Inszenierung des tages

Inszenierung
Demoliertes Polizeiauto aus Stuttgarter Krawallnacht eigens für Pressetermin mit Seehofer aufgestellt

[Archivversjon]

Ist doch klar, dass so ein scheißgrüner minipräsi wie der grünbraune Kretschmann dafür sorgt, dass dem herrn innenminister — und natürlich auch den zahlreich zugegenen scheißjornalisten mit ihren objektiven — eine anständige vorstellung mit professjoneller kulisse geboten wird, und wenns auch so lächerlich wie eine propaganda-veranstaltung in der ehemaligen DDR ist.

Dadurch war Seehofer auf zahlreichen Fotos von Journalistinnen und Journalisten neben dem kaputten Fenster zu sehen. Der Fotograf Jens Volle hatte dies zuvor via Twitter kritisiert. „Was für eine Show“ schrieb er, für den Tatortbesuch der beiden sei das Fahrzeug extra „wie ein Kunstwerk enthüllt“ worden

Damit wir alle mal sehen, wie weit die BRD-verschwörungspraktiker mit parlamentshintergrund zu gehen bereit sind. Und irgendwelche humorpolizisten wie der Sigmar Gabriel von der volxverarmungspartei…

Angesichts der zunehmenden #Gewalt gegen unsere #Polizisten: Wie wäre es mal mit einer Button-Aktion unter dem Motto: „Wir sind Polizei“? Ich wäre dabei. #polizei

…heizen dann die völlig künstlich erzeugte stimmung noch zusätzlich an. Der hätte bestimmt auch in der DDR diese armbinde „helfer der volxpolizei“ getragen. Mit schlecht gespieltem stolz. 🤮

Die scheißp’litiker wissen ja auch genau, wie solche künstlichen bilder bei der schwarzbraunen recht-und-ordnung-frakzjon in S/M ankommen, und so ein paar hochgekochte abernazi-gefühle — kommt, die abernazis kennt ihr, die sagen als einleitung ihrer gröberen sprüche immer „ich bin ja kein nazi, aber“ — werden dann durch solche hirnficks halt staatlich hergestellt.

Gut, dass ich kein polizist bin. Ich glaube, ich bekäme von solchen inszenierungen unserer p’litischen klasse ein kleines bisschen wut.

Titte des tages

Fragt doch mal Euren BuVo, warum der solche Leute deckt, ihre Taten kleinredet und der Antifa Tür und Tor öffnet. Fragt sie. Fragt sie, warum sie für einen Kampf Solidarität fordern, der nur Posieren und Agitieren ist. Warum sie alle und die Medien verarschen. Ihr seid die mit der Transparenz. Es ist Euer Job, das bei Euch selbst zu machen. Solange sich solche Leute wie da oben bei Euch verkriechen und Euch anlügen können, Euch als Nazis bezeichnen und dann wieder Solidarität für ihren erfundenen Kampf gegen Nazis fordern, solltet Ihr vielleicht einfach die Parteienfinanzierung versaufen und den Laden dicht machen. Bevor sowas die Chance hat, in ein Parlament zu kommen

Auch weiterhin wünsche ich den mitgliedern der piratenpartei viel spaß mit ihren feminist_innen.

Tatütata hup hup, wir sind zu spät!

Könnt ihr euch noch an diese tatütata-alarmmeldung des BSI mit den 16 milljonen mäjhladressen in den händen von kriminellen erinnern, die sogar in die tagesschau gekommen ist. Und an die aufforderung, doch jetzt dringend und ganz unbedingt mal seine mäjhladresse auf einer obskuren website — nicht in der domain des BSI — einzugeben und mal nachzuschauen, ob man betroffen ist, damit man ganz dringend antivirus-schlangenöl (der link auf avira ist gleich auf der prüfseite) installiert, weil… ähm… ja weil irgendeine mäjhladresse aus völlig ungeklärten gründen in irgendeiner mutmaßlich aus vielen kwellen zusammengestellten liste von verbrechern steht. Aber tatütata! Und extraeilig!

Und jetzt der brüller daran: für diese tolle akzjon hat das bundesamt für satire mit internetzbezug ein halbes jahr vorbereitung gebraucht. Die mäjhladressen lagen dort schon im sommer letzten jahres vor.

Und morgen schon wird die netzp’litische feuerwehr aus allen frakzjonen des deutschen bimbestages zusammenkommen und mit ihren von innerer verwesung geprägten arschfressen einfordern, dass wir jetzt mehr überwachung gegen den mäjhlterrorismus brauchen, weil ja sogar schon mäjhladressen von bundesbehörden in einer ominösen, aus vielen kwellen zusammengetragenen datei zusammen mit „fiktiven adressen“ (kein witz!) auftauchen. Denn dieser teil des propaganda-bullschitts wird weiter und immer und immer wieder wiederholt: es war ein ganz ganz gefährlicher angriff durch ein botnetz!!zwölf!