Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat jetzt eine geschlechtsumwandlung gemacht, nennt sich Johanna Wanka, gibt sich als bummsbildungsministerin aus und hat nach intensiver lektüre der PISA-studien zum baffen erstaunen aller intelligenzbegabten wesen in der BRD rausgekriegt, dass man halt weniger starke schüler hat, wenn jeder einigermaßen begabte schüler von seinen lehrern und von seinen mitschülern in die „psychische krankheit“ gemobbt wird. Ob allerdings die idee, ein menschliches problem dadurch zu lösen, dass geld in die hand genommen wird, irgendeinen erfolg zeitigen wird, das weiß prof. dr. Offensichtlich so in fünf jahren bei seiner nächsten studie zum dickenhalstema schule.

Kampf der entdoktorung!

Bummsbildungsministerin frau prof. dr. Johanna Wanka (FDJ, CDU) hat eine geradezu exzellenzverdächtige idee, was man gegen die ganzen entdoktorungen überführter wissenschaftlicher betrüger aus der p’litischen kaste machen könnte: einfach plagiate verjähren lassen, und schon können sich alle, die beim betrügen nicht mit dem internetz rechnen konnten, weiterhin den akademischen grad als namenszusatz überall hinstempeln lassen und mit diesem zusatz an bessere bezahlungen und allerlei wenig arbeitsintensive pöstchen kommen. Ich gehe davon aus, dass diese bahnbrechende idee demnächst gesetzesform erhalten wird.

Gruß auch an die überführte wissenschaftliche betrügerin und botschafterin der BRD im vatikan, die immer noch von ihren parteifreunden schwerstens vermisst wird!

Und dann war da noch…

Und dann war da noch die forsche bummsministerin für bildung und forschung, dr. rer. nat. Johanna Wanka (CDU), die mal eben einen dreistelligen milljonenbetrag für die „IT-forschung“ ausgeben will, „zum schutz vor angriffen und dem missbrauch von daten„. Und was soll damit geforscht und entwickelt werden? Ah ja, „die forschung im bereich ‚big data'“. Also das anlegen genau derjenigen datensammlungen mit teilweise tief in die privatsfäre reinragenden informazjonen, die wegen der möglichkeit zum identitätsmissbrauch und zu perfiden personalisierten betrugsnummern eine goldgrube für alle verbrecher dieser welt sind — fehlt eigentlich nur noch, dass diese monströsen sammlungen in der „cloud“ abgelegt werden sollen. Aber nein, PR-leute, die demnächst mutmaßlich in einem der beiden neuen „kompetenzzentren“ alimentiert werden werden, um dort eine erheiterte öffentlichkeit von p’litikgenießern zum bullschitt-bingo zu animieren, haben der guten frau Ministerin offenbar nahegelegt, das wort „cloud“ völlig zu vermeiden. Stattdessen redet sie sich mit ihrer industrie 4.0 um kopf und kragen und lässt meine hände im gesichte kleben:

Daran entscheidet sich, ob die derzeitige Entwicklung zur Industrie 4.0, also Produktion und Internet eng zu verbinden, in Deutschland Erfolg haben wird […] Wir besetzen Spitzenplätze beim Maschinenbau und auch bei der IT-Steuerung von komplexen Anlagen. Jetzt müssen wir die Verbindung mit dem Internet hinbekommen

Weil das ist es ja, was wir alle jetzt ganz dringend brauchen: dass jede anlagensteuerung unnötigerweise übers internetz zugänglich gemacht wird und damit zum opfersystem für die ganze breite damit verbundener angriffsmöglichkeiten wird, von skriptkiddie bis zum ernsthaft vorgetragenen angriff (auch der „freunde“ von der NSA), der mit hohen fertigkeiten ein ziel verfolgt. Wegen… ähm… der sicherheit, versteht schon… und natürlich wegen schland und wir und spitzenplatz und weltmeister und so. Deutschland vor, eigentor!

Warum gibt es eigentlich keine kompetenzkwote für regierungsmitglieder?