Die blödhaltekampanjen waren ein voller erfolg!

Digitale Grundkenntnisse:
Deutsche Bürger liegen unter EU-Durchschnitt

Was versteht diese tolle untersuchung denn unter „digitalen grundkenntnissen“? Etwa das wissen darum, wie man digitale signaturen benutzt und überprüft, um zum beispiel die herkunft und integrität einer datei oder einer mäjhl sicherzustellen, damit man nicht mehr in jede mäjhl vom weihnachtsmann klickt, der eine datei lebenslauf.pdf.exe angehängt hat. (Die absenderadresse einer mäjhl kann man kinderleicht und beliebig fälschen.) Ich würde das ja — neben typischen anwenderkenntnissen wie etwa benutzung der zwischenablage und regelmäßige anfertigung von sicherheitskopien — für eine der wichtigsten grundkenntnisse im jahrhundert der internetzkriminalität halten. Aber mitnichten, in dieser tollen studie wurden ganz andere dinge untersucht:

Dabei wurden etwa Fähigkeiten wie das Lesen von Online-Nachrichtenseiten, die Suche nach Informationen im Netz oder die Überprüfung von Quellen berücksichtigt

Benutzung eines webbrausers sowie benutzung einer websuchmaschine (am besten eine andere als guhgell) gelten jetzt als „digitale grundkenntnisse“. Immerhin wird schon vorausgesetzt, dass die leute ihren kompjuter selbstständig einschalten können. 🤭️

Grüße auch an die ganzen scheißjornalisten da draußen, die niemals ihre kwellen verlinken! (Dass es auch anders geht, zeigt mir jeden tag scinexx, die stets einen DOI ihrer kwelle angeben, so dass man die kwelle bei interesse oder aufkommenden zweifeln am bericht auch selbst besorgen und lesen kann. Ist doch nicht so schwierig! Wie oft ich schon einen teil meiner lebenszeit damit vergeuden musste, der jornalistischen angabe „kwelle: internetz“ hinterherzusuchen, um dann immer wieder einmal festzustellen, dass es auch einen grund dafür gibt, dass scheißjornalisten ihre kwellen nicht nennen, nämlich, dass sie lügen. Und dabei war damals noch gar kein krieg…)

Jetzt macht das klima aber ernst!!1!

Bedroht die Hitze das Internet?

Elektronischen Geräten bekommt große Hitze gar nicht gut. Nun gibt es Berichte, wonach sich manche Verteilkästen der Telekom so sehr aufheizen, dass sie nicht mehr funktionieren. Ist das Internet gefährdet, wenn die Sonne zu sehr herunterbrennt? Es war eine sehr skurrile Begebenheit, die sich Im hessischen Liederbach ereignete. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, hatten sich rund 400 Nachbarn zusammengefunden, bei denen das Internet immer dann in die Knie ging, wenn es sehr heiß wurde. Irgendwann konnten die Betroffenen die Ursache ausfindig machen: ein grauer Verteilerkasten der Deutschen Telekom, der mitten in der Sonne stand und in dem im Inneren die Lüfter auf Hochtouren liefen. Doch man konnte das Problem in Eigenregie lösen, mit einem großen Sonnenschirm, der dem Kasten Schatten spendete und so das Internet wieder zum Laufen bracht

[Archivversjon]

Aha, kwelle ist die bildzeitung, und der mit rundfunkabgaben vollgefressene bayerische schundfunk konnte leider nicht mal ein bisschen selbst rescherschieren, sondern hat aus dem lügenblatt einfach abgeschrieben. Warum auch umständlich selbst rescherschieren, wenn der ton der meldung in die eigenen meldungsabsichten passt?! Da glaubt man dann auch dem fachblatt für fäjhknjuhs. Ist doch jornalismus hier, nicht sorgfalt. Und die schräge geschichte passt doch in das, von dem man schon vorher wusste, dass man es erzählen will.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der kwasisteuer auf das bewohnen einer wohnung!

