Kurz verlinkt

Der so genannte „datenschutz“ in BRD und EU schützt zwar keine menschen vor dem missbrauch ihrer daten, aber er würgt trotzdem genau so, wie es p’litisch gewünscht ist. Das ziel ist schließlich ein neues internetz, das nicht mehr von menschen gestaltet und genutzt wird, sondern nur noch von medienunternehmen, handelsketten, banken, werbevermarktern und staatsfernsehsendern. Und natürlich von p’litischen parteien. 😦

Als nächstes kommt in der BRD erstmal die etikkommissjon für rechenverfahren. Das ist keine satire, sondern BRD-bummsp’litik der CDSPDU unter der fysikerin Angela „raute“ Merkel.

Nichts finden die herrschenden und regierenden so unbekwem und lästig wie ein partizipatives massenmedium. Das muss scheibe für scheibe weggemacht werden, schön langsam, damit es keinen protest gibt, aber auch schön gründlich, damit es niemals niemals niemals wiederkommt. Und genau das geschieht, und zwar schon seit anderthalb verdammten jahrzehnten. Gleichzeitig gewöhnt sich eine ganze generazjon daran, dass sie das internetz mit ihren scheißhändis und ihren scheißäpps nur noch zu unterhaltung nutzen und stören sich nicht weiter daran, wenn sie dabei bis unter die vorhaut, in die arschritze hinein und in der möse mit äpps und gädschets totalüberwacht werden. Ist ja so geil. Ist ja so smart. Man wird zwar dumm und passiv dabei, aber es ist ja so zukunft, smart und geil. Gegen den faschismus, in den die ganze menschheit mit offenen augen und abgeschalteten gehirnen reinläuft, erscheinen die dystopien von George Orwell geradezu hoffnungsvoll…

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich mal angeguckt, wie gut die DSGVO gegen träcking und überwachung durch träcking- und überwachungskonzerne hilft. Die völlig weltverblüffende erkenntnis: gar nicht.

Tja, das die überwachung durch irgendwelche börsennotierten technikstalker im brote von professjonell verlogenen reklameheinis aufhört, ist ja auch gar nicht die absicht hinter der DSGVO gewesen. Die absicht dahinter ist es, und zwar die einzige absicht, dass der betrieb einer persönlichen webseit ein immer größeres und unkalkulierbareres juristisches und damit existenzjelles risiko wird. Damit möglichst viele menschen ihr bedürfnis nach kommunikazjon auf zentral organisierten und deshalb leicht zentral zensierbaren webseits ausleben. Der datenschutz ist da nur vorgeschoben, genau wie der klimaschutz jetzt nur bei der einführung antisozjaler steuern vorgeschoben wird. Da wundert es dann nicht, wenn bei der festsetzung eines bußgelds bei grob fahrlässiger datenschleuderei der wert der privatsfäre jedes einzelnen davon betroffenen menschen mit etwas weniger als 2,5 cent angesetzt wird.

Wenn die ganzen idjoten irgendwann heulen, weil aus dem fratzenbuch, aus guhgell oder aus äppel — oder vielleicht auch aus dem gesundheitssystem mit langsam durchgedrückter wischofonpflicht — milljardenfach die weit in die intimsfäre ragenden daten über ihr ganzes verficktes, dummes dasein raussuppen und von irgendwelchen arschlöchern kriminell benutzt werden, kann ich nur darüber lachen. Und das ist nur ein spiegelbild des lachens, mit dem ich jetzt noch oft ausgelacht werde, von leuten, die mich für einen dummen, paranoiden spinnkopp halten.

Lasst euch nicht verarschen! Es geht beim so genannten „umweltschutz“ nicht um die umwelt, sondern um wirtschaftsförderung. Das gilt auch bei den scheißgrünen. Es geht bei der so genannten „entwicklungshilfe“ nicht um irgendeine hilfe für verarmte menschen, sondern um wirtschaftsförderung für BRD-unternehmungen. Das gilt auch bei den scheißgrünen. Es geht beim so genannten „umweltschutz“ nicht um die umwelt, sondern um wirtschaftsförderung. Ach, ich wiederhole mich! Aber die ganzen scheißlügen werden viel häufiger wiederholt, als ich mich in meinem ganzen scheißleben wiederholen könnte.

