Ich finde es ja gut…

…dass die zwangsschüler in schleswig-holstein jetzt informatik als zwangsfach in ihren zwangsschulen kriegen. Schleswig-holstein ist übrigens eines dieser BRD-bummsländer, in denen bis jetzt nicht einmal ein programmierbarer taschenrechner im schulunterricht der zwangsschulen erlaubt ist — wo käme man da auch hin, wenn schüler an ihrer konsumentenschule lernten, sich die digitaltechnik zunutze zu machen, damit eine maschine die dumme, monotone arbeit macht und nicht der mensch?! Wenn die zehnmal die gleiche stupide rechnung machen (etwa zum aufstellen einer funkzjonswerttabelle), dann müssen die das eben zehnmal tippen, statt es einmal zu proggen. Nicht für die schule lernen wir, wir lernen für die katz!

Von welchem karakter unter solchen umständen der so genannte „informatikunterricht“ sein wird, kann sich hoffentlich jeder mensch vorstellen: eine einführung in meikrosoft-produkte, maschinenschreiben und zwei jahre ideologischer hirnfickscheißunterricht, in dem erzählt wird, dass der öffentlich-rechtliche rundfunk und die BRD-scheißpresse von FAZ bis bildzeitung vertrauenswürdige und verlässliche nachrichtenkwellen sind, im gegensatz zu staatssendern wie RT. Wer dann fragt, ob der staatssender „deutschlandfunk“ auch nicht vertrauenswürdig sei, bekommt gleich drei bis fünf punkte abzug.

Die frage, warum so viele eltern im norden ihre kinder lieber auf einer dänischen schule beschulen lassen wollen und es dafür sogar inkauf nehmen, dafür zusammen mit ihren kindern diese lustige halskrankheit der dänen zu erlernen, sei dem kultusministerjum als zusatzaufgabe gestellt. Hintergrundinformazjon: an dänischen schulen gibt es informatik seit rd. zwanzig verdammten jahren als ganz normales schulfach, und jeder schüler lernt zumindest ein bisschen, was ein kompjuter gut kann, was ein kompjuter nicht so gut kann und was ein kompjuter gar nicht gut kann, wie ein kompjuter prinzipjell programmiert wird (mit einführung in teoretische analyse von algoritmen) und wie man einen kompjuter nutzen kann. Aber das sind ja auch nicht die konzepte für die antihygjenischen BRD-zwangsschulen. In der BRD soll man zum dummen und gehorsamen konsumenten herangezogen werden. Und ansonsten gibt es jedes jahr ein neues wischofon!

Kennt ihr den schon?

Fachkräftemangel:
Bitkom fordert 10.000 zusätzliche Azubi-Stellen für IT-Berufe

Hej, ihr nach scheiße stinkenden scheißunternehmer, die ihr euch zu den bitkomikern zusammengeschlossen habt: wisst ihr noch, früher, wenn die unternehmen gut ausgebildetete fachkräfte brauchten und einfach selbst ausgebildet haben?

Meine fresse, wie dumm wirds denn noch?!

Einmal ganz davon abgesehen, dass sich am markt ja ein mangel — auch ein mangel an arbeitszeit durch kwalifizierte fachleute — durch einen höheren preis für das seltene gut niederschlagen würde. Das ist in der BRD nicht der fall — wenn man sich nicht gerade dummstudiert hat und faselweltmeister geworden ist. Es ist schon auf eine skurille weise passend, dass zurzeit ernsthaft erwogen wird, die informatik-fakultäten zu den sozjalwisschenschaften zuzuordnen. Dann kommt es auch nicht mehr…

An den Hochschulen seien zwar 75.000 Erstsemester in Informatik zu vermelden, erklärte Berg dem Handelsblatt – doch wegen enormer Abbrecherquoten gebe es nur 27.000 Absolventen […] „Viele Abiturienten glauben, sie würden an der Uni Spiele entwickeln und werden dann von Mathe überrollt. Und so mancher Lehrstuhl versteht sich besser aufs Rausprüfen als aufs Fördern.“

…zu so vielen abbrechern, in deren kopf nur ein geräusch wie die klospülung für ihre zukunft abläuft, wenn sie das erste mal in ihrem leben erleben, wie algoritmen (im klassischen sprachgebrauch, nicht im reklamesprech) matematisch analysiert werden, um ihre laufzeit, ihre massenspeichernutzung und ihren speicherplatzbedarf vergleichen zu können. Meine fresse! Wenn unser vorsätzlich totalverkacktes schulsystem nicht so erpicht darauf wäre, heute die erwaxenen von morgen auf die herausforderungen von gestern vorzubereiten, dann hätte mindestens jeder abiturient die grundlagen der informatik schon im matematikunterricht an der scheißschule gehört, statt in sinnlosen, von meikrosoft offen gesponsorten scheißkursen den umgang mit meikrosoft-softwäjhr aufdoktriniert zu kriegen. Das wäre eine wunderbare und sehr anwendungsorientierte ergänzung zur einführung in die analysis. Haben sie aber nicht. Ist ja auch kein wunder, wenn die scheißschulen in der BRD von der scheißp’litik der BRD nur als kinderabgabestelle verstanden werden, die man hauptsächlich betreibt, damit die eltern auch fein und vollzeit arbeiten können. Dann kommen da halt massenhaft mit hohem aufwand dummgemachte und zwölf jahre lang psychisch von beamteten scheißlehrern gekwälte menschen mit angst vor wissenserwerb und mit hochschulzugangsberechtigung raus, die nicht schreiben können, nicht rechnen können und die nicht die geringste ahnung von der funkzjonsweise und den möglichkeiten eines kompjuters haben. 🤮️

