Feminismus des tages

Auf dieser pseudojornalistischen webseit der alpenprawda für „jüngere leser“ ruft heute Magdalena Pulz mit benzinkanister und flammender fackel das letzte gefecht des feminismus aus [archivversjon]. Bitte gut festhalten, es ruckelt während der fahrt ein bisschen im oberstübchen:

Es ist wahr: Nach der Einführung von Gendersternchen, der Öffnung von Zigarrenclubs für Weibsvolk und diversen Quoten-Diskussionen will ich den Männern auch noch das Herzstück ihres Testosteron-Tempels wegnehmen: ihre Anzüge. Das liebste ihrer Kleidungsstücke, und vermutlich – nein, sicher sogar – das schönste. Ja, verdammt, Männer in Anzügen sehen super aus. Ich will Hemden, Hosen und Sakkos trotzdem annektieren, will sie in eine riesige Tonne werfen und verbrennen. Metaphorisch zumindest. Für mich sind Anzüge einfach das ärgste Kleidungsstück von allen. Denn hinter der gebügelten Fassade von klarem Schnitt und edlen Kanten versteckt sich der Endgegner unserer Gesellschaft: das Patriarchat

Nun, frau Pulz, wenn ihnen nicht gefällt, dass sich menschen einfach das anziehen können, was sie wollen, was sie für angemessen halten oder — manchmal sogar — was ihnen gefällt, dann kann ich ihnen nur sagen, dass sie sich mit der BRD den falschen staat zum leben und mit dem jornalismus den falschen beruf ausgesucht haben. Mein tipp an sie, frau Pulz: wandern sie nach nordkorea aus und treten sie der nordkoreanischen armee bei, wo männlein und weiblein alle die gleiche und vorsätzlich gleichmachende uniform tragen. Ich gratuliere ihnen jetzt schon zu ihrem großartigen sieg für die frauenrechte, scheiß auf die menschenrechte! 💩

(Nein, ich trage keinen anzug.)

Scheißpresse des tages

Die contentindustrielle scheißpresse braucht ja immer unbedingt klickträchtigen content für ihre letztlich menschenverachtende vermarktung von reklameplätzen, und wenn Angela Merkel dann mal einen schwächeanfall hat und gar nicht gut aussieht, dann fragen die scheißjornalisten aus der contentindustriellen scheißpresse gleich mal eine bekannte lippenleserin an, was denn aus den lippenbewegungen der frau Merkel zu lesen sei¹ [archivversjon]. Nun, Julia Probst hat zum glück deutlich mehr anstand als so ein aasgeier von scheißjornalist beim ködern von klickvieh und hat eine recht klare meinung zu diesem geschmeiß von sich gegeben:

Alle verurteilen die Gaffer, die tödliche Ereignisse filmen und Rettungsarbeiten behindern. Die gleiche Grenze ist aber auch erreicht, wenn man einem Menschen, dem es augenscheinlich in dem Moment nicht gut geht, jedes so kleine Fitzelchen an Privatsphäre entziehen will. Mit welchem Recht eigentlich?

Na, mit dem recht der reklameplatzvermarktung natürlich, denn das ist das natürliche recht der scheißjornalisten. Widerliches pack eben, feinde, arschlöcher, die meiner meinung nach besser astronauten ohne rückfahrkarte geworden wären. Stattdessen kriegen sie in form des so genannten „leistungsschutzrechtes“ noch ein besonderes standesrecht in den arsch geblasen.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Sorry, dass ich diese unsägliche jetzt-kacke verlinkt habe, aber ich wollte keinen link zum scheißzwitscherchen legen.