Jetzt neu und super!

Gesundheitsdaten
Menstruationsapp mit Datensicherheit

[Archivversjon]

Müsst ihr verstehen, werte frauen, das ist bei den anderen äpps so nicht üblich. Die funken schön die regel irgendwo hin und vermarkten eure mestruazjonsprofile an irgendwelche scheißwerber und sonstige interessierte… 😦

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch!

Datenschleuder des tages

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den ganz besonderen schutz sehr sensibler gesundheitsdaten! Im zweifelsfall landen die daten bei einer inkassoklitsche und werden dann von dort „veröffentlicht“. Aber keine sorge, wenn das kind erstmal in den brunnen gefallen ist, kümmert man sich sogar um datenschutz:

Man habe eine IT-Sicherheitsfirma engagiert, um den Vorfall eingehend zu prüfen, so Quest. Auch AMCA hat laut einer Pressemitteilung externe Sicherheitsberater mit einer Untersuchung beauftragt

Vielleicht hätte man mal vorher etwas gegen ein mögliches abgreifen der daten machen sollen. Ach, das kostet nur geld, aber erhöht gar nicht den reibach? Na gut, dann eben nicht. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Outlook.com, der mäjhldienst von meikrosoft, hat über einen zeitraum von drei monaten hinweg die daten und den mäjhlverkehr einer unbekannten anzahl von nutzern „veröffentlicht“. Davon können übrigens auch nutzer einer alten hotmail-adresse betroffen sein — und das waren ja doch eine ganze menge…

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den euch überall versprochenen schutz eurer persönlichen und intimen daten. (Ja, mäjhl ist manchmal auch intim.) Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Wischofon des tages

Juckt es und du weißt nicht, ob du dir eine geschlechtskrankheit geholt hast? Lass das einfach voll anonym mit der voll anonymen händi-äpp diagnostizieren und hol dir ein paar tipps, was du tun solltest, aber so richtig voll anonym.

[…] noch bevor der Nutzer überhaupt die Möglichkeit hat, in die Datenschutzerklärung einzuwilligen, werden zahlreiche Informationen an Drittanbieter (Tracking-Unternehmen im Ausland) übermittelt

Auch weiterhin viel spaß mit der ganzen menschenverachtenden, kalten scheißkultur um die ganzen scheißwischofone. Ich würde mit so einem scheißding nicht einmal ein äpp-arztgespräch machen, wenn die schnell zusammengestöpselte scheißäpp nicht mit einem berg von träckern käme, weil dies innerhalb einer scheißkultur stattfände, in der es so normal geworden ist, trojaner zur installazjon anzubieten, dass sogar große unternehmen so eine kriminelle scheiße machen. Da kann ich auch gleich auf den marktplatz gehen, neben dem gemüsestand meinen schniedel auspacken und irgendwelche dahergelaufenen leute fragen, was ich mir da wohl geholt habe… 😦

Schutz von gesundheitsdaten des tages

Benutzt hier jemand dieses vivy, das euch einige krankenkassen für euer händi andrehen wollen? Hl. scheiße! Ich würde einer krankenkasse, die mir so eine wanze andrehen will, wegen unheilbaren vertrauensverlustes fristlos kündigen und ihr meinen arbeitsaufwand (kündigen, neue kasse suchen, lauferei) in rechnung stellen. Die PResseerklärung klang da noch ganz anders und ist als vorsätzliche lüge zu betrachten

Die Daten der Nutzer seien sicher […] Bei jeder Datenübertragung gebe es mehrstufige Sicherheitsprozesse und eine Verschlüsselung, für die nur der Versicherte den Schlüssel habe

Außer natürlich bei den daten, die verschlüsselt an guhgell gefunkt werden und von denen das opfer der lügen-PR gar nix mitkriegt:

Auch der Google-Tracker »app-measurement.com« fehlt nicht […] Leider können wir die Daten nicht einsehen, da Google eine zusätzliche Verschlüsselung darüber legt

Gruß auch an Jens Spahn von der scheiß-CDU! Man könnte ihn ja mal fragen, was aus den feuchten träumen von der eGK geworden ist — wenn man von kosten und aufwand einmal absieht.

Nachtrag: bei Mike Kuketz gibt es jetzt auch ein paar weitere erläuterungen.

Smartdingens des tages

Endlich können frauen auch in die „cloud“ hochladen, wann sie aus der möse bluten, damit auch daran ein überwachungsgegenstand werden kann!

Dieser Nachfrage ist der Hersteller nun nachgekommen

Wie konnten sie nur die ganzen jahrtausende ohne diese möglichkeit leben?

Benutzt hier jemand „tinder“?

Eine Nutzerin der Dating-Plattform bekam auf ihre Anfrage eine detaillierte Aufsstellung aller intimen Chat-Verläufe und Matches zugeschickt. Sie war schockiert

Na, glaubt immer noch irgendjemand oder -jefrud ernsthaft, die ganzen anfallenden daten würden nicht gesammelt und auf allerlei weise ausgewertet? Tja, dummheit ist schon dumm. Aber wenn man den neuen idjoten ein mikrofon zum abhören ihres wahnzimmers schon als „lautsprecher“ verkaufen kann — und jeder scheißjornalist macht bei dieser sprachlichen hirnfickerei mit — dann kommt es wohl für jedes aufrüttelnde wort zu spät. Viel spaß noch mit euren totalüberwachten und bekwem auswertbar verdateten leben im neuen faschismus!

„Internet der dinge“ des tages

Na, braucht hier noch eine jemandin eine lösung ohne problem. Zum beispiel einen WLAN-fähigen vibrator mit eingebauter kamera, natürlich kinderleicht angreifbar und offen wie ein scheunentor [der link geht auf einen englischen text]…

The hard-coded credentials, admin:blank, make it „trivial“ to connect to the dildo’s Web admin interface

Und nein, das ist noch lange nicht alles.

Exhibizjonistinnen, die so etwas erregend finden, haben jetzt endlich eine möglichkeit, ihre bedürfnisse auszuleben, ohne sich strafbar zu machen. :mrgreen:

Datenschleuder des tages

Der däjhting-fleischmarkt „badoo“ hat sportliche 127 milljonen datensätze von benutzern veröffentlicht. Natürlich wurde bei der ablage von passwörtern wieder auf die implementazjon einer sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren, das gesaltete häsching von passwörtern, „verzichtet“, so dass die verwendeten passwörter inzwischen bei kriminellen wohlbekannt sind.

Wenn die kräcker die passwörter haben, haben sie vermutlich auch die ganze datenbank — und ich tippe darauf, dass es eine SQL-injection war. Die daten ragen natürlich ein bisschen in die intimsfäre rein…

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den datenschutz, der überall von den werbelügnern der windigen webklitschen versprochen wird. Auch weiterhin gibts keine haftung für datenschleudereien, und sie ist auch nicht zu erwarten. Wäre ja schlecht fürs geschäft. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.