Und nun zur jüngeren deutschen geschichte

Geheimdokument:
Deutschland unterstützte Massenmord in Indonesien

Die Akten deuten darauf hin, dass die Bundesregierung bereits im Vorfeld über den Putsch informiert war und den Militärs finanzielle Unterstützung in Höhe von mindesten [sic!] 1,2 Millionen DM zusicherte. Gleichzeitig hatte die Bundesregierung Kenntnis über die Massaker. So schildert ein BND-Bericht mit dem Titel „Föhrenwald“ ein „regelrechtes Abschlachten von Kommunisten“, nur wenige Tage danach wird über die „dringende Bitte“ indonesischer Generäle um „Geldmittel, die – aus naheliegenden Gründen – nicht der indonesischen Staatskasse entnommen werden können“ diskutiert. Die 1,2 Millionen DM sollen als Barzahlung der Fortsetzung der „antikommunistischen Säuberungsaktion“ dienen und werde „hauptsächlich für Sonderaktionen gegen KP-Funktionäre und zur Durchführung von gesteuerten Demonstrationen benötigt“. Weiterhin solle das Geld der Produktion antikommunistischen Propagandamaterials dienen.

Religjös motiviertes gängelgesetz des tages

In indonesien ist es demnächst strafbar, zu ficken, ohne sich vorher eine (mit krassen auflagen verbundene) genehmung zum ficken von staat und religjonsgemeinschaft abgeholt zu haben [archivversjon].

Wer dort „im sonnigen inselparadies“ (reklametext von BRD-tuhristikunternehmen) seinen urlaub verbringen will, sollte vielleicht besser noch einmal darüber nachdenken, wenn er einen lebensgefährten mitnimmt, mit dem er nicht verheiratet ist. Oder vielleicht generell lieber irgendwo hinfahren, wo das geld, das er umsetzt, nicht in die hände von religjös verstrahlten scheißidjoten gelangt, die mit aller gewalt ein zweites mittelalter aufbauen wollen.

Hej, religjös verstrahlter scheißidjot, der du dich gerade aufregst und deinen blutigen hass ausbrütest, weil du dich zu recht als idjot angesprochen fühlst: wenn ich nicht mehr ficken darf, weil deine scheißreligjon es mir verbietet, dann darfst du jetzt auch keine kekse mehr essen, weil ich eine scheißdiät mache. 🍪

Endlich gibt es was gefährlicheres als einen atomkrieg!

Und ein offenbar in seiner wahrnehmung und erkenntnisfähigkeit ernsthaft getrübter kriegsminister aus indonesjen erklärt euch mal schnell, was das ist und dass man dem ganz unbedingt mit einer art moderner kriegsführung begegnen müsse.

Ich hätte da ein paar vorschläge für die „moderne kriegsführung“ zu machen. Der onkel Adolf, dessen braune soße gerade auch in der BRD wieder so richtig beliebt ist, hat sich da sehr wirksame, wenn auch für die betroffenen wenig erfreuliche maßnahmen ausgedacht und sie mit dem staatlichen gewaltapparat des deutschen reiches durchgesetzt. Und wenn das gerade mal aufgrund akuten sozjaldarwinismusmangels p’litisch nicht durchsetzbar ist, kann man es ja auch medizynisch versuchen, zum beispiel mit einer lobotomie, die gleich noch gegen solche hässlichen krankheiten wie kommunismus hilft. Vorteil: die so behandelten sabbern zwar ein bisschen, aber äußern ansonsten keinerlei unzufriedenheit.