Experte des tages

Wo kommen eigentlich immer diese ganzen „experten“ in der glotze her, die durch die sondersendungen plaudern, ohne allzuviel zu sagen?

Das Erste präsentierte zur gleichen Stunde den früheren Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo als „ARD-Terrorexperten“. Dieser Titel war mir neu […] Mascolo tauchte in anderen Sendungen auch schon als „Finanzexperte“ (Panama Papers), „DDR-Experte“ (Jahrestag des Mauerfalls) oder „Geheimdienstexperte“ (BND-Skandal) auf. Sein Vorteil: Mascolo plaudert relativ intelligent über jedes Thema – auch wenn er nicht wirklich etwas über das Thema weiß

Auch weiterhin viel spaß bei infotäjnment und terrortäjnment im kwalitätsfernsehen mit auftrag, dass ihr mit eurer rundfunkkopfsteuer finanzieren müsst!

Jornalismus des tages

Kwelle dieses zitates ist das fratzenbuch, eine weitere kwelle ist das bildblog, das auch ohne javascript gelesen werden kann:

Wer zum Gedenken eine Kerze abstellen oder einen Moment an der Treppe zum Gymnasium innehalten möchte, fühlt sich wie im Zoo oder auf einem Laufsteg: Vor einer Front aus teilweise über 50 Kameras wird jeder Emotionsausbruch von den geifernden Kameraleuten schnell eingefangen und geht kurz darauf um die Welt und wird von distanzierten Stimmen kommentiert

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verlegerarschloch, verrecke! Fahr zur hölle, fernsehmoderator, und brenn ewig!

Sich gegen arschlöcher zur wehr zu setzen…

Sich gegen menschenverachtende arschlöcher mit jornalismushintergrund bei ihrer suche nach bewegenden, von der DPA vermarktbaren fotos zur wehr zu setzen, heißt in der BRD „körperverletzung und räuberischer diebstahl“.

Verreck, jornalist, verreck! Du kriegst viel zu selten die reakzjonen, die du dir mit deinem widerlichen arschlochsein verdienst!

Der jornalismus der zukunft

Nein, nicht in der VR china, im iran oder in nordkorea, sondern in der europäischen union, in großbritannjen:

Die britische Regierung habe die Zeitung dazu gezwungen, Daten des Whistleblowers Snowden zu löschen, schreibt der „Guardian“-Chefredakteur. Agenten des Geheimdienstes GCHQ überwachten demnach persönlich, wie im Keller der Zeitung ein Laptop zerschmettert wurde.

Keine sorge, der stets im hofberichterstatterton schleimenden BRD-scheißsystempresse und dem BRD-kwasistaatsrundfunk wird so etwas so schnell nicht passieren. Und frau Merkel und herr Pofalla haben ja versichert, dass die vorwürfe allesamt vom tisch seien

Siehe auch heise mit dem zitat-leckerli:

Ihr hattet eure Debatte. Es muss jetzt nicht mehr geschrieben werden

Damit klar ist, wie sich die staatsgewalt die presse wünscht!