Neusprech des tages

Wie nennen die scheißgrünen einen scheißverein, der die internetzzensur in der BRD vorantreibt? Richtig: „Zentrum liberale Moderne“ (LibMod). In der tat, die stummschaltung anderer menschen ist äußerst „liberal“. Jetzt auch mit der kraft des bundesministeriums für geschlechts-lyssenkoismus, männerhass, zerstörte familje, altersarmut und indoktrinazjon der jugendlichen unter der führung von Elisabeth Paus (scheißgrüne).

Kritische Medien wie die NachDenkSeiten (NDS) werden dort als „systemoppositionelle Gegenmedien“ bezeichnet, die „selbsterklärte Gegner der liberalen Demokratie“ sowie „Gegner der offenen Gesellschaft“ seien, die es in Form von monatlichen „Monitorings“ zu überwachen und in Form von „Fallstudien“ zu analysieren gilt.

Kann ja nicht angehen, dass im internetz weniger als an den höheren berufsschulen der BRD (früher als „universitäten“ bekannt) rumgemobbt und weggebissen wird!!1!

Wer sich selbst einen eindruck von den benannten nachdenkseiten verschaffen will: noch kann man sie einfach so im offenen web lesen, wenn man die ganze enttäuschte sozjaldemokratie dort aushält. Ganz böse umtriebe sind das da! Da schreiben menschen einfach aus ihrer sicht der dinge, die auch gern mal einseitig ist! Gut, die webseit war vor anderthalb jahrzehnten inhaltlich viel genießbarer (wenn man die ganze enttäuschte sozjaldemokratie und die damit einhergehende geistesblindheit dort ausgehalten hat) und ist dann ein bisschen abgedriftet, aber wenn das schon eine gefahr für diesen staat ist, dann wartet mal ab, bis die pösen russischen cyberhäcker mit ihren psychologisch optimierten meinungsmachhirnfickbots loslegen, vor denen die arschlöcher im brote der parteioligarchen immer ganz laut warnen. Damit wir alle auch ja weiterhin aus lauter patridjotischer angst die „wahrheit“ in der bildzeitung lesen, um nicht in „verschwörungsmyten“ abzugleiten.

(Nichts) neues von der BRD-datenautobahn

Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland fühlt sich fast täglich durch Internetprobleme ausgebremst

Achtung, heise zitiert DPA, und die DPA zitiert eine dummfrage, die metodisch noch eine größenordnung unseriöser als jede telefonumfrage ist. Trotzdem halte ich das ergebnis für plausibel, wenn man „dreißig bis vierzig prozent“ sagt, denn selbst hier in hannover gibt es ganze stadtteile, die nur ruckelinternetz kennen. Aber hej, hauptsache auf der autoautobahn gibts keine limits, die datenautobahn ist dem zukünftigen entwicklungsland BRD schon immer scheißegal gewesen (außer beim umstricken der rundfunkgebühr in eine kwasisteuer auf das bewohnen einer behausung, das wurde mit diesen interdingsda begründet)…

Grüße auch an den ehemaligen postminister Christian Schwarz-Schilling aus der kernkorrupten scheiß-CDU, der hier noch mal das damals schon technisch veraltete kupferkabel einbuddeln ließ, um der klitsche seiner frau das dumme staatsgeld in großen paketen in den arsch zu stopfen. Wo die korrupzjon herrscht — in der BRD seit jahrzehnten — da zerfällt eben alles. Außer die prachtentfaltungen der p’litklasse und der BRD-oligarchen (vom stinkenden BRD-jornalisten meist milljardäre oder „leistungsträger“ genannt). Für die ist immer geld da.

Scheißgrüne des tages

Renate Künast (grüne) so: die zukunft der demokratie wird im internetz entschieden, und deshalb brauchen wir viel mehr zensur im internetz. Sonst ist alles voll mit häjhtspietsch und fäjhknjuhs, müsst ihr verstehen, sonst sieht das internetz ja fast so aus wie die bildzeitung.

