BRD-leuchtturmgroßprojekt des tages

In einem Zeitungsinterview hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die elektronische Gesundheitskarte der gesetzlichen Krankenkassen als nutzlos bezeichnet

<loriot>Ach!</loriot>

Übrigens, herr Spahn: schauen sie sich mal den tollen elektronischen personalausweis an, wenn sie sich von dieser einsicht erholt haben. Und DE-mäjhl. :mrgreen:

(Ja, ich habe mitbekommen, wie sich diese extralaut rummsende kompetenzgranate um kopf und kragen gekwasselt hat. Fürwahr, ein gesamtkunstwerk entsteht, wann immer solche idjoten ohne technisches verständnis sich technikprojekte ausdenken, und zwar eines von großem dadaistischen liebreiz.)

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Jens „hartz IV ist keine armut“ Spahn des tages

Jens Spahn:
Gesundheitsminister will mehr Pflegekräfte aus dem Ausland anwerben

Ich wünsche dem werten herrn bummskrankheitsminister viel glück dabei, in irgendeinem ausland leute zu finden, die sich auf die menschenverachtung und die lohndrückerei in der weltweit für ihre besondere ausländerfreundlichkeit bekannten BRD freuen. Ob er so viel glück haben wird? Vor allem, wenn es so aussieht:

Nach einer Mitte März vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung vorgelegten Studie gibt es derzeit 17.000 offene Stellen in deutschen Pflegeheimen. Gründe seien hauptsächlich der bundesweite Fachkräftemangel sowie die abnehmende Qualität der Bewerber für diesen Beruf

Aha, wir haben da einen „fachkräftemangel“, aber bummsweit. Und die ausbildung zu diesem beruf scheint eine reine ausbeutung zu sein, bei der keine fertigkeiten vermittelt werden, sondern drauflos malocht wird, so dass die kwalität der bewerber nicht mehr so pralle ist. Kein wunder, dass pflege in der BRD im regelfall kostenintensives verrecken unter unbehandelten schmerzen mit riesigem dekubitus ist, den menschen zur hölle, den pflegeheimbetreibenden scheißkirchen zum fröhlich fließenden reibach. Da freut man sich doch über die besser ausgebildeten leute aus polen, der ukraine, aus ungarn und rumänjen!

Man könnte natürlich auch menschen ausbilden, wenn sie eine ausbildung machen und man könnte arbeit auch mal so bezahlen, dass die arbeitenden menschen davon leben können, und viele „probleme“ würden sich in luft auflösen. Denn die SPD-idee einer als „solidarisches grunzeinkommen“ verbrämten hartz-V-zwangsarbeit belegt eines sehr genau: dass immer noch arbeit genug da ist, nur niemand mehr, der dafür bezahlen will.