Jornalismus des tages

[…] eine Stilform, die sich derzeit immer weiter im deutschen Journalismus verbreitet: dem Behauptungsjournalismus

Man soll zwar nicht „lügenpresse“ sagen, weil das pfui und nazi ist, aber eine wahrheitspresse ist der am fließband abgesonderte clickbait-scheißdreck aus der contentindustrie eben auch nicht.

Fragen, die sich jornalisten nicht stellen

Thomas Knüwer wirft die interessante frage auf, ob menschen überhaupt jemals für jornalismus gezahlt haben und ob das jetzt durch das pöse pöse internetz erwürgt wurde — nebst einiger für jornalisten sicherlich höchst desillusjonierender fakten. Gefällt mir. 😉

Blauschopf des tages

Kennt ihr diesen Rezo noch? Diesen juhtjuhbb-blauschopf mit seinem video „zerstörung der CDU“, der mutmaßlich eine generazjon von erstwählern p’litisiert hat? Der hat jetzt auch mal ein paar schöne und passende wörter über die scheißjornallje gesagt:

Eure Print-Szene ist wie die Youtube-Szene. Es gibt ganz viele Sachen, es gibt ganz viel Unterhaltung, es gibt auch gute Sachen. Das ist bei Print so, das ist bei Youtube so – verstehe ich.

Bei Youtube haben wir auch ein paar Leute die Sachen machen, wo man sagen kann: Es ist eigentlich nicht gut, dass es das gibt… Was machen wir? Wir zeigen mit dem Finger drauf und distanzieren uns klar davon und wir analysieren das und sagen: Das ist nicht cool. Aber machen das die Zeitungen eigentlich? Übermedien macht das. Bildblog macht das. Aber warum machen das nicht alle Zeitungen?…

Wenn ihr das nicht tut, dann fangt mal damit an. Denn sonst ist eure Szene nen bisschen beschissener als unsere

Bei „print-szene“ bekam ich einen lachanfall. So klingt die sprache der scheißjornalisten mal auf sie selbst angewendet. 🤣

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Scheißpresse des tages

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Warum man der scheißpresse mit ihren bezahlschranken und datenbettelstellen vor dem inhalt und ihren offen für suchmaschinen und leser sichtbaren clickbait-übelschriften keine interwjuhs gibt, zeigt euch jetzt mal in aller ausführlichkeit Carsten Linnemann (CDU).

Übrigens ist es eine ganz dumme scheißidee, der dreckspresse mit ihrem listenprivileg eine aktiv für normale kommunikazjon mit richtigen menschen benutzte mäjhladresse zu geben. Außer, man hat gern über diesen kunstgriff legalisierte spämm, spämm und spämm von irgendwelchen werbeheinis in seinem postfach. Wer denen noch mehr daten gibt, ist sowieso nicht mehr zu retten. Viel spaß mit grenzbetrügerischen lotteriewerbern und ziemlich kriminellen gewinnbimmlern am telefon und einen täglichen sackpost-briefkasten voller scheiße!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Und nun zur geschichte

Seit 1850 wollen deutsche Verlage verhindern, dass ihre Inhalte auch nur zitiert werden. Die Begründung ist schockierend oft deckungsgleich mit dem, was wir heute lesen. Da gibt es eine neue Technik, zum Beispiel Telegraphie, und die würde das ach so wichtige Geschäft des Journalismus ruinieren

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

„Paid content“ des tages

Ein für die Bundespolitik wichtiges Exklusivinterview also kann nur gelesen werden, wenn man ein Abo für über 40 Euro abschließt, oder wenn es so wohlwollend ausfällt, dass die Interviewte es selbst veröffentlicht (hoffentlich in Absprache mit der „FAZ“ – sonst wäre es nämlich ein Verstoß gegen das Urheberrecht)

Ich wünsche den nach scheiße stinkenden presseverlegern auch weiterhin viel spaß dabei, zu glauben, dass ein vernunftbegabter mensch vierzig øre im monat dafür latzt, jornalismus auf einem datensichtgerät lesen zu dürfen. Einmal ganz davon abgesehen, dass die meisten menschen, die ich kenne, so viel geld gar nicht übrig hätten.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nimm dein scheiß-leistungsschutzrecht mit in dein würmerfutterloch!