Ich gebe mal weiter ins heiseforum [und zur sicherheit noch eine archivversjon gegen die stets eifrigen radiergummimeister aus der karl-wiechert-allee].

Überwachung des tages

Ich sage es immer wieder: die gesamte kultur rund um diese beschissenen scheiß-wischofone ist vergiftet und bringt nur giftiges hervor. Zum beispiel diese tolle überwachungsidee von telekom und vodafone [archivversjon]:

»Erhalte das freie Internet« – mit dieser Botschaft begrüßt der Provider Vodafone die Besucher seines relativ neuen Angebots »TrustPid«. Zusammen mit der Deutschen Telekom testet das Unternehmen damit gerade eine neue Möglichkeit aus, seine Kundendaten zu vermarkten.

Das soll so funktionieren: Bisher leiten Mobilfunkprovider den Datenverkehr ihrer Endkunden weitgehend unangetastet ins Internet weiter. Mit TrustPid würde Vodafone in diesen Datenverkehr eingreifen und den Nutzern eine feste Kennung zuweisen, die sich unter anderem nach der Mobilfunknummer eines Kunden richtet. Diese Kennung könnten dann Website-Betreiber abrufen, um genau zu erfassen, welche Inhalte sich ein Mobilfunknutzer angucken, um daraus ein Personenprofil zu bilden und zielgerichtet Werbung auszuspielen. Das Argument: Nur über solche Datengeschäfte könnten viele Online-Angebote genug Einkünfte erwirtschaften, um in Zukunft kostenfrei zu bleiben

Ein internetz, das solche „freunde“ hat, braucht keine feinde mehr.

Klima des tages

Volker Wissing (FDP), datenautobahnminister der BRD, hat rausgekriegt, was diese klimakatastrofe verursacht: dass leute ihr essen fotografieren und zu finster-gram hochladen [archivversjon].

Also kauft euch lieber drei-tonnen-autos!

Eine „klimaschonende digitalisierung“ ist übrigens ganz einfach. Sie besteht vor allem darin, dass man kein javascript in HTML-dokumenten benutzt — oder eben so wenig wie möglich. Und darin, dass man überflüssige bilder, wie etwa die nichtssagenden symbolbilder in jornalistischen drexseits wie jene der FAZ, einfach mal weglässt, statt sie reinzusetzen, weil in der seitenvorlage platz für ein bild ist.

Neusprech des tages

Zensurgesetze für das internetz nennt man jetzt ein rechtliches betriebssystem. Nichts wird jetzt mehr den „kampf gegen den hass“ aufhalten können!!1! Juchu! Die „demokratie“ ist zurück!

Sven Giegold (Grüne), Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, hob hervor, dass die EU mit der Verordnung „weltweit die schärfsten Standards für ein freies und demokratisches Internet“ schaffe

Internetzensur des tages

Wir verstecken das web für sie, gehen sie weiter, hier gibts nichts zu sehen!

Duckduckgo, eine von mir jahrelang benutzte und auch anderen menschen empfohlene websuchmaschine, die den menschen noch für lange zeit das angezeigt hat, was sich im web findet, hat zwar schon längst mit dem durchzensieren angefangen, aber jetzt übertreiben sie es sehr und bücken sich tief vor jenem pack, das kein interesse an verlustfreien und preiswert herzustellenden digitalen kopien hat, an denen von ihrer natur her niemals ein mangel bestehen kann. Und natürlich — von heise unerwähnt — zensiert duckduckgo auch „desinformazjon“. Für leute, die betreutes denken haben möchten.

Ich gratuliere der websuchmaschine duckduckgo zu ihrer erfolgreichen selbstabschaffung und wünsche ihr viel spaß beim untergang. Wer versucht, noch stärker als guhgell zu zensieren, hat nichts anderes verdient. Da werden auch die überall im öffentlichen blickfeld aufgestellten reklameplakate nicht helfen. Geht sterben! Und sterbt schnell! Und grüßt eure investoren, die euch von innen wie ein krebsgeschwür zerfressen haben!

