegensatz zum auch nicht gerade barrjerefreien ihmezentrum — auch für alle potenzjellen kulturgenießer der stadt hannover in gut genießbarer form zur verfügung steht. Meine kleinen anmerkungen stehen kursiv in eckigen klammern:

Hallo,

dieses Mal geht es um ein Thema, das mir persönlich wichtig ist: das Ihme-Zentrum. Die einstige Utopie [sic!] beschäftigt uns seit Jahrzehnten. Immer wieder gab es Phasen des Abschwungs, aber auch der Hoffnung. Mit der Ankündigung von dieser Woche [sic!], dass die Landeshauptstadt langfristig als Mieterin im Bürobereich bleibt, startet aus meiner Sicht eine neue Phase. Denn bei aller Diskussion: Es ist der richtige Schritt.

Wenn [aber nur dann, wenn] der derzeitige Großeigentümer Intown die Bürobereiche renoviert, eine Belebung initiiert und auf die anderen Akteurinnen und Akteure vor Ort zugeht, dann kann daraus ein neues Wahrzeichen für Hannover [sic!] werden, das über die Stadtgrenzen hinaus strahlt [sic!].

Deshalb ist das Ihme-Zentrum für uns bei der Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt wichtig [sic!]. Es steht für eine mitreißende Erzählung eines städtebaulichen Problems [sic! Das ist eine der blumigsten umschreibungen für eine ruine, die ich je gelesen habe], das mithilfe einer ganzen Kommune und seiner vielen tollen und kreativen Menschen wieder aufblüht [sic!] und so ein Symbol für eine positive Transformation wird.

Wie schön wäre es, wenn die ganze Welt zur Kulturhauptstadtfestivität in unsere Heimat kommt, um sich im Ihme-Zentrum und an vielen anderen Orten anschauen und erleben kann [sic!], welche Kraft Kultur und Kreativität entfalten können, um konstruktiv mit Herausforderungen umzugehen.

Bei aller Schwärmerei: Bis dahin brauchen wir einen langen Atem, Geduld und vor allem Humor [sic!]. Mit der Verlängerung der Mietverträge schafft zumindest die Landeshauptstadt eine Basis, um mit Intown, aber auch der Bewohnerschaft [ein kälteres Wort hat er wohl nicht gefunden] konstruktiv ins Gespräch zu kommen. Auch freue ich mich für die zahlreichen Mitarbeitenden [sic!] der Stadt, deren Büros dort dann [!] renoviert und modernisiert werden [und wenn nicht, dann wohl eher nicht].

Packen wir es an!
Ihr Harald Härke
Hannover im April 2018

So weit der ganz normale wahnsinn der intelligenz- und menschenverachtenden PR in der hannöverschen lokalp’litik, ein gefundenes fressen für madsack-abschreibjornalisten. Es wäre mir gar nicht in mein Leben geflossen, hätte mich nicht @benediktg5 in einem fröhlichen fiepser darauf hingewiesen. Und als es dann in mein leben floss, konnte auch ich mich des fiepsens nicht weiter enthalten und spuckte nur ein kleines bisschen völlig angemessener galle auf diesen tollen text des werten herrn kulturdezernenten Harald Härke, gar nicht mal so bitter, wie es angesichts des völligen fehlens jeglicher erkennbarer bautätigkeit (ich bin heute nachmittag erst wieder mit neugierigen augen an der verrottenden ruine vorbeigegangen) angemessen gewesen wäre:

Hurra, Hurra, eine zerfallende Ruine für die Kulturhauptstadt als Wahrzeichen für Hannover. Fürwahr, fürwahr! Vom Kiffen wird man ja nicht so merkwürdig, einige Leute müssen wirklich Lack saufen