Und es ist beim so genannten „datenschutz“ bis jetzt niemals, nicht ein einziges mal, um den schutz der privatsfäre von menschen gegangen (ganz im gegenteil wurden staatliche meldedatensammlungen noch an werber, abzocker und gewinnbimmler verkauft), sondern nur um existenzgefährdend teuer strafbewerte juristische anforderungen, die ein unternehmen erfüllen oder versichern kann, ein privates forum von akwarienfreunden oder modelleisenbahnern aber nicht. Das ziel bei diesem planvollen internetzvernichtungskrieg ist die fortsetzung der verödung des web, bis es am ende nur eine kontrollierbare handvoll von unternehmen gibt, die den großteil der menschlichen kommunikazjon eines ganzen sprach- und kulturraumes vermitteln — ein zustand, über den sich jeder zensor und jeder kämpfer gegen meinungsfreih… ähm… häjhtnjuhs und fäjhkspietsch… freut. Idealerweise wird diese zensur so subtil, dass sie mit normaler aufmerksamkeit kaum noch bemerkbar ist. Geil, so eine algoritmisch zusammengestellte zeitleiste! Was diese „künstliche intelligenz“ nicht schon tolles leistet! Da muss man gar nicht mehr selbst mühsam drüber entscheiden, was man interessant findet und was man sich gar nicht erst anschauen will… 🧟

Schon jetzt läuft der größte teil der internetzkommunikazjon über weniger als eine handvoll webseits und äpps von börsennotierten unternehmen ohne jedes seriöse geschäftsmodell, und es ist erstaunlich, wie oft man auf der einen webseit dann bildschirmfotos der anderen, genau so gestrickten webseits sieht, während gut geheizte empörung den letzten geist vertreibt, der etwas interessantes oder gar einen lichtvollen, einsichtspendenden, zielzeigenden gedanken hervorbringen könnte.

Und hej, euer wanzäpp gehört dem fratzenbuch. Alles andere ist ja viel zu umständlich und außerdem ist da ja keiner.

Sage keiner, dass ihr nicht gewarnt gewesen seid. Hattet halt wichtigeres zu tun als die schädelfüllmasse mal verwendungszweckgemäß zu benutzen. So ein jammer aber auch, dass es intelligenz noch nicht im äppstohr gibt!

Datenautobahn des tages

Nostalgie pur! 😉

Es hatte selbst im retro-gewohnten DOS-Forum zu dezent ungläubigem Staunen geführt, daß ich noch immer mit 56K-Modem, Tonwahl und Telefonbuchse online gehen kann. Scheinbar ist das heutzutage mehr als unüblich und in der Regel auch gar nicht mehr möglich (?). Also bei mir geht das nach wie vor mit der 20 Jahre alten 16-Bit-Einwahlsoftware von T-Online

Der hat da aber eine sehr hübsch aussehende shell für sein windohs für würggruhps 3.11 laufen. (Ich kenne nur das alte calmira, das ungefähr wie ein windohs 95 aussah und sich einschließlich eines „echten desktops“ zum dateienablegen und eines startmenüs auch so bediente — ein echter fortschritt gegenüber dem anwendungsmänätscher.)

Und ist es nicht schön, was t-offlein heute noch so alles für tolle dienstleistungen anbietet? Die werden ja nicht angeboten, weil sie nicht genutzt würden und keinen reibach mehr brächten, sondern, weil hier das datenautobahnland BRD mit seinen internetzfeldwegen ist, wo immer noch menschen darauf angewiesen sind. Unterdessen faselt die gesamte p’litische kaste von der „digitalisierung“, ohne zu verstehen, was das ist und ohne die zustände in der BRD zu kennen. 😦

S/M-zensur des tages

Man wird nun also schon bei Twitter dafür gesperrt, dass man aus den Sendungen des ZDF zitiert […] Wenn’s der Böhmermann sagt, ist es prima, wenn der Danisch ihn aber einfach zitiert, dann muss das gestoppt werden

