Nach so vielen jahren…

Nach so vielen jahren und den gescheitertern stoppschildern von bundesintelligenzbeleidigungsministerin Ursula von der Leyen haben es die antidemokraten und grundgesetzfeinde aus CDU, SPD und CSU endlich geschafft, ein beliebig instrumentalisierbares internetzzensurgesetz zu beschließen. Wir alle dürfen gespannt darauf sein — wenn dieses unrechtsgesetz bestand haben sollte — wie sehr der anwendungsbereich in den nächsten fünf jahren gedehnt werden wird. Wisst schon, das war alternativlos:

Aber nichts sei schlechter als nichts zu tun, da die Hasskriminalität im Internet in den vergangenen zwei Jahren um über 300 Prozent gestiegen sei. Hass-Postings und „verbale Verrohung“ sind laut dem Justizminister der wahre Angriff auf die Meinungsfreiheit

Wenn man sich ausdruck verschafft, ist das ein angriff auf die meinungsfreiheit. Joseph Goebbels wäre von dieser rabulistischen meisterleistung entzückt gewesen.

Mein tipp: als erstes werden in der BRD adblocker kriminalisiert (das wird gerade in den dunkelkammern des reichstages vorbereitet und es wird nach der bummstagswahl sicher vom wirtschaftskonformen Merkel-regierungsapparat durchgezogen werden) und die addon-verzeichnisse der großen brauser werden zu social-media-seits umdefiniert, die mehr als zwei milljonen benutzer haben und auf die das gesetz deshalb anwendbar ist. Folge: der „offensichtlich strafbare“ inhalt „adblocker“ muss dort für „leser“ aus der BRD entfernt werden und kann danach nicht mehr wie jedes andere addon mit ein paar klicks in webbrauser installiert werden. Klar, das macht mir kein problem. Aber wenn man dann einem anderen menschen sagt, dass er einen daunlohd bei github machen soll — „was ist das denn für eine obskure seit, da habe ich ja noch nie von gehört, ist das auch nicht gefährlich, ist das auch nichts kriminelles?“ — um das addon zu installieren, dann ist eben eine wirksame und starke hemmschwelle geschaffen. Die völlig belanglosen „fäjhknjuhs“ sind nur vorwand, sonst wäre die bildzeitung schon verboten worden.

Dass die scheißgrünen sich der stimme enthalten haben, statt klar gegen ein zensurgesetz zu stimmen, spricht bände. Die sind genau so unwählbar wie die scheiß-SPD.

Internetzzensur des tages

Ist hier noch jemand beim zwitscherchen?

Es wurden Accounts durch weitgehende Unsichtbarkeitmachung eingeschränkt, die nichts erkennbar Strafbares oder Illegales geschrieben hatten, sondern allenfalls zynisch oder deutlich waren, oder sonst wie legal extremen Missmut zum Ausdruck brachten

Siehe hierzu auch bei Hadmut Danisch. Wer immer noch nicht weiß, was ein „shadowban“ sein soll, findet bei Henning Uhle eine erklärung.

Das zwitscherchen behauptet unterdessen seinen nutzern gegenüber, dass es gar keinen „shadowban“ gäbe, sondern nur einen bedauerlichen fehler in einem spämmfilter [Warnung: link geht zur zensierten webseit von twitter]. Das zwitscherchen braucht offenbar schon ein paar monate, um den behaupteten kleinen fehler zu beseitigen. Hach, wäre das schön, wenn die zwitscherchen-spämmer unsichtbar würden! Es trifft allerdings andere, und nur in der BRD… mein tipp: der fehler wird frühestens nach der bummstagswahl behoben. :mrgreen:

Lasst euch nicht von zensoren ins gehirnchen scheißen! Wer euch so anlügt, verachtet euch! Vergesst das zwitscherchen! Dort wird schon seit dem oktober 2012 zensiert, und diese zensur wird nur immer mehr ausgeweitet.