Telekomiker des tages

[…] die Telekom versteht unter dem „Anschluss der Zukunft“ keine erhöhte Geschwindigkeit – sondern eine signifikant NIEDRIGERE

Die sehr nette und sehr höfliche Mitarbeiterin am Telefon war selbst „geschockt“. Durch die Umstellung auf IP-Telefonie wird es der Deutschen Telekom nämlich nicht mehr möglich sein, unserem Haus eine VDSL-Anbindung zu gewähren. Somit sinkt die maximale Geschwindigkeit von derzeit 25 Mbit auf 16 Mbit

Na, da freut man sich doch gleich doppelt, wenn man dazu auch noch mehr oder weniger gezwungen wird. Auch weiterhin viel spaß mit den datenautobahnen in der BRD, die ähnlich marode schleichwege wie viele straßen sind. Gruß auch an Alexander Doofrindt!

Grüner p’litpropagandafehlschlag des tages

Tja, dieser S/M-kram ist ja so hübsch für die propaganda. Da kann man so schnell dinge reinschreiben. Und wenn sich zu wenig leute für den einseitigen und oft offen volxverblödenden schrott interessieren, dann kauft man halt bei irgendeinem halbseidenen anbieter ein paar freunde und follower, damits bedeutsam aussieht. Zu schade, dass es bei demonstrazjonen nicht genau so leicht geht und man dann die perspektive fürs foto entsprechend wählen muss, damit sechzig hanseln wie eine große volxbewegung aussehen — und wenn der intelligenzverachtende propagandaversuch der marke „hier versammelt sich der widerstand“ dann ausgerechnet über diese S/M-dinger auffliegt, dass es nur so zum kringellachen ist.

Aber hej, die scheißgrünen können sowieso endlich mal in der bedeutungslosigkeit verschwinden. Eine bis zur offenen fortschrittsfeindlichkeit und faschistoiden verherrlichung menschenunwürdiger arbeit¹ konservativ-rückständige p’litische partei rechts von der AFD kann doch niemand gebrauchen.

¹Eine arbeit, die von einer maschine erledigt werden kann, ist menschenunwürdig. Der von den scheißgrünen mitgeschaffene billigarbeitsstrich und die von den scheißgrünen mitgetragene ausweitung der so genannten „zeitarbeit“ ist nicht weit vom reichsarbeitsdienst entfernt. Der hauptgrund, weshalb die antike so wenig das leben erleichternde technik erfunden hat, war die verfügbarkeit billiger und völlig rechtloser sklaven, die solche geistige tätigkeit entbehrlich machte. Die BRD wiederholt diesen fehler nur zu gern, gerade der teil der BRD, der sich „links“ und „grün“ nennt…

Zahlenspiel des tages

Thomas Knüwer zeigt mal kurz auf indiskrezjon ehrensache, wie die scheißpresse mit windigen statistiken aus windigen kwellen propaganda- und klickträchtig lügt.

Auch weiterhin viel spaß beim täglichen empfang der p’litischen bildung aus der hand des stinkenden lügenjornalisten!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Kwalitätsjornalismus des tages

Man müsse doch nicht jedem Thema hinterherlaufen, dass irgendwelche Leute auf Facebook gerade vor sich hinposteten

Stimmt, werter unbekannter kwalitätsjornalist. Kampanjen zur einführung einer auf wunsch des werten herrn justizministers eingerichteten, privatwirtschaftlichen internetzzensur im rechts- und rechtefreien raum sind ja viel wichtiger, und die treibst du nur zu gern mit voran! An von milljardären für ihre tintenklexerei bezahlten löchern wie dir ist die pressefreiheit verschwendet.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, presseverleger, verrecke!

Brüller des tages

Na, das habt ihr doch bestimmt alle gelesen, dass Donald Trump durch big-däjta-analysen und gezielte S/M-manipulazjon von einem hansel zum US-präsidenten gemacht wurde und dass der „brexit“ mit der gleichen metodik herbeimanipuliert wurde. Wenn nicht, das hier meine ich. Ich habe das ohne eine einzige reschersche auf der stelle für bullschitt gehalten und deshalb nix weiter dazu geschrieben. Wenn dermaßen plumpe metodik zur massenmanipulazjon nämlich funkzjonieren würde, dann wäre ihre erste systematische anwendung dort, wo es geld zu holen gibt, also in der produktreklame, nicht in der wahlreklame. Aber das hat meine werten mitmenschen nicht davon abgehalten, mich da mehrfach reinzustubsen… und wie ich gehört habe, wurde darüber auch massenhaft geschrieben, die fragwürdige geschichte wurde massenhaft in S/M geteilt und auch der eine oder andere scheißjornalist — das sind diese von milljardären schlecht bezahlen leute, die immer über vieles schreiben, von dem sie wenig ahnung haben und sich dabei stets die temen und meldungen raussuchen, die ihre meinung unterstützen — fand die geschichte so interessant und wichtelig, dass er etwas dazu tintenklexen musste, was dann zum niederschlag auf minderseriösen pressewebseits von bild onlein bis spiegel onlein führte. Und damit zur weiteren verstärkung des bullschitts. Aber dass der scheißjornalist seine scheißangst vor „big data“ pflegt, bedeutet noch lange nicht, dass er einfach damit aufhörte, für presseverlagsarschlöcher zu schreiben, die seine texte in einen ozean aus träckingskripten von reklamefirmen einbetten. Das wäre ja unjornalistisch, das wäre ja eine persönliche konsekwenz… :mrgreen:

Hej, leute! Kommt runter und lest mal bei Thomas Knüwer weiter!

Und zur presse? Nun, eine wahrheitspresse ist es nicht.

Presseverleger des tages

Der axel-springer-verlach umwirbt blogger und hat unter anderem eine seiner beinahe-spämms an Thomas Knüwer geschrieben. Da gabs dann aber auch gleich eine freundliche und im ton sehr bestimmte antwort, die netterweise auch verbloggt wurde:

Selbstverständlich ist mir Welt.de und auch Welt Plus bestens bekannt. Nicht nur, weil ich über Medien blogge, sondern vor allem, weil der Axel Springer Verlag zu den treibenden Kräften gehört, um Blogs wie Indiskretion Ehrensache zu töten. Mit dem absurden Vorantreiben des Leistungsschutzrechtes agiert das Haus des großen Axel Cäser Springer nicht nur gegen die Rede- und Meinungsfreiheit, sondern auch gegen die Interessen des gesellschaftlichen Diskurses und gegen verlagsunabhängige Medien. Dabei ist der Einsatz von Lügen keine Ausnahme, sondern die Normalität – und das hoch bis zur Person von Mathias Döpfner

Gefällt mir!

Vielleicht sollten die sich einfach mal vorher mit den menschen befassen, denen sie so eine müllmäjhl ins postfach machen! Ach, sich mit menschen befassen passt nicht zum presseverlagswesen? Na, da habe ich mir doch gleich gedacht…

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

BRD-kwalitätsjornalismusmonetarisierung des tages

Was von BRD-kwalitätspresseverlegern hofierte unternehmen wie dieses „blendle“ nicht können oder wollen: eine ganz normale rechnung schreiben. Den nur darin begründeten vermutungen, dass da möglicherweise so einiges in der buchführung und möglicherweise auch in den abgeführten steuern falsch sein wird, habe ich nichts hinzuzufügen.

Zitat des tages

Das Default Setting deutscher Journalisten ist der Alarmismus. Wie ein Vampir von Blut, so nähren sich die Nachrichtensauger von der Verängstigung ihrer Zielgruppe. Ihnen ist nicht daran gelegen, dass Menschen vorurteilsfrei aufgeklärt sind, sich einen nüchternen Blick auf die Realität verschaffen. Die Nachrichtensauger ziehen sie hinein ein eine von Monstern erfüllte Düsternis, die „John Sinclair“-Romane aussehen lassen wie „Die kleine Raupe Nimmersatt“.

Brüller des tages

Kein wunder, dass jornalisten gar nicht an informazjonen kommen, die dürfen ja gar nicht ins fratzenbuch gucken

Offenbar verbreitet Seibert über den Facebook-Account Bilder und Nachrichten, die er den Medien verwehrt

Kannste dir gar nicht selbst ausdenken, so einen bullschitt! Vielleicht sollte man jemand eine kleine fratzenbuch-telex-schnittstelle kohden, die das fratzengebuche solcher für den jornalismus unentbehrlicher verlautbarungsleuchttürme mit eingeschränkter leuchtkraft in einem für jornalisten vertrauteren und somit besser verständlichem medium aufbereitet. :mrgreen:

Angela Merkel des tages

Die rabenmutter der nazjon, mit propagandaabteilung, die noch mehr brechreiz auslöst. Triggerwarnung: das im verlinkten text enthaltene video kann ekel, übelkeit und hassgefühle auslösen.

Aber keine sorge, demnächst sind kinder wieder wichtig. Zum beispiel, wenn das internetz zensiert werden soll, wenn seine gewöhnliche nutzung kriminalisiert oder in eine rechtliche risikozone bewegt werden soll oder wenn man irgendeinen psychischen hebel braucht. Dafür sind die kinder immer gut. Sonst nicht so.

Nachtrag: Hübsch auch anzuschauen, wie die milljardärspresse jetzt die situazjon für die bummskanzlerin retten will, ganz so, als würde sie für bundesregierungs-PR bezahlt