Ich finde ja…

Ich finde ja, dass es nur gewinner geben kann, wenn Hadmut Danisch und Roland Tichy mal ein bisschen aneinander geraten [archivversjon]. Mit sehr herzhaften anmerkungen über das informatikstudium in der BRD. 👍

Dieser Roland Tichy ist auch nix anderes als ein contentindustrieller scheißjornalist, nur, dass er eben den „alternativen markt“ bedient. Ansonsten sind die gröberen metoden die gleichen wie im jornalismus von bildzeitung bis FAZ und von RTL bis ZDF: emozjonalisierung, entpolitisierung, angriffe auf personen, personenkulte, lüge, rufmord — nur die ausrichtung ist eine andere. Eben das übliche futter für die psyche. Ideal für die werbe- und schleichwerbevermarktung.

Nachtrag: Oh, da ist ja noch mehr

Schule des tages

Wenn nach den direxen der niedersäxischen schulen geht, dann solls demnächst informatik-unterricht in niedersaxen geben. Aber keine angst vor viel gerechne und abstraktem stoff:

Wichtig sei, dass Schüler lernen, welche Chancen die Digitalisierung bietet, aber auch, welche Risiken und Gefahren sie birgt

Oh, mein armes bullschitt-o-meter! Die nadel klebt am anschlag, die spule ist längst durchgebrannt.

Es wird ein weiteres lebenszeitstundenfressendes pflichtschwafelfach neben sozjalkunde, filosofie, wirtschaft und religjon, voll vom labern über schangsen, risiken und gefahren, und nicht etwa ein fach, in dem schüler ein halbwegs brauchbares grundlagen-wissen darüber erwerben, wie kompjuter eigentlich funkzjonieren und wie man bei ihrer programmierung vorgeht. Wäre ja auch schlimm, wenn die menschen ein bisschen informatisch entdummt und alfabetisiert würden! Warum man das neue schwafelfach dann informatik nennt? Vermutlich, weil man dann die schüler auch gleich an meikrosoft-programme gewöhnen kann. Nicht, dass die noch etwas anderes benutzen! Und außerdem ist es viel besser für die beruflichen schangsen, wenn sie mit offißß umgehen können… 😦

Merkel des tages

Achtung, bullschittbombe!

Die Mediennutzer müssten Auskunft darüber erhalten können, nach welchen Kriterien dort sortiert werde, sagte Angela Merkel am Dienstag zur Eröffnung der Medientage München. Bereits im Schulunterricht müsse ansatzweise Programmierung gelehrt werden, „damit man versteht, wie Algorithmen funktionieren“

Genau, frau bummskanzlerin! Nachdem ein lehrer nebenbei in einem ganz anderem fach wie etwa matematik „ansatzweise programmierung“ gelehrt hat — „So, jetzt erstmal hallo welt und nun ein primzahlsieb, damit wir auch mal schleifen, bedingungen und arrays gemacht haben“ — verstehen die von solchen beglückungsideen des BRD-kultusapparates gekwälten beschulungsfälle, wie etwa filteralgoritmen beim fratzenbuch funkzjonieren.

Mein gegenvorschlag, frau bummskanzlerin: veröffentlichen sie doch einfach mal die geheimen selektorenlisten von BND und NSA, zusammen mit einem für laien verständlichen kommentar, was davon welche daten ermitteln soll, was dabei gedacht wurde und wie zielsicher die filterregel in der praxis ist. Das wäre viel lehrreicher als ihre volxverdummung! Und es zeigte auch, wie guhgell, fratzenbuch und konsorten solche probleme angehen.

Informatikprofessoren…

Informatikprofessoren verfassen zuweilen sehr komische veröffentlichungen, damit sie auch mal wieder etwas veröffentlicht haben. Gut, dass sie mit ihrer professur nicht gekündigt werden können, so dass nichts die ausbreitung ihrer spezialkompetenz behindert:

Sortieren ist weiterhin eine wichtige Anwendung für Algorithmen.

Nein, dieser satz des professors Kowalk, der wie das gestammel eines wichtigtuers klingt, der die bedeutung der verwendeten worte nicht kennt, ist nicht der einzige deftig duftende bullschitt in dieser veröffentlichung zu einem angeblich ganz neuen, aber nicht dargelegten sortieralgoritmus. Mit solcher wissenschaft gehts geradewegs in die zukunft! „Idiocracy„, wir kommen! [via]