Internetzzensur des tages

Direktlink zum video

Kennt ihr noch diesen schönklingenden satz aus dem grunzgesetz für die bummsrepublik deutschland (hervorhebung von mir):

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten

Dieses grundrecht ist jetzt abgeschafft. Nur für den fall, dass diese abschaffung auch im grunzgesetz „nachgetragen“ wird, hier eine dauerhafte archivversjon des heute angeblich „unmittelbar geltenden rechtes“.

Auch weiterhin viel spaß dabei, von menschenrechtsfeinden regiert zu werden!

BRD-internetzzensurgesetz (nach Heiko Maas) des tages

Steinhöfels Informationsstand nach wird diese Woche ein weiteres Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes fertig, in dem die Vereinbarkeit des NetzDG mit dem deutschen Grundgesetz geprüft wird. „Dem Vernehmen nach“, so der Rechtsanwalt dazu, „sind die Juristen über die fachliche Qualität des Gesetzes fassungslos und die Verfassungsrechtler des Wissenschaftliches Dienstes haben schwerste Bedenken.“

Das wird der aus praktizierenden gegnern der menschenrechte und des grundgesetzes für die BRD bestehenden scheiß-CDU-SPD-CSU-regierung aber scheißegal sein, wenn sie die zumutung schnell durchpeitschen und das gesetz vielleicht (aber nur, wenn man glück hat) in fünf bis sieben jahren von der karlshure für ungültig erklärt wird. Und nachdem „klar erkennbar illegale inhalte“ dann ebenfalls zensiert werden müssen, kann man (nach ein paar milden gaben der scheißpresseverleger) adblocker und vergleichbare brausersicherheitssoftwäjhr gesetzlich verbieten und die zensur der addon-verzeichnisse der großen webbrauser erzwingen. So langsam wird es zeit, zum schwierig zensierbaren USENET zurückzukehren, wenn man noch frei kommunizieren will…

Internetzsendezeitungbeschränkung des tages

Die scheißgrünen (kosovokrieg, hartz IV, Cem Özdemir¹) wissen mal wieder ganz genau, was gut für dich ist und was du wirklich brauchst:

Niedersachsens Grüne wollen Online-Handel am Sonntag einschränken

Und, was soll danach als nächstes kommen? Ein verbot von musik-striehming am karfreitag?

¹Es möge entschuldigt werden, dass ich vor lauter gebieterischer heiterkeit nicht mehr ernst werden kann. Diese scheißgrünen sind echt eine gute alternative zum kiffen…

Telekomiker des tages

[…] die Telekom versteht unter dem „Anschluss der Zukunft“ keine erhöhte Geschwindigkeit – sondern eine signifikant NIEDRIGERE

Die sehr nette und sehr höfliche Mitarbeiterin am Telefon war selbst „geschockt“. Durch die Umstellung auf IP-Telefonie wird es der Deutschen Telekom nämlich nicht mehr möglich sein, unserem Haus eine VDSL-Anbindung zu gewähren. Somit sinkt die maximale Geschwindigkeit von derzeit 25 Mbit auf 16 Mbit

Na, da freut man sich doch gleich doppelt, wenn man dazu auch noch mehr oder weniger gezwungen wird. Auch weiterhin viel spaß mit den datenautobahnen in der BRD, die ähnlich marode schleichwege wie viele straßen sind. Gruß auch an Alexander Doofrindt!

Kwalitätsjornalismus des tages

Ist es nicht herrlich dämlich, wie sich der norddeutsche schundfunk darüber freut, dass es jemanden gelungen ist, sich die domäjhn eines AFD-ortsverbandes zu grabschen und dort für die aufnahme von flüchtlingen zu werben. [Dauerhaft archivierte versjon…]

Was der werte jornalist im eifer seines schreibens allerdings übersehen haben dürfte: Der mensch, der das gemacht hat, ist damit ein gehöriges finanzjelles risiko eingegangen. Natürlich gehören der AFD die namensrechte für ihre partei, selbst, wenn diese nicht beim deutschen patent- und markenamt eingetragen sein sollten (was ich nicht glaube). Eine auf dem rechtsweg erzwungene herausgabe der domäjhn ist also eine verhältnismäßig sichere sache, und die streitwerte, die im markenrecht „standard“ sind, führen zusätzlich zu sehr hohen kosten. Praktisch immer ist der streitwert sexstellig.