Auch weiterhin viel spaß mit der p’litisch erwünschten und mit gummigesetzen durchgesetzten zensurwillkür von fratzenbuch bis zwitscherchen! Der endsieg gegen den gefährlichen häjhtspietsch ist zum greifen nahe, alle fäjhknjuhs (außer die bildzeitung und die verlogene wahlwerbung der CDUCSPDUAFDPGRÜNLINKETC) verstummen, die geliebte BRD-demonkratur ist gerettet! :mrgreen:

Wenn euch doch nur jemand davor gewarnt hätte, eure kommunikazjon über die webseits und äpps irgendwelcher börsennotierter unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell zu zentralisieren!

Der kampf gegen häjhtspietsch ist schon halb gewonnen!!!1!

Im vergangenen Quartal hat YouTube nach eigenen Angaben wesentlich mehr Videos wegen Hassinhalten gelöscht als zuvor. In dem Zeitraum seien mehr als 100.000 Videos wegen Hate Speech entfernt worden, schreibt YouTube-Chefin Susan Wojcicki in einem noch unveröffentlichten Blogeintrag, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt

[Archivversjon]

Ein großer sieg für die meinungsfreiheit, die mit zensur verteidigt wird. Wo vom Heiko Maas (SPD) gehobelt wird, fallen zwar auch mal ein paar späne, und wo unter dem wehen banner des netzwerkdurchsetzungsgesetzes der BRD häjhtspietsch gelöscht wird, da wird auch schon mal das grundgesetz mitgelöscht, aber der sieg entschädigt für alles und so genannte jornalisten haben nicht das geringste problem mit zensur, wenn sie ihre staatsfrommen meldungen in presse und glotze zum besten geben.!!!1!!!elf!!1! :mrgreen:

Die meinungsfreiheit ist schon so gut wie gerettet! 🗑️

Tragfähige digitale geschäftsideen im datentrampelpfad- und autobahnland BRD

Nein, das ist nicht der postilljon:

Das miserable Internet an vielen Orten in Deutschland führt zu absurd anmutenden Geschäftsmodellen. Eine Firma aus Hattersheim bietet derart abgehängten Unternehmen Datentransport in die Cloud an, per Mercedes Sprinter. Die Fahrzeuge seien im Grunde „rollende USB-Sticks“, meint der Firmenchef.

Wissenschaftsjornalisten erklären euch S/M

Vergesst die datenautobahn, hier kommt die hassautobahn:

Vergiftetes Netz […] Hass-Inhalte […] Hass-Netzwerk […] „Hass-Autobahnen“ […] Brutstätten für Gruppen, Kommentare und Posts mit extremistischen Ansichten und Ideologien […] Hass zerstört Leben […] wie wir es in El Paso, Orlando und Christchurch gesehen haben […] Cluster von Hass-Inhalten […] Meinungsknoten, die über die ganze Welt verteilt sind […] komplexe Hass-Ökologie […] Über diese Autobahnen werden Hass-Inhalte mit nur einem Klick übertragen […] Hass-Netzwerk […] ‚dunkle Pools‘ von Hass-Verknüpfungen […] Wie beim Unkraut

Ich habe nur mal ein paar worte ausgelassen, um die essenz und substanz der propaganda und zensur-PR in dieser wisschenschaft der george-brainwashington-university bloßzulegen. Dass ich auf scinexx einmal einen derartig offen propagandistischen artikel finden werde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Und nun etwas musik.

Originalekwelle

Nur, damit es nicht vergessen wird

Wie das zwitscherchen mit seinem angeblichen verhindern von wahlbeeinflussungen dafür sorgt, dass kritische und satirische stimmen einfach rausgetreten werden und wie es damit gezielte wahlbeeinflussungen durch konzertierte meldeakzjonen erst möglich macht. Auch weiterhin viel spaß beim zensurvogel vom zwitscherchen, jeder nur ein gehirn zum durchficken! Zensur ist die neue redefreiheit. Ein stalinistischer dank auch an die offen meinungsfreiheitsfeindlichen scheißparteien CDU, SPD und CSU, die begleitet von ständiger, von jedem staatsfrommen scheißjornalisten immer und immer wieder wiederholter angstmache vor häjhtspietsch und fäjhknjuhs das netzwerkdurchsetzungsgesetz gemacht haben, um solche staatlich gewünschte zensur an die privatwirtschaft auslagern zu können! Auch weiterhin viel spaß in der BRDDR!