Und es hat gar nicht lange gedauert, da war der text des werten herrn kulturdezernenten Harald Härke im zwitscherchen gelöscht, wie mir fröhlich das vöglein @benediktg5 zuzwitscherte. Man scheint dort im kulturdezernat wohl auch des nachts an der eigenen reputazjon zu arbeiten, und jemanden ist nach genuss meiner kleinen erwiderung wohl aufgefallen, dass der lacktrunken-wahnheiß anmutende text des werten herrn kulturdezernenten Harald Härke mindestens einen halben Trump auf der nach oben offenen skala für realitätsverluste aufweist. Das ist natürlich jammerschade, weil die menschenverachtenden PR-heinis von „ein neues wahrzeichen für hannover“ den tollen jubelzwitscherer längst in ihrem blog als tolles werbemittel verwendet hatten.

Allerdings stehen dafür jetzt auch die PR-Experten vom #Ihmezentrum im Regen, da das Bild im verlinkten Tweet ebenfalls gelöscht ist. 😃 https://t.co/UsyviFk16f

Das sieht dort übrigens so aus, und weil ich angesichts der löschkrankheit dieser ganzen sich gegenseitig PR-bälle zuschiebenen bande davon ausgehen muss, dass das inzwischen vom zitierten kaputtgemachte zitat dort ebenfalls spätestens morgen früh weg ist, habe ich mal kurz eine archivversjon und gleich noch eine zweite archivversjon davon erstellen lassen. Es wäre ja jammerschade, wenn diese kleine perle der PR-propaganda zugunsten der hausbewohnerverachtenden klitsche „intown“ einfach aus dem internetze verschwände.

Am rande bemerkt: diese leute von „ein neues wahrzeichen für hannover“ haben mich beim zwitscherchen schon lange geblockt, bevor ich sie überhaupt wahrnahm. Sozusagen vorauseilend. Damit ich sie gar nicht erst wahrnehmen kann. Man legt dort offenbar viel wert auf harmonie im internetzauftitt, und deshalb wird bereits im vorfeld geschaut, was den PR-technisch gewünschten eindruck trüben könnte und getan, was man tun kann, um solchen „ärgernisverursachern“ (so nennt man so etwas in der „etik“ dieser UFO-sekte namens scientology) von anfang an die kraft und handlungsmöglichkeit zu nehmen. Nicht, dass noch jemand glaubt, es handle sich um rührige privatmenschen mit komischen ideen. Mitnichten. Das sind lügenprofis, hirnficker, menschenmanipulatöre, feinde… und zwar mutmaßlich gut dafür bezahlte.

Warum ich ein bildschirmfoto verwenden musste, ist jetzt hoffentlich klar. Und warum ich den ganzen vorgang so lächerlich finde, hoffentlich auch.

Hier übrigens noch zum genuss und zum verdruss eine nachträgliche erklärung von @benediktg5@social.tchncs.de, wie es zu dieser tollen entwicklung kam:

Akt 1: Ich besuche mal wieder https://experimentihmezentrum.wordpress.com/

Akt 2: Ich sehe in einem der Beiträge (https://experimentihmezentrum.wordpress.com/2018/04/27/kulturdezernent-sieht-gute-entwicklung-im-ihme-zentrum/) einen verlinkten Tweet des hannoverschen Kulturdezernenten. Der Tweet enthält ein Bild mit Text, in dem das #Ihmezentrum über den Klee gelobt wird.

Akt 3: Ich retweete den Tweet an @goebelmasse und dieser sieht es.

Akt 4: Der Tweet wird auf einmal gelöscht.

Akt 5: Die PR-Experten vom #Ihmezentrum stehen jetzt dumm da, weil der Beitrag jetzt quasi keine Botschaft mehr hat. 😃

Tja, schon dumm, wenn man jemand auf den hohlen kasten kloppt und hörbar wird, wie hohl es drinnen ist. Passt gar nicht gut zur reklame. 😀

Abriss: jetzt! Alternativen: keine! Allen hoffnungslos gläubigen noch viel spaß in ihrer „zukunftswerkstatt“. Früher sah die zukunft im ihmezentrum jedenfalls besser aus. :mrgreen:

Wo bleibt „al kaida“, wenn man sie mal braucht?