Wer mir das nicht glaubt und auch keine lust hat, eine internetz-suchmaschine zu benutzen, kann ja mal selbst ein paar erfahrungen machen: einfach eine irreführend benannte domäjhn mit SPD, CDU oder auch mal mit „BMW“, „cocacola“, „apple“ oder „NDR“ als namensbestandteil registrieren und auf einer webseit in dieser domäjhn das gegenteil der jeweiligen reklame publizieren, damit auch wirklich etwas dagegen unternommen wird! Da stecken aber ganz schnell sehr teure briefe im briefkasten, die zwar sachlich, aber auch klar und kalt formuliert sind und mindestens die kurzfristige herausgabe der domäjhn nebst unterzeichnung einer strafbewehrten unterlassungserklärung einfordern, natürlich mit angelegter kostennote einer anvergewaltskanzlei. So weit der preiswerte weg, der das konto „nur“ mit einigen tausend øre belastet. Der teure weg geht direkt und mit sehr guten erfolgsaussichten vor gericht. Wenn es ganz schlimm wird, kommen auf den markenrechtlichen kram auch noch schadenersatzforderungen drauf, deren streitwert sich das gegenüber mit der marke mehr oder minder einfach ausdenken kann (für beschädigung der marke durch arglistig erweckten falschen eindruck und alles, was dem beauftragten anvergewalt noch alles an gründen und möglichen schäden einfällt). Selbst, wenn man damit nicht durchkommt, gibt es wegen des vorsätzlich hochgeschraubten streitwertes ordentliche juristische zusatzkosten, die für eine privatperson existenzvernichtend sein können, von einem markeninhaber hingegen sogar steuerlich abgesetzt werden können. Alle diese dinge — die jeder gestalter einer webseit im rechtsraum der bummsrepublik deutschland im hinterkopf haben muss — werden vom kwalitätsjornalisten mit seiner „lustigen story gegen die AFD“ einfach weggewischt, als ob sie gar nicht existierten.

Aber hej, der kwantitätsjornalist wollte ja nur eine lustige meldung „gegen die AFD“ schreiben, und da wird dann mal kurz die gesamte wirklichkeit des geltenden rechtes in der BRD ausgeblendet. Wenns für den domäjhngrabscher teuer wird, wird der scheißjornalist bestimmt nicht drüber berichten. Jornalisten sind eben doof wie scheiße und — durch beständige desinformazjon mit potenzjell teuren folgen — die feinde ihrer leser, zuhörer und zuschauer.

Ich wünsche dem menschen, der sich bei einer günstigen gelegenheit die domäjhn eines AFD-ortsverbandes gegriffen hat und es damit „ins fernsehen“ geschafft hat, jedenfalls eine gütliche und für ihn billigere beilegung durch einigung mit der AFD.

Stell dir mal vor…

Stell dir mal vor, du bist gar nicht beim scheiß-fratzenbuch, sondern machst ein blog. Und auch da wirst du irgendwann mit den zensurforderungen des fratzenbuches konfrontiert. Da wird aber bei manch einem die schere im kopfe waxen.

So, leute: wenn jemand von euch so doof ist, beim fratzenbuch rumzulungern und irgendwelche texte von hier dort zweitverwertet, obwohl die alle kriterjen für zensurfähigkeit nach Heiko Maas erfüllen und überdem keine duden-rechtschreibung haben, dann lasst mich mit den folgen eurer doofheit in ruhe! Nein, ich werde hier nicht ein kwäntchen stil ändern, damit etwas fratzenbuch-kompatibel wird, denn der stil hier, der ist mein vorsatz. (Natürlich kann ich auch anders, und ich mache auch anders.) Bleibt beim fratzenbuch, und bleibt beim fratzenbuch unter euch! Ihr könnt dort ja mit scheißjornalisten, PR-arschlöchern, neupuritanischen leifsteil-linken, vollidjoten und nach scheiße stinkenden lügenp’litikern irgendwelche belanglosigkeiten austauschen, die keinen blockwart der kryptokratischen fratzenbuch-webschrifttumskammer stören. Am besten, ihr koppelt euch alle vom rest des internetzes ab und lebt in eurer schönen, sauberen fratzenbuch-welt. Ich wünsche euch viel spaß mit eurer totalverdatung und eurer STASI-akte zum selberschreiben! Sterbt schön!