Achzigster Tag der Sperrung. Es sieht so aus, als sei meine Einstweilige Verfügung inzwischen durch einen irischen Postboten zugestellt worden. Jetzt müsste sich Twitter nur noch dazu verhalten – am besten, indem sie meinen Account freischalten und den Tweet wieder auftauchen lassen

Und natürlich viel spaß mit dem europäischen leistungsschutzrecht, den hochladefiltern und vielen weiteren ideen der zensurförderer in berlin und brüssel! Wer dieser zensurscheiße entkommen will, ist bei zwitscherchen, fratzenbuch und finster-gram völlig falsch.

Zwischenüberschrift des tages

Gemäss einer aktuellen Untersuchung stammt jeder fünfte Klick auf ein Inserat von einem Bot

Hej, krämer und unternehmer, ihr hirnverkwartzen vollidjoten! Gebt schön weiter euer geld für onleinreklame aus. Wer ein gehirn hat, hat auch einen adblocker, weil er an seiner privatsfäre und an seiner kompjutersicherheit hängt, und ansonsten geht das geld vor allem für das geschäft von grenzkriminellen botprogrammierern und für die reklamepräsentazjon vor dummen, verantwortungslosen idjoten weg.

Was wäre das schön, wenn diese halbseidene onlein-reklamescheiße nur noch von verbrechern verwendet würde und jeder, der so einen scheißdreck in seine webseit reinmacht, in das ansehen eines verbrechers käme! Lange kann es nicht mehr dauern, bis die ganze mit lügen aufgepumpte onlein-werbeblase platzt und ein schöneres internetz für alle menschen zurücklässt, aber es dauert leider schon viel länger, als ich erwartet hätte. 😦

Ditschitäll detox

Das bekannte fischblatt „die zeit“ reizt zurzeit die lachmuskeln mit dem folgenden artikel, der hoffentlich als satire gemeint ist:

Digital Detox: Ein Leben nach dem Internet. Jetzt. -- Rumscrollen, hierkurzwaslesen, daschnellwasposten. Ah WhatsApp, oh Twitter, wow Tinder. Das digitale Leben macht uns krank und wir wissen das. Wir müssen es beenden! -- Von Anna Miller -- 11. August 2019, 10:15 Uhr

Oh, schön, habe ich mir gedacht. Endlich verlassen die scheißjornalisten in einem großen ditschitäll detox das internetz und bestempeln wieder bäume, damit das internetz wieder mehr für die menschen da ist. Leider habe ich nach genuss der ersten seite — wisst ja, contentindustrielle scheißzeitungswebseits wollen, dass ihr umblättert, als ob ihr es noch mit papier zu tun hättet, damit möglichst viel werbeplatz vermarktet werden kann — zu meiner großen erheiterung die folgende klickaktive ergänzung zum artikel gesehen:

Schaltflächen zum weitersagen auf fratzenbuch und zwitscherchen, schaltfläche für flipboard, schaltfläche für pocket, schaltfläche zum weitersagen über mäjhl -- Darunter eine schlagwortliste (hier nicht vollständig abgebildet): Soziale Netzwerke, Facebook, Netflix, Instagram, Social Media, Smartphone

Nicht einmal fäuleton kriegen diese kwatschjornalisten so hin, dass es nicht lächerlich, unglaubwürdig und dumm wird.

Danke, M., für den hinweis…

Unbegrenztheit des tages

Eine heitere geschichte aus der intelligenz- und kundenverachtung von BRD-telekomanbietern, garniert mit lecker reklameversprechen.