Ihmezentrum:
Langfristiger Mietvertrag mit Investor geschlossen

Und ich habe mich gestern im vorübergehen schon über die neue, ganz besonders menschen- und intelligenzverachtende bildsprache in der PR- und marketinglüge gewundert… 😦

Liebe chinesen, wenn ihr das nächste mal einen ordentlichen brocken weltraumschrott auf die erde stürzen lasst, wisst ihr ja, auf welche ruine der trümmer fallen muss

Sogar die stinkende, intelligenzverachtende madsackpresse…

…muss in ihrem anreisser als lockmittel hinter die bezahlwand einräumen, dass es mit „intown“ und dem ihmezentrum nicht so pralle aussieht [archivversjon].

Wie ist Intown, der Investor im Ihme-Zentrum einzuschätzen. Berichte von Bewohnern aus Häusern des Unternehmens in Schwerin und Dortmund bei einer Veranstaltung der Zukunftswerkstatt im Ihme-Zentrum lassen nichts Gutes hoffen

Nein, madsack: neunundneunzig cent für einen deiner artikel (die bei lokalen temen im regelfall unfassbar schlecht bis sachlich falsch sind) kriegst du von mir nicht. Da esse ich lieber ein paar nudeln von.

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!

Mit den toten kann man es ja machen…

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen ist eine weitere Kooperationspartnerin

Ich werde jetzt immer an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht denken, wenn ich die verrottende ruine zwischen ihme und blumenauer straße sehe.

Wenn die kwelle nicht so schrecklich und PR-lügenverseucht und sprachhirnfickend wäre, klänge das ja sogar nach einer interessanten veranstaltung.

Übrigens, bewohner und wohnungseigentümer des ihmezentrums!

Ihr solltet nicht die ganze hirnfickende propaganda fressen, die euch von halbseidenen gestalten mit lächerlich benannten webseits wie „ein neues wahrzeichen für hannover“ in den rachen gerammt wird, sondern euch mal anschauen, wie euer objektbesitzer „intown“ an anderen orten in der BRD mit seinen immobiljen umgeht und was das für die davon betroffenen menschen bedeutet:

„Das können sie nicht machen“, murmelt sie, dreht sich mit ihrem Körper auf dem Stuhl zu ihm um, als würde das alles auf keinen Fall passieren, wenn Jiang ihr nur zustimmt. „Wie soll das gehen?“ Jiang W. schüttelt den Kopf. Auch er weiß es nicht, und ihm fehlt die Kraft, Mingyu zu beruhigen. Dass sie in drei Wochen alle Möbel, alle Habseligkeiten, die sie noch immer dort lagern, herausholen müssen. Dass sie ihre eigene Wohnung, in der sie mehr als drei Jahre ihr Leben gelebt haben, nicht mehr betreten dürfen.

Doch, das können die machen! Als ich noch ein kleiner mensch war und in linden lebte, musste ich miterleben, wie wohnhäuser wegen angeblicher unbewohnbarkeit und gefahren für die bewohner zwangsweise (und mit dem polizeiknüppel) geschlossen und kurz darauf abgerissen wurden… damit platz werde für das neue linden, das in form des ihmezentrums am horizonte auftauchte. Und praktisch jedes dieser zwangsgeschlossenen gebäude war in einem besseren baulichen zustand als die ruine zwischen ihme und blumenauer straße. Fragt einfach mal ein paar ältere leute in linden, die können euch da was erzählen!

Und, was glaubt ihr, was diese in ihrer form des gewinnstrebens grenzkriminelle scheißklitsche „intown“ für euch tun wird? Genau so viel wie andernorts wird es sein:

Auf der ersten Mieterversammlung Anfang Oktober, zu der auch Mingyu und Jiang gehen, kündigen Baudezernent Ludger Wilde und Oberbürgermeister Ullrich Sierau an, der Hannibal werde auf längere Sicht nicht bewohnbar sein. Die Mieter*innen sind entsetzt, einige drohen mit Hungerstreik. Intown-Vertreter*innen sind keine zugegen, auch fortan wickelt die Stadt die gesamte Kommunikation ab. Dabei ist sie längst nicht mehr die Eigentümerin oder Verwalterin des Gebäudes.

Ansonsten wünsche ich euch bewohnern und wohnungseigentümern des scheiß-ihmezentrums noch viel spaß mit den weiteren propagandalügen irgendwelcher halbseidener vereine, die scheinbar auf äußerst fragwürdige weise finanziert werden! Die wirklichkeit kommt dann ganz anders:

Wer Intown fragt, was sie sich dabei denken, dass knapp 300 Menschen in drei Wochen eine neue Wohnung und ein Umzugsunternehmen finden müssen, wie Umzüge aus der 16. Etage klappen sollen, wenn Aufzüge nicht funktionieren, oder ob sie Einlagerungsmöglichkeiten für die Möbel bereitstellen, wird vertröstet

Wenn euch einer mit PR-lügen von urbanität und wahrzeichen für hannover kommt, ist die einzig angemessene antwort darauf ein ansatzlos geschlagener, kraftvoller, grader fausthieb in die dreiste, verlogene scheißfresse!

Werte bewohner des ihmezentrums im besitz von intown…

…wenn ihr euch mal kurz darum bemühen würdet, eure äuglein nach dortmund zu richten [dauerhaft angelegte archivversjon], dann könntet ihr sehen, wie auch die nahe bevorstehende zukunft eures geschätzten brutalistischen menschenschließfaches aussehen wird:

Der geräumte Hochhauskomplex „Hannibal II“ in Dortmund-Dorstfeld wird bald endgültig geschlossen […] Der Eigentümer „Intown“ will Mitte Februar dann auch die Wasser- und Stromleitungen kappen. Alle Zugänge zum Hochhaus werden endgültig geschlossen. Auch zu ihren Briefkästen können die Mieter dann nicht mehr

Da hilft es auch nicht, wenn irgendwelche vorsätzlichen PR-lügner in offener intelligenzverachtung von kunst, spannung und potenzjal schwafeln, dass sich sogar die stahlträger biegen wollen. Ich bin übrigens gerade erst am ihmezentrum vorbei- und sogar hindurchgefahren, und ich wills mal so sagen: wenn an einem bau gearbeitet wird, bemerkt man es an dixiklos, bauwagen, baufahrzeugen und voranschreitenden arbeiten, man sieht auch hin und wieder einmal arbeiter und handwerker. Alles zerfallen zu lassen und sich die staatsknete in die taschen zu stopfen ist kein umbau. Zu schade, dass weder die großverbrecher von carlyle noch die kleineren schäbigen gestalten von intown jemals auch nur einen gerichtssaal, geschweige denn eine gefängniszelle von innen sehen werden. (Letzteres geht ja auch gar nicht, denn das hannöversche gefängnis ist voller schwarzfahrer.)

Abriss: jetzt! Alternativen: keine!
(Wer nicht aus hannover ist und das ihmezentrum nicht kennt: hier lang… den „duft“ kann man leider nicht fotografieren…)

Auf dem allerersten blick…

Auf dem allerersten blick dachte ich ja schon, dass diese etwas eklige PR-seit zur verherrlichung des menschenschließfaches zwischen ihme und blumenauer straße sich für einen ihrer artikel eines stark bearbeiteten fotos von mir bedient hätte, ohne die CC-lizenz kenntlich zu machen… aber nein, die haben das foto aus fast der gleichen perspektive und mit ein paar dekorativen ruderern selbst noch einmal gemacht. So dumme fehler machen die leider nicht… 😉

Übrigens: so wenig ich die ganze PR mag, aber fristsetzungen in anwaltsbriefen mit zwei-tage-fristen sind unter aller kanone und dürften auch rechtlich bedeutungslos sein.

Endlich! Ihmezentrum gerettet!

Es ist nämlich wieder modern geworden.

Rohe Betonwände, gigantische Gebäudekomplexe, schlechter Ruf – die Architektur des Brutalismus’ wurde lange Jahre stigmatisiert und in ihrer Originalität und ihrer Bedeutung in Bezug auf das historische Erbe verkannt. Doch seit einigen Jahren erfreut sich der Baustil bei Architektur-, Design- und Kunstfans wieder größerer Aufmerksamkeit. Manch einer sagt dem Brutalismus sogar eine große Zukunft voraus, wie den Altbauten früher […] Auch Das [sic!] Ihme-Zentrum in der Landeshauptstadt Hannover fasziniert heute deswegen immer mehr Menschen

Mit grüßchen an die modeschöpfer, die mit schönen worten über originalität, bedeutung, hysterisches erbe, arschitektur, diesein und k…k…kunst solche wiedermodernen moden schaffen. Mögen sie schnellstens in ein graues himmelreich voller dreckigem, zerfallendem beton entrückt werden, kahl und klotzig, damit sie eine extralange ewigkeit lang dieser freude und verzückung teilhaftig werden können, statt die fühlenden und lebenden mit solchen einblicken in die kälte ihrer brust zu entsetzen!

Nur für den fall, das der realsatirsch wertvolle beitrag zur aufwärtung des klotzes wieder verschwinden sollte, hier eine dauerhafte kopie

Schade, dass das gegenwärtige ihmehochwasser nicht so aussieht, als ob es eine realistische schangse hätte.

Ihmezentrum-PR des tages

Heute mal wieder etwas aus der beliebten kategorie: nicht alles, was zwei backen hat, ist ein gesicht.

Meine Mitarbeitenden im Kulturdezernat und Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover und ich sehen das Ihme-Zentrum, so wie die Bewohner und viele Künstler und Kreative: Ein spannender Ort mit einem großen Potenzial

Ja, herr kulturdezernent, dann ziehen sie doch einfach in das zwischen ihme und blumenauer straße vor sich hin vergammelnde, brutalistische menschenschließfach aus den siebziger jahren um! Dann haben sie endlich auch spannung und potenzjal in ihrem leben. Also los, es soll auch gar nicht so teuer dort sein! Und wenn sie wollen, können sie dieses ergebnis unterlassener arbeit und großangelegten (übrigens niemals strafrechtlich verfolgten) betruges durch intown und carlyle gern als ein kulturell wertvolles, voll kreatives kunstwerk betrachten, das an den zerfall noch der robustesten wirklichkeiten gemahnt. Von mir aus können sie das betonmonster sogar in handliche kwader schneiden, diese eigenarmig wegtragen, um kreativen und künstlerisch ansprechenden gestaltungen platz zu machen und das ihmezentrum im vorgarten ihrer kulturderzernentenvilla wieder aufbauen, um sich jeden tag daran erfreuen zu können, sie korruptes, intelligenz- und menschenverachtendes ar… ähm… wissenschon, sie!

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen im Jahr 2025 nach Hannover kommen und sich im Ihme-Zentrum und an vielen weiteren Orten anschauen können, wie kreativ, vielseitig und liebenswert diese Stadt und ihre Bewohner sind!

*grusel!*
Als ob der ruf hannovers nicht auch so schon mies genug wäre! :mrgreen:

Abriss: jetzt! Alternativen: keine.
(Wer nicht aus hannover ist und das ihmezentrum nicht kennt: hier lang…)

Wunder… wandel… weihnachtsmarkt

Das Ihme-Zentrum erstrahlt im Weihnachtsglanz

Mittlerweile haben die PR-versuche zum schönreden des als vergammelnde ruine zwischen ihme und blumenauer straße herumliegenden, brutalistischen menschenschließfaches „ihmezentrum“ ein realsatirisches niewo erreicht, dass ich mich frage, ob diese leute mit ihrem „neuen wahrzeichen für hannover“ wohl aus der titanic-redakzjon rausgehüpft sind.

Nur, damit diese von mutmaßlich professjonellen hirnfickern aus der nase gepopelte perle der widerlichen menschenbeeinflussungsabsicht niemals mehr vergehen kann, ist hier noch eine dauerhafte archivversjon. Sowas lebt, und Jesus musste sterben!

Die ratte, die das sinkende schiff verließ, ist für die rettung der ladung und der passagiere moralisch verantwortlich…

Die Stadt kann de facto nicht viel tun. Sie ist eigentumsrechtlich ein Kleineigentümer, wie die allermeisten Wohnungseigentümer auch. Aber sie hat eine moralische Verantwortung, da sie mit der Zustimmung zum Verkauf des Stadtwerkehauses stimmrechtliche Einflussmöglichkeiten aus der Hand gegeben hat

Verantwortung meint in dieser gnadenlos hirnverachtenden PR-rabulistik: verpflichtung, geld in den betonofen des ihmezentrums zu schmeißen, und zwar nicht für einen abriss.

Abriss: jetzt. Alternativen: keine.

Ihmezentrum des tages

L’odeur de publicité est l’odeur de pourriture…

Die PR-trächtigen gestalten, die im ihmezentrum ein neues wahrzeichen für hannover sehen, begnügen sich keineswegs mit einem blog, sondern benutzen die ganze S/M-bandbreite möglicher PR-kanäle für ihre mannigfaltigen schönredeversuche. Unter anderem auch bei instagram, damit die generazjon wischofon erreicht wird.

Warum ich das erwähne? Weil ich eben mitbekommen habe, was passiert, wenn ein instagram-nutzer dort bei einem foto mit lustigem text einen anderen lustigen vorschlag macht, der nicht von politik- und marktversagen faselt, von möglichkeitsräumen visjoniert und auch keine diskotek dort sieht, sondern einen notwendigen abriss.

Das geht im zeitalter des totalen kampfes gegen häjhtspietsch dann so: erst verschwindet der kommentar, und zwar so schnell, als ob er titten hätte, und danach ist der nutzer gesperrt und kann nicht einmal mehr die kommentierte seite sehen. Außer natürlich, er meldet sich ab, weiß, wie man im privaten modus braust oder benutzt einen anderen webbrauser.

Nein, ich war es diesmal nicht. 😉

PR-heinis, scheißwerber und die allermeisten scheißjornalisten – am trefflichsten kurz als „bezahlte lügner“ zusammengefasst — möchten halt nur einwegkommunikazjon, die rückkanal-möglichkeiten sind an diesem antisozjalen pack verschwendet.

Was mir dabei eben gerade erst auffiel: ich hatte es mit diesen leuten noch nie übers zwitscherchen zu tun, aber offenbar habe ich einen so unerwünschten ton am leibe, dass die mich vorsorglich geblockt haben. Bwahahahahaha! Die monitoren also auch das zwitscherchen mit irgendwelchen werkzeugen und machen dabei schon vorsortierung, bevor man überhaupt aneinandergeraten könnte, damit auch ja keine misstönchen von der reklameabsicht abhalten. Das sind bestimmt ganz tolle leute mit ganz tollen gestaltungsideen, die an ganz tollem dialog interesse haben; wisst schon, für euch, für menschen, für linden, für hannover und für die zukunft… :mrgreen:

Wenn mir das ganze etwas bedeuten würde, dann würde ich ja mal prüfen, ob die auch gekaufte folgvögel haben… ach nee, das kann beim zwitscherchen mit 474 folgvögeln für @IhmeZentrum wohl kaum der fall sein. Da kriege ich ja mehr aufmerksamkeit ab, und bei mir machen nur automatismen den kanal voll. 😀

Stirb, scheißwerber, stirb! Und nimm die arschlöcher, die dich für deine scheißlügen bezahlen, mit in deine wurmfutterkiste!