Und ihr ganzen idjoten, die ihr eure „sichtbarkeit“ mit dem fratzenbuch vergrößern wolltet, könnt euch jetzt schön darin üben, so zu schreiben, dass ihr weiter eure „sichtbarkeit“ im fratzenbuch vergrößert. Ihr seid ganz große! Und nein, das wird nicht besser, das wird alles noch schlimmer… wenn euch doch nur vorher jemand gewarnt hätte! Ach, ist euch egal, ihr macht das mit dem web eh nur wegen des geldes. Ja, das merkt man!

Heiko Maas des tages

In einer ganzseitigen Verteidigung seines Internet-Zensurgesetzes in der Zeit geht Heiko Maas mit keinem Wort auf den wichtigsten Punkt seiner Kritiker ein: dass letztlich nur Richter entscheiden können, was rechtswidrig ist. Durchgängig tut er so, als sei die Rechtswidrigkeit eines Inhalts dadurch bewiesen, dass jemand sich darüber beschwert

Auch weiterhin viel spaß mit der zensursula 2.0 aus der scheiß-SPD!

Ich kann unzensiertes Internet einfach nicht ertragen. Deshalb mag ich Heiko Maas. SPD. Mit Schulz-Effekt. Außen rot. Innen tot.

Übrigens: bei Tichys einblick kann man noch etwas sehr gruseliges über die weiteren internetzzensurpläne der scheiß-SPD lesen.

Der SPD-Abgeordnete Lars Klingbeil plädierte in einem Vortrag dafür, dass zukünftig Angebote von ARD und ZDF in den Netzen bevorzugt behandelt werden sollen.
Wesentlicher Teil der SPD-Digital-Forderung ist im Leitantrag zum Wahlprogramm eine „Must-be-Found“-Regelung, die sicherstellen soll, dass faktisch regierungsnahe Medien bei Facebook und Twitter als erste sichtbar werden sollen

Das ist ja auch bitter, wenn die menschen mal was anderes als überall die gleiche regierungspropaganda sehen!

EU-beitrittskandidat des tages

In der Türkei ist die Website von Wikipedia nicht mehr erreichbar. Die Regierung wirft den Betreibern Terrorpropaganda vor

Na ja, passt ja, dass die BRD solche staaten in die EU holen will, denn die BRD-regierung würde ja selbst gern nach herzenslust durchzensieren und versucht dieses anliegen bei jeder möglichen und unmöglichen gelegenheit voranzutreiben.

In der BRD gibts einen tollen verbraucherschutz…

In der BRD darf man den leuten in großer reklame ein kilo hackfleisch für vierfuffzich anbieten, darf mit den leuten einen kaufvertrag für das kilo hackfleisch abschließen, darf die vierfuffzich annehmen… und dann nur hundertzwanzig gramm hackfleisch von fragwürdiger kwalität rausgeben, ohne dass die koalizjon aus CDU, SPD und CSU da irgendeinen bedarf sieht, eine derartigen betrug zu unterbinden, wenn es sich beim hackfleisch um die datenübertragungsrate ins und aus dem internetz handelt. Stattdessen will sich die bummsregierung aus CDU, SPD und CSU nun jedes jahr berichten lassen, ob diese betrug weiterläuft, um wenigstens so etwas wie interesse zu simulieren.

Denn in der von der SED 2.0 (bestehend aus CDU, SPD und CSU) der BRD gibt es keinen verbraucherschutz, sondern einen verbrecherschutz — vorausgesetzt, das verbrechen ist groß genug und wird von großen unternehmen durchgezogen.

Stellt euch mal vor…

Stellt euch mal vor, euer unrechtsminister macht euch ein gesetz gegen fäjhknjuhs, kann aber auf nachfrage keinen einzigen fall von fäjhknjuhs angeben, für den das gesetz angeblich gemacht wurde.

Würdet ihr da nicht auch denken, dass internetzzensur die wesentliche triebfeder solcher gesetze ist.