  1. Mensch will im internetzmangelgebiet deutschland internetz für sein händi haben, ohne ständig darüber nachdenken zu müssen, wie viel datenvolumen er noch „verbrauchen“ darf.
  2. Mensch sieht reklame von „freenet“, die eine „unlimitierte datenflätträjht“ (das ist der reklameneusprech für einen volumenunabhängigen pauschalpreis) anbieten und macht vertrag mit „freenet“.
  3. Mensch nutzt sein unbegrenztes datenvolumen, ohne sich gedanken darüber machen zu müssen, wie viel datenvolumen er noch „verbrauchen“ darf — fast so, als wäre es ein internetzzugang mit unbegrenztem datenvolumen.
  4. „Freenet“ findet das gar nicht gut und kündigt den flätträjht-vertrag nach kaltschnäuziger gutsherrenart wegen „missbräuchlicher nutzung“. Wo kommen wir da auch hin, wenn man einfach nutzt, was man teuer bezahlt hat! Und außerdem steht da eine etwas überraschende klausel im augenpulver der AGB, um solche kündigungen „rechtmäßig“ aussehen zu lassen…

Was haben die eigentlich gedacht, wofür jemand eine „unlimitierte datenflätträjht“ bezahlt?

Auch weiterhin viel spaß mit der lustigen reklame für im internazjonalen vergleich mondmäßig überteuerte angebote irgendwelcher telekom-klitschen in der BRD!

Gruß auch ans verbrecherschutz… ähm… verbraucherschutzministerjum!

Kaum hat zensursula wieder gelegenheit…

Kaum hat zensursula wieder die gelegenheit, schon wird wieder an einer zensurinfrastruktur für das internetz in europa gebastelt [archivversjon]. Diesmal allerdings nicht für den angeblichen schutz von kindern vor sexuellem missbrauch, sondern im namen des hl. geistige eigentums. Dafür kriegt man ja auch eine viel größere unterstützung aus der gesamten scheiß-contentindustrie einschließlich der gesamten scheißpresse… 🤮

EU-kwalitätsfreiheitsinternetz des tages

Die EU-Kommission überlegt, eine eigene Behörde für die Regulierung von Online-Diensten zu schaffen. Die neue Behörde ist Teil eines möglichen Gesetzesvorschlages der nächsten EU-Kommission, um Plattformen wie Google und Facebook zu regulieren […] Das Gesetz soll die Regeln zur Bekämpfung von Hass im Netz und Desinformation in ganz Europa vereinheitlichen sowie einheitliche Vorschriften für Online-Werbung schaffen

Hui, häjhtspietsch heißt jetzt „hass im netz“ (übrigens ist hass eine völlig legale emozjon, genau wie trauer, liebe, freude, verzweiflung oder lebenslust), und fäjhknjuhs heißt jetzt „desinformazjon“ (was außerhalb des internetzes seit jahrzehnten das tagesgeschäft jeder scheißzeitung und außerdem der brotberuf aller menschen bei irgendwelchen reklameklitschen ist).

Da weiß ich jetzt schon, was rauskommen wird: zensur, bestrafung für bislang auf grundlage der allgemeinen erklärung der menschenrechte straffreie meinungsäußerungen und als sahnehäubchen ein verbot von adblockern. Und wer „anbieter“ ist — also wer eine gute altmodische webseit oder ein blog hat, statt seine gesamte kommunikazjon ans fratzenbuch zu übergeben — kriegt gleich noch mehr reingewürgt, weil das der schlüssel ist, um die menschen in leicht kontrollierbaren zentralen anbieterknästen einzusperren:

Die Schlüsselfrage des Papiers liegt in der Verantwortung der Anbieter: Sie sollen stärker in die Pflicht genommen werden – etwa durch eine Umkehr der Haftungsregeln. Anbieter waren bisher nur für illegale Inhalte ihrer Nutzer haftbar, etwa Urheberrechtsverletzungen, wenn sie diese auch nach Aufforderung nicht entfernten.