(Die piratebay scheint man aber inzwischen mit duckduckgo wiederfinden zu können.

Unterschied

Wisst ihr, was der unterschied zwischen „p’litisch“ rechts und „p’litisch“ links ist? Ja, es gibt einen. Wenn sich linke zur direkten akzjon und zum gewalttätigen widerstand verabreden, spricht der jornalist von „terroristen“. Und wenn sich rechte zur direkten akzjon und zum gewalttätigen widerstand verabreden, spricht der jornalist von „telegram-tschättgruppen“ [archivversjon].

Und jetzt lernt endlich, dass das internetz nazi ist! Vor allem, wenn ihr verschlüsselt tschättet oder irgendwelche nicht zensierbaren und schwer überwachbaren protokolle für eure kommunikazjon nutzt, so dass die freiwillige und staatliche gedankenpolizei keine schangse hat.

Mit freundlichen grüßen
euer ministerjum für liebe.

Endlich gibt es eine anwendung für „künstliche intelligenz“

Sie kann automatischer zensor für das BRD-internetz werden, wisst schon, für den jugendschutz, gegen die gewalt. Das wird sonst viel zu teuer, wenn man so viele staatliche zensoren dafür bezahlen muss, dass sie zensieren.

KI und Computer sind sehr gut darin, Dinge zu skalieren – und genau das liegt offenbar im Interesse der Medienaufsicht. Mehr Überwachung, mehr entdeckte Rechtsverstöße, mehr Anzeigen. Der Einsatz von KIVI durch alle deutschen Landesmedienanstalten ist nur der Anfang. Medienaufseher Schmid hofft auf ganz Europa. „Es gibt keine andere Nation, die ein vergleichbares Instrumentarium hat zur Rechtsdurchsetzung im Netz“, sagt Schmid. Zu den nächsten Fragen gehöre: „Wie sorgen wir dafür, dass wir das paneuropäisch hinkriegen?“

Jau, das sind die töne, die ich hören will: heute deutschland und morgen die ganze welt!

Ich freue mich jetzt schon auf die vielen fehler, die beim einsatz eines angelernten netzwerkes passieren werden. Diese fehler kann man auch nicht so leicht in den griff kriegen, indem man eine softwäjhr entfehlert; man kann nur das netzwerk mit hohem aufwand neu anlernen. Natürlich versteht man dabei fast nichts vom fehler, den man gerade behandelt.

Und ich bin mal gespannt auf haftungsfragen, wenn eine geschäftswichtige website eines — sagen wir mal — bekleidungshändlers wegen irgendwelcher softwäjhrfehler wegzensiert wird. Oder weil diese dumme „künstliche intelligenz“ nicht dazu imstande ist, eine von der kunstfreiheit gedeckte satire in einem aufdruck zu erkennen. Da entsteht schnell ein ziemlich großer schaden, bis hin zur insolvenz.

Tja, werte händler, müsst ihr halt ins darknet gehen, wenn ihr auch weiterhin geschäfte im internetz machen wollt! 😁️

Lieber irgendwelche internetzzensurfilter einführen, wisst schon, für die kinder…

Wenn ein Ermittler des Bundeskriminalamts in einem pädokriminellen Internet-Forum auf Bilder von Kindesmissbrauch stößt, darf er sie nicht löschen lassen – selbst wenn dies einfach und schnell möglich wäre. Diese erstaunliche Aussage trifft die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion, die Panorama und STRG_F (NDR/funk) vorliegt. Demnach habe das BKA keine Rechtsgrundlage für eine Löschung auf eigene Initiative

[Archivversjon]

Fiepser des tages

Lilith Wittmann beim bloßstellen des „kinderschutzes“ durch internetzzensur in der BRD:

Ich habe bei #fragzebra, einem Service für die Medienfragen von Kindern bei der @LFMNRW (ja die, die xHamster gesperrt haben) nachgefragt, wie man DNS-Einstellungen ändert, um Netzsperren zu umgehen.
Und sie haben geantwortet.

Guter Service 10/10.

🤣️