Die SPD mit Schulz-effekt ist, als ob man zyankali mit marakuja-aroma mischte, um es genießbarer zu machen.

Übrigens…

Während der onkel scheißjornalist und sein vormund, der p’litiker, euch jeden tag aufs neue aus allen stinkenden kanälen erzählen, wie fäjhknjuhs, häjhtspietsch und generell pöse nazi dieses internetzdingens ist und wie dringend man es durchzensieren müsse, habe ich gestern spätabend noch versucht, ein paar informazjonen über den bombenmordanschlag von dortmund zu bekommen. Und dabei habe ich erlebt, wie fußballfänns aus dortmund über S/M-dienste spontan und schnell private übernachtungen für fußballfänns des AC monaco organisiert haben, die ja überraschend einen tag länger in dortmund bleiben mussten…

Aber der scheißjornalist wird euch immer wieder erzählen, dass das internetz, vor allem dieses zwitscherchen und fratzenbuch, fäjhknjuhs, häjhtspietsch und generell pöse nazi ist, so dass man mit harten unsinnsgesetzen alles dafür tun muss, es zum verstummen zu bringen.

Denn der scheißjornalist ist euer feind.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Wisst ihr noch, freunde der zensur…

Wisst ihr noch, ihr dummen freunde der privatwirtschaftlichen internetzzensur, wie sehr ihr euch darüber gefreut habt, als ihr guhgell ganz viel druck gemacht habt, so dass guhgell keine werbung mehr bei rechtsradikalen (und bei denen, die ihr „rechtsradikal“ nennt) machte? Hach, was habt ihr euch gefreut! Was für ein Sieg! Endlich war das internetz wieder Heil! Und dann kommt auf einmal so etwas [archivierte versjon]:

Seit knapp einer Woche sind wir in der taz irritiert: Wenn wir das richtig verstehen, will Google, dass wir auf taz.de den Inhalt eines Textes ändern – und droht ansonsten damit, uns die Werbung zu entziehen […]

taz.de will kritischen Journalismus bieten und diesen mit dem Geld finanzieren, das der Verlag unter anderem durch Werbung erzielt, etwa durch Werbebanner auf taz.de. Deswegen will die taz, einerseits, die Anzeigebanner, die auf taz.de teils über den Google-Service „AdSense“ eingespielt werden, gerne behalten. Andererseits will die taz aber nicht ihre Texte (auf Internetsprache: Content) ändern, weil sich das Anzeigenkunden so wünschen

Das maß meiner spontanen heiterkeit ist kaum noch zu beschreiben.

Tja, so ist das, wenn man auf einmal feststellt, dass der schwanz nicht mit dem hunde wedelt, und wenn die geister, die ihr gerufen habt, damit anfangen, in eurem wahnzimmer pogo zu tanzen. Wenn die welt, die ihr alle mit euren lautstark eingeforderten sonderrechten für beleidigte leberwürsten schafft, nicht so trist, wortlos, angsterfüllt, durchzensiert, überwacht und dystopisch wäre, könnte ich sogar über euer scheißkarma lachen.

Scheißjornalist, such dir halt ein seriöses geschäftsmodell, dann brauchst du deinen „content“ auch nicht mehr mit leserverachtender und regelmäßig für den transport von schadsoftwäjhr benutzter reklame zu vergällen. Oder verkauft sich dein content etwa nicht so gut, weil er eh nur der köder ist, der den haken der werber schmackhaft machen soll? Und deshalb musst du zur gleichen monetarisierungsmetode greifen wie jede warez- und pr0n-webseit? Fürwahr, scheißjornalist und scheißpresseverleger, dann bist du endlich dort gelandet, wo du von deinem karakter und deiner etik her auch hingehörst.

Vielleicht schaffst du es sogar noch, scheißjornalist, deine reklame selbst zu hosten, statt deine leser an äußerst fragwürdige datensammler, träcker und überwacher zu verkaufen. Bis jetzt war es dir ja egal, es ging ja nur um deine leser (und um ihre kompjutersicherheit), aber das könnte sich nun einmal ändern, wenn es um dein geld geht. Arschloch!