Das könnte sich nun ändern

Kurz gesagt: ich (und jeder andere mitgestalter des europäischen internetzes) soll jeden leserkommentar vor der veröffentlichung auf eventuelle urheberrechtsverletzungen abklopfen. Als ob ich das könnte. Niemand kann das. Niemand hat einen überblick darüber, was an denkbaren wortkombinazjonen gerade frei ist und welche formulierung mit urheberrechten (oder vergleichbaren scheißrechten wie dem leistungsschutzrecht für scheißpresseverleger) kollidieren könnte. Faktisch heißt das: kommunikazjon findet nur noch im fratzenbuch und beim zwitscherchen statt, schön zentralisiert und ebenfalls mit EU-staatlicher zensurgängelei. Alles andere wird vorsätzlich und planvoll von demokratiefeindlichen gestalten aus dem umfeld des EU-politbüros zum unkalkulierbaren juristischen risiko gemacht.

Bravo! Und das zusammen mit der abmahnerpressungswesen irgendwelcher halbseidenen rechtsanvergewälte in der scheiß-BRD! 😦

Willkommen im datenautobahnland BRD

Breitbandausbau
Jedem dritten Gewerbegebiet fehlt schnelles Netz

[Archivversjon]

Und irgendwo stehen dann die Doofrindts und die Scheuers mit verschränkten händen herum, schauen blöde in die „blühenden landschaften“ und warten darauf, dass endlich die unsichtbare hand des marktes kommt und ein paar schächte buddelt und ein paar kabel verlegt… :mrgreen:

Die BRD ist die rechtsstaatkarikatur des tages

In einem normalen rechtsstaat steht ja in den gesetzen drin, was man tun soll und was man nicht tun darf und es stehen strafmaße dabei, wenn man drauf scheißt. Das verhindert teoretisch staatliche willkür (die dann aber doch stattfindet).

In der bananigen republik deutschland handhabt man das aber ganz anders. Da sagt man einfach, dass eine gesetzmäßig verpflichtend gemeldete zahl viel „zu niedrig aussieht“ und verhängt deshalb zwei milljonen øre bußgeld [archivversjon].

YouTube gab dabei an rund 215.000 Meldungen erhalten zu haben, Twitter etwa 260.000. Bei Facebook hingegen sollen nur 1704 problematische Inhalte gemeldet worden sein. Eine Zahl, die sehr niedrig wirkt, vergleicht man die Größe des sozialen Netzwerks […] Das sieht auch das Bundesamt für Justiz so und begründet das Bußgeld insbesondere damit, dass die Anzahl der Beschwerden über rechtswidrige Inhalte im veröffentlichten Bericht unvollständig sei

Willkommen im CDUCSPDU-willkürstaat mit seinen grundgesetz- und menschenrechtswidrigen willkürgesetzen gegen häjhtspietsch, die privatwirtschaftliche zensur erzwingen sollen.

Wenn die bananenrepublik deutschland doch nur halb so skeptisch mit den viel zu niedrig aussehenden abgasmesswerten bei BRD-autobauern umgegangen wäre! :mrgreen:

Neues vom datenautobahnland BRD

Die Bundesregierung hat offiziell bestätigt, dass sie das in der vergangenen Wahlperiode gesetzte Breitbandziel deutlich verfehlt hat […] „Ende 2018 hatten rund 88 Prozent der Haushalte in Deutschland Zugang zu schnellem Internet mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 MBit/s“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger darin. Versprochen hatte Kanzlerin Angela Merkel 2014, dass bis Ende 2018 alle Haushalte in Deutschland Anschlüsse mit mindestens 50 (MBit/s) nutzen können

Eigentlich erstaunlich, dass es in dieser BRD für jeden menschen schon elektrischen strom gibt, wenn man sich mal anschaut, wie ungern hier kabel gelegt werden. Gut, dass es besser entwickelte länder wie litauen oder polen gibt (von schweden und norwegen gar nicht erst zu reden, da gelten 50 MBit/s als schmalbandzugang), falls man gern dieses neulanddingsbumms haben möchte. :mrgreen:

Aber hey, bald macht ihr alles über 5G. Echt und ganz ehrlich jetzt! Wird auch unaufhaltsam schnell wie ein flughafen- oder bahnhofsbau gehen…