Religjöse zensur des tages

Eine Netflix-Parodie, die andeutet, dass Jesus homosexuell gewesen sei, muss in Brasilien aus dem Netz genommen werden

Klar, das wissen die kristen in katolistan ja auch ganz genau: dieser Jesus war so rein, dass er vermutlich nicht mal gelernt hat, wie er seinen penis benutzt, und die schwulen sind die priester, die ihren penis so gern in zarte knabenmünder stecken. Folglich ist es eine gotteslästerung, wenn man Jesus als schwul darstellt, und die muss wegzensiert werden.

Dass dieser g’tt sich aber auch nie selbst zu helfen weiß, wenn ihn mal jemand beleidigt! Dass dieser gott aber auch immer die unterstützung von richtern, zensoren und henkern braucht! Vermutlich hat er einen schwächeanfall, ist von der schöpfung immer noch etwas erschöpft, so dass wir menschen ihm ein bisschen zur hilfe kommen müssen… :mrgreen:

Jesus war „arier“…

…nachdem die braunen ev.-luth. scheißkristen ihn ein bisschen „entjudet“ haben:

200.000 gedruckte Exemplare einer „entjudeten“ Ausgabe des Neuen Testaments, ein Katechismus mit Jesus als „Arier“ und eine Gesangbuch-Ausgabe, in der Worte wie Jerusalem oder Zion getilgt und hebräische Formeln wie Amen oder Halleluja durchgängig durch „Das walte Gott“ oder „Lobe den Herrn“ ersetzt sind. Das von elf evangelischen Landeskirchen am 6. Mai 1939 auf der Wartburg gegründete „Entjudungsinstitut“ setzte mit seinen Publikationen eindeutig auf Breitenwirkung

So genau wussten die großlügner unter scheißkristen von der ev.-luth. scheißkirche schon vor achtzig jahren, dass dieser G’tt und dieser Jesus sich überhaupt nicht drum kümmern, wenn irgendwelche propagandalügen erzählt werden.

Wartet mal ab. Noch zwei, drei jahrzehnte moderner feministischer teologie, und jesus war zwar nicht mehr blau und blondäugig, aber war dafür entweder eine frau oder trans — ein paar texte, lieder und liturgien sind schnell umgeschrieben, und bibelübersetzungen müssen ja sowieso immer wieder mal modernisiert werden, damit man die antiken texte aus einer zeitlich und kulturell sehr fernen welt noch verstehen kann. Ach egal, den schmöker liest eh keiner mehr! Jedenfalls keiner, der dann auch noch in der ev.-luth. scheißkirche bleibt oder auch nur krist bleibt. Nichts kuriert so gründlich und tief vom kristentum und seinen diversen hirnficks wie ein ausführliches und gründliches lesen der bibel. Deshalb erzählen euch die scheißlügenpfaffen ja auch alles mögliche andere. Es reicht, wenn man die am bibellesen interessierten leute mit gewohnter metodik ans rosinenpicken gewöhnt, wie dies schon seit jahrhunderten von den scheißkirchen praktiziert wird, dann braucht man auch nicht vorsätzlich sinnentstellend zu übelsetzen.

Teologie des tages

Theologin sieht zu starke Betonung des Mannseins von Jesus
Jesus hätte auch eine Frau sein können

[…] Allerdings sei es angesichts der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor rund 2.000 Jahren von Gott klug gewesen, als Mann Mensch zu werden

Gut, dass die gesellschaftlichen rahmenbedingungen es für G’tt nicht noch klüger gemacht haben, als rind zu kommen, denn sonst würden sich die gläubigen alle jeden sonntag vor einer gewaltigen dönertasche verneigen. 🥙

Mohammedkarikatur des tages

Wisst ihr noch, dieses unverständnis der kristen darüber, wie empfindlich und humorlos einige muslime auf karikaturen von muhammed reagieren? So etwas könnte im kristlichen abendland ja niemals passieren, da gibts schließlich kristliche toleranz!!!1!!!elf!

Mir gefällt die ikone jedenfalls ganz gut. Und ich bin froh, dass die religjon hier nicht mehr so bedeutend wie im mittelalter ist, sonst bekäme der henker nämlich auch hier etwas zu tun. Denn so ein richtiger religjöser vollidjot kann zwar glauben, dass einer übers wasser gegangen und aus dem grab gehüpft ist und dass die jesuskekse das wahre fleisch kristi sind, aber nicht, dass G’tt sich selbst um seine angelegenheiten kümmert. Deshalb muss zensiert, bestraft und geahndet werden… und so etwas wie kunst gibt es dann gar nicht mehr.

Der schräge link des tages

Der schräge link des tages: Jesus kristus ist eine erfindung einer aristokratischen schicht in rom zum zweck der psychologischen kriegsführung. Er ist vollkommen fikzjonal.

Aber achtung, das ist alles noch ein kleines bisschen dünne:

Viele parallelen sind konzepzjonell oder poetisch, sie fallen nicht sofort ins auge. Schließlich wollten die autoren nicht, dass der durchschnittliche gläubige bemerken konnte, was sie tun, aber sie wollten dem aufmerksamen leser darauf stoßen. Ein gebildeter römer in der herrschenden klasse hätte wahrscheinlich bemerkt, welches literarische spiel hier gespielt